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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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2776 Beiträge • Seite 162 von 186 • 1 ... 159, 160, 161, 162, 163, 164, 165 ... 186
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Aug 16, 2023 11:26

Todde hat geschrieben:Konvi Landwirte, die Zweitbetriebe in Bio machen.
Warum machen die sich zum Deppen? Unwirtschaftliche Nutzfläche wird über die Bio-Subventionen wirtschaftlich genutzt, das ist doch nichts neues und in NDS, SA und MV seit 10 Jahren gängige Praxis.
Die Politik freut sich auch, da die Bio Fläche steigt, kann also Erfolge vermelden.


Um zum Subventionsoptimierer zu werden, musst du nicht einmal einen Teil-Bio-Betrieb haben. Blümchen zählen, Altgrasstreifen, Erweiterte Fruchtfolge, PSM-Verzicht u.a.m, das war doch die typische Domäne der Bios. Den Konvis müsste sich doch eigentlich der Magen umdrehen, weil viele heute selbst von solchen Zahlungen abhängig sind. Deine Schönfärberei kannst du dir ersparen. Die Politik hat die gesamte deutsche Landwirtschaft zum subventionsabhängigen Unternehmer gemacht. Wir haben lediglich die längere Tradition.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Aug 16, 2023 12:29

Was heißt schon abhängig? Den einen oder anderen kenn ich, der keine Prämien mehr beantragt hat. Könnten die nächsten Jahre durchaus mehr werden.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Aug 16, 2023 13:06

meyenburg1975 hat geschrieben:Was heißt schon abhängig? Den einen oder anderen kenn ich, der keine Prämien mehr beantragt hat. Könnten die nächsten Jahre durchaus mehr werden.


Mein Aushilfsmitarbeiter hat noch ca. 3ha Ackerland in Selbstbewirtschaftung. Er hat nie einen MFA gestellt und hat seinen Weizen immer zum grünen Riesen gekarrt. Er musste zwar ein paar Formulare ausfüllen aber dann war alles klar. In diesem Jahr haben sie die Annahme verweigert. Eine Frage zielte auf die Antragstellung MFA ab. Er verneinte und damit war er raus. Der Antrag mit seinen Konsequenzen stelle für den Abnehmer quasi eine Kontrolle seiner ldw. Tätigkeit dar und ohne diese Sicherheit würde man seine gut 10 t nicht abnehmen können. Ein großer Berufskollege mit ca. 700ha Getreideanbau, der ebenfalls in diesem Jahr keinen Antrag gestellt hatte, hatte diese Probleme nicht. Klar, der hatte mit dem Riesen eine Früchtepfandvereinbarung. Hätten sie dessen Getreide nicht genommen, würden sie nur schwerlich an ihr/sein Geld kommen. Gleichbehandlung eben! :wink:
Wie das zukünftig gehandhabt werden wird, sollte jeder für sich erkunden. Das könnte ein böses Erwachen geben.
btw: Mein MItarbeiter ist zum privaten Getreidehandel gefahren. Der hatte kein Problem mit seinem Weizen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon egnaz » Mi Aug 16, 2023 13:23

DWEWT hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Die Subventionsoptimierer werden schon ihr Geld machen


Die Subventionsoptimierer gibt es jetzt auch im Konvi-Bereich. Wie von der Politik gewünscht, machen sich da beide Richtungen zum Deppen.

Mit dem Bioanbau ist da aber viel mehr zu optimieren.
Der VNP z.B. macht sicher nicht bio aus Idealismus. Auf der anderen Seite rechnen Konventionelle schon nach, ob sich die Gap Förderung überhaupt noch lohnt.
Beim Umgang der Landwirte mit Subventionen gebe ich dir natürlich Recht. Da nehmen sich Konvis und Bios nichts. Da wird gestaltet bis an die Grenze des Möglichen, wie es aber andere Wirtschaftsbereiche und auch große Konzerne auch tun.
Und so lange der schöne Schein mehr Förderung erhält als ehrliche Produkte, wird sich daran auch nichts ändern.

Die Ablehnung der Annahme von Produkten ohne MFA hat auch mit der Zertifizierung der Abnehmer zu tun. Durch den MFA werden die CC Auflagen eingehalten und erfüllen somit die Anforderungen der Zertifizierer. Der große Nachbar ohne MFA wird sich dann wohl eine andere Form für die Erfüllung der Anforderungen gewählt haben.
Gruß Eckhard
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Neuland79 » Mi Aug 16, 2023 15:17

DWEWT hat geschrieben:Mein Aushilfsmitarbeiter hat noch ca. 3ha Ackerland in Selbstbewirtschaftung. Er hat nie einen MFA gestellt

Gibt es nicht Mindest-Hektar Grenzen für den MFA?
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Aug 16, 2023 16:48

Neuland79 hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:Mein Aushilfsmitarbeiter hat noch ca. 3ha Ackerland in Selbstbewirtschaftung. Er hat nie einen MFA gestellt

Gibt es nicht Mindest-Hektar Grenzen für den MFA?


Die Mindestgröße beträgt 1,0 ha.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Do Aug 17, 2023 7:57

Aldi und Lidl zeigen sich erstaunt ob des Vorpreschens von Bioland und Naturland mit ihrer Initiative zum Mindestpreis für Biomilch. Die Zeiten, in denen die Verbände selbstherrlich über ihre Erzeugung und Preisfindung entscheiden konnten, sind endgültig vorbei. Man müsse im Gespräch miteinander zu Lösungen für das Problem Milchpreis kommen, hiess es aus dem LEH-Kreis. Richtig, die eingegangenen Koopertionen sollten, vor Verlautbarung in den Medien, den Informationsfluss gestalten. Man fühlt sich überrollt und vorgeführt. Dabei wurde schon relativiert, weil der angegebene Preis lediglich eine Preisempfehlung sein soll. Allen Handelspartnern bleibt es auch in Zukunft freigestellt, sich daran zu orientieren oder eben auch nicht. Bei einem Bio-MIlchüberschuss von ca. 20%, dürfen solche Vorstellungen auch eher in den Bereich "Träume" gehören. Die Verbände haben sich durch ihre Kooperationsinitiative alle Werkzeuge der Beeinflussung des Bio-Marktes aus der Hand nehmen lassen. Sie können nur noch reagieren und das tun sie nciht sehr erfolgreich. Durch diese Zusammenarbeit haben sie sich ein Stück weit überflüssig gemacht. Noch fehlt es an Einsicht in diese Richtung gehend aber das wird auch noch kommen.
Grundsätzlich stellt sich auch die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer Preisempfehlung. Auch bei den Bio-Betrieben gibt es mittlerweile eine ganze Bandbreite an Größen und Intensitäten. Denen mit einer Preisempfehlung gerecht werden zu wollen, ist schlicht unmöglich.
Von Insidern hört man, dass es ein hohes Aufkommen an Stundungsanträgen bei den MItgliedsbeiträgen gibt. Das dürfe aber erst der Anfang sein. Vielleicht der vom Ende? :wink:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon lukaß » Fr Aug 18, 2023 9:23

Im Bio Getreidemarkt müsste es aber demnächst Entlastung geben. Ich sehe hier einen größeren Anteil an Weizen und Roggen und Bohnen Erbsen die nicht mehr geerntet werden können, da entweder das Unkraut alles erobert hat oder Auswuchs . Besonders die Neu-Biobetriebe sind heftig betroffen. Bei so einem kleinen Gesamtmarkt müssten diese Fehlmengen doch schnell zum preisaufschlag führen, oder?
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Fr Aug 18, 2023 10:34

Ich erkenne die Ironie sehr wohl! :wink:
In den letzten Jahen sind viele nicht so gute Betriebe ins Bio-Lager gewechselt. Wie heisst es so schön: Keine Ahnung, keine Erfahrung, kein Erfolg! Zu Beginn der Ernte hiess es, dass an hochwertigen Qualitäten kaum Bedarf bestehen würde. Jetzt gibt es kaum gute Qualitäten und es dreht sich komplett um. Wohl dem der jetzt noch Gutes vom Acker holen kann. Das gilt aber für beide Bereiche. Der Öko-Markt für Rohstoffe ist übersättigt! Wer vor 2 Jahren noch in ein 5-Jahres-Programm eingestiegen ist, der steht vor sehr schwierigen Entscheidungen. Zurückzahlen oder irgendwie die 5 Jahre überstehen. Das dicke Ende werden wir noch zu sehen bekommen. Übrigens wird die Politik ausstiegswillige Betriebe nicht ohne weiteres vom Haken lassen. 30/2030 muss schließlich irgendwie erreicht werden; wenn es sein muss auch mit Leichen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Wini » Mo Aug 28, 2023 22:26

Ich lach mich kaputt !!
30/2030 könnt Ihr vergessen. Das klappt nie mehr. Schon gar nicht in der Kantinenverpflegung.

VW hat übrigens seine vegane Kantine wieder abgeschafft und reumütig wieder auf
auf den Kraftriegel Currywurst aus konventioneller Landwirtschaft umgestellt.

https://www.msn.com/de-de/finanzen/other/kraftriegel-f%C3%BCr-facharbeiter-vw-schafft-vegane-kantine-wieder-ab-und-bringt-currywurst-zur%C3%BCck/ar-AA1fTpl5

Mit Bio-Müsli allein und Hafermilch ist halt am Band langfristig keine Leistung machbar.

Gruß
Wini
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Di Aug 29, 2023 7:09

Wini hat geschrieben:30/2030 könnt Ihr vergessen. Das klappt nie mehr. Schon gar nicht in der Kantinenverpflegung.

VW hat übrigens seine vegane Kantine wieder abgeschafft und reumütig wieder auf
auf den Kraftriegel Currywurst aus konventioneller Landwirtschaft umgestellt.



30/2030 ist schon aus ökologischer Sicht gar nicht mehr notwendig. Die viel größeren Effekte gehen da von den "freiwilligen" Maßnahmen der konv. Kollegen aus. Wer hätte das gedacht? Der Ökolandbau wird sich reduzieren müssen auf einen kleinen beständigen Markt, zumal in Zeiten knapper werdender öffentlicher Kassen das Augenmerk wieder auf die Kunden gelenkt werden muss. Dieser Vorgang ist schon initiiert und erste Betriebe verlassen die Ökobranche.
In der Region um das VW-Werk gab es die VW-Currywurst auch an vielen sogen. Frittenbuden; angeblich im Original. Mein Fall war diese Wurst nicht. Es wird noch so manche Rücknahme "gut gemeinter" Verhaltens- und Verzehrweisen geben. So langsam kommen die, die glaubten, dass man den Menschen/Verbrauchern das "gute" Verhalten oktroyieren muss zu der Einsicht, dass Gängelei am eigenen Stuhl sägt.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon tyr » Di Aug 29, 2023 7:35

Wini hat geschrieben:Ich lach mich kaputt !!
30/2030 könnt Ihr vergessen. Das klappt nie mehr. Schon gar nicht in der Kantinenverpflegung.

VW hat übrigens seine vegane Kantine wieder abgeschafft und reumütig wieder auf
auf den Kraftriegel Currywurst aus konventioneller Landwirtschaft umgestellt.

https://www.msn.com/de-de/finanzen/other/kraftriegel-f%C3%BCr-facharbeiter-vw-schafft-vegane-kantine-wieder-ab-und-bringt-currywurst-zur%C3%BCck/ar-AA1fTpl5

Mit Bio-Müsli allein und Hafermilch ist halt am Band langfristig keine Leistung machbar.

Gruß
Wini


Das war auch schade, gerade Wolfsburg hatte eine der besten Kantinen Deutschlands, zumindest von den Betrieben, in denen ich so war..
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon germane » Di Aug 29, 2023 8:32

Wini hat geschrieben:
Mit Bio-Müsli allein und Hafermilch ist halt am Band langfristig keine Leistung machbar.



Ich erweitere das mal auf den Sport. Zum ersten mal haben die Deutschen bei einer Leichtathlethik-WM keine Medaille gewonnen:

https://www.bild.de/sport/mehr-sport/sp ... .bild.html

Der analysiert zwar vieles richtig, aber den Hauptfaktor Ernährung vergisst er. Die sind so von Veggie und Bio überzeugt, dass sie nie zweifeln würden.

Aber eine kleine Enttäuschung habe ich auch erlebt: Der Zehnkämpfer Neugebauer war nach dem ersten Tag in Führung und ich hatte Angst, dass der eine Medaille gewinnt. Dann habe ich aber gelesen, dass der in den USA lebt und dort Monsanto- Qualität isst. Das hätte so schön gepasst, wenn der Monsanto-Esser die einzige Medaille für Deutschland holt. Leider ist der dann aber nur 5. geworden- aber immerhin bester Deutscher.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon T4512 » Di Aug 29, 2023 10:58

germane hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:
Mit Bio-Müsli allein und Hafermilch ist halt am Band langfristig keine Leistung machbar.



Ich erweitere das mal auf den Sport. Zum ersten mal haben die Deutschen bei einer Leichtathlethik-WM keine Medaille gewonnen:

https://www.bild.de/sport/mehr-sport/sp ... .bild.html

Der analysiert zwar vieles richtig, aber den Hauptfaktor Ernährung vergisst er. Die sind so von Veggie und Bio überzeugt, dass sie nie zweifeln würden.

Aber eine kleine Enttäuschung habe ich auch erlebt: Der Zehnkämpfer Neugebauer war nach dem ersten Tag in Führung und ich hatte Angst, dass der eine Medaille gewinnt. Dann habe ich aber gelesen, dass der in den USA lebt und dort Monsanto- Qualität isst. Das hätte so schön gepasst, wenn der Monsanto-Esser die einzige Medaille für Deutschland holt. Leider ist der dann aber nur 5. geworden- aber immerhin bester Deutscher.


Ich stelle mir auch immer die Frage warum man ausgerechnet mit einer kompletten Veggie Ernährung leistungsfähiger sein soll.
Das man nur durch Schnitzel essen keine Höchstleistung bringen kann ist klar, aber Fleisch in gewissen Mengen dient doch auch einer ausgewogenen Ernährung. Und warum die Sportler keine Medaille gewonnen haben hängt auch damit zusammen, dass in den USA z.B. Leistung im Sport einhergeht mit Bildung an den Unis. Der Sportunterricht ist doch in Deutschland sehr vernächlässigt mittlerweile. Obwohl so wichtig. Aber Doping gehört natürlich auch dazu warum andere Länder Medaillen gewinnen.Nur die Wurfdisziplinen laufen nicht mehr. Aber wer will denn schon Diskuswurf machen wenn du nur unterstützt wirst wenn du gut bist. Wie soll man denn gut werden ohne Unterstützung? Hohles gelaber das können die deutschen noch.

Ein Ökobetrieb mit 700ha bei uns in der Nähe hat wirklich sehr schönes Getreide. Weizen bis 6to/ha und auch sehr sauber. Die haben vor 3 Jahren umgestellt. Nun bei den niedrigen Bio-Preisen kommt trotzdem Ernüchterung. Es wurde sich mehr erhofft. Ich weiß nicht wer diese ganzen Bio Mengen noch verarbeiten soll. Bio ist eine Nische. Aber das Großbetriebe Bio machen führt zu riesigen Mengen Bio Getreide. Naja passiert sowieso alles nur wegen der Bio-Prämie. Dadurch ist Bio nur konkurrenzfähig. Das sagt schon alles.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Englberger » Di Aug 29, 2023 17:02

T4512 hat geschrieben:Naja passiert sowieso alles nur wegen der Bio-Prämie. Dadurch ist Bio nur konkurrenzfähig. Das sagt schon alles.
Hallo,
bin neugierig; weisst du wieviels da gibt in Hessen? Und gibts da für Umstellung und Beibehaltung und Grünland und Ackerland gleich oder Unterschiedlich?
Gruss Christian
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