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Pleite von Lehmann-Brothers und Merrill Lynch

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Beitragvon estrell » Di Sep 30, 2008 15:51

euro...
wenn ich den dann überhaupt noch bekomme bin ich mir der Zinshöhe derzeit sehr unsicher - da denk ich gehts steil bergan. Wohl kein Grund zum Frohlocken.

Welcher Bank gehts denn derzeit noch gut? Das ändert ja stündlich :shock: - manchmal denk ich mir dabei, die hören das es dann Kohle für nix gibt und machen sich plötzlich einfach arm 8)

Ich geh mal melken - da macht man wenigstens was vernünftiges.
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Beitragvon bulldogfan » Di Sep 30, 2008 16:14

euro hat geschrieben:
hans g hat geschrieben:
euro hat geschrieben:Man kann die staatlichen Interventionen sehen wie man will, wie es "Ohne" mal war, obwohl es damals auch durchaus möglich gewesen wäre, es fehlte hat das Know-How, muss wohl doch wohl nicht lange erklären. :roll:

was meinst du genau :?: :roll:


Das zB
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/310/311233/text/

Wenn du mehr Details willst
# Der große Crash 1929. Ursache, Verlauf, Folgen. finanzbuchverlag, München 2005, ISBN 3-89879-054-1
von John Kenneth Galbraith


die rahmenbedingungen zwischen damals und heute könnten verschiedener nicht sein und deswegen ist so ein vergleich meiner meinung nach sinnlos.

ich würde die banken gnadenlos pleite gehen lassen. sie sind selber schuld und außerdem sollten sie sich mal an den gedanken gewöhnen dass die freie marktwirtschaft nicht nur im guten ihr credo ist. die banken und versicherungen die wirklich pleite gehen würden, falls man sie lässt, werden von den anderen aufgekauft und somit ergibt sich kein nachteil für die kunden, im gegenteil eine konsolidierung hat noch nie geschadet.
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Beitragvon SHierling » Di Sep 30, 2008 16:16

die banken und versicherungen die wirklich pleite gehen würden, falls man sie lässt, werden von den anderen aufgekauft und somit ergibt sich kein nachteil für die kunden, im gegenteil eine konsolidierung hat noch nie geschadet.
Das ist Monopolisierung, und die hat bisher jedem geschadet, in jedem Bereich, im Bereich "Geldhandel" aber ganz sicher zuerst.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon xyxy » Di Sep 30, 2008 16:27

Aber die Börsen haben sich heute doch gut gehalten!
Öl steigt wie blöd.
Wozu brauchen die eigentlich noch Steuergelder?
Das ganze ist glaub ich ein Fake vom georgdabbelju, das hat er schonmal
hingeKRIEGt.
Fifty shades of green
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Beitragvon SHierling » Di Sep 30, 2008 16:29

"Wag the Dog" - wurde neulich erst wiederholt ;-)
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Beitragvon bulldogfan » Di Sep 30, 2008 16:42

SHierling hat geschrieben:
die banken und versicherungen die wirklich pleite gehen würden, falls man sie lässt, werden von den anderen aufgekauft und somit ergibt sich kein nachteil für die kunden, im gegenteil eine konsolidierung hat noch nie geschadet.
Das ist Monopolisierung, und die hat bisher jedem geschadet, in jedem Bereich, im Bereich "Geldhandel" aber ganz sicher zuerst.


na na, banken gibst hunderte, wenn nicht tausende, also wenn da ne handvoll von pleite geht sind wir noch weit vom monoopl entfernt. ausserdem, was bringt mir ne bank die so blöd ist dass sie der staat subventionniern muss?
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Beitragvon euro » Di Sep 30, 2008 16:51

bulldogfan hat geschrieben:
na na, banken gibst hunderte, wenn nicht tausende, also wenn da ne handvoll von pleite geht sind wir noch weit vom monoopl entfernt. ausserdem, was bringt mir ne bank die so blöd ist dass sie der staat subventionniern muss?

Hier zumindest und auch bei dir hat der Staat gekauft, 49% von Fortis, wieviel% es jetzt grad bei Dexia sind weiss ich nicht.
Um auf die Rahmenbedingungen zurückzukommen, die sind imho total egal.
Was zählt ist die Reaktion der Kunden/Geschäftspartner, sind diese verunsichert so hauen sie ohne Rücksicht auf Verluste ab und das Ding geht den Bach runter.
Das muss verhindert werden sonst kommt es zu ner Art Dominoeffekt.
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Beitragvon juri » Di Sep 30, 2008 17:05

Es käme halt darauf an,wer die Pleitebanken dann kaufen würde.
Das es die finanzstarken Scheichs oder die Russen wären wird man im Westen halt auch nicht wollen.
Darum lieber verstaatlichen.
Wem die Banken gehören,dem gehört sehr sehr vieles andere auch.
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Beitragvon bulldogfan » Di Sep 30, 2008 17:25

euro hat geschrieben:
bulldogfan hat geschrieben:
na na, banken gibst hunderte, wenn nicht tausende, also wenn da ne handvoll von pleite geht sind wir noch weit vom monoopl entfernt. ausserdem, was bringt mir ne bank die so blöd ist dass sie der staat subventionniern muss?

Hier zumindest und auch bei dir hat der Staat gekauft, 49% von Fortis, wieviel% es jetzt grad bei Dexia sind weiss ich nicht.
Um auf die Rahmenbedingungen zurückzukommen, die sind imho total egal.
Was zählt ist die Reaktion der Kunden/Geschäftspartner, sind diese verunsichert so hauen sie ohne Rücksicht auf Verluste ab und das Ding geht den Bach runter.
Das muss verhindert werden sonst kommt es zu ner Art Dominoeffekt.


glaub ich nicht dass die kunden abhauen, denn es gibt noch genug gesunde banken wo die kunden nichts zu befürchten haben und außerdem sind sich die grosskunden diesem effekt bewusst und das ist nicht in ihrem interesse alle banke zu zerstören. und wo sollen sie denn hin mit ihrem geld? von mir aus sollen die kunden von fortis ihre konten schliessen und bei kbc ein neues auf machen. unterm strich hat sich nichts geändert, ausser dass fortis halt pleite ist. na und? ich sehen einfach nicht ein dass pleitebetriebe subventioniert werden.
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Beitragvon euro » Di Sep 30, 2008 17:52

Glaub du hast die Sache mit Fortis nicht geschnallt Bulldog, die Bank war und ist gesund und wurde durch äussere Einflüsse/Spekulationen in diese Situation gebracht.Mehrheitsaktionär war übrigens bisher eine Familie .... äh aus Lybien. :wink:
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Beitragvon bulldogfan » Di Sep 30, 2008 18:00

in gesunder betrieb hat's also nötig vom staat zu 49% aufgekauft zu werden? ist ja mal was neues...die variante kannte ich noch nicht.
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Beitragvon hans g » Di Sep 30, 2008 18:28

mich besucht immer einer(grossverdiener),der auf dem standpunkt steht:
alle gelder der bauern streichen--die sollen es selber schaffen oder pleite gehen :!:
ich versuch dem kerl dann zu erklären,dass aber einiges durcheinander käme,würde man das machen und verweise auf den bergbau,wohin auch massiv gelder fliessen.
also,es gibt immer betrachtungen von zwei seiten:das einzelschicksal und das grosse ganze.
hans g
 
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Beitragvon SHierling » Di Sep 30, 2008 18:32

AHRGS - Du TUST ES SCHON WIEDER :twisted:

Dein Vergleich ist völlig wertlos - der funktioniert erst dann,

WENN MAN GELD ESSEN KANN.
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Beitragvon H.B. » Di Sep 30, 2008 18:37

hans g hat geschrieben:mich besucht immer einer(grossverdiener),der auf dem standpunkt steht:
alle gelder der bauern streichen--die sollen es selber schaffen oder pleite gehen :!:


Unter weltweit gleichen Auflagen hätte ich kein Problem damit. Nur (Sonder)Leistungen zu erwarten, und dann nicht auszugleichen geht natürlich nicht.
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Beitragvon hans g » Di Sep 30, 2008 19:05

SHierling hat geschrieben:AHRGS - Du TUST ES SCHON WIEDER :twisted:

Dein Vergleich ist völlig wertlos - der funktioniert erst dann,

WENN MAN GELD ESSEN KANN.

brigitta,erklärs mir :shock:
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