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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon langholzbauer » Sa Aug 05, 2023 18:44

Es nutzt uns ja nach außen hin recht wenig, wenn wir Statistiken vom BV hier teilen. :wink:
In der Summe war der Beitrag vom BR endlich mal wieder sachlich und korrekt.
Dass in der Schlussbetrachtung nur der C0² Abdruck der Produkte, ohne die mögliche beste Ausnutzung der Produktivität der Flächen betrachtet wurde, war sicher nur vergessen worden.
:!:
Schön, dass es wenigstens zwischendrin mal erwähnt werden durfte.

Zur Meinung vom Reinhold:
Hühnermist ist sicher als" heißer" ( schnell wirkender)" Biodünger" im Ackerbau , gern auch als Kopfdünger, am meisten wert.
Aber wer genug davon hat, macht damit auf dem Grünland sicher wenig verkehrt, so lange er die Hygiene beachtet.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Sa Aug 05, 2023 19:00

langholzbauer hat geschrieben:Aber wer genug davon hat, macht damit auf dem Grünland sicher wenig verkehrt, so lange er die Hygiene beachtet.


Das ist das Problem, die Hygienisierung vom Hühnermist. Nach einer Woche intensiver Sonne ist aber schon sauber, da muss man aufpassen.
Einschließlich getrenntem Schuhwerk und Arbeitsgeräten.

Die Daten aus der Kaufpreissammlung 2022 und 2023 der Ortschaften Grainbach/Samerberg und Burtenbach verrate ich hiermal nicht, da weint DWEWT :lol:

Hier der macht eine ähnliche Landwirtschaft "Farmer´s POV" https://youtu.be/rKgV-btsGQM (Bauernhofteam auch) wie der in Samerberg und ich finde diese Art der Landwirtschaft,
mindestens so attraktiv und erfüllend, wie das ganze Großkotz-Getue, wo 2/3 auf dem Weg dorthin auf die Frässe fallen
und Catharina Mühlhäuser-Claas zwingen nur noch mehr Häuser in Frankfurt/M. zu kaufen. :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Sa Aug 05, 2023 19:18

langholzbauer hat geschrieben:Es nutzt uns ja nach außen hin recht wenig, wenn wir Statistiken vom BV hier teilen. :wink:


Die sind vom UBA und der DBV hat diese nur genutzt.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon langholzbauer » Sa Aug 05, 2023 19:27

Na gut.
Wen der Bodenrichtwert die Baukosten einer modernen Halle darauf erreicht , dann lässt sich über Splitterflächenverkauf auch eine( vielleicht sogar defizitäre) Landwirtschaft sehr lange am Leben halten. :wink:

@Todde
Das ist aber in der Kommunikation mit Außenstehenden sehr wichtig! :wink:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Fr Aug 11, 2023 12:00

Wenn der böse Markt es nicht hergibt, dann müssen es eben Gesetze richten. Zwei große Öko-Anbauverbände wollen gesetzlich einen Mindestpreis für Bio-Milch herbeiführen. Mit 67€ct soll dieser den Biobauern ein auskömmliches Einkommen garantieren. Ich weiß, spätesten jetzt beginnt der Oberschenkel zu schmerzen, weil man allzu heftig draufgeschlagen hat. Das ist aber gar kein Witz. Diese beiden Sesseletagen meinen das ernst! Helfen soll das EU-Recht. Und in der Folgen kommen dann 7€/kg für das Bio-Rindfleisch, 0,70€ für das Bio-Ei, 500€/t für den Bio-Backweizen und und und. Der Markt muss weichen und die Gesetze regeln zukünftig die Ökonomie auf den Höfen. Hoffentlich zieht diesen Leuten irgendjemand die Sessel unterm Allerwertesten weg! Das ist ja nicht mehr zu ertragen!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Qtreiber » Fr Aug 11, 2023 12:34

Mindestpreise sind ja schön und gut. Wie aber hat sich die "Sesseletage" den Absatz gedacht? Gesetzlich vorgeschriebener Mindestanteil an Bioprodukten im Warenkorb des Verbrauchers oder Subventionierung der Verbraucherpreise nach dem in der DDR bewährten Modell?
Im übrigen bin ich der Meinung, dass ich hier ENDLICH gelöscht werden möchte.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon farmerpirat » Fr Aug 11, 2023 18:47

Ich kann dazu nix finden, hast du einen Link für mich?
Das würde ja nochmal richtig spannend werden beim Absatz, wenn die Konvikollegen nicht in einen solchen Genuß kämen.

Ich war anfang des Jahres auf einem Gruppentreffen meines Verbandes. Ganz am Ende fragte jmd kritisch wie die anderen die Lidlkooperration sehen würden? Eine (Erzeuger)Meldung war, dass wir ja selbst schuld seien, weil nicht engagiert genug bei den Treffen. Woher hätten die denn wissen können, das wir das nicht wollen.
Hat mir ähnliche Schnappatmung verpasst, war der Wiederstand doch ausgesprochen groß.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon monserich » Fr Aug 11, 2023 20:17

[quote="DWEWT"]Wenn der böse Markt es nicht hergibt, dann müssen es eben Gesetze richten. Zwei große Öko-Anbauverbände wollen gesetzlich einen Mindestpreis für Bio-Milch herbeiführen. Mit 67€ct soll dieser den Biobauern ein auskömmliches Einkommen garantieren. Ich weiß, spätesten jetzt beginnt der Oberschenkel zu schmerzen, weil man allzu heftig draufgeschlagen hat. Das ist aber gar kein Witz. Diese beiden Sesseletagen meinen das ernst! Helfen soll das EU-Recht. Und in der Folgen kommen dann 7€/kg für das Bio-Rindfleisch, 0,70€ für das Bio-Ei, 500€/t für den Bio-Backweizen und und und. Der Markt muss weichen und die Gesetze regeln zukünftig die Ökonomie auf den Höfen. Hoffentlich zieht diesen Leuten irgendjemand die Sessel unterm Allerwertesten weg! Das ist ja nicht mehr zu ertragen![/quote



Das wehre dann wie im Sozialismus der DDR. n8
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Fr Aug 11, 2023 20:34

@farmerpirat
Schau mal auf topagrar online nach.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Fr Aug 11, 2023 20:40

farmerpirat hat geschrieben:
Ich war anfang des Jahres auf einem Gruppentreffen meines Verbandes. Ganz am Ende fragte jmd kritisch wie die anderen die Lidlkooperration sehen würden? Eine (Erzeuger)Meldung war, dass wir ja selbst schuld seien, weil nicht engagiert genug bei den Treffen. Woher hätten die denn wissen können, das wir das nicht wollen.
Hat mir ähnliche Schnappatmung verpasst, war der Wiederstand doch ausgesprochen groß.


Das ist bei den anderen Verbänden, mit Ausnahme des Demeter-Verbandes auch so gelaufen. Die Konv. LEHs wollten es nicht vorher an die große Glocke hängen und vor allem wollten sie nicht riskieren, dass sich die Bio-Bauern evtl. gegen die Kooperation aussprechen. Das wäre ja wie ein ausgesprochenes Misstrauensvotum gewesen. So hat man das auf der Sesseletage mit den Delegierten durchgewunken. Beim großen B.-Verband hiess es, dass es nach den Regularien des Verbandes nicht vorgesehen sei, im Falle einer solchen Entscheidung das Fußvolk zu befragen. Als die Entscheidung publik wurde, gab es eine Austrittswelle. Die hat die Sesseletage bis heute geleugnet.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Aug 16, 2023 10:56

Die einen träumen noch von 67ct/L als Richtpreis für die Bio-Milch und die anderen erleben gerade eine Schlittenfahrt. Nachdem die Gläserne Molkerei von Emmi übernommen wurde, werden dort Schritte in Richtung Wettbewerbsfähigkeit angestrengt. Emmi hatte, mit Ausnahme der Zeit um 21/22, eigentlich immer keine schwarzen Zahlen geschrieben. Das wollen die neuen Betreiber jetzt radikal ändern. Das Produktprogramm wird ausgedehnt und die Erzeugerpreise werden abgesenkt. Dann soll der Laden laufen. Für die Bio-Milch-Betriebe kommt diese Meldung zur Unzeit. Der gesamte Biomarkt ist schwindsüchtig und gekennzeichnet von rückläufigen Erzeugererlösen. Der Druck auf die Bio-Milchpreise wird ganzflächig wirken. Mit zunehmender Absatzmenge bei den konv. LEHs, werden auch die Preise einheitlicher. Kleine Molkereien wie z.B. Söbbeke und Andechser, werden im Preiskampf nachziehen müssen. Neue Erzeugerbetrieb werden schon seit geraumer Zeit bei den Molkereien nicht mehr angenommen. Wer noch liefert und es in Zukunft auch noch machen will, der sollte ein rigides Kostenmanagement fahren. Alle Positionen müssen da auf den Prüfstand. Der Strukturwandel greift im Ökolandbau genau wie in der konv. Landwirtschaft. Das war aber auch abzusehen; zumindnest für die, die die rosa Öko-Brille abgesetzt hatten.
Dank an die Sesseletagen!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Mi Aug 16, 2023 11:11

Ist doch gut wenn sich der Bio-Markt endlich in Richtung Realität begibt?
Die Subventionsoptimierer werden schon ihr Geld machen und reale Bios können weiter für ihre Ideale Bio machen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Aug 16, 2023 11:15

Todde hat geschrieben:Die Subventionsoptimierer werden schon ihr Geld machen


Die Subventionsoptimierer gibt es jetzt auch im Konvi-Bereich. Wie von der Politik gewünscht, machen sich da beide Richtungen zum Deppen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Mi Aug 16, 2023 11:19

Konvi Landwirte, die Zweitbetriebe in Bio machen.
Warum machen die sich zum Deppen? Unwirtschaftliche Nutzfläche wird über die Bio-Subventionen wirtschaftlich genutzt, das ist doch nichts neues und in NDS, SA und MV seit 10 Jahren gängige Praxis.
Die Politik freut sich auch, da die Bio Fläche steigt, kann also Erfolge vermelden.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Aug 16, 2023 11:20

Bezüglich der"Gläserne-Molkerei" fällt mir gerade ein, dass dort auch die Demeter-Kollegen anliefern. Wie es denen wohl in der Zusammenarbeit mit einem hedge-fonds-Unternehmen geht. Die sind doch sonst immer so sehr auf die Einhaltung ihrer Werte erpicht. Ein Wechsel zu einer anderen Molkerei, gerade hier im Osen, ist völlig ausgeschlossen. Heulen die jetzt mit den Wölfen oder trinken die ihre Milch zukünftig komplett selbst. Nein, das ist keine Schadenfreude meinerseits. Auch diese Kollegen hatten sich dem konv. LEH an den Hals geworfen. Die Quittung dafür kommt jetzt. Das war es dann wohl mit "Premium". Von Premium zum Billigheimer, welche eine Karriere.
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