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Pleite von Lehmann-Brothers und Merrill Lynch

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Beitragvon hans g » Di Sep 30, 2008 11:36

estrell hat geschrieben: Oder hans - gibst du nun etwas zur Rettung derer, die dich die letzten Jahre "beglückten"?

du,ich bin da ganz freiwillig eingestiegen und muss jetzt dadurch---wäre nämlich das dümmste,jetzt auszusteigen.
hans g
 
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Beitragvon estrell » Di Sep 30, 2008 11:51

Ich meine nicht, das du "dadurch musst" sondern das du eigentlich aus deinem Privatvermögen den Firmen unter die Arme greifen müsstest.
Würe jeder Anteilseigner das tun, gäbe es keine Milliardenkredite, die die Volkswirtschaft in eine noch viel tiefere Kriese zögen.

Das schlimme daran - das ganze ist auf "pump" gebaut - es stehen ja nichtmal "Werte" dahinter, es wurde nie erwirtschaftet, aber wohl ausgegeben. Wo soll das alles hinführen?

Und - wer greift "der Volkswirtschaft unter die Arme" wenn sie auf Grund der Kreditlast zusammenbricht? Die Banken???
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Beitragvon Hoschscheck » Di Sep 30, 2008 12:05

Die Kursverluste an der Wallstreet bis gestern Abend (3o.o9) waren doppelt so hoch wie das frisch abgelehnte Rettungspaket der US Regierung.

Und auch in D (mit dem sicheren Bankensystem) wird es nicht ohne öffentliches Geld in diese maroden, egoistischen, überheblichen, an Überfettung dahin siechende, Banken nicht gehen.

Es wird nicht ohne gehen.

Und die Banken werden es nicht einmal zurückzahlen;
wenn es denn mal wieder besser läuft. :twisted: :wink:

Alternativen?
...

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Beitragvon Hoschscheck » Di Sep 30, 2008 12:08

estrell hat geschrieben:Würe jeder Anteilseigner das tun, gäbe es keine Milliardenkredite, die die Volkswirtschaft in eine noch viel tiefere Kriese zögen.


Hans,

bei den Genossenschaften heißt das "Nachschusspflicht". 8)

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Beitragvon estrell » Di Sep 30, 2008 13:02

Ich rätsele ja immer noch wie das im kommenden Jahr mit meinem fest zugesagten Betriebs-Kredit der Fortis laufen soll.

Aktien sind einfach unmoralisch!
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Beitragvon euro » Di Sep 30, 2008 14:47

estrell hat geschrieben:Ich rätsele ja immer noch wie das im kommenden Jahr mit meinem fest zugesagten Betriebs-Kredit der Fortis laufen soll.

Abgesehen davon dass es Fortis bisher sehr gut ging, ist die Gruppe ja seit gestern zu 49% verstaatlicht worden. Rechne eh, aufgrund der Lage, mit sinkenden Zinsen also " frohlock " mal :wink:
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Beitragvon Komatsu » Di Sep 30, 2008 15:21

So der bankencrash ist gelutscht...... in einem halben Jahr redet keiner mehr drüber. Tagesordnung geht weiter.
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Beitragvon estrell » Di Sep 30, 2008 15:51

euro...
wenn ich den dann überhaupt noch bekomme bin ich mir der Zinshöhe derzeit sehr unsicher - da denk ich gehts steil bergan. Wohl kein Grund zum Frohlocken.

Welcher Bank gehts denn derzeit noch gut? Das ändert ja stündlich :shock: - manchmal denk ich mir dabei, die hören das es dann Kohle für nix gibt und machen sich plötzlich einfach arm 8)

Ich geh mal melken - da macht man wenigstens was vernünftiges.
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Beitragvon bulldogfan » Di Sep 30, 2008 16:14

euro hat geschrieben:
hans g hat geschrieben:
euro hat geschrieben:Man kann die staatlichen Interventionen sehen wie man will, wie es "Ohne" mal war, obwohl es damals auch durchaus möglich gewesen wäre, es fehlte hat das Know-How, muss wohl doch wohl nicht lange erklären. :roll:

was meinst du genau :?: :roll:


Das zB
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/310/311233/text/

Wenn du mehr Details willst
# Der große Crash 1929. Ursache, Verlauf, Folgen. finanzbuchverlag, München 2005, ISBN 3-89879-054-1
von John Kenneth Galbraith


die rahmenbedingungen zwischen damals und heute könnten verschiedener nicht sein und deswegen ist so ein vergleich meiner meinung nach sinnlos.

ich würde die banken gnadenlos pleite gehen lassen. sie sind selber schuld und außerdem sollten sie sich mal an den gedanken gewöhnen dass die freie marktwirtschaft nicht nur im guten ihr credo ist. die banken und versicherungen die wirklich pleite gehen würden, falls man sie lässt, werden von den anderen aufgekauft und somit ergibt sich kein nachteil für die kunden, im gegenteil eine konsolidierung hat noch nie geschadet.
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Beitragvon SHierling » Di Sep 30, 2008 16:16

die banken und versicherungen die wirklich pleite gehen würden, falls man sie lässt, werden von den anderen aufgekauft und somit ergibt sich kein nachteil für die kunden, im gegenteil eine konsolidierung hat noch nie geschadet.
Das ist Monopolisierung, und die hat bisher jedem geschadet, in jedem Bereich, im Bereich "Geldhandel" aber ganz sicher zuerst.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon xyxy » Di Sep 30, 2008 16:27

Aber die Börsen haben sich heute doch gut gehalten!
Öl steigt wie blöd.
Wozu brauchen die eigentlich noch Steuergelder?
Das ganze ist glaub ich ein Fake vom georgdabbelju, das hat er schonmal
hingeKRIEGt.
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Beitragvon SHierling » Di Sep 30, 2008 16:29

"Wag the Dog" - wurde neulich erst wiederholt ;-)
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Beitragvon bulldogfan » Di Sep 30, 2008 16:42

SHierling hat geschrieben:
die banken und versicherungen die wirklich pleite gehen würden, falls man sie lässt, werden von den anderen aufgekauft und somit ergibt sich kein nachteil für die kunden, im gegenteil eine konsolidierung hat noch nie geschadet.
Das ist Monopolisierung, und die hat bisher jedem geschadet, in jedem Bereich, im Bereich "Geldhandel" aber ganz sicher zuerst.


na na, banken gibst hunderte, wenn nicht tausende, also wenn da ne handvoll von pleite geht sind wir noch weit vom monoopl entfernt. ausserdem, was bringt mir ne bank die so blöd ist dass sie der staat subventionniern muss?
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Beitragvon euro » Di Sep 30, 2008 16:51

bulldogfan hat geschrieben:
na na, banken gibst hunderte, wenn nicht tausende, also wenn da ne handvoll von pleite geht sind wir noch weit vom monoopl entfernt. ausserdem, was bringt mir ne bank die so blöd ist dass sie der staat subventionniern muss?

Hier zumindest und auch bei dir hat der Staat gekauft, 49% von Fortis, wieviel% es jetzt grad bei Dexia sind weiss ich nicht.
Um auf die Rahmenbedingungen zurückzukommen, die sind imho total egal.
Was zählt ist die Reaktion der Kunden/Geschäftspartner, sind diese verunsichert so hauen sie ohne Rücksicht auf Verluste ab und das Ding geht den Bach runter.
Das muss verhindert werden sonst kommt es zu ner Art Dominoeffekt.
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Beitragvon juri » Di Sep 30, 2008 17:05

Es käme halt darauf an,wer die Pleitebanken dann kaufen würde.
Das es die finanzstarken Scheichs oder die Russen wären wird man im Westen halt auch nicht wollen.
Darum lieber verstaatlichen.
Wem die Banken gehören,dem gehört sehr sehr vieles andere auch.
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