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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Sep 27, 2023 14:29

Es geht wieder aufwärts, zumindest meint das die WAZ in einem aktuellen Beitrag. Dort heisst es: "Bio boomt". Untersucht werden in dem Beitrag die Unterschiede zwischen Verbands-Bio und EU-Bio. Ein Klischee reiht sich an das andere. Demeter ist der älteste und strengste und Bioland ist der größte Verband. Ach wirklich und was hat das nun mit Qualität zu tun? Naja, fachlich ist das eben Ruhrgebiets-Niveau. :wink:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Mi Sep 27, 2023 15:15

Bio hat nie aufgehört zu boomen!
Ist doch alles eine Verschwörung im Supermarktkassensystem :klug:

Haben die auch erklärt wie die kosmische Aufladung mit Kackhörnchen funktioniert?
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Botaniker » So Okt 01, 2023 20:59

Es wird immer doller.

„Bio muss für alle erschwinglich sein“


Die Unternehmerin hat die Initiative „Bio für alle“ gestartet. Biokonsum schütze die Umwelt. Daher fordert sie von der Bundesregierung, die Mehrwertsteuer auf Bio-Produkte abzuschaffen.


https://www.handelsblatt.com/unternehme ... 06494.html
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon böser wolf » Mo Okt 02, 2023 12:08

Botaniker hat geschrieben:Es wird immer doller.

„Bio muss für alle erschwinglich sein“


Die Unternehmerin hat die Initiative „Bio für alle“ gestartet. Biokonsum schütze die Umwelt. Daher fordert sie von der Bundesregierung, die Mehrwertsteuer auf Bio-Produkte abzuschaffen.


https://www.handelsblatt.com/unternehme ... 06494.html

Ich hasse die Leute, die den Keil zwischen bio und konvi immer tiefer treiben .....
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Mo Okt 02, 2023 12:15

böser wolf hat geschrieben:
Botaniker hat geschrieben:Es wird immer doller.

„Bio muss für alle erschwinglich sein“


Die Unternehmerin hat die Initiative „Bio für alle“ gestartet. Biokonsum schütze die Umwelt. Daher fordert sie von der Bundesregierung, die Mehrwertsteuer auf Bio-Produkte abzuschaffen.


https://www.handelsblatt.com/unternehme ... 06494.html

Ich hasse die Leute, die den Keil zwischen bio und konvi immer tiefer treiben .....


Ja klar, deren Produkte liegen beim TEGUT immer in der Reste-Ecke. Das Andexxer Zeugs (Andex so heisst der Sprengstoff bei K+S ) schmeckt aber nicht
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mo Okt 02, 2023 21:53

böser wolf hat geschrieben:Ich hasse die Leute, die den Keil zwischen bio und konvi immer tiefer treiben .....


Allein in diesem thread gibt es so einige Beiträge, die genau das machen. Anstoß nimmt daran aber keiner. Mittlerweile sind wir Wettbewerber. Da ist die Beschreibung der eigenen Position ein ganz normales Mittel. Mir ist die z.T. sehr offen ausgetragene Diskussion mit dem in Frage stellen der Gegenposition, lieber als dieses geheuchelte "Miteinander", weil man ja angeblich im selben Boot sitzt. Hart in der Sache und Vermeidung persönlicher Angriffe, lautet das Credo.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon böser wolf » Mo Okt 02, 2023 23:05

DWEWT hat geschrieben:
böser wolf hat geschrieben:Ich hasse die Leute, die den Keil zwischen bio und konvi immer tiefer treiben .....


Allein in diesem thread gibt es so einige Beiträge, die genau das machen. Anstoß nimmt daran aber keiner. Mittlerweile sind wir Wettbewerber. Da ist die Beschreibung der eigenen Position ein ganz normales Mittel. Mir ist die z.T. sehr offen ausgetragene Diskussion mit dem in Frage stellen der Gegenposition, lieber als dieses geheuchelte "Miteinander", weil man ja angeblich im selben Boot sitzt. Hart in der Sache und Vermeidung persönlicher Angriffe, lautet das Credo.

Na dann mach mal den Anfang!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon böser wolf » Di Okt 31, 2023 9:58

Ich habe von der ersten Staffel schon jede Folge geschaut , es sind ja ausschließlich biobetriebe .
Es sind sehr interessante und hoch professionelle Betriebe dabei, zb der ziegenhof in Thüringen, oder der inselbauer von der öhe, auch Jonas schlulte Niehoff.
Aber zum Teil frage ich mich wie einige Betriebe es wirtschaftlich schaffen, zb der Spreewald Bauer oder die vom Schwarzwaldhof .
Interessant das die auch immer Praktikanten oder Leute haben die zb ihr freiwilliges ökologisches Jahr machen .
Meinen Respekt haben diese Idealisten schon , aber irgendwie verzerren sie das reale Bild der Landwirtschaft im wirtschaftlichen Überlebenskampf....

https://www.ardmediathek.de/video/hofge ... OThhMTA0ZQ
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon LUV4.0 » Di Okt 31, 2023 10:10

Das reale Bild der Landwirtschaft ist aber zu langweilig für ein TV Format. Der Insel Bauer macht ja auch noch ein bisschen Gastronomie. Ich muss mir die Staffel noch ansehen, aber den habe ich schon ein paar mal beim NDR gesehen. Ich finde solche Idealisten brauchen wir. Wenn es sich nicht rechnet, löst sich das Problem früher oder später von selbst.

Interessant ist nur, dass so viele Quereinsteiger meinen sie machen jetzt einfach ein bisschen Bio, dann klappt das schon. Vor allem wenn man familär nie irgendwas mit Landwirtschaft zu tun hatte, recht anspruchsvoll, vorausgesetzt man will/muss auch Gewinne erwirtschaften..
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon germane » Di Okt 31, 2023 10:41

böser wolf hat geschrieben:
Botaniker hat geschrieben:Es wird immer doller.

„Bio muss für alle erschwinglich sein“


Die Unternehmerin hat die Initiative „Bio für alle“ gestartet. Biokonsum schütze die Umwelt. Daher fordert sie von der Bundesregierung, die Mehrwertsteuer auf Bio-Produkte abzuschaffen.


https://www.handelsblatt.com/unternehme ... 06494.html

Ich hasse die Leute, die den Keil zwischen bio und konvi immer tiefer treiben .....


Wenn die seriösen Bauern erst mal merken würden,mit welchen Lügen sich die Bios auf Kosten der Konvis bereichern wollen, gäbe es ein Hauen und Stechen auf den Dörfern.

Bei Ökotest fällt auf, dass Bioprodukte häufiger mit Mineralöl belastet sind. Ich denke mittlerweile, dass die Böden bei Bio mit Mineralöl verseucht sind.Die viele Mechanik hinterlässt Spuren. Und je besser der Bauer seine Maschinen pflegt, desto mehr Schmiere geht in den Boden.

Ein andere Punkt wäre Mikroplastik durch Reifenabrieb wegen der vielen Überfahrten.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon böser wolf » Di Okt 31, 2023 11:02

Och nö , nicht schon wieder polarisieren und dann noch so polemisch!

Das bio aktuell kein zuckerschlecken ist , sollte inzwischen dem letzten kar geworden sein
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Okt 31, 2023 11:42

germane hat geschrieben:
Ein andere Punkt wäre Mikroplastik durch Reifenabrieb wegen der vielen Überfahrten.


Es war mir bisher schon nicht leicht gefallen, dich halbwegs ernst zu nehmen. Reifenabrieb auf dem Acker ist aber wirklich der Brüller. Da verblasst selbst die Anreicherung der Bodenkrume mit Schmierfett aus Wartungs- und Pflegearbeiten. Wenn du dich richtig informiert hättest, dann wäre dir klar geworden, dass die Mineralölbestandteile erst im Verlauf der Verarbeitung bzw. Verpackung in die Produkte gekommen waren. :wink:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon langholzbauer » Di Okt 31, 2023 12:01

Na wenn der Germane noch mit Plastikreifen ackert, beschreibt es viel zu seinen Fachkenntnissen. :wink:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon LUV4.0 » Di Okt 31, 2023 12:40

böser wolf hat geschrieben:Och nö , nicht schon wieder polarisieren und dann noch so polemisch!

Das bio aktuell kein zuckerschlecken ist , sollte inzwischen dem letzten kar geworden sein



:mrgreen: wie manch einer hier den Feind Nummer 1 in der Biolandwirtschaft erkennen will ist schon beachtlich. Noch besser sind aber die Begründungen.. n8 :mrgreen:.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Okt 31, 2023 13:15

Ich hatte vor einigen Wochen den Ökokontrolleur hier; alle Jahre wieder. Nachdem die letzte Kontrolleurin dreimal hier gewesen war, musste nun ein anderer Mensch kommen. Alles lief glatt und im lockeren Gespräch, bei Kaffe und Kuchen, bedankte sich der Kontrolleur für die insgesamt lockere Atmosphäre und den sachlichen Ton. Er berichtete von zunehmender Anspannung der Ökobauern bei den Kontrollen. Da der letzte Jahresabschluss auch immer zu den einzusehenden Unterlagen gehört, wie auch die aktuelle Buchführung, bemerkte er, dass die wirtschaftliche Situation oft "etwas" unerquicklich sei und einige Ökobauern sich ganz konkret zum Ende ihrer Biolandwirtschaft äußern würden. Nach seiner Einschätzung und er kann nur für den Tätigkeitsbereich seiner Kontrollstelle sprechen, dürfte der Ökolandbau in den nächsten 3 bis 5 Jahren um gut 30% zurückgehen. Erstaunlich für ihn war, dass überwiegend gut aufgestellte Betriebe an das Ende von Öko denken würden. Kleinere Betriebe würden schon seit einiger Zeit wegen fehlendem Hofnachfolger aufgeben. Darunter wohl auch viele direktvermarktende Betriebe. Sie sehen außerhalb ihrer Direktvermarktung keine Chance mehr. Wer weniger als 25t von einer Getreidesorte und -art abzugeben hat, der hat einfach schlechte Karten. Wer weniger als 10 Schlachtrinder zu einem Termin abzugeben hat, der zahlt erhöhte Transportpreise. Gemüse und Obst, wird man auf dem Land kaum noch los. Es brechen die Bereiche weg, die früher mal für typische Strukturen (Vielfalt) des Ökolandbaus standen.
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