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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon H.B. » Sa Mär 29, 2014 9:04

100 pts :klee:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Sa Mär 29, 2014 10:15

Zu Bindes unter okologische-landwirtschaft-t92385-435.html#p1153275

Die Perspektive, 2050 ca. 9 Milliarden Menschen zu versorgen zu müssen, ist in der globalen Nachhaltigkeitsdiskussion ein zentrales Thema, nicht nur bzgl. Versorgung mit landwirtschaftlichen Produkten. Das Problem ist nicht gelöst, aber auch kein „no go“ für die ökologische LW.
Eine Bitte hätte ich dann noch: Hört endlich auf mit den Weltretter- und Gutmensch-Phantasien.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Sa Mär 29, 2014 10:29

Welfenprinz hat geschrieben:toddes stil mag man scheisse finden.
Die Inhalte sind 1 a.


Er ist absolut gut informiert aber zu einer 1a passt kein Dogmatismus! Er kann einfach andere Meinungen, entgegen seinen eigenen Bekenntnissen zur Meinungsfreiheit, nicht akzeptierend - und wird dann auch oft ausfallend. Damit hat er das Risiko, in den Teilen seiner berechtigten Kritik, nicht ernstgenommen bzw. überhört bzw. nicht gelesen zu werden. Um das Dilemma zu umgehen, hatten wir eine persönliche Begegnung verabredet, die er wieder abgesagt hat. Außerdem hatte er mein Angebot, übrigens genau wie Du, eine Gegendarstellung zu meinem Aufsatz (Öko-LW) in meinem Blog einzubringen. Davon habt Ihr beide kein Gebrauch gemacht.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Welfenprinz » Sa Mär 29, 2014 10:58

Das Angebot nicht anzunehmen hat nichts mit dir zu tun . Dass ich dein persönliches Auftreten und Bemühen respektiere,habe ichbereits erwähnt.
Es ist sinnlos,wie die Erfahrung aus 30 Jahren zeigt.Ich kann sowohl anhand der Empirie als auch anhand der Grundlagen aufzeigeng,dass und warum der Nitratgehalt im Grundwasser unter Böden mit organischer Düngung höher sein muss und auch ist als unter intensivemAckerbau mit Mineraldüngung. Und...........5 min später betet der Gegenüber wieder die Propaganda aus dem griinpisswahrheitsministerium nach. Es ist einfach sinnlos. Todde ist halt nur ein paar Jahr jünger und noch in der Erregungsphase,die ich vor 15 Jahren hatte.

Ich bin es müde. Irgendwann wird die normative Kraft des faktischen - sprich der Hunger- den Wahn wegfegen. In meinem Betriebsleiterleben definitiv nicht mehr,in meinem biologischen vielleicht.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Sa Mär 29, 2014 11:17

PeVo, anfangs dachte ich, man könnte mit Dir über richtige und falsche Maßnahmen diskutieren und Du würdest den Unsinn erkennen, leider sehe ich da NULL von.
Du ignorierst alles was man dir ranträgt, das aufzeigt das es falsch ist.
Ich schaue schon, was die Forschung so erbringt und orientiere mich daran.

Zum Treffen, warum habe ich das abgesagt?
Darüber haben wir uns per PN ausgetauscht, für mich ist der nationale Nachhaltigkeits Rat Unsinn und eher eine staatlich teuer geförderte Vetternwirtschaft, daher erübrigt es sich für mich darüber weiter auszutauschen.
Wenn ich Deine Art der "Diskussion" hier sehe, dann macht es auch keinen Sinn persönlich darüber zu lamentieren, da Du nicht mal schriftlich im Forum dazu geneigt scheinst.

In Deinem Blog nichts zu schreiben, den Grund habe ich Dir auch genannt.
Mir wurde auch angeboten von einem User hier, daran mit zu arbeiten. Ich habe ihm meine Meinung zu der Sinnlosigkeit dort zu schreiben mitgeteilt, weil niemand, der nicht Deiner Meinung ist und den gleichen Glauben verfolgt dort so weit kommt, dass er lesen wird, was ich/wir zu kritisieren haben. Zu dieser Meinung ist er nach lesen Deines Blog auch gekommen.
Es kommt auch niemand auf die Idee in die Moschee zu gehen und dort den Gläubigen versucht zu vermitteln, dass die Welt nicht von einem Gott erschaffen wurde.

Meine Ideen zu möglichen Lösungen habe ich auch mehrmals geäußert, die landen bei Dir ja nicht auf fruchtbaren Boden.
Warum sollte ich mich dann noch großartig mit Deinen Dingen beschäftigen?


Und das der Ton rauer wird, es nervt mich gewaltig, wenn man einen ganzen Berufszweig in den Schmutz zieht, mit satten Bäuchen ist es leicht das Haar in der Suppe zu finden, so schnell wird der Teller nicht leer sein.
Gerade wenn vieles auf falschen Fakten beruht. Siehe Nitrat im Trinkwasser...
Da scheint das UBA sich ja ordentlich mit eingeklinkt zu haben in die Hetze, ist bei einigen dort wirkenden Personen auch nicht unbedingt verwunderlich.
Keckl: Gespensterdebatten um das Nitrat im Grundwasser

http://www.keckl.de/texte/Verwirrung%20 ... Nitrat.pdf
Solche "Fehler" sind überall zu finden.
Wenn man von falschen Vorraussetzungen ausgeht und dann noch die falschen Ziele vorgibt, dann macht das für mich keinen Sinn!
Auch macht es keinen Sinn, wenn man zwar ein gleiches Ziel hat aber der Weg auf der einen Seite einfach aus dem "Gefühl oder Glauben" heraus beschritten werden soll, während die Masse an Wissenschaftlern klar darlegt wie man das erreichen kann.
Auch aus der Landwirtschaft gibt es für gewisse Vorschläge, die werden nicht mal geprüft, weil das ja bei der öko-Landwirtschaft eher sowieso nicht funktionieren wird.
Diese absoluten Ansichten sind auf die Landwirtschaft nicht umsetzbar, dazu gibt es viel zu viele Faktoren (Klima, Wasser, Boden, Gelände etc)
Ökolandbau macht meiner Meinung dort Sinn, wo die Voraussetzungen vorhanden sind: Potenzial zur Direktvermarktung, Hofcafe. Im Massenmarkt der Discounter bestehen Deutsche Landwirte nicht mit Bio-Produkten gegen Billiglohnländer.
Und jeder der überzeugt ist, er würde etwas "tolles" tun, wenn er Bio macht, soll es machen.
Daraus so ein Politikum zu machen ist aber eher lächerlich, denn anscheinend geht es dem Verbraucher um günstige und gute Nahrungsmittel und die bekommt er nachweislich von der konventionellen Landwirtschaft.
Entgegen der Beschimpfungen gewisser Teile des Spendenrummels stellt die Wissenschaft (BfR) klar, dass die Lebensmittel niemals so sicher und gesund waren wie heute.
Und das alles mit großer Anstrengung in den letzten 30 Jahren, die Auswirkungen auf die Umwelt durch die Landwirtschaft zu verringern.
Wer heute von Auswirkungen von vor 30 Jahren lamentiert und die Augen verschließt, das es diese so nicht mehr gibt, der kann nicht ernst genommen werden.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Sa Mär 29, 2014 11:39

Pevo hat geschrieben:Die Perspektive, 2050 ca. 9 Milliarden Menschen zu versorgen zu müssen, ist in der globalen Nachhaltigkeitsdiskussion ein zentrales Thema, nicht nur bzgl. Versorgung mit landwirtschaftlichen Produkten. Das Problem ist nicht gelöst, aber auch kein „no go“ für die ökologische LW.


Zentrales Thema?
In Führungskreisen des BUND scheint sich festgesetzt zu haben, 9 Milliarden sind zu viel, den Link hatte ich ja schon mal gepostet, der BUND sitzt im Rat.
Und die Landwirtschaft vor der Grünen Revolution war mehr oder weniger "Öklandbau", damals gab es eine knappe Versorgung in Europa, Nordamerika und in anderen Teilen der Welt bitteren Hunger.
Heute leben Milliarden von Menschen mehr auf diesem Planet und dank der technologischen Landwirtschaft hungern weniger Menschen als vorher.
"Klasse statt Masse", gern gebraucht von der guten Renate nur bedeutet das auch eine "Klasse" die sich ernähren kann und eine Masse die hungert.

Kein "no go" ? Du möchtest auf die Erträge aus den 1950igern zurück und glaubst damit den Planeten heute ernähren zu können?
Woher sollen die Nährstoffe kommen? Ich hatte ja Borlaug zitiert und verlinkt, das kann man nicht einfach ausblenden!
Zu mindest sollte man sich mit den Aussagen beschäftigen! Auch wenn er der "böse Mann" in den Augen der Ökoklasse ist, zu mindest kann ihm niemand den Sachverstand absprechen.
Damals haben die Menschen schon gehungert.
Bring den Menschen bei, Bio-Kost zu kaufen und mit täglichem Hunger zu leben, dann können wir darüber ernsthaft reden!

Du verschließt die Augen vor der Realität und rennst Phrasen nach, die in Deine Auffassung passen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Putin » Sa Mär 29, 2014 12:07

Hoschscheck hat geschrieben:Mach mal einer 'nen Thread auf:
So mit Umfrage:

"Wer konsumiert heute seine Lebensmittel noch ohne Argwohn, .... und wer hat Angst um sein Leben?
Also nicht ein bisschen, sondern schon so reell Angst, wegen der pösen, pösen Landwirtschaft ?l?
Oder wegen der Verarbeiter, ..... .

Ich bin es leid, dieses blümerante Gequatsche, der soll dies und/oder der hat das eben nicht. Wir ergießen uns in ein tupfiges Geseiere, in dem jeder irgendwie greifbar ist, aber auch irgendwie keiner.

Das ist zu harmlos.

Ich bin der Hoschscheck, ich bin das Hoschscheck, ich bin der an dem sich jemand reiben kann, wenn ihm eine Aussage nicht passt.
Weil sie ihm vielleicht zu farblos daher kommt, ich antworte weil etwas oder/und wann es mir wichtig erscheint.
Nicht weil die Frage wichtig ist.
Ich antworte weil meine Produkte gekauft werden, nicht weil (m)ein Markt herbeigeredet wurde.

Ich antworte weil mein Markt alt ist, weil er ökonomisch funktioniert. Meine Produkte sind die, die angeblich keiner haben will, aber halt eben die sind, die ständig nachgefragt werden.
Aldi und LIDL ordern nur von den Produkten nach, die zuvor jemand dem Regal entnommen hat. Die gekauft wurden!

Ich habe nicht gegen Bio. Ich bin Bio. Ich bin Nachhaltig. Ich stelle mich jeden Tag der Frage: "Was will mein Kunde, was kann die Natur?"
====>
Ich antworte weil mein Markt erfolgreich ist. Nicht deshalb, weil er angedacht, erwünscht oder erwartet worden ist.

Ich kann nur sagen: "Das Portmonee des Verbrauchers ist ein sicherer, besserer Vertragspartner als die medialen Bekundungen seines Trägers.



Hoschscheck


:klug: ...sehr richtig!
Interessant und immer wieder belustigend sind auch die Aussagen von den Fachleuten, die dem Verbraucher raten möglichst regional beim Erzeuger direkt zu kaufen...da reicht das Vertrauen anscheinend dann aus, wenn der Erzeuger aber einen Anteil seiner Produkte an den Handel abgibt und der Verbraucher dieses Produkt im Laden kauft, dann müssen alle Kriterien der Qualitäts- und Sicherungssysteme abgebildet und nachgewiesen sein...was für ein dummes Volk wir doch haben...
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Piraterie » Sa Mär 29, 2014 12:37

80 Millionen Fass Erdöl........................................................................



























pro Tag
"Wir leben in einem globalen Schweinesystem"
Dirk C. Fleck
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Putin » Sa Mär 29, 2014 12:38

Mensch hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Heute leben Milliarden von Menschen mehr auf diesem Planet und dank der technologischen Landwirtschaft hungern weniger Menschen als vorher


Todde, ja, die moderne Landwirtschaft ernährt viele Menschen.
Aber das ist nicht der Punkt, der entscheidende Punkt ist, das das nur geht oder besser gesagt bisher GING, weil es einen in riesigen Schritten sich entwickelnden Technologisch-Industriellen-Fortschritt gab.
Aber es ist absehbar und eine Tatsache, sicher man kann sie nicht wahr haben wollen, aber - Das Spiel ist aus! - weil DIES ALLES auf einer Grundlage fußt, riesigen Mengen verfügbarer fossiler Energieträger.
Derer wir uns in solchem Maße bedienen, das wir binnen 160 Jähriger Industrieller Erdöl-Nutzung Energiemengen durchgeblasen haben, die ihrerseits MILLIONEN Jahre der Speicherbildung benötigten.
Ihr könnt noch soviel Mais anbauen, die Energiedichte dieser in einer Vegetationsperiode gespeicherter Energieträger ist nichts im Vergleich zu der Energiedichte die wir mittels fossiler Energieträger in Genau dieser Zeit durchblasen.

Wenn wir nicht bald was machen, und guckt warum sind kriegerische und krisenhafte Erscheinungen so zunehmen, finden wir uns alle in einem Hauen und Stechen, in Barbarei wieder.
Diese 160+Jahre an Erdöl-, Kohle- Gasnutzung werden, egal ob es uns gefällt, eine Episode sein.


Die Aussage ist ja nicht falsch, fragt sich nur, ob der Hebel der Änderung nicht bei den Dingen angesetzt werden sollte, die der Mensch allein zum Spaß tätigt, anstatt es bei der Erzeugung von Nahrungsmitteln zu tun. Wenn man alles unterlässt, was nicht zum Erhalt des Lebens notwendig ist, dann sollte es doch kein Problem sein mit der Energie....leider sind Wäschetrockner für Singel-Haushalte oder Geschirrspüler für Paare nicht verboten...oder Autos, handys, Fernseher oder oder oder...... :roll:
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon bindes » Sa Mär 29, 2014 12:40

Pevo hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:toddes stil mag man scheisse finden.
Die Inhalte sind 1 a.


Er ist absolut gut informiert aber zu einer 1a passt kein Dogmatismus! Er kann einfach andere Meinungen, entgegen seinen eigenen Bekenntnissen zur Meinungsfreiheit, nicht akzeptierend - und wird dann auch oft ausfallend. Damit hat er das Risiko, in den Teilen seiner berechtigten Kritik, nicht ernstgenommen bzw. überhört bzw. nicht gelesen zu werden. Um das Dilemma zu umgehen, hatten wir eine persönliche Begegnung verabredet, die er wieder abgesagt hat. Außerdem hatte er mein Angebot, übrigens genau wie Du, eine Gegendarstellung zu meinem Aufsatz (Öko-LW) in meinem Blog einzubringen. Davon habt Ihr beide kein Gebrauch gemacht.



Wenn es mal nicht um das Pevos eigentliches Thema geht, kann er ja auf etwas eingehen und ausführlich schreiben. Hilft aber wayne?

PeVo, jetzt zerpflück Toddes und Welfenprinz letzten Post jeweils und nimm dazu Stellung, bevor du auf anderes ausweichst. Beide treffen den Kern des Thema, was du ins Leben gerufen hast. Naja nicht du selbst, aber du zählst dich zu denen, die es besser meinen zu wissen.

Kratz dein Geld zusammen und mach einen Biohof auf, sammel 10 Jahre Erfahung und tritt damit mal auf.
Dann hast du eine bessere Beschäftigung als jetzt und bist auch voll auf der Höhe nachher.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Sa Mär 29, 2014 12:50

Mensch hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Heute leben Milliarden von Menschen mehr auf diesem Planet und dank der technologischen Landwirtschaft hungern weniger Menschen als vorher


Todde, ja, die moderne Landwirtschaft ernährt viele Menschen.
Aber das ist nicht der Punkt, der entscheidende Punkt ist, das das nur geht oder besser gesagt bisher GING, weil es einen in riesigen Schritten sich entwickelnden Technologisch-Industriellen-Fortschritt gab.


Schön, dass Du meine Meinung teilst.

Aber es ist absehbar und eine Tatsache, sicher man kann sie nicht wahr haben wollen, aber - Das Spiel ist aus! - weil DIES ALLES auf einer Grundlage fußt, riesigen Mengen verfügbarer fossiler Energieträger.

Also geben wir den Kampf gegen den Hunger besser heute als morgen auf?
Vielleicht entwickelt Monsanto einfach einen Virus, der sich schnell verbreitet und den Mensch schnellstens ausrottet, bevor das Erdöl und das Erdgas aufgebraucht ist?

Vielleicht gibt es aber noch die Möglichkeit die Effektivität der Nahrungserzeugung weiter zu steigern, mit weniger/gleich viel Input wesentlich mehr zu produzieren.
Eine Technik steht ja seit Jahren in den Startlöchern, einige Staaten nutzen diese ja auch schon und arbeiten an der Weiterentwicklung.
Sicher ist es bei begrenzten Ressourcen nicht diese unachtsam einzusetzen und dann verliert man 50% der möglichen Ernte durch Pilze und Schädlinge.

Deine Aussage zu den fossilen Energien sollte jedem klar machen, dass man das maximale herausholen sollte aus jedem Tropfen Öl der eingesetzt wird?!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Sa Mär 29, 2014 19:29

Meine Meinung zur ökologischen Landwirtschaft habe ich ausführlich begründet. Ich will es hier gerne noch einmal zusammenfassend tun.

Landwirtschaft greift zwangsläufig in hohem Maße in den Naturhaushalt ein. Sie ist deshalb unter den Aspekten der Nachhaltigkeit zu bewerten bzw. zu gestalten. Die nationale Nachhaltigkeitsstrategie berücksichtigt diesen Zusammenhang und definiert entsprechend Ziele. Daran orientiere ich mich. Die Ziele werden trotz tendenzieller Verbesserungen bisher nicht erreicht (vgl. Link 1 Bundesregierung verfehlt Nachhaltigkeitsziele)
Wesentlichen Einfluss übt dabei der sogenannte Verbraucher aus. Solange er seinen Bedarf überwiegend über Niedrigstpreisprodukte deckt, schränkt er den Spielraum der Landwirtschaft, nachhaltig im Sinne der Ökologie zu produzieren, erheblich ein. Im Aufsatz „Appell an die Volksvertreter“ wurde darauf ausführlicher eingegangen (vgl. Link 2).
Die ökologische Landwirtschaft entspricht den Kriterien der nationalen Nachhaltigkeits-strategie und soll ihr zurfolge weiter ausgebaut werden. In der Diskussion im Forum habe ich die konventionelle Landwirtschaft nicht diskreditiert, sondern den nach der „Guten fachlichen Praxis“ arbeitenden Landwirten meinen Respekt bekundet. Meine ausdrückliche Befürwortung der ökologischen Landwirtschaft erfolgt in Kenntnis ihrer vorhandenen Schwächen und naturgesetzmäßigen Beschränkungen. (vgl. Link 3 Unterschied zwischen konventioneller und ökologischer Landwirtschaft)
Nachhaltigkeit betrachte ich im Gegensatz zu einigen Teilnehmern des Forums nicht als die „Religion von Ökofaschisten“ u.ä. Begriffen sondern als Ergebnis eines, auch durch Gegensätzlichkeiten geprägten globalen Wissenschaftsprozesses. Aus den Ergebnissen ergibt sich die Notwendigkeit eines generellen Umbaus nationaler und globaler Wirtschaftsysteme, damit nachfolgende Generationen vergleichbare Chancen haben wie wir. Dazu gehört die Entwicklung eines zukunftsgemäßen Verständnisses von Wohlstand, Lebensqualität und Verteilungsgerechtigkeit.
Der angesprochene Umbau ist weltweit seit ca. 25 Jahren in allen Kulturen mit unterschiedlichen Ansätzen im Gange. Man spricht in diesem Zusammenhang von einer Transformation in eine Phase, in der Wirtschaftswachstum eine andere Dimension annehmen wird (da sehe ich Parallelen zu tyrs Ausführungen unter Link 5). Die Relevanz des Themas wird durch die in Vorbereitung befindliche Post-2015-Agenda bestätigt (vgl. Informationen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Link 4)
Verständnis spielt in dem Transformationsprozess, unter Beteiligung unterschiedlicher Kulturen, eine entscheidende Rolle. Der verstärkt einsetzende Dialog der Weltreligionen könnte einen Beitrag dazu leisten.
Ob wir im Forum einen Betrag leisten, hängt ebenfalls von Verständnisbereitschaft ab. Hier haben wir noch Luft nach oben. Bevor wir wieder „übereinander herfallen“, sollten wir vielleicht einmal über die gemeinsamen Interessen von LW und Konsumenten sprechen. Vermutlich ergeben sich daraus Forderungen an die Politik, deren Umsetzung den Spielraum für Nachhaltigkeit erweitern würde.

Link 1: http://waehlerauftrag.blogspot.de/2013/ ... -post.html
Link 2: http://waehlerauftrag.blogspot.de/2013/ ... reter.html
Link 3: http://waehlerauftrag.blogspot.de/2014/ ... eller.html
Link 4: http://www.bmz.de/de/was_wir_machen/zie ... iumsziele/
Link 5: eigentum-an-boden-t95919-30.html#p1153348
Pevo
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon bindes » Sa Mär 29, 2014 20:42

Man kann mMn landw. Betriebe nicht so einfach vergleichen. Das einzige was gleich ist, ist der Name des ausgeübten Beruf "Landwirt". Wenn ich mir die Liste aus deinem Blog anschaue:
Vor diesem Hintergrund werden nach EG-Öko-Verordnung u.a. folgende Praktiken angewandt:
· Keine Anwendung von Gentechnik,
· Verzicht auf leicht lösliche mineralische Düngemittel,
· keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel,
· Gründüngung durch stickstofffixierende Pflanzen, Einsatz langsam wirkender organischer Dünger,
· ausgeprägte Humuswirtschaft,
· umfangreiche Fruchtfolgen
· keine chemisch-synthetische Wachstumsregulatoren, keine Hormone,
· Antibiotika nicht prophylaktisch,
· Möglichst kein Zukauf von Futtermitteln
· Nur gelistete Zusatzstoffe

kann ich behaupten, fünf (fett) Punkte davon zu erfüllen. Und wenn ein Ökobetrieb "in Not" gerät, und viele Betriebe die danach wirtschaften, sind auf dem Papier fast immer in Not und dürfen dann "ausnahmsweise" trotzdem Dinge einsetzten und kaufen, die eigentlich nicht angedacht waren. Dann bleibt am Ende nicht viel übrig. PSM setzte ich ein, um gesdundes Futter für meine Tiere zu produzieren(können). Egal wie weit Fruchtfolgen gestellt werden, egal wie sehr ich alles in meiner Macht stehende versuchen würde - Biogetreide wird auch krank und da eh schon wenig genug davon da ist, bleibt mir nichts anders übrig, als es meinen Tieren zu füttern. Dann muss ich nach Öko Verordnung meinen Tieren Mytotoxindosen verabreichen, die nichts guten nach sich ziehen werden - oder milder ausgedrückt: Keine Verbesserung VON IRGENDETWAS bewirken. Dagegen wäre die Liste von Folgen, sehr lang.

Die ökologische Landwirtschaft unterliegt den gleichen Gesetzmäßigkeiten. Sie versucht die negativen Auswirkungen der Lebensmittelerzeugung durch eine möglichst naturnahe Bewirtschaftung zu minimieren. Das geschieht im Rahmen eines weitreichenden Nährstoffkreislaufes, der Erhaltung bzw. Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit sowie einer artgerechte Tierhaltung


Ja, sie versucht. Aber alle Landwirte sollten das versuchen und die meisten machen es auch, egal welcher Form. Naturnahe Bewirtschaftung...da kann man mal wieder einen eigenen Thread mit befüllen um das zu definieren. Einen weitreichenden Nährstoffkreislaufe haben manche Kovis, genau wie Ökos. Je nach Struktur des Betriebes gibt es nicht mals einen Unterschied. Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit: Ich wüsste nicht, wie ich diese in meinem Betrieb bewusst runterfahre. Und zu artgerechter Tierhaltung ist jeder verplfichtet und wird genügend kontrolliert.
Und solange die Ökos für den Ackerbau nicht hunderte AK einstellen um keinen Diesel zu verbrauchen, nutzen diese jeden Tropfen weniger aus, als "wir". Da bleibt nicht viel Nachhaltigkeit - eher weniger, oder?

Nachhaltigkeit betrachte ich im Gegensatz zu einigen Teilnehmern des Forums nicht als die „Religion von Ökofaschisten“

Schön Pevo, denn das findet man in den Auflagen der Öko Richtlinien auch nicht. Falls doch, bist du einer von denen, der dieser Religion den Nährboden düngt. Zumindest verstehe ich dich so.

sondern als Ergebnis eines, auch durch Gegensätzlichkeiten geprägten globalen Wissenschaftsprozesses. Aus den Ergebnissen ergibt sich die Notwendigkeit eines generellen Umbaus nationaler und globaler Wirtschaftsysteme, damit nachfolgende Generationen vergleichbare Chancen haben wie wir. Dazu gehört die Entwicklung eines zukunftsgemäßen Verständnisses von Wohlstand, Lebensqualität und Verteilungsgerechtigkeit.

Super Idee Pevo! Aber sehe ich da die Landwirtschaft nicht drin vorkommen. Falls du auch nicht, dann die Frage, warum du die da mit rein mischt.

Mensch hat geschrieben:Das würde sich nur ändern, wenn die gewonnene Menge "regenerative Energie", je Zeiteinheit, sagen wir in einem Jahr, mindestens so hoch ist wie die eingesetze Energiemenge in eben diesem Zeitraum. Ist das für die heutigen Verbräuche tatsächlich darstellbar?

Selbst wenn, und ich glaube nein. Die Zeiteinheit muss dem Zeitpunkt entsprechen. Nur dann könnte das klappen. Die Rechnung: Erzeugte regenerative je Jahr minus Verbauch je Jahr = 0 kann man nicht als Lösung oder Ziel betrachten.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Maulwurf_13 » Sa Mär 29, 2014 20:47

Mensch hat geschrieben:Die 7 Mrd. entnehmen Sie wo? Die 3-4 Mrd. Ernährbaren beziehen sich auf was, vegane, vegetarische bzw. Mischkost?
7 Mrd. ist eine sehr gute Nehrung für die Anzahl der Menschen.
Egal ob vegan, vegetarisch oder vernünftig. Es geht nicht. Weil a) nicht genügend Ackerland b) ertragsstarke Sorten auch nicht durchs großhungern Ertrag + Inhaltsstoffe bilden (Bsp. Dänemark - dort kann aufgrund schwachsinniger Düngeverordnungen kaum Brotweizen in der erforderlichen Qualität erzeugt werden)
c) weil der Entropie deine Wünsche sch...egal sind d) weil der Biologie deine Wünsche sch...egal sind e) weil es bestimmte Naturgesetze gibt und diese sind nicht durchs glauben abzuschaffen.
Mensch hat geschrieben:Ach, für die Erde und alle Vorgänge auf Ihr gilt der Energieerhaltungssatz also nicht? Hoch interessant!
hab ich nicht geschrieben
Mensch hat geschrieben:Was hieran ist falsch?
Deine Gedankengänge
Mensch hat geschrieben:Dies stellt keine Verletzung des Energieerhaltungssatzes dar, sondern ist Ausdruck von eben jenem.
nein
Mensch hat geschrieben:Was ist an der "Argumentationskette" falsch und in Ihrem zweiten Punkt "falsch"?
Deine Gedankengänge
Mensch hat geschrieben:Was meinen sie warum da steht:(energieäquivalente) Stoffzufuhr?
weil es keineenergieäquivalente Stoffzufuhr ist unter Berücksichtigung deiner Annahmen.
Mensch hat geschrieben:Das erste "faslch" hätte Sie sich sparen können, da die gegnseitige Bedingtheit danach hinreichend ausgeführt ist, einfach lesen.
max. notwendige Ausführungen
Mensch hat geschrieben:Ach, seit wann ist denn Wärme als Teilgestalt des elektromagnetischen Spektrums für Pflanzen als Energieform unerheblich, wird ja immer besser!?
RGT
Mensch hat geschrieben:Der Photosynthese-Vorwurf ist ja geradezu lächerlich, da ich diese im vorher gehenden Satz anführte, lesen!
Zusammenhang ist falsch.

Mensch hat geschrieben:Verstehe Ihre Anmerkung nicht, was wollen Sie sagen?
z.B. Entrophie
Mensch hat geschrieben:Warum falsch, nach Ihrer Argumentation wäre es flasch zu sagen - Wärme entsteht nicht immer - tat ich das?
nochmals nachdenken
Mensch hat geschrieben:Ich weiß, was man darunter versteht, aber was ich nicht weiß ist, was Ihre Frage soll, wollen Sie etwa sagen, das in einem Molekül die Elementzahl(Anzahl der verschiedenen Atomtypen) und deren jeweile Anzahl, anders ist, als die Einzelelemente zusammen?
nö, nochmals nachdenken
Mensch hat geschrieben:Hab ich das behauptet!?
siehe zuvor

Mensch hat geschrieben:Und in der Summe aller Moleküle können nur soviel Elementarten als auch deren Anzahl drin sein, wie in die Pflanze als Element oder als Element in Molekülbindung hinein kam.
aber nicht alles ist nutzbar

Mensch hat geschrieben:Also dann wird ein fest umrissenes Stück Land OHNE Zusatzdüngung durch menschliches Zutun immer weiter degenerieren? SIe haben wahrlich den Energieerhaltungssatz und den Kreislaufgedanken nicht verstanden.
nö sie haben die Notwendigkeit hoher Erträge nicht verstanden. Sie haben das Glück in einem Land zu wohnen in dem viele Menschen sich um die Bereitstellung von Lebensmittel kümmern. Denn sonst wären sie schon verhungert.

Mensch hat geschrieben:Zum ersten Anwurf sage ich mal nichts, der spricht allein gut für sich.
Wo ich ein Teil als das Ganze ausgebe bleiben Sie auch schuldig!
nö bleibe ich nicht. Lernen sie bitte die Grundlagen richtig und nicht nur anhand von irgendwelchen Wikieinträgen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon germane » Sa Mär 29, 2014 21:12

Algen haben doch eine viel effektivere Photosynthese als Landpflanzen(glaub um die 10mal).
Nun müssen wir halt die enrsprechenden Gene der Algen auf Landpflanzen übertragen und können dann ein vielfaches der Sonneneinstrahlung in Energie unsetzen.

Die Blockade der Gentechnik würde uns hier einer Chance berauben!

Laut Hülsbergen kann man momentan mit einer eingesetzen Energieeinheit 4 derselben erzeugen(bleiben 3 übrig).
Wenn wir damit nun statt 4 um die 40 neue Energieeinheiten erzeugen könnten blieben 39 übrig.
Mensch hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Heute leben Milliarden von Menschen mehr auf diesem Planet und dank der technologischen Landwirtschaft hungern weniger Menschen als vorher


Todde, ja, die moderne Landwirtschaft ernährt viele Menschen.
Aber das ist nicht der Punkt, der entscheidende Punkt ist, das das nur geht oder besser gesagt bisher GING, weil es einen in riesigen Schritten sich entwickelnden Technologisch-Industriellen-Fortschritt gab.
Aber es ist absehbar und eine Tatsache, sicher man kann sie nicht wahr haben wollen, aber - Das Spiel ist aus! - weil DIES ALLES auf einer Grundlage fußt, riesigen Mengen verfügbarer fossiler Energieträger.
Derer wir uns in solchem Maße bedienen, das wir binnen 160 Jähriger Industrieller Erdöl-Nutzung Energiemengen durchgeblasen haben, die ihrerseits MILLIONEN Jahre der Speicherbildung benötigten.
Ihr könnt noch soviel Mais anbauen, die Energiedichte dieser in einer Vegetationsperiode gespeicherter Energieträger ist nichts im Vergleich zu der Energiedichte die wir mittels fossiler Energieträger in Genau dieser Zeit durchblasen.

Wenn wir nicht bald was machen, und guckt warum sind kriegerische und krisenhafte Erscheinungen so zunehmen, finden wir uns alle in einem Hauen und Stechen, in Barbarei wieder.
Diese 160+Jahre an Erdöl-, Kohle- Gasnutzung werden, egal ob es uns gefällt, eine Episode sein.

Die Frage, ob wir 8, 9 oder 10 Mrd Menschen ernähren wollen, wird sich NICHT stellen, es wird sich die Frage stellen, wieviele dann ÜBERHAUPT NOCH ernährbar sind.

Denk nicht so akopaliebdisch!Von der grünen Szene fernhalten,die machen bloß die Leute närrisch!
Putin hat geschrieben:
Hoschscheck hat geschrieben:Mach mal einer 'nen Thread auf:
So mit Umfrage:

"Wer konsumiert heute seine Lebensmittel noch ohne Argwohn, .... und wer hat Angst um sein Leben?
Also nicht ein bisschen, sondern schon so reell Angst, wegen der pösen, pösen Landwirtschaft ?l?
Oder wegen der Verarbeiter, ..... .

Ich bin es leid, dieses blümerante Gequatsche, der soll dies und/oder der hat das eben nicht. Wir ergießen uns in ein tupfiges Geseiere, in dem jeder irgendwie greifbar ist, aber auch irgendwie keiner.

Das ist zu harmlos.

Ich bin der Hoschscheck, ich bin das Hoschscheck, ich bin der an dem sich jemand reiben kann, wenn ihm eine Aussage nicht passt.
Weil sie ihm vielleicht zu farblos daher kommt, ich antworte weil etwas oder/und wann es mir wichtig erscheint.
Nicht weil die Frage wichtig ist.
Ich antworte weil meine Produkte gekauft werden, nicht weil (m)ein Markt herbeigeredet wurde.

Ich antworte weil mein Markt alt ist, weil er ökonomisch funktioniert. Meine Produkte sind die, die angeblich keiner haben will, aber halt eben die sind, die ständig nachgefragt werden.
Aldi und LIDL ordern nur von den Produkten nach, die zuvor jemand dem Regal entnommen hat. Die gekauft wurden!

Ich habe nicht gegen Bio. Ich bin Bio. Ich bin Nachhaltig. Ich stelle mich jeden Tag der Frage: "Was will mein Kunde, was kann die Natur?"
====>
Ich antworte weil mein Markt erfolgreich ist. Nicht deshalb, weil er angedacht, erwünscht oder erwartet worden ist.

Ich kann nur sagen: "Das Portmonee des Verbrauchers ist ein sicherer, besserer Vertragspartner als die medialen Bekundungen seines Trägers.



Hoschscheck


:klug: ...sehr richtig!
Interessant und immer wieder belustigend sind auch die Aussagen von den Fachleuten, die dem Verbraucher raten möglichst regional beim Erzeuger direkt zu kaufen...da reicht das Vertrauen anscheinend dann aus, wenn der Erzeuger aber einen Anteil seiner Produkte an den Handel abgibt und der Verbraucher dieses Produkt im Laden kauft, dann müssen alle Kriterien der Qualitäts- und Sicherungssysteme abgebildet und nachgewiesen sein...was für ein dummes Volk wir doch haben...

Und Pevo bekommt dann von so einem dummen Volk einen Waehlerauftrag die Dummheit in Politik umzusetzen.

Ich glaub Pevo ist ein Trojaner!
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
germane
 
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