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Rapssaat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Sa Sep 07, 2013 11:24

Ulikum hat geschrieben:
Mad hat geschrieben:
... blablabla ...

hier stelle ich heute Abend Bilder von meinen diesjahrigen Rapsflächen ein.


Kannst du haben! Aber mit einer Nullparzelle kann ich leider nicht dienen. Muss ich auch nicht. :mrgreen:

Aber stell erstmal deine Bilder ein.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Ulikum » Sa Sep 07, 2013 12:50

Winterweizen am 22.08.2013 geerntet,
Sommerweizen am 24.08.2013 geerntet.

-Mulchsaat, vorarbeit mit Dynadrive Bearbeitungstiefe vorne 5cm hinten 3 cm.
-Aussaat mit Stroh, vorarbeit mit Mulcher um Stoppeln und Stroh weiter zu zerkleinern.
-am 25.08.2013 16mm Regen, danach bis heute keinen mehr.
-Niederschlag im August 42mm verteilt auf 8 Tage
-Niederschlag in 2013 bis heute 409mm +2,6mm heute.
-Ausaat mit Moore Drillmaschine abgedreht auf 50 Körner, Sorte Visby.

30.08.2013 Schneckenkorn und Butisan Gold.
Eine Nachbehandlung der Flächen mit Stroh, egal ob Mulch oder Direkt ist bei diesen Strohmengen umgänglich.

DirektsaatinStroha.jpg
Direktsaat in Stroh nach Sommerweizen
Aussaat 28.08.2013

DirektsaatohneStroh.JPG
Direktsaat in Stoppel nach Sommerweizen
Aussaat 28.08.2013

Mulchsaatohnestroh.jpg
Mulchsaat in Stoppel nach Winterweizen
Aussaat am 27.08.2013

MulchsaatinStroh.jpg
Mulchsaat mit Stroh nach Winterweizen
Aussaat am 27.08.2013


:mrgreen:
so und nun du
und statt .... blablabla .....
hätte ich gerne Antworten.
Zuletzt geändert von Ulikum am Sa Sep 07, 2013 16:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rapssaat

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Sep 07, 2013 13:13

Ulikum hat geschrieben:Ulikum


Also mir gefällt das sehr gut, was du da machst. Aber hast du ernsthaft auf diesen Mulch Butisan Gold gespritzt? Glaubst du, damit kommst du aus?

Wie fährst du mit der Direktsaat von Raps in Strohmulch? Dem älteren Bild nach zu urteilen, musst du es ja mindestens im 4. Jahr machen. Falls ja, würden mich die gemittelten Ertragsunterschiede zwischen Mulch- und Direktsaat interessieren. Vielleicht hast du dir ja auch Wirtschaftlichkeitsvergleiche erstellt, die selbstverständlich ebenfalls hoch interessant wären. Ach ja, und wo befindet sich dein Standort bzw. auf welchen Böden wirtschaftest du?
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Sa Sep 07, 2013 13:40

Ulikum hat geschrieben:Rundumschlag


Alter Schwede, das gefällt mir ja richtig. Nur wie siehts mit den Nährstoffen in den unteren Bodenschichten aus? Was sagen deine Rapswurzeln zur Direktsaat?

Dass bei solch einer Strohmenge natürlich keine Einmalbehandlung ausreicht, musst du mir nicht erklären. Sowas extremes gab es bei mir auch noch nicht. In meinen Fällen liegt weniger Stroh obenauf und da reicht das dann auch aus, was ich Pflanzenschutztechnisch veranstalte. Übrigens war meine Aussage nicht auf diejenigen bezogen, die wirklich wissen was sie bei der Mulchsaat machen. Denn es gibt viele, die nur einen Abstecher in diese Anbautechnik machen und dann alles wie gehabt vollziehen ohne sich wirklich einmal Gedanken zu machen.

P.S. Bilder folgen entweder zu später Stunde oder in den nächsten Tagen, weil es gerade mal richtig schön regnet.

Zum Trost schiebe ich aber mal ein Bild von meiner Zwischenfruchtroggenaussaat ein:
https://fbcdn-sphotos-f-a.akamaihd.net/ ... 6089_o.jpg
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Ulikum » Sa Sep 07, 2013 15:39

:mrgreen:

Rapswurzelnfrei.jpg

Rapswurzel.jpg
Rapswurzeln Direktsaat


durchwurzlung.jpg
Wintergerste Bodendurchwurzelung in Spatentiefe Direktsaat.


NobbyNobbs hat geschrieben:.....


Butisan wurde gespritzt da Regen gemeldet war und auch meine Wetterstation Regen gemeldet hat.
War aber leider wie so oft dieses Jahr eine Ente.
Mulchsaat betreibe ich seit 30 Jahren, Direktsaat seit 5 Jahren, die Moore habe ich seit 2010.
Wenn die Böden keine Strukturschäden aufweisen ist es egal ob ich beim Raps eine Mulchsaat oder eine Direktsaat mache. Stroh stellt beim Raps das größte Problem da, besonders wenn Wasser fehlt. Auch die Schnecken können bei viel Stroh und Direktsaat ein Problem werden.
So wie es aussieht werde ich langfristig auf meinem Standort beim Raps wieder zur Mulchsaat zurückkehren,
das System Mulchsaat ist einfach mit weniger Problemen belastet bei gleichzeitig größerer Ertragstreue.

Mulchsaat bedeutet für mich max. einmal Bodenbearbeitung, max 10cm Bearbeitungstiefe und eine möglichst ganzflächige Bodenbedeckung mit Stroh.
Wenn die Bodenbedeckung unter 40% mit Stroh absinkt ist es für mich keine Mulchsaat mehr da dann die Ziele
die mit diesem System erreicht werden sollen nicht mehr zu erreichen sind. (gilt für meinen Standort)
Beim Getreide kann man auf meinem Standort auch bei Direktsaat ortsübliche Erträge bei stark reduziertem Aufwand erreichen.

Buntsandstein Verwitterungsboden am Rande des Rheinischen Schiefergebirge.
Bodenzahlen zwischen 17 bis 54 Bodenpunkte,
Jahresniederschlag ca 600mm mit ausgesprochener Frühjahrstrockenheit
Jahresdurchschnittemperatur in den letzten Jahren 6,8 Grad,
254bis 386m über NN.

kein Hochertragsstandort, nicht vergleichbar mit dem Goldenen Grund.

So der große Regen ist vorbei, 2,6mm haben wir bekommen, schauen wir mal wie jetzt wächst.
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Re: Rapssaat

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Sep 07, 2013 16:33

Interessant, interessant... So ganz an die Direktsaat traue ich mich bisher nur nach Raps. Da ist es mittlerweile Standard und funktioniert bei mir nachweislich ohne auch nur eine dt/ha Ertrag zu verschenken, bei aber gleichzeitig deutlich geringeren Kosten. Wenn ich sehe, was hier manche auf 70'er, 80'er oder 90'er Böden machen. Da wird zwei mal tief gegrubbert, dann 25 cm tief geackert, danach noch mal mit dem Schwergrubber durch (die Kreiselegge quält sich ja sonst so :wink: ) und anschließend per 3 m Bestellkombination im Schneckentempo der Weizen gelegt. :roll: :regen:
Meinen Stoppelweizen würde ich in Direktsaat wahrscheinlich nie drillen. Da schaffe ich schon wenigstens mal 10 cm tief. Beim Raps war ich dieses Jahr, wie du ja weißt, ganz am oberen Ende der Bearbeitungstiefe. Ich hab grad so die Stoppeln gebrochen. Es gab heute 2 mm, der läuft gerade bombig auf :prost: .

Nach Raps mulche ich meistens die Stängel, scheibe 1 oder 2 mal aus Hygienegründen die Feldränder, spritze das Ganze ab und säe da einfach rein. Da spielt neben der hervorragenden Struktur, die Raps ja eh hinterlässt und Wühlen unnötig macht, vor allem das Hinauszögern der Umsetzung der Ernterückstände eine wesentliche Rolle. Ich brauche dir ja sicher nicht weiter erläutern, was sich dahinter für Gedankenspiele verstecken. Stichwort Nitratauswaschung, Stichwort Nmob im Frühjahr und und und.
Vorgewende und Fahrgassen fahre ich vorher mal durch.
Prinzipiell entspricht es auch meinem Ideal, durch ein durchdachtes System die Bodenbearbeitung weitestgehend andere (dem Boden selbst, den kleinen Helfern etc.) machen zu lassen. Ich sehe da, mit vielleicht der Ausnahme extrem dichtlagernder Sandstandorte, für die meisten Böden kein Problem drin. Der Hauptgrund, warum es bei vielen Leuten nicht klappt, ist einfach fehlendes Know How, Zusammenhänge zu verstehen, zu erkennen und ein System als Ganzes zu sehen. Da brauchst du aber auch einfach ein wenig Ausbildung. Zum Glück war ich in Pflanzenbau und Bodenkunde immer ganz gut :lol:
Auf der anderen Seite habe ich aber auch keine allzu großen Schwierigkeiten damit, mal das Schmalschar etwas abzulassen, wenn ich Verdichtungen oder grobe Strukturschäden- aus welchen Gründen auch immer- habe. Wichtig ist mir dann nur, dass ich nicht flächig alles rumwühle und aus dem Gleichgewicht werfe, sondern mit nem 6'er Schar nur partiell lockere. Das verzeiht mir der Boden schon. Das ist dann einfach ne schnelle, wichtige Korrektur die durch geführt werden muss. Kommt in ner normalen Raps-Weizen-Weizen-Fruchtfolge (wo ich alles selbst machen kann und entscheide wer wann, mit was, mit wie viel bar und in welcher Art und Weise auf meinem Acker fährt) nicht so häufig vor, dass das nötig wird.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Sa Sep 07, 2013 19:08

So, dann will ich mal.

Am 22.07. Wintergerste gedroschen.
Am 26.07. Gärrest, direkt bei der Ausbringung mit nem Catros hinter einem Xerion eingearbeitet.
Am 13.08. Grubberstrich auf 8cm nach Kalkung mit kohlensaurem Kalk (Keine Angst, der Kalk ist grob. Hätte ich beides dennoch weglassen müssen).
Am 28.08. gesät. DK Exstorm mit 40Kö/m².
Am 29.08. 4kg Metarex TDS.
Am 31.08. Abends 2mm Regen.
Am 01.09. morgens gespritzt mit 250l, Lechler IDKT und 2,5 Butsian Gold.
Noch keine Gräserbehandlung.


Man sieht deutlich die Schwaden vom Smaragd. Wär es mal überall so, wäre das schön.

Das Stroh ist bei der Aussaat regelrecht zusammengefallen und relativ verschwunden, ich hätte mir wesentlich mehr gewünscht und auch nicht damit gerechnet. Aber durch die Trockenheit war es am Ende so mürbe, dass es der Kreiselgrubber zusätzlich häckselte.

Der positive Nebeneffekt ist: Die Ausfallgerste lief allesamt auf und hat den Kreiselgrubber nicht überlebt bzw. habe ich weitaus weniger Besatz als an den Stellen, wo ich wegen Queckenbehandlungen nur 1x gegrubbert habe.

Da ich auf den besseren Standorten nach Lagergerste mit dem Mulcher vorgearbeitet habe, ist dort nach den 18cm mit dem Karat noch weitaus weniger Stroh an der Oberfläche verblieben.

Meinem Raps fehlt aber gerade an diesem Schlag an Wasser.

Vorhin hatten wir übrigens 6mm. Somit wird sich auch der übrige Raps mal blicken lassen.

Zuletzt gab es übrigens am 08. oder 09.08. um die 27mm Regen. Danach nichts nennenswertes mehr.

http://abload.de/img/img_20130907_153527ajsg7.jpg
http://abload.de/img/img_20130907_15361279zjj.jpg
Bild
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Re: Rapssaat

Beitragvon Welfenprinz » So Sep 08, 2013 8:10

marius hat geschrieben:
Das ist doch kein Problem. Dann wird eben mehrmals mit einem Herbizid drübergefahren. Irgendwann ist alles Unkraut weg, auch das was unter der Strohdecke anfangs nicht erfaßt wird.
Ein zuviel gibt es nicht, denn das wird schon irgendwann ins Grundwasser ausgewaschen. :roll:

Falls nach einer oberflächigen Strohdecke wieder Getreide angebaut wird, ebenfalls kein Problem. Die übertragenden Krankheiten liegen bereits an der Oberfläche und können nach der Infizierung wieder mehrmals gut bekämpft werden. :roll:


auauaua
Einerseits mag ich Foren. Man lernt Leute und Betrachtungsweisen kennen und erweitert seinen Horizont.
Andererseits wünsch ich mir in solchen Momenten mein Leben in inner circles mit Leuten mit Ahnung zu verbringen damit man nicht solchem Dummsinn ausgesetzt ist.
Mann , mein 19jähriger Sohn kann dir erklären, dass eine mehrmalige PS-Anwendung nix mit einem Mehr an PS-Gesamteinsatz zu tun hat. Im Gegenteil sogar der erfolgversprechendste Ansatz für ein weniger sein kann.
Und die an Stoppeln überlebenden Pilzkrankheiten können die junge Folgekultur natürlich nicht infizieren, wenn sie in 10 oder 15 cm Tiefe vergraben sind. Ja nee is klar.......
Du kannst dein belangloses Geschwafel doch in den sinnbefreiten strängen in Aktuelles und Allgemeines ablassen, hier könntest Du dich doch vielleicht erstmal auf einen gewissen Wissenslevel bringen bevor Du rumsülzst. :gewitter:
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Welfenprinz » So Sep 08, 2013 8:20

Ulikum hat geschrieben:.
Mulchsaat betreibe ich seit 30 Jahren, .


ich muss unbedingt mal das Büchlein von thormann wieder raussuchen, das irgendwo in den Tiefen der Akten meines Vaters schlummert.Der hatte sich ausgedacht, dass er nach Weizen zu Weizen eine dicht gedrillte Rapszwischenfrucht anbaut, und nach deren abschlegeln den Weizen direkt drillt......... Anfang der 60er Jahre :mrgreen: Der Steve Jobs der Landwirtschaft............

30 Jahre Erfahrung, d.h. vor der Einführung funktionierender Scheibenschare angefangen. Hast Du auch mal mit säschienen , also dem Einleiten des Saatguts in den frässtrom gearbeitet. Oder andersrum, über welche Techniken hast Du dich an den heutigen Stand rangearbeitet. Und was tust Du zur Rückverfestigung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Ulikum » So Sep 08, 2013 10:53

Welfenprinz hat geschrieben:30 Jahre Erfahrung, d.h. vor der Einführung funktionierender Scheibenschare angefangen. Hast Du auch mal mit säschienen , also dem Einleiten des Saatguts in den frässtrom gearbeitet. Oder andersrum, über welche Techniken hast Du dich an den heutigen Stand rangearbeitet. Und was tust Du zur Rückverfestigung.

:mrgreen:
Sämavator pur, aber nur zwei Jahre,
Grubber Doppelherz 4 Balkig, mit Frässaat.
später umgebaut auf 6 Balken mit schmalen abgeschnittenen Scharen, Kreiselegge und Aussaat.
Spatenrollegge und Lemken Samaragd Kreiselegge und Aussaat,
Dynadrive und Spatenrollegge, Kreiselegge bzw Leihmaschinen wie Moore, John Deere, Amazone, Köckerling
Dynadrive und Moore wenn möglich nur Moore ohne weitere Bearbeitung.

Rückverfestigung wenn nötig mit der guten alten Cambridgewalze.

So das ist so in etwa mein Werdegang: Angefangen habe wir 1977 da konnte ich meinen Vater überzeugen das es keinen Sinn macht einen Acker 25 cm tief zu pflügen und anschließend Tagelang mit Walze und Egge wieder rückzuverfestigen und oben einen Boden zu haben der zwar kleinkrümelig aber tot ist. Mangel PS und Geld war es dann ein langer Weg mit Gebrauchtmaschinen, getreu dem Motto von IKEA "Entdecke die Möglichkeiten". :wink:

käme eine gute Fee und ich hätte einen Wunsch frei:

die Claydon Hybrid für Mulchsaat

oder die Cross Slot für Direktsaat

das wären zwei Maschinen mit denen ich gerne mal arbeiten würde.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Welfenprinz » So Sep 08, 2013 11:41

Natürlich ist das Thema pfluglos auch bei mir , wie bei anderen auch, immer eins gewesen.
Naja gut, einerseits fehlt mir die Hartnäckigkeit und Besessenheit, wie dir oder einigen anderen hier, um es über Jahre konsequent durchzuziehen.Ich bin denn eher so der typ, der einen Schritt zurück geht(wie Du auch so schön erwähnt hast: Ertragstreue). Also die ersten auf Feldvorführungen gemachten Besichtigungen von dieser Frässäschienensaat anfang der 80er Jahre waren ja nicht so wirklich ermutigend.
So bleibt es bei der pfluglosen Bestellung nach den garen Böden hinterlassenden vorfrüchten .
Dass ich mich hier so intensiv nach der pfluglosen Rapssaat erkundige , liegt daran dass diese sich hier in der Gegend einfach nciht endgültig durchsetzt, ein Schritt vor, zwei zurück.
Dass entscheidende ist wohl tatsächlich so viel stroh wie möglich obenauf zu lassen, dass es den Bodenschluss und die Kapillarität nicht stört.
Kriegen wir auch noch hin. :)
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Re: Rapssaat

Beitragvon Ulikum » So Sep 08, 2013 12:29

Welfenprinz hat geschrieben:Dass entscheidende ist wohl tatsächlich so viel stroh wie möglich obenauf zu lassen, dass es den Bodenschluss und die Kapillarität nicht stört.
Kriegen wir auch noch hin. :)


die Anwort habe ich dir gegeben.

beide Maschinen aus dem Angelsächsichen Wirtschaftsraum erfüllen die Vorgaben hervorragend.

wobei ich die Claydon Hybrid halt auf rund des intensiveren Bodeneingriffs als Mulchsaatmaschien bezeichen würde.
http://www.claydondrills.com/products/hybrid
http://www.youtube.com/watch?feature=pl ... XXEgM6NmLA
Die Cross Slot ist zur Zeit die Direktsaatmaschine die am besten auf die Pflanzenbaulichen Bedürfnisse bei der Aussaat eingeht.
Sie ist Direktsaat in Perfektion, aber immer auf ein Totalherbizid angewiesen.
http://www.crossslot.com/modules/SP_Gal ... lery.php?1


Aber beide Machinen sind sinnlos in den Händen von Menschen die im Kopf immer noch Pflügen.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Landwirt_R » Mo Sep 09, 2013 8:38

Nochmal eine andere Frage: Letzte Nacht gabs 13mm, jetzt würde ich gerne die Feuchte nutzen und den Raps im NA spritzen. Oder muss ich auf die Wachsschicht achten und warten? Bis dahin ists ja wieder trocken :cry:
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Re: Rapssaat

Beitragvon Crazy Horse » Mo Sep 09, 2013 9:59

Landwirt_R hat geschrieben:Nochmal eine andere Frage: Letzte Nacht gabs 13mm, jetzt würde ich gerne die Feuchte nutzen und den Raps im NA spritzen. Oder muss ich auf die Wachsschicht achten und warten? Bis dahin ists ja wieder trocken :cry:


Bei Bodenherbiziden musst Du auf keine Wachsschicht achten. Die wirken ja nicht übers Blatt, sondern über den Boden und sind auch nicht aggressiv formuliert. Die Wirkstoffaufnahme erfolgt über die Wurzel.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Crazy Horse » Mo Sep 09, 2013 10:11

Bei uns hat es heute Nacht 21mm geregnet und der "Grubberraps" der Sorte Exitus ...äh DK Eximus entwickelt sich trotz des vielen Strohs auf der Oberfläche prächtig. Die zarten Pflänzchen, die man zuvor kaum gesehen hat, kommen jetzt deutlich zum Vorschein und auch die Bestandesdichte mit geschätzt 30 Pfl./m² passt.
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