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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Fr Feb 06, 2015 17:30

Nein.
Kommt einfach drauf an,in welcher Generation und Mentalität sich dieser Bekannte befindet.
Ich habe 2007 auf dem Stand von agrocom als fast Fünfzigjähriger auch son bisschen rumgemault,dass so ne gps-parrallelfahrhilfe unnötig ist,weil wir das ja schliesslich auch ohne gelernt haben. Für meinen jetzt 21jährigen Sohn ist das eine selbstverständliche Technik.
Daraus kann man aber eben nicht ableiten ,dass seine Ausbildung einseitig auf Technik und Ökonomie ausgerichtet war(im Gegenteil,der hat mehr geschruppt als ich in meiner Lehre). mehr damit,dass eine Generation mit kassettenspieler und die nächste mit mp3 playee aufwächst. oraus ja auch manche von den älteren die Erkenntnisziehen,dass die Jugend nix mehr lernt.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Fr Feb 06, 2015 17:39

Grade dies Beispiel mit dem Melkroboter ist doch in seinen Auswirkungen vollkommen falsch interpretiert. Klar muss das Melkpersonal jetzt das Naturerlebnis des sensorischen Erfahrens von Kuhtitten stark reduzieren...was in der dadurch gewonnenen Zeit passiert,ist aber nicht durch den Roboter brstimmt,oder?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Fr Feb 06, 2015 18:06

Welfenprinz hat geschrieben:Grade dies Beispiel mit dem Melkroboter ist doch in seinen Auswirkungen vollkommen falsch interpretiert. Klar muss das Melkpersonal jetzt das Naturerlebnis des sensorischen Erfahrens von Kuhtitten stark reduzieren...was in der dadurch gewonnenen Zeit passiert,ist aber nicht durch den Roboter brstimmt,oder?


Nach Pevo und seinen Bekannten ist der Betriebsleiter mit dem Melkroboter im Audiovisuellen HiTech Schlepper unterwegs, genießt den tollen Sound und lässt dank Autotrac die Arbeit vom Schlepper erledigen.
Wann gibt es endlich wieder Hardtops für die Schlepper? Dann kann man bei der "Arbeit" im Sommer entspannt auf dem Liegestuhl auf dem Schlepper ein Sonnenbad nehmen.

Nicht mehr lange und wir Landwirte können im Sommer auch 4 Wochen in den Urlaub fliegen, Melkroboter und Autoguide erledigen die Arbeit auf dem Hof :prost:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Fr Feb 06, 2015 19:04

Pevo hat geschrieben:Zu den letzten Beiträgen:
Ich habe lediglich die Meinung eines Kollegen wiedergegeben.
In dem nicht weiter ausgeführten Gesprächsteil über Anpassung/Nachhaltigkeit habe ich eine hohe Übereinstimmung unserer Meinungen festgestellt.
VG


Ach so, eben waren es noch Fakten, also belegbare Tatsachen und jetzt ist es nur noch Meinung. Ja, meinen kann man vieles und das muss noch nicht einmal stimmen. Es wäre aber hilfreich, diese (falsche) Meinung hier nicht als Fakten zu deklarieren.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Fr Feb 06, 2015 19:51

Ich denke wir reden hier oft aneinander vorbei. In dem o.gen. Gespräch wollte der Kollege bei mir Verständnis für Eure Reaktionen auf meine Beiträge wecken. Mir hat daran gefallen, dass er „unsere Konfliktthemen“ deutlich differenzierter sieht, als z. H.B., Todde, um nur die Hauptvertreter zu nennen. Er sieht die Leistungen der Landwirtschaft sehr wohl (und die habe ich nie in Frage gestellt – warum auch – die gesamte Gesellschaft hat davon profitiert) . Aber im Gegensatz zu vielen Teilnehmer im LT sieht er auch die Rückseite der Medaille – und zwar konnte er die problemlos mit der Darstellung der planetarischen Grenzen in Zusammenhang bringen. Und wir waren uns einig, dass auf nahezu allen Gebieten die Rückseiten der Medaillen unseres Überfluss-Wohlstandes (Herr LUV nennt das Dekadenz) sichtbar werden. Und wir waren uns einig, dass wir unser Tun auf nahezu allen Gebieten in Frage stellen müssen. Das gilt in besonderem Maße für unsere Ansprüche. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, von der niemand vorhersagen kann, ob wir dieser Herausforderung gewachsen sein werden. Das bedeutet mit Sicherheit nicht: “Zurück in die Steinzeit“ sondern eher den Aufbruch in die „Postwachstumsepoche“, die m.E. mit einem höheren Wohlstand verbunden sein wird - wenn wir es denn angehen und nicht im Vergangenheits-/Gegenwartsdenken verharren.
LUV, (ich glaube er hat sich in einem der jüngsten Beiträge zu erkennen gegeben) hat mir einige von ihm gebauten Ställe gezeigt, u.a. mit Melk-Robotern. Ich kann mich nicht erinnern (korrigiert mich gerne), die auf diese Weise produzierenden LW persönlich kritisiert zu haben. Als Ingenieur weiß man die Technologie sehr wohl zu schätzen. Das habe ich auch Herrn ……. –LUV gegenüber bekundet. Die Frage ist nur, ob es Grenzen für die Technisierung und damit Ökonomisierung (nicht nur in der LW) gibt. Meiner Meinung nach gibt es die.
Nochmal zu den Beispielen oben (Melk-Roboter, Traktor): Natürlich ist mir klar, dass wir die Zukunft nicht mit „nostalgischen Methoden“ (kann man das so sagen?) bewältigen kann. Aber Technik verändert nun mal Wahrnehmung der Welt und das Bewusstsein - das ist zu reflektieren.
LG
PS: Borger: Ökologische Fakten kommen in Kürze zum Nitratbericht - bin jetzt wieder nicht dazu gekommen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Fr Feb 06, 2015 20:21

Warum glauben immer jene, die Kehrseite der Medaille zu kennen, die nicht mal die Vorderseite zu deuten wissen?

Die Kehrseite wurde im Laufe der vergangenen Jahrzehnte zu einer zweiten Vorderseite modelliert. Um ein Beispiel zu nennen: Die Produktion eines kg Getreide braucht heute nur noch einen Bruchteil an Energie, wie vor wenigen Jahrzehnten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Fr Feb 06, 2015 22:34

Bei den Betrachtungen der Postmoderne und des höheren Wohlstands bin ich sofort dabei. :-)

Nochmal zu den Wahrnehmungen und der Technik und der Jugend:
die Feststellung ist richtig ,die Schlussfolgerung falsch. Mein Sohn hat das "gespür für natur" im vergleich zu mir nicht verloren,weil er gps gesteuerte schlepper fährt und pc-generierte Einzelkuhergebnisse liest. Genausowenig wie ich im vergleich zu meinem Vater etwas verloren habe,weil ich nicht mehr tagelang rüben hacke oder stroh packe. Im gegenteil,die befreiung von der stupiden Knüppelei hat erst kapazitäten für andere Zusammenhänge geschaffen.
Diese Betrachtung,dass die Technisierung den (Jeweils) jüngeren den Bezug zur Ntur nimmt,ist so ein bisschen Neid ,dass man selber es nicht so gut hatte.

Übrigens ist die derzeit wichtigste Auswirkung,der von deinen Bekannten erwähnten Frustratiion durch Gängelei,in der Generation meines Sohnes ,dass verdamt viele bereit sind diesem Land den Rücken zu kehren um woanders wirklich Landwirtschafft machen zu können statt hier Auenlandplanwirtschaft für ideologische Träumereien umsetzen zu müssen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon T5060 » Sa Feb 07, 2015 0:07

Mal soviel zu Nachhaltigkeit und Landwirtschaft :

So wir haben mal ein wenig messen lassen : Eine Tonne Streusalz befördert auf einem 45er lehmigen Sand soviel Stickstoff ins Grundwasser, wie 170 cbm Schweinegülle.
Die Quelle ist fachlich sehr angesehen, lebt jedoch von der verlogenen Mafia aus EU Bürokraten und Lobbyisten.

Damit ist meine Beobachtung bei der Auswertung meiner Messungen und Beprobungen, nun auch wissentschaftlich bestätigt.

Der Staat ist damit gefordert, keine Schmelzwasserabflüsse versickern zu lassen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Sa Feb 07, 2015 9:22

Pevo hat geschrieben:Ich denke wir reden hier oft aneinander vorbei. In dem o.gen. Gespräch wollte der Kollege bei mir Verständnis für Eure Reaktionen auf meine Beiträge wecken. Mir hat daran gefallen, dass er „unsere Konfliktthemen“ deutlich differenzierter sieht, als z. H.B., Todde, um nur die Hauptvertreter zu nennen.


Man darf davon ausgehen, dass er sich weniger mit den Spendenkonzernen beschäftigt, daher sieht er das differenzierter.

Er sieht die Leistungen der Landwirtschaft sehr wohl (und die habe ich nie in Frage gestellt – warum auch – die gesamte Gesellschaft hat davon profitiert) . Aber im Gegensatz zu vielen Teilnehmer im LT sieht er auch die Rückseite der Medaille – und zwar konnte er die problemlos mit der Darstellung der planetarischen Grenzen in Zusammenhang bringen.


Deine "planetarische Grenzen" sind typisch für Deinen Unsinn, denn davon reden Untergangspropheten seit einigen Jahrhunderten...
Anscheinend bist Du nicht in der Lage differenziert und sachlich zu denken, wer von Weltuntergangsphantasien getrieben ist, der hat sicher andere Probleme als die 10 Nitrat belasteten Brunnen in Deutschland.


Und wir waren uns einig, dass auf nahezu allen Gebieten die Rückseiten der Medaillen unseres Überfluss-Wohlstandes (Herr LUV nennt das Dekadenz) sichtbar werden.


Wo ist denn die Rückseite, dass es immer mehr Menschen gut geht?
Und meinst Du, mit Rückschritt wird sich etwas bessern?

Und wir waren uns einig, dass wir unser Tun auf nahezu allen Gebieten in Frage stellen müssen. Das gilt in besonderem Maße für unsere Ansprüche.


In der Tat, mit satten Magen redet es sich leichter über die Landwirtschaft. Vielleicht machst Du mal Hungerurlaub in Indien oder Afrika?
Nimm einen Sack Dünger mit, den werden sie Dir gerne abnehmen.

Das ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, von der niemand vorhersagen kann, ob wir dieser Herausforderung gewachsen sein werden. Das bedeutet mit Sicherheit nicht: “Zurück in die Steinzeit“ sondern eher den Aufbruch in die „Postwachstumsepoche“,


Und was treibt die "gesamte Gesellschaft"? Sie behindert nun seit rund 15 Jahren dringende Fortschritte in der Landwirtschaft.
Man beschäftigt sich lieber mit Vollmond-mistschaufeln und sonstigen geistigen Unsinn, als das man die Forschung in sinnvolle Dinge steckt.
Zweistellige Millionen Beträge dafür verbraten, um heraus zu finden, dass "Bio" nicht besser ist! Super, tolle Arbeit von Künast und der EU, dafür wurden ua 50 Jahre Forschung im Bereich Humusaufbau und Minimalbodenbearbeitung eingestampft.
Ihr habt keine Ahnung und davon leider zu viel.

Alles was seit 15 Jahren in Deutschland abläuft ist hanebüchender Unsinn satter, vollgefressener Menschen, denen die Umwelt scheißegal ist, der Glaube ist wichtiger.

Die Frage ist nur, ob es Grenzen für die Technisierung und damit Ökonomisierung (nicht nur in der LW) gibt. Meiner Meinung nach gibt es die.

Meiner Meinung nach hast Du einfach Angst, Du bist in die Jahre gekommen und verstehst nicht mehr alles.
Vor dem "Dampfwagen" hatten auch nicht wenige Angst.

Nochmal zu den Beispielen oben (Melk-Roboter, Traktor): Natürlich ist mir klar, dass wir die Zukunft nicht mit „nostalgischen Methoden“ (kann man das so sagen?) bewältigen kann. Aber Technik verändert nun mal Wahrnehmung der Welt und das Bewusstsein - das ist zu reflektieren.


Natürlich ist die Wahrnehmung eine andere, aber meinst Du einer nimmt was wahr, wenn er vom schuften kaputt ist?
Ich behaupte mal, wer sich für seinen Boden und die Viecher interessiert und nicht nur Landwirtschaft aus Verpflichtung betreibt, der wird dank Technik heute wesentlich mehr Lust, Zeit und Möglichkeiten sich über die Umwelt Gedanken zu machen.
Die "gute alte Zeit", wo die "Wahrnehmung" eine andere war, da wurde die Umwelt mit Füßen getreten, man wußte es eben nicht besser.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Sa Feb 07, 2015 10:18

T5060 hat geschrieben:Mal soviel zu Nachhaltigkeit und Landwirtschaft :

So wir haben mal ein wenig messen lassen : Eine Tonne Streusalz befördert auf einem 45er lehmigen Sand soviel Stickstoff ins Grundwasser, wie 170 cbm Schweinegülle.
Die Quelle ist fachlich sehr angesehen, lebt jedoch von der verlogenen Mafia aus EU Bürokraten und Lobbyisten.

Damit ist meine Beobachtung bei der Auswertung meiner Messungen und Beprobungen, nun auch wissentschaftlich bestätigt.

Der Staat ist damit gefordert, keine Schmelzwasserabflüsse versickern zu lassen.



Im Nachbarort lagern 25000t Streusalz. Diese werden in Bremerhaven angelandet und in Hechthausen zwischen gelagert. = 1000 Lkw a 25t. Diese werden nun an die Bundes- und Landesstraßenmeistereien ausgeteilt = 1000LKw a 25t. Das Salz wurde von einem Holländer gehandelt, der eine Europaweite Ausschreibung gem. TL- Salz gewonnen hat. Dieses Salz kommt aus Marokko. Die Qualität ist so schlecht, dass etliche Straßenmeistereien die Annahme verweigern, weil die Streufahrzeuge es nicht ausbringen können. Der Spediteur muss das Salz wieder abholen und zwischenlagern oder mit anderen Sorten verschneiden. x LKw a 25t Retour.
Das ist nur eine von vielen Salzdepots und- Problemen und zeigt, wie allein das Streusalz eine Problematik in Sachen Umweltbelastung, Verkehrsbelastung und Belastung der öffentlichen Haushalte darstellt.
Nachhaltig ist was anderes.....aber die Rückseite der Medaille wird nirgends publik gemacht, im Gegensatz zu "Wir haben es satt" oder brennenden Ställen und Dauerprotesten vor Geflügelschlachthöfen.
PEVO, es ist nicht mehr aushaltbar, dass medial ausschließlich die Landwirtschaft als Schädling deklariert wird und alle anderen nicht mal Erwähnung finden. DAS ist der Grund, warum die Widerstände hier so massiv sind. Grundsätzlich werden Fehlentwicklungen doch ständig erkannt und bearbeitet, in unendlich vielen Fachbereichen und Symposien, Weiterbildungen und Ausbildungen.....es ist einfach Zeit, den Bürgern ihr eigenes Handeln und ihre Ansprüche vorzuhalten anstatt ständig auf der Landwirtschaft einzudreschen. Wo sind denn Blockaden vor Schokoladenfabriken, wo sind denn brennende Kreuzfahrtschiffe, wo sind denn Demos zu "Wir haben die Natur zerstört"?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Sa Feb 07, 2015 10:31

Du müsstest in seinen Sektenkreisel ein Schnitz für Streusalz einbauen, der das andere deutlich übertrifft.....


.... dann würde er den abarbeiten. Wenn er dann die Welt davor bewahren konnten, starten wir mit einer neuen Aufgabe:

Wie wir alle wissen trocknen bei Regen nach und nach die Wolken aus, bis sie schließlich daran endgültig kaputt gehen. Nach der Einrichtung eines Wolkenfeuchthaltigkeits-Rates wird er sich bestimmt mit Elan dieser Aufgabe widmen...
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Sa Feb 07, 2015 10:37

Termini wie "planetarische Grenzen" empfinde ich auch als sehr problematisch und für eine konstruktive Debatte ungeeignet.

Weil ein überdimensioniertes,dem einzelnen -aber auch der Gesamtheit- unlösbares und auch unerkanntes Problemfeld erstellt wird,dass dem einzelnen ein Ausgeliefertsein und Schuldgefühl vermittelt,dass ein souveränes,objektives Handeln erschwert bis unmöglich macht.

Nach dem psychologischen Muster hat die katholische Kirche jahrhundertelang die Menschenseelen mit der Angst vor Fegefeuer und Erbsünde geknechter.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Sa Feb 07, 2015 10:42

Man könnte einen neuen thread aufmachen: "Nicht- Nachhaltigkeits - Beispiele"

- Bulgarischer Spediteur steht am Donnerstag -Abend vor dem Werkstor der Firma Jahnke - Obstsäfte in Drochtersen. Im Tank sind 20000Liter Apfelsaft - Konzentrat aus GRIECHENLAND!!! Und dass im größten Apfelanbaugebiet Deutschlands! Sog. Eulen nach Athen bringen nennt man das oder?
-In Bremerhaven landen 2000t Klärschlamm aus Griechenland an, der mit LKW durchs gesamte Elbe- Weser Dreieck transportiert wird, um in Hamburg verbrannt zu werden...Hamburg ist als Liegeplatz zu teuer, deshalb wird es per LKW durch Land gekachelt und Griechenland verfügt nicht über Kapazitäten zur Verbrennung.
- Die Kläranlage Elmshorn lässt täglich 250t Nassklärschlamm nach Friesoythe (ca. 250km) zur Trocknung (mit regenerativen Energien selbstverständlich) transportieren, um es dann von dort nach Kassel zur Verbrennung bringen zu lassen.
usw. usw.....
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Sa Feb 07, 2015 10:43

Welfenprinz hat geschrieben:Termini wie "planetarische Grenzen" empfinde ich auch als sehr problematisch und für eine konstruktive Debatte ungeeignet.

Weil ein überdimensioniertes,dem einzelnen -aber auch der Gesamtheit- unlösbares und auch unerkanntes Problemfeld erstellt wird,dass dem einzelnen ein Ausgeliefertsein und Schuldgefühl vermittelt,dass ein souveränes,objektives Handeln erschwert bis unmöglich macht.

Nach dem psychologischen Muster hat die katholische Kirche jahrhundertelang die Menschenseelen mit der Angst vor Fegefeuer und Erbsünde geknechter.



100pts! :klug:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Sa Feb 07, 2015 12:34

zu den letzten Beiträgen:
Schon allein der Ausdruck Spendensammler, Ökofaschisten….weist daraufhin, dass die Benutzter dieser Begriffe wenig Interesse an Konfliktlösungen haben, bzw. nie gelernt haben, mit Konflikte/gegensätzlichen Meinungen umzugehen. Dieses Defizit sieht man z.B. auch an den Entwicklungen aktueller internationaler Konflikte. Das führt nicht zu positiven Ergebnissen.
LUV Meint:
es ist einfach Zeit, den Bürgern ihr eigenes Handeln und ihre Ansprüche vorzuhalten anstatt ständig auf der Landwirtschaft einzudreschen.

Es ist einfach Zeit, dass Du/Ihr zur Kenntnis nehmt, dass das genau mein Ansatz ist. Ich dresche nicht auf die Landwirtschaft ein, verdammt nochmal. Was soll der Beitrag mit dem Streusalz. Das bestätigt doch nur ein Beispiel für die von mir angesprochene Kehrseite der Medaille, das gesamtgesellschaftliche Problem unseres Tuns. Lässt Du Dein Auto bei Glatteis stehen? Und selbstverständlich ist das Streusalzproblem erkannt. Man arbeitet an Lösungen und versucht das Problem zu minimieren, genau so wie man in LW mit Regelungen der DüV versucht die Stickstoffemissionen zu minimieren.
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