Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 4:51
Rapid300 hat geschrieben:
es wäher mal gut gewesen das alles mal den bach runter gegangen währe, dann hätten sicherlich mal einige leute mit wirklicher arbeit ihre lebensunterhalt verdienen müßen
schimmel hat geschrieben:... Es ist nur virtuelles Geld, dass durch Spekulation und falsche Werte entstanden ist. Somit wird auch eine Unterstützung von staatswegen nichts bringen. Wo keine Werte hinterstehen, kann auch nichts gerettet werden. ...
Chattenjoki hat geschrieben:Mann, Obelix, sind das viele NULLEN!
Und die sitzen alle in den Vorstandsetagen
SHierling hat geschrieben: ... Da haben sich die Politiker grade SOLCHE Mühe gegeben, das ganze nach den Vorgaben der Bänker mal eben schnell zu reparieren, und dann ist nur einen Tag lang Weihnachen? ...
Obelix hat geschrieben:Was geht eigentlich am Aktienmarkt ab?
Beispiel:
Obelix gründet einen Brennholzhandel. Seine Brennholzmaschine hat 30.000 € gekostet und bringt unterm Strich, nach Abzug aller Kosten, Zinsen und Abschreibungen 2 € Ertrag je rm. bei einer Produktionsmenge von 1.000 rm. Jahr.
Das eingesetzte Kapital erreicht also eine Rendite von ca. 6,6 %.
Der reale Wert bzw. der Ertragswert ist also mit 25.-30.000 Euro in Ordnung.
Auf anraten eines Bänkers macht Obelix eine AG. Der von der Bank vermittelte Steuerberater freut sich und zahlt Provision an die Bank und läd den Bankmitarbeiter auf ein verlängertes Wochenende nach MonteCarlo ein, dass er steuerlich absetzen kann. Um diese Provision doppelt wieder reinzubekommen, schaltet der Steuerberater die Unternehmensberatung Häc_Mäc ein. (Der Steuerberater bekommt etwas von Häc_Mäc dafür und berechnet auch an Obelix). Häc_Mäc empfiehlt Obelix, einen Leiharbeiter einzusetzen, da dieser kostengünstiger ist als er selbst. Dafür bekommt Häc_Mäc Provision von der Leiharbeiterfirma. Ferner bekommt die Leiharbeiterfirma für die Vermittlung des Leiharbeites Geld vom Staat. Häc_Mäc richtet die Brennholzmaschine nach Norden aus und begründet durch die bessere Grafitation eine erhebliche Ertragssteigerung von 35 %. Zusammen mit dem Einsatz des Leiharbeiters steigert sich der Ertrag um 100 % auf 4 € Ertrag /rm. Ferner ergibt eine Marktanalyse von Häc_Mäc, das der Ertrag auf Grund von Preissteigerungen bei Brennholz um weitere 6 € / rm. auf 10 € je rm. steigen wird und die Nachfrage sich verdoppeln wird. Häc_Mäc empfiehlt, eine zweite Brennholzmaschine bei einer von Häc_Mäc bereits betreuten Firma zu kaufen, von der Häc_Mäc Provision bekommt und auch der entscheidungsfällende Mitarbeiter belohnt wird. Ferner gibt ein mit Häc_Mäc befreundeter Politiker eine feudale staatliche Investitionszulage zur Anschaffung der zweiten überteuerten Maschine. Die Maschine muß natürlich so teuer sein, da etwas Geld an den Politiker, an Häc_Mäc und die vielen anderen zurück fliesen kann, die da noch die Hand aufhalten.
An diese Stelle ist die Obelix AG mit potentiellen 2.000 rm. Fertigungskapazität und 10 € Ertrag je rm. schon ca. 300.000 € wert, gerechnet mit der ursprünglichen Kapitalrendite von 6,6 %. Da fällt es auch gar nicht auf, das Häc_Mäc der Obelix AG für seine Beratung 100.000 € in Rechnung stellt und der Mitarbeiter von Häc_Mäc einen Tagessatz von 5.000 € hatte.
Es gibt also nur Gewinner im diesem System:
- die Bank
- der Steuerberater
- die Unternehmensberatung
- Obelix, der seine 25.000 € Klitsche natürlich sofort für 300.000 € über die Bank an Aktionäre verkauft.
- die Leiharbeiterfirma
- der Staat (weniger Arbeitslose)
- die Politik und die Gewerkschaften, die Aufsichtsratsposten in der Obelix AG bekommen.
Alle Beteiligten fahren PKW mit mehr als 300 PS, haben in Monaco Sonnenbrandt bekommen und hatten positive Auswirkungen auf Ihrem Konto in der Schweiz.
Und jetzt kommen solche negative "Stänkerer" wie "SHierling" und machen die ganze Sache madig. So etwas gehört sich doch nicht!
Übrigens ist meine Gesichte ein reines Produkt meiner wilden Phantasie und hat im entferntesten nichts mit der Wirklichkeit zu tun.
Grüße
Obelix
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