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Nitratbericht 2012

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nitratbericht 2012

Beitragvon Todde » Mo Feb 16, 2015 14:22

LUV hat geschrieben:...da ist es schon eine Auffälligkeit, dass bei 7% der Meßstellen, die dazu in der Regel aus versiegelten und schnell zu entwässernden Flächen bestehen bereits derart hohe Werte erkennbar sind. Das oberflächig abfließende Wasser oder das in der angrenzenden Bodenzone versickernde wird dann wem zugerechnet?


Hier versickern rund 90% des Regenwassers aus Siedlungen und von Straßen an Ackerflächen, würde man daneben Messstellen einrichten, dann könnte man es mir gut unterjubeln.
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Re: Nitratbericht 2012

Beitragvon LUV » Mo Feb 16, 2015 14:30

Abbildung 12 ist auch sehr sehr wichtig und erhellend....da sieht man, in welchen Ländern wie viel GV/ha gehalten werden...woraus man nichts ableiten kann. Es sei denn, man möchte daraus eine GV/ha - Höchstgrenze aus ideologischen Gründen ableiten.
Ergänzung: Man sieht deutlich, dass in den am stärksten mit Nitratüberschüssen versehenen Ländern die Grünen regieren.....was sagt uns das? :mrgreen:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nitratbericht 2012

Beitragvon Pevo » Mo Feb 16, 2015 17:42

LUV hat geschrieben:Abbildung 12 ist auch sehr sehr wichtig und erhellend....da sieht man, in welchen Ländern wie viel GV/ha gehalten werden...woraus man nichts ableiten kann. Es sei denn, man möchte daraus eine GV/ha - Höchstgrenze aus ideologischen Gründen ableiten.

Ich denke dass Dir als Akademiker der Umgang mit Korrelationen vertraut sein müsste. Meine Abbildung 12 zeigt doch auffällig höhere Stickstoffüberschüsse in Ländern mit höherem Viehbesatz. Und als Akademiker weißt Du auch, dass, wenn man zu belastbaren Ergebnissen kommen will, man eventl. unerwünschte Aspekte nicht ignorieren sollte. Deshalb hättest Du, statt des Blödsinns mit den Grünen, besser auf meine Abbildung 13 http://waehlerauftrag.blogspot.de/2015/ ... sicht.html hinweisen sollen. Die besagt, dass Stickstoffüberschüsse seit 1999 reduziert werden konnten. Diese Reduzierungen sind in den Bundesländern mit höherem Viehbesatz lediglich um ca. 10% ausgefallen. Dagegen konnten in den Ländern mit geringeren Viehbesatz Überschussreduzierungen zwischen ca. 30 – 70% realisiert werde. Wenn ich meinen Kunden gegenüber einen vergleichbar korrelativen Zusammenhang so verniedlichend verkauft hätte, wie Du es hier versuchst, dann hätte ich mangels Seriosität/Glaubwürdigkeit nach Hause gehen können. Ich wäre von mir aus auf die Idee gekommen, diese Korrelation mit weiteren Fakten zu belegen, um z.B. einen Zusammenhang zwischen erhöhtem Stickstoffüberschuss und erhöhtem Viehbesatz zu bestätigen oder zu widerlegen. So hast Du es bestimmt auch im Studium gelernt.

LUV hat geschrieben:Ergänzung: Man sieht deutlich, dass in den am stärksten mit Nitratüberschüssen versehenen Ländern die Grünen regieren.....was sagt uns das? :mrgreen:

Einiges über die Flexibilität Deines analytischen Potentials.
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Re: Nitratbericht 2012

Beitragvon LUV » Mo Feb 16, 2015 17:52

Pevo, ich bin zu blöd um Korrelationen zu erkennen...jedenfalls die von dir gemachten. Siehe Schleswig - Holstein im Vergleich zum Saarland...ich nix verstehen von Korrelation.
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Re: Nitratbericht 2012

Beitragvon Todde » Mo Feb 16, 2015 18:04

Pevo hat geschrieben:Die besagt, dass Stickstoffüberschüsse seit 1999 reduziert werden konnten. Diese Reduzierungen sind in den Bundesländern mit höherem Viehbesatz lediglich um ca. 10% ausgefallen. Dagegen konnten in den Ländern mit geringeren Viehbesatz Überschussreduzierungen zwischen ca. 30 – 70% realisiert werde. Wenn ich meinen Kunden gegenüber einen vergleichbar korrelativen Zusammenhang so verniedlichend verkauft hätte, wie Du es hier versuchst, dann hätte ich mangels Seriosität/Glaubwürdigkeit nach Hause gehen können.


Aha, Du hast es noch nicht kapiert?
Die Überschussberechnung geht davon aus, dass nicht 1 KG Stickstoff aus den Viehbetrieben verkauft wird :roll:
Ich habe schon mal gefragt, warum man dann MecPom nicht die komplette N-Menge aus Rostock anrechnet?
Der Handel mit dem Wirtschaftsgut Dünger ist also nur der Industrie und dem Handel mit mineralischer Ware erlaubt?

Und so einfach ist es auch nicht mit dem Stickstoff, denn wir produzieren in der Natur.
Da kann sich ein bis Ende Mai planerisch guter Brotweizen schnell zum vertrockneten Futterweizen entwickeln, das schlägt dann in der Bilanzierung sehr schön nach oben aus.
Selbst wenn der Futterweizen Proteinwerte eines A-Weizen hat wird der mit weniger Stickstoffaufnahme bilanziert, ohne das das tatsächlich so ist.

Als Landwirt frage ich mich, warum es in Brasilien möglich ist für kleine Familienbetriebe die Stickstoffdüngung zu optimieren, Verluste zu minimieren, dank staatlich sinnvoller Unterstützung und im technologischen Deutschland fängt man mit vorzeitlichen an.


Theorie und Praxis sind nun mal 2 Paar Schuhe.

Um Stickstoff/Nitrat Auswaschung zu minimieren braucht es heute andere Methoden, wie einfach zu "kürzen".
Es gibt einiges was heute möglich wäre, sogar schnell umsetzbar, nur ist das ja nicht trendy... Sind ja wieder praktische Lösungen, teilweise aus der Industrie :roll:
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Re: Nitratbericht 2012

Beitragvon LUV » Mo Feb 16, 2015 18:39

Eigentlich müsste ihm die Korrelation bei Mäcpom selbst aufgegangen sein....neee is sie nich....
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Re: Nitratbericht 2012

Beitragvon borger » Mo Feb 16, 2015 18:47

Todde hat geschrieben:In Hannover, Berlin, Brüssel und Rosengarten hat man ja heute nur Güllefässer im Kopp...



Also die in Hannover, Berlin und Brüssel halte ich nicht für Idi-oten, dafür sind sie einfach zu erfolgreich. Sie bekommen doch alles durch was sie wollen. Sie sind bösartig und verlogen, über die Gründe kann man nur spekulieren. Aber es ist offensichtlich, dass da irgendwo beschlossen wurde, die deutsche Landwirtschaft schrittweise zu vernichten oder zumindest drastisch einzuschränken – und wie immer bei solch „staatswichtigen“ Zielen von den gesamten „Qualitätsmedien“ wohlwollend unterstützt.

Diese „NGOs“ hätten ohne mediale Unterstützung überhaupt keine Macht – sobald sie in die falsche Richtung schießen, verlieren sie die mediale Unterstützung und sind wieder machtlos. Der BV ist auch NGO, aber der kann an Pressemitteilungen, Gutachten oder sonst was verteilen, dass interessiert keine Sau. Wir haben ja „Pressefreiheit“, also auch die Freiheit, nicht zu berichten wenn es nicht ins Konzept passt. Man nutzt diese „NGOs“ gezielt als Vehikel um Unabhängigkeit vorzutäuschen – solange sie das „Richtige“ verbreiten.
Sie geben vor, unsere Umwelt erhalten zu wollen. Da drängt sich ein Vergleich der Landwirtschaft mit der Autoindustrie für die Zeit 1950 – heute doch geradezu auf.

Klar, Autos und Produktion wurden enorm verbessert. Aber gerade die deutschen Autos gehen weit über das für die eigentliche Transportaufgabe unbedingt Notwendige hinaus und erfüllen Kundenwünsche nach Prestige, Bequemlichkeit und nicht zuletzt Spaß zu Lasten der Umwelt.

Auch die Landwirtschaft hat Produktqualität und Erzeugung enorm verbessert. Sie liefert hochwertige Ware ohne überflüssigen Schnickschnack zu sehr günstigen Preisen und braucht sich so ganz sicher nicht hinter der Autoindustrie zu verstecken.
Nur die mediale Wahrnehmung ist eine gänzlich andere. Da werden gerade die nicht so ganz umweltfreundlichen Luxusautos in höchsten Tönen bejubelt und die Landwirtschaft durch bösartiges Faktenverdrehen diffamiert.
Diese Medien bestimmen das Denken der Menschen. Wenn ständig über Nitrat im Trinkwasser berichtet wird, dann kaufen sie mehr Mineralwasser. Da ist möglicherweise sogar mehr Nitrat als im Trinkwasser drin, aber davon sagen die Medien nichts, also merkt es (fast) keiner.

Wären es „böse“ Pegida-Wölfe gewesen in Amelinghausen, die Bild hätte einen bösartigen Monsterwolf auf der Titelseite gebracht und sämtliche Medien würden unablässig berichten, damit ja keiner dieser „wichtigen Information“ entgehen kann.
Nun waren es aber „gute“ Nabu-Wölfe, da verzichtet man sogar auf Geld durch Auflagensteigerung. Man ist sich ja seiner „Verantwortung“ bewusst und möchte keinesfalls Panik durch „reißerische Berichterstattung“ schüren, so werden die meisten von diesem Vorfall nichts mitbekommen.
Meist, wenn unsere Medien aufs höchste empört wie gleichgeschaltet berichten – oder kollektiv schweigen, ist da irgendwie der Wurm drin.
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Re: Nitratbericht 2012

Beitragvon borger » Mo Feb 16, 2015 18:54

Welfenprinz hat geschrieben:Irgendwas müssen die ja richtig gemacht haben.

Gut, dann dürfte es – wenn überhaupt – nur eine Frage der Zeit sein, bis überall alles richtig gemacht wird. Mir ging es nur darum, wenn einige Gemüsesorten etwas höhere Belastung verursachen, diese nicht an falschen Maßstäben zu messen.
Auf Porsche wird auch nicht täglich medial eingeprügelt weil deren Autos „etwas“ mehr Belastung erzeugen. Da sollte doch Gemüse auch nicht zum Prügelknaben der Nation werden.
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Re: Nitratbericht 2012

Beitragvon Ferengi » Mo Feb 16, 2015 19:00

LUV hat geschrieben:Wäre es nicht sinnvoll, auch die Möglichkeiten zu schaffen, dass auch Bio- Betriebe konventionelle organische Dünger aufnehmen, anstatt die Dogmen einer Trennung von Bio und konventionell aufrecht zu erhalten?


Meiner Meinung nach ganz klar JA.
Denn selbst wenn Konvi-Gülle theoretisch etwas stärker mit Medikamentenrückständen belastet sein kann,
so wage ich doch massiv zu bezweifeln das davon wirklich was in der geernteten Frucht ankommt.

Und was ist wohl ökologisch sinnvoller,
Die anfallende Gülle an regionale Biobauern zu verteilen,
oder sie hunderte Kilometer durchs Land zu fahren!? :roll: :roll:

Aber, die Biobauern sollen gefälligst an Nabel der Kali-Hersteller hängen. :roll: :roll:
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Re: Nitratbericht 2012

Beitragvon Pevo » Mo Feb 16, 2015 19:06

LUV hat geschrieben:Also Abbildung 7 in deinem blog weist für Wald, Grünland und Acker 93% der Meßstellen aus.

1.Di e Zahl der Messstellen ist unplausibel. Mit einer Anzahl von 671 entspricht sie weder dem Belastungsmessnetz noch dem EU-Messnetz. Wenn daraus grundsätzliche Zweifel an der Aussagefähigkeit der Abbildung 7 (übernommen aus Nitratbericht http://waehlerauftrag.blogspot.de/2015/ ... sicht.html ) bestehen, sollte man sich um Aufklärung bemühen. Das ist in anderen Berufen üblich und nennt sich logischerweise „Aufklärungsbedarf“. Wer einen Aufklärungsbedarf nicht befriedigen kann, bekommt Probleme (juristisch oder auftragsbezogen)
LUV hat geschrieben:...da ist es schon eine Auffälligkeit, dass bei 7% der Meßstellen, die dazu in der Regel aus versiegelten und schnell zu entwässernden Flächen bestehen bereits derart hohe Werte erkennbar sind. Das oberflächig abfließende Wasser oder das in der angrenzenden Bodenzone versickernde wird dann wem zugerechnet?

2. Das ist spekulativ - wo sind die Fakten? Orientiere Dich an https://www.umweltbundesamt.de/sites/de ... 2_2014.pdf
Seite 11f . wenn Aufklärungsbedarf besteht: siehe 1.
Todde hat geschrieben:Hier versickern rund 90% des Regenwassers aus Siedlungen und von Straßen an Ackerflächen, würde man daneben Messstellen einrichten, dann könnte man es mir gut unterjubeln.

3. siehe 2

Ergänzung: Ich gehe davon aus, dass es Schwächen in der Überwachung der Stickstoffemissionen gibt. Der bürokratie-verursachte Frust des Einzelnen ist vermutlich nicht geeignet, tatsächlich erlebte Fehler als Bewertungsgrundlage für einen übergeordneten Tatbestand heranzuziehen.
Die hier dominant anzutreffende selbstkritiklose Abwehr-Argumentation überzeugt den interessierten Laien nicht. Es erinnert an
Welfenprinz hat geschrieben: es kann nicht sein, was nicht sein darf.


Folgenden Satz könnte ich unter jedem meiner Beiträge anfügen: Ich schätze die Leistungen der gesetzeskonform wirtschaftenden Landwirte. Die Verantwortung für mittlerweile eingetretenen Gefährdungen der Ökosysteme tragen wir als Gesamtgesellschaft.
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Re: Nitratbericht 2012

Beitragvon Welfenprinz » Mo Feb 16, 2015 19:08

Borger,so wie Porsche oder Audi die jeweilige Spitzentechnologie entwickeln,die jahre später in Golf oder corsa verwendung finden ,kommen aus dem Gemüsebau cultan,chelatdünger ,depotdünger etc
Natürlich gibt es Probleme.. und diese kann man lösen.
Die DüV löst .. ......nix.
Ausser die Arbeitsplatzsorgen einiger Beamter.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Nitratbericht 2012

Beitragvon borger » Mo Feb 16, 2015 19:14

Pevo hat geschrieben:Es geht hier um Nitrat und nicht um den Antibiotika-Einsatz.Das ist eines meiner nächsten Themen.

Nein, in dem Beispiel geht es weder um Nitrat noch Antibiotika sondern um die Verlogenheit Deiner vermeintlich „seriösen“ Quellen.

Pevo hat geschrieben:Ich kann es gerne wiederholen: Es ging darum Deiner nicht belegten Verrottungsthese auch andere Möglichkeiten beizustellen. Nun kannst Du Deinen faktenbasierten Nachweis bringen. Oder habe ich da was übersehen?

Kommt jetzt zur Dekadenz auch noch Alzheimer? Wo sind die Fakten für Deine haltlose Behauptung „Viehhaltung ist schuld“?

Pevo hat geschrieben:Hätte ich vielleicht schon – bräuchte Zeit und alle Daten, einschließlich Standorte der Brunnen und Kenntnisse Aktivitäten im Einzugsbereich der Brunnen…..-war im Prinzip ein Teil meiner beruflichen Tätigkeit.

Oh Wunder, wie konntest Du nur ohne diese Daten die Viehhaltung als Verursacher ausfindig machen?

Pevo hat geschrieben:Meine Agrarpolitische Kompetenz versuche ich kontinuierlich zu erweitern.


Ja, der gute Mann, er war stets bemüht….
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Re: Nitratbericht 2012

Beitragvon Todde » Mo Feb 16, 2015 19:24

Welfenprinz hat geschrieben:kommen aus dem Gemüsebau cultan,chelatdünger ,depotdünger etc
Natürlich gibt es Probleme.. und diese kann man lösen.
Die DüV löst .. ......nix.
Ausser die Arbeitsplatzsorgen einiger Beamter.


Cultan, Depotdüngung war mal ein guter Ansatz, kurzzeitig hatte man auf Versuchsfeldern begonnen Versuche zu machen, anscheinend für die kommende Zettelwirtschaft geopfert, das Geld ist knapp und da bewertet man ja lieber optische Eigenschaften vom Kohlrabi aus dem ökologischen Versuchsgut für.

Verwunderlich, dass man in Brasilien innerhalb kürzester Zeit die Stickstoffdüngung optimiert und die Technik für bäuerliche Betriebe zur Verfügung steht.
Hat man in Deutschland damit doch seit 20 Jahren Erfahrung und die Entwicklung teuer mit Steuergeldern unterstützt.
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Re: Nitratbericht 2012

Beitragvon Pevo » Mo Feb 16, 2015 20:02

borger hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Es geht hier um Nitrat und nicht um den Antibiotika-Einsatz.Das ist eines meiner nächsten Themen.

Nein, in dem Beispiel geht es weder um Nitrat noch Antibiotika sondern um die Verlogenheit Deiner vermeintlich „seriösen“ Quellen.

Pevo hat geschrieben:Ich kann es gerne wiederholen: Es ging darum Deiner nicht belegten Verrottungsthese auch andere Möglichkeiten beizustellen. Nun kannst Du Deinen faktenbasierten Nachweis bringen. Oder habe ich da was übersehen?

Kommt jetzt zur Dekadenz auch noch Alzheimer? Wo sind die Fakten für Deine haltlose Behauptung „Viehhaltung ist schuld“?

Pevo hat geschrieben:Hätte ich vielleicht schon – bräuchte Zeit und alle Daten, einschließlich Standorte der Brunnen und Kenntnisse Aktivitäten im Einzugsbereich der Brunnen…..-war im Prinzip ein Teil meiner beruflichen Tätigkeit.

Oh Wunder, wie konntest Du nur ohne diese Daten die Viehhaltung als Verursacher ausfindig machen?

Pevo hat geschrieben:Meine Agrarpolitische Kompetenz versuche ich kontinuierlich zu erweitern.


Ja, der gute Mann, er war stets bemüht….

Haß ist keine gute Voraussetzung für einen klaren Blick. :(
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Re: Nitratbericht 2012

Beitragvon Pevo » Mo Feb 16, 2015 20:14

Ferengi hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Wäre es nicht sinnvoll, auch die Möglichkeiten zu schaffen, dass auch Bio- Betriebe konventionelle organische Dünger aufnehmen, anstatt die Dogmen einer Trennung von Bio und konventionell aufrecht zu erhalten?


Meiner Meinung nach ganz klar JA.
Denn selbst wenn Konvi-Gülle theoretisch etwas stärker mit Medikamentenrückständen belastet sein kann,
so wage ich doch massiv zu bezweifeln das davon wirklich was in der geernteten Frucht ankommt.

Und was ist wohl ökologisch sinnvoller,
Die anfallende Gülle an regionale Biobauern zu verteilen,
oder sie hunderte Kilometer durchs Land zu fahren!? :roll: :roll:

Aber, die Biobauern sollen gefälligst an Nabel der Kali-Hersteller hängen. :roll: :roll:

Wäre in Anbetracht der Überversorung mit Fleisch in D nicht die Reduzierung von Gülle/Fleischproduktion eine ergänzende Alternative? Ich hoffe die Frage ist zulässig.
Pevo
 
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