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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Mo Nov 06, 2023 21:29

DWEWT hat geschrieben:
RABE-Profi hat geschrieben:
Hochstapelei mit Klugscheißerei hat nach erfolgter Impfung zum Gedächtnisverlust geführt.


Hast du für diese steile These irgendeinen Beleg? Oder ist es lediglich dein üb(eles)-liches Gesabbel?


Rabe ist sicher Demeter Bauer, ansonsten würde er nicht auf solchen Schmarrn kommen, den Steiner ja vor 100 Jahren schon von sich gab.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Fr Nov 10, 2023 7:54

Vielen ist einfach nicht bewusst, dass zwischen der Landbaubewegung von Steiner und dem heutigen Demeter-Verband Welten liegen. Steiner war kein Bio-Verfechter! Seine alternative Landwirtschaft grenzte sich zwar damals von der normalen Landwirtschaft ab, hatte aber kaum etwas mit dem heutigen "Bio" zu tun. Demeter ist erst seit Anfang der 70er Jahre "Bio".
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon LUV4.0 » Fr Nov 10, 2023 8:44

Was für Welten sollen das denn sein? Dass der Marketing Gag ,,Bio" noch nicht so alt ist, ist schon klar. Aber was konkret sich bei Demeter zur Zeit von Steiner zu heute unterscheidet erschließt sich mir nicht. Esoterik spielt damals wie heute offensichtlich eine große Rolle.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Fr Nov 10, 2023 11:52

DWEWT hat geschrieben:Demeter ist erst seit Anfang der 70er Jahre "Bio".


Und weil es seit dem erst diese zusätzliche Hokuspokus Bezeichnung "Bio" gibt, ist Demeter also nicht rechtsesoterischer Humbug?
"Die Biolobby" hat erst wieder eine "interessante" Veranstaltung abgehalten, der gute Maurin berichtete, hat aber nicht erwähnt, dass die "Bauern" Bios waren und wollte das eher den Konvis unterschwellig unterschieben.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Qtreiber » Fr Nov 10, 2023 12:00

Hab' letztens die Aussage eines bekannten TV-Weltretters über seine Lebensmittel-Präferenzen gelesen:
Als erstes kauft er "Bio regional", dann "Bio allgemein", dann "saisonal regional" und wenn dann alles nichts hilft, "konventionell".
Das heisst im Umkehrschluss also, er zieht die ägyptische Bio-Kartoffel einer konventionellen deutschen Kartoffel vor.
Na denn :prost:
Im übrigen bin ich der Meinung, dass ich hier ENDLICH gelöscht werden möchte.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Fr Nov 10, 2023 13:16

Wir müssen mal die Demeter-Landwirtschaft vom komplett verpeilten esotherisch anthroposophischen Überbau trennen. Als Demeter-Landwirt z.B. kann ich heute die immer noch vorgeschriebenen Präparate kaufen. Selbst herstellen, wie noch in den 90er Jahren notwendig, muss ich sie nicht mehr. Da weiß auch der Demeter-Verband, dass viele seiner Landwirte die Präparate wie zugekaufte Düngemittel handhaben. Ich kenne auch keinen Demeter-Landwirt, der sich erst einmal den Mondstatus anschaut, um den Aussaattermin festzulegen, oder evtl. den Erntetermin. Auch sind die früher noch zugelassenen Düngemittel wie z.B. der Guano, heute verboten. Es hat sich also einiges getan. Ein mir sehr gut bekannter Öko-Kollege und Demeter-Bauer sagte mal: "Für mich ist Demeter eine sichere Vermarktung, mehr nicht. Der Rest geht mir am Ar... vorbei".
Komplett anders läuft es im außerlandwirtschaftlichen Bereich. Dort wird es immer krasser. Die Lehre oder sollte ich besser sagen "Leere", wird, in Anlehnung an Verschwörungstheorien, Reinkarnation und anderes Gefasel, immer obskurer und die Anhänger dieser Bewegung werden immer radikaler. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden ignoriert, weil sie die eigene Lehre/Leere infrage stellen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Fr Nov 10, 2023 13:23

Qtreiber hat geschrieben:Das heisst im Umkehrschluss also, er zieht die ägyptische Bio-Kartoffel einer konventionellen deutschen Kartoffel vor.


Die ägyptische Kartoffel ist eine sehr frühe Frühkartoffel in Bio- und Konvi-Qualität. Die gibt es z.B. auch schon zum frühen Spargel. Gourmets legen darauf viel Wert. :wink:
Aus Ägypten gibt es lediglich Demeter- bzw. Naturland-Kartoffeln. Alle anderen Verbände agieren nur national. Dass Demeter ein Problem mit der ganzheitlichen ökologischen Sicht hat, verdeutlicht der Kartoffelanbau in Ägypten, unter Verwendung von Tiefenwasser zur Bewässerung, sehr deutlich.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon LUV4.0 » Fr Nov 10, 2023 13:31

Ich weiß nicht was du für ,,Gourmets" kennst, aber diese weißen Knollen ohne Geschmack, egal ob Bio oder Konvi gehören wohl nicht zu den Favoriten der Sterneköche. Ich kann dir aber gerne mal ein paar Heidekartoffeln schicken, dann hast du auch endlich mal was richtiges zu essen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon langholzbauer » Fr Nov 10, 2023 13:52

Das ist so ein Klassiker wie bei den Äpfeln auch.
Es gab da mal ausreichend Sorten unterschiedlicher Reifegruppen, die eben erst oder gerade nach mehreren Monaten Lagerung am besten schmecken.
Der LEH liefert billig und nicht wenige Deppen kaufen Kartoffeln nur nach Preis.
Also kann ein Durchschnittsverbraucher keinen Unterschied zwischen leckeren einheimischen konv. Knollen und bewässerten BioKnollen aus Ägypten schmecken.
Völlig überwürzte Soßen überdecken eh alles.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Fr Nov 10, 2023 14:48

Achso .... es sind wieder Bio-Brokkoli-Sprossen im Umlauf mit Dünnschiss-Garantie :lol:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Fr Nov 10, 2023 17:24

LUV4.0 hat geschrieben:Ich weiß nicht was du für ,,Gourmets" kennst, aber diese weißen Knollen ohne Geschmack, egal ob Bio oder Konvi gehören wohl nicht zu den Favoriten der Sterneköche. Ich kann dir aber gerne mal ein paar Heidekartoffeln schicken, dann hast du auch endlich mal was richtiges zu essen.


Endlich mal einer, der die ägyptischen Kartoffeln aus eigener Erfahrung beurteilen kann. Sonst hört man nur immer: "Habe ich noch nie gegessen". :wink:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon LUV4.0 » Fr Nov 10, 2023 18:09

Ja kann ich tatsächlich. Urlaub an der Nordsee, Kartoffeln direkt vom Hof, war nicht der Renner. Beim nächsten mal im Discounter gekauft, aus Ägypten...für Hühnerfutter vielleicht brauchbar aber sonst? Wir sind dann immer essen gegangen.

Vor allem erschließt sich mir die Sinnhaftigkeit nicht, in ein Land wie unseres Kartoffeln vom anderen Kontinent einzufliegen. Vor allem bei BIO nicht. Aber diese Absurdität ist ja nicht nur bei Kartoffeln bekannt.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Fr Nov 10, 2023 18:31

DWEWT hat geschrieben:Wir müssen mal die Demeter-Landwirtschaft vom komplett verpeilten esotherisch anthroposophischen Überbau trennen.


Vielleicht sollte man einen Verband mit rechtsextremistischen Strömungen einfach verbieten?
Warum sollte man einen Verband dulden, der auf einer menschenverachtenden Philosophie aufbaut?
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Fr Nov 10, 2023 19:05

DWEWT hat geschrieben:Wir müssen mal die Demeter-Landwirtschaft vom komplett verpeilten esotherisch anthroposophischen Überbau trennen.


Das wäre ein Eingriff in die Freiheit des Denkens. Wir können ganz gut mit Demeter leben, als Christ, als gut praktizierender Landwirt und als Bürger.
Hexenverbrennungen wie im Mittelalter, das gabs bei Stalin, Hitlör und bei den Grienen. Im hier und heute sollte man nicht mehr denken die Erde sei eine Scheibe
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Qtreiber » Fr Nov 10, 2023 19:37

DWEWT hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:Das heisst im Umkehrschluss also, er zieht die ägyptische Bio-Kartoffel einer konventionellen deutschen Kartoffel vor.


Die ägyptische Kartoffel ist eine sehr frühe Frühkartoffel in Bio- und Konvi-Qualität. Die gibt es z.B. auch schon zum frühen Spargel. Gourmets legen darauf viel Wert. :wink:
Aus Ägypten gibt es lediglich Demeter- bzw. Naturland-Kartoffeln. Alle anderen Verbände agieren nur national. Dass Demeter ein Problem mit der ganzheitlichen ökologischen Sicht hat, verdeutlicht der Kartoffelanbau in Ägypten, unter Verwendung von Tiefenwasser zur Bewässerung, sehr deutlich.

Was willst du damit sagen?
Dass Bio-Kartoffeln aus Ägypten schon ok sind, wenn sie dem Gourmet-Erlebnis eines Medien-Weltverbesserers dienlich sind?
Mit meinem Post wollte ich ausschliesslich auf die absurde Denkweise dieser Weltverbesserer hinweisen. Kartoffeln waren nur ein Beispiel. Es hätten auch Bio-Erdbeeren aus China sein können.
Im übrigen bin ich der Meinung, dass ich hier ENDLICH gelöscht werden möchte.
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