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Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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2197 Beiträge • Seite 52 von 147 • 1 ... 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55 ... 147
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon Groaßraider » So Mai 24, 2020 18:28

1. Bodenart: 307 und 308
2. Niederschlag: 850-920 Liter
3. Höhenlage: 425m
Gruß R. M.
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon langholzbauer » So Mai 24, 2020 19:04

Hallo Fuchse, :wink:
Ohne Dir auf die Füße treten zu wollen, würde ich trotzdem empfehlen, Dgl und Lä mit einzubringen.
Wenn Ihr die letzten Jahre über 700mm Niederschlag hattet, dann wird sicher die Fichte weiter das Geld verdienen.
Aber ich sehe hier gerade, daß unsere Ahnen mit der Dgl seit 100 Jahren eine gute Alternative etabliert haben, wo mal eben die " abgehenden Bäume " den doppelten Preis zur Fichte bringen.
Und die Lä ist durch ihr gutes Jugendwachsum , wenn erstmal etabliert, ein sehr guter "Lückenfüller" in wüchsigen Beständen, wie Du sie hast.
Vielfalt schadet nicht!
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon Groaßraider » Do Mai 28, 2020 23:16

240236 hat geschrieben:Ich finde das schön und natürlich, immer noch schöner als wenn es mal gestrichen wurde und dann vernachlässigt.


Danke, nur das Dach braucht eine dringende Sanierung, die 500 Dachziegel die Sabine im Februar runtergeblasen hat waren teils nur noch Pulverförmig :(

Möchte aber von 35° auf 24° Dachschräge flacher gehen, und auch die Traufe um ca. 1,5 m absenken.

Holzliste hab ich schon erstellt .... Hauptpos. 80 St Sparren 8x18 cm a 8,3m damit man das evtl. anfallende Käferholz gleich passend Sägen lassen kann.... Verkaufen ist ja nicht mehr :regen:
Gruß R. M.
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon xaver1 » Do Mai 28, 2020 23:27

Groaßraider hat geschrieben:
240236 hat geschrieben:Ich finde das schön und natürlich, immer noch schöner als wenn es mal gestrichen wurde und dann vernachlässigt.



Möchte aber von 35° auf 24° Dachschräge flacher gehen, und auch die Traufe um ca. 2 m absenken.

Holzliste hab ich schon.....80 St Sparren 8x18 cm a 8,3m damit man das Käferholz Sägen lassen kann.... Verkaufen ist ja nicht mehr :regen:

Geht bei mir in die selbe Richtung, 30m x 13,5m, auch ca. 2m niedriger, statt dem heugebläse/Verteiler kommt eine Hocheinfahrt für Ballen mit dem Hoftrac, auf die Holzliste warte ich noch :cry: aber ausasten und bei 20cm abzopfen kann nie schaden.
Holzpreis ist derzeit für mich auch sekundär.

mfg
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon Groaßraider » So Mai 31, 2020 13:36

langholzbauer hat geschrieben:.... würde ich trotzdem empfehlen, Dgl und Lä mit einzubringen.
Wenn Ihr die letzten Jahre über 700mm Niederschlag hattet, dann wird sicher die Fichte weiter das Geld verdienen.
Vielfalt schadet nicht!


Die Vielfalt möchte ich weiterhin mit Laubholz NVJ Birke, Eiche, Buche und Ahorn einbringen, was noch so kommt darf natürlich auch wachsen :D
Bei mir hat sich die letzten 20 Jahre die Tanne extremst gut selbst verjüngt, das eigentlich kaum irgendwo Platz wäre etwas was zu pflanzen, bzw. weitere Baumarten Anteilsrelevant einzubringen.

Wie vor 50 Jahren werden auch zukünftig Fi/Ta/Ki den Nadelholzbestand bei mir bilden, jedoch wird die Fichte von einst ca. 70% auf vermutlich ca. 30% zurückgedrängt. Die Tanne wohl wird die Hauptbaumart werden.
Gruß R. M.
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon Kormoran2 » So Mai 31, 2020 14:15

Vielleicht muß sich auch die gesamte Forstwirtschaft insgesamt mal Gedanken machen. Die maximale Rentabilität, die Jahrzehntelang im Vordergrund stand, muß einem neuen Verständnis weichen. Der Wald darf nicht nur Wirtschaftswald sein sondern er muß ein Stück Natur bleiben bzw. wieder werden.

Und wenn dabei hin und wieder für Bau- und sonstige Zwecke nutzbares Holz anfällt, dann umso schöner. Gleichzeitig regeln sich viele andere Dinge, die die Artenvielfalt betreffen, ganz von allein. Regelnde Eingriffe durch Menschen sollten nur dann notwendig werden, wenn etwas aus dem Ruder läuft, wenn z.'B. der Wolf oder der Bär zum Problem würde.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon NAJA » So Mai 31, 2020 17:08

Kormoran2 hat geschrieben:Vielleicht muß sich auch die gesamte Forstwirtschaft insgesamt mal Gedanken machen. Die maximale Rentabilität, die Jahrzehntelang im Vordergrund stand, muß einem neuen Verständnis weichen. Der Wald darf nicht nur Wirtschaftswald sein sondern er muß ein Stück Natur bleiben bzw. wieder werden.

Und wenn dabei hin und wieder für Bau- und sonstige Zwecke nutzbares Holz anfällt, dann umso schöner. Gleichzeitig regeln sich viele andere Dinge, die die Artenvielfalt betreffen, ganz von allein. Regelnde Eingriffe durch Menschen sollten nur dann notwendig werden, wenn etwas aus dem Ruder läuft, wenn z.'B. der Wolf oder der Bär zum Problem würde.


Servus,

also alle Besitzer enteignen und Ökosozialismus?
Als nächstes die Gärten. Betretungsverbot und mähen erst ab August?

MFG
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon Kormoran2 » Mo Jun 01, 2020 0:38

Ziemlicher Schwachsinn, was du da schreibst. Mir geht es um einen Wald, aus dem auch in Zukunft noch Nutzen gezogen werden kann. So, wie Forstwirtschaft in den letzten hundert Jahren betrieben wurde, geht es auf jeden Fall unter den gegebenen Bedingungen nicht mehr weiter.

Wo habe ich etwas von Enteignung gesprochen? Ich bin eher dafür, dass das in den 60er Jahren eingeführte Betretungsrecht der Wälder für Jedermann zu Erholungszwecken den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend zurückgenommen oder eingeschränkt oder noch besser abgeschafft wird. Es gibt Wälder in Stadtnähe, da kommt das Wild keine Minute zur Ruhe und der Waldeigentümer wird von Besuchern angepöbelt, wenn er auf seinen eigenen Wegen fährt.
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon Südheidjer » Mo Jun 01, 2020 3:27

Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo in der Mitte. Ein Wald als Monokultur, der extrem auf Ertrag angelegt wurde, wird meiner Meinung nach keine Zukunft haben. Aber auch ich habe keine Glaskugel. Jeder muß selber entscheiden, was für seinen Wald die Zukunft sein könnte.

Der Ökofanatismus geht aber inzwischen so weit, daß eine Öko-Verwandte, die auch noch Öko-Landschafts-Planungs-Kack studiert, mir allen Ernstes vorschlug, ich solle eine unserer Fichtenmonokulturen (knapper Hektar) abhacken via Kahlschlag. Warum ? Weil in deren Augen die Fichte böse ist und nicht in unsere Gegend gehört. Als unterstützdene Argumentation kam dann noch die Ergänzung, daß in Niedersachsen wohl Kahlschlag unter 2 ha ggf möglich wäre.

Ich hacke doch keinen Wald komplett um, nur weil es Idiologie ist. Die Bäume hat mein Großvater gepflanzt oder pflanzen lassen und die haben jetzt so um > 50 Jahre auf dem Buckel. Die laß ich doch schön weiterwachsen. Und wenn's dadrin jedes Jahr mal 1 oder 2 Bäume sturmbedingt umlegt, dann ist das so. Bisher bliebs einfach liegen und der Förster kann in seinen Aufzeichnungen den Totholzanteil hochsetzen. Vorletztes Jahr hatte ich dort mal ein paar Eicheln verbuddelt und verteilt. Ich könnte mal nachgucken, ob da was gekommen ist.
Und wenn der Borkenkäfer massiver zuschlagen sollte....OK, dann ist das eben auch so. Dann müssen sie halt zwangsweise weg. Aber vorher eben nicht.

Aber Wald komplett aus der Nutzung nehmen ist auch irre. Ich glaube Manfred hatte da mal drauf hingewiesen, wie an der Finnisch-Russischen Grenze Kahlschläge praktiziert werden. Das kann man sich hervorragend via Google als Satelitenbild ansehen. Das ist die Alternative, wenn wir unsere heimische Holzproduktion zurückfahren und einstellen. Eigentlich müßte man die Landesforsten für solche Maßnahmen verklagen. Indirekt ist man ja als Bürger eines Bundeslandes quasi am Staats- bzw Landeswald beteiligt.
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon buntspecht » Mo Jun 01, 2020 7:24

Hallo,

vielleicht sollte der Ein oder Andere sich mal darüber Gedanken machen, was der Unterschied zwischen Wald und Forst ist, dann erübrigen sich viele Fragen und Einlassungen :wink:

Gruß vom Buntspecht
Alle Kinder sind klug, solange sie klein sind, aber bei der Mehrzahl bleibt es beim Kinderverstand.

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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon Groaßraider » Mo Jun 01, 2020 15:04

Wald ist eine mit Bäumen bestockte Fläche, wenn diese bewirtschaftet wird ist es ein Forst. :wink:

Wir Niederbayern nennen beides einfach Holz.... "Holzarbeiten".... "ins Holz gehen"..... "Im Holz draußen"..... "nasse Holzwiese" usw. :D
Gruß R. M.
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon buntspecht » Mo Jun 01, 2020 15:30

Aha, warum benennst Du den Titel Deines Trööds dann nicht in Plenterforst- oder Plenterholzwirtschaft um :?: Das wäre nach Deiner Definition dann ja zwingend ...
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon NAJA » Mo Jun 01, 2020 17:16

Kormoran2 hat geschrieben:Mir geht es um einen Wald, aus dem auch in Zukunft noch Nutzen gezogen werden kann. So, wie Forstwirtschaft in den letzten hundert Jahren betrieben wurde, geht es auf jeden Fall unter den gegebenen Bedingungen nicht mehr weiter.
Ich bin eher dafür, dass das in den 60er Jahren eingeführte Betretungsrecht der Wälder für Jedermann zu Erholungszwecken den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend zurückgenommen oder eingeschränkt oder noch besser abgeschafft wird. Es gibt Wälder in Stadtnähe, da kommt das Wild keine Minute zur Ruhe und der Waldeigentümer wird von Besuchern angepöbelt, wenn er auf seinen eigenen Wegen fährt.




Servus,

warum sollte ich jemanden verbieten unseren Wald zu betreten? Ob das ein Rehlein stört ist mir ziemlich egal. Ich hatte noch nie Probleme mit Besuchern, mit Rehen schon öfters :D
Sonst glaubt wieder jeder Öko wir hätten was zu verbergen.


Kormoran2 hat geschrieben: Und wenn dabei hin und wieder für Bau- und sonstige Zwecke nutzbares Holz anfällt, dann umso schöner


Wenn nicht, auch egal? Dann wird es einfach ein teures Hobby, aber keine Forstwirtschaft!
Egal ob man es Forst, Wald oder Natur nennt, es gehöhrt jemanden. Jeder entscheidet was er mit seinem Eigentum macht. Beim Staatswald der Wähler.
Früher gab es auch schon schwere Zeiten.
An den Alpen haben wir aber auch genug Niederschlag. Ich werde bei großem Anteil Nadelbäumen bleiben.

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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon Ernstfried » Di Jun 02, 2020 11:12

Kormoran2 hat geschrieben:Vielleicht muß sich auch die gesamte Forstwirtschaft insgesamt mal Gedanken machen. Die maximale Rentabilität, die Jahrzehntelang im Vordergrund stand, muß einem neuen Verständnis weichen. Der Wald darf nicht nur Wirtschaftswald sein sondern er muß ein Stück Natur bleiben bzw. wieder werden.


drei kurze Anmerkungen:
1) "Rentabilität" lässt sich vernünftig nur definieren, wenn die Zeitachse berücksichtigt wird... und das sind beim Wald eben immer mindestens einige Jahrzehnte.
2) zu beachten ist weiterhin die Unsicherheit bzw Unkenntnis künftiger Ereignisse, die umso schwerer zu prognostizieren sind, je weiter sie in der Zukunft liegen.
Unter Risiko-aspekten habe ich daher den vermutlich rentabilitäts-stärksten Wald, wenn ich nicht "alle Eier in einen Korb" lege, sondern auf kleiner Fläche mit möglichst vielen unterschiedlichen
Baumarten arbeite.
3) Die "ANW" (Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft) hat - aufbauend zB auf dem "Dauerwaldgedanken" von Möller u.a. - gezeigt, daß "Wirtschaftswald" und "Natur" keine unvereinbaren Gegensätze
sind, sondern sich harmonisch miteinander verbinden lassen.
Mir sind Leute lieber, die "mir" und "mich" verwechseln, als "mein" und "dein"
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Re: Plenterwaldwirtschaft, NVJ usw.

Beitragvon Oberdoerfler » Mi Jun 03, 2020 11:23

Dazu noch ein paar Anmerkungen.
Erstens heißt es nach wie vor Forst-Wirtschaft und nicht Forst-Naturschutz. Wenn beides hin und wieder die
gleiche Zielrichtung ergibt, umso besser.

Zum "ich habe das gesamte Sortiment auf kleiner Fläche" als maximaler Risikoschutz:
Der Gedanke ist zunächst natürlich richtig, scheitert bei mir aber an der Realität. Wenn ich nicht mindestens
eine LKW-Landung von einem Sortiment zusammen bekomme, brauche ich gar nicht erst versuchen, was zu
verkaufen. Außerdem zielt man mit dieser Bewirtschaftung insbesondere auf die Wertholz-Erzeugung. Der Wertholzmarkt
könnte diese Mengen aus meiner Sicht aber nicht aufnehmen. Wenn jetzt alle auf Laubholz setzen, stelle ich mir auch
die Frage, wo künftig das Holz für unsere Dachstühle herkommen soll. Sibirische Lärche ist zwar sicherlich schön,
aber auch nicht unbegrenzt vorhanden.

Richtig ist sicherlich, nicht alles an der forstlichen Reinertragslehre auszurichten. Die Wirtschaftlichkeit völlig außer
acht zu lassen und alles der natürlichen Entwicklung zu überlassen, halte ich aber für genauso falsch. Ich werde zumindest
gegen den Strom schwimmen und großflächig (>1ha) altersgleiche Nadelholzbestände auf meinen Freiflächen begründen.
Nur nicht mit Fichte, sondern mit Küstentanne und Douglasie. Bin gespannt, wie die sich entwickln.
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