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Rapssaat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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1059 Beiträge • Seite 45 von 71 • 1 ... 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48 ... 71
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Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Mi Mär 19, 2014 7:00

Wini hat geschrieben:
Die gezeigten Wachstumsrisse sind durch zu hohe Nitratstickstoffdüngung begründet und führen
im weiteren Vegetationsverlauf erst zu Infektionen.


Habt Ihr eigentlich auch schon Vorverträge abgeschlossen ? Der Krim-Raps soll ja angeblich jetzt nach Moskau gehen. :wink:


Hmm, soweit ich die Bilder von Mad beurteilen kann, hat sein Avatar diese Risse nicht. Er hat aber auch schon 180N draussen liegen...
Also liegt es wirklich am Nitrat? Oder evtl. auch an den nach wie vor vorhandenen Nachtfrösten?

@ Mad:

Denke, Du kannst Dir weitere Insektizidmaßnahmen sparen. So wie es aussieht, werden die Käfer den Raps heuer verschlafen... Bei uns nach wie vor noch nix bekämpfenswertes gefunden. Evtl. gehts ja heuer mal ganz ohne. Das hatte ich auch noch nie!

Bzgl. Vorverträge: Mir wurden letzte Woche 37€zzgl. MwSt. geboten. Hab bisher noch nix gemacht.Evtl. lager ich ihn daheim ein und warte, bis er finanziell auch reif ist... :lol:
Kreuzschiene
 
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Re: Rapssaat

Beitragvon angusy » Mi Mär 19, 2014 7:55

Also die RGK sind dieses Jahr alle bei mir. Eigentlich wollte ich mir gestern nur ein ruhiges Gewissen holen, war dann doch ziemlich schockiert über die Anzahl.

Wenns es wettertechnisch passt, werde ich für heute Abend die zweite Dusche einplanen.

Dann müsste es aber auch gut sein, weil der Raps unmittelbar vorm Blühen steht.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Rapssaat

Beitragvon madanf » Mi Mär 19, 2014 8:32

Bei mir war um den 10ten März ein Zuflug von RGK und Rüssler.
Die Gelbschalen waren richtig voll. :shock:
Ich habe mit Trebon behandelt.
Im Moment ist alles ruhig.
Wird sich wohl ändern wenn's am WE wieder sehr warm werden soll.
Es hat heute Nacht geregnet! :D

Gruß
Frank
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Re: Rapssaat

Beitragvon Crazy Horse » Mi Mär 19, 2014 8:42

Mad hat geschrieben:
Tobi. hat geschrieben:
Uiii...!!!
Wie definierst Du denn Nordhessen?
Wabern-, Fritzlar-, Borkenerecke?
Seid ihr da überall schon so weit???
Hessisch Sibierien fällt bei dem Raps ja wohl raus... :mrgreen:



Frag mich lieber nicht, wie ich mein Nordhessen definiere. Sonst fühlen sich hier einige beleidigt. :mrgreen:

Hier sind bei weitem noch nicht alle soweit. Ich würde beinah behaupten, dass es allein am Avatar liegt. In anderen Jahren ist hier übrigens nicht so ein Wachstum gegeben. Zumindest nicht schon im März.

Ich bin momentan froh, wir haben ja noch Kurztagsbedingungen, dass mein Getreide noch normal aussieht. Hier steht teilweise Weizen, den man bald abschreiben kann, so arg wie der breits bestockt hat und weiterhin macht!

Mein Tobak sieht da nicht anders aus. Und das bei gerade mal 5 Tagen Saatunterschied.



Die Herbstentwicklung war bei uns jetzt nicht so berauschend. Es war einfach viel zu nass und sonnenarm, worunter vor allem die Wintergerste sehr stark gelitten hat. Ich hab Gott sei Dank nur Weizen, und das ist auch gut so, weil der Tobak mal wieder allen anderen Sorten davonwächst (auch der Stoppelweizen).

Ich weiß nicht, was die anderen gemacht haben, ob die angesichts der hohen Stickstoff- und Schwefelauswaschung einfach zu schwach angedüngt haben oder ob der Boden nicht mehr hergibt, weil wie oft gepflügt und immer hundert mal auf dem Acker rumgefahren wird. Vielleicht liegt's auch tatsächlich an der Sorte, dass Tobak einfach etwas robuster und frohwüchsiger aus dem Winter kommt. Falls es am Wochenende etwas mehr regnet, werd ich nächste Woche die 1. WR-Maßnahme durchführen.

Beim Raps bin ich immer für einen Sortenwechsel offen, wobei Ihr mir den Avatar wirklich schmackhaft gemacht habt; beim Winterweizen hingegen weiß ich jetzt schon, dass ich beim Tobak bleibe.

Ich kann das irgendwie gar nicht glauben, dass bei Euch der Schädlingsdruck so gering ist. Ich hab erst letzte Woche die Gelbschalen ausgespült und mit frischem Wasser versehen, und als ich 5 Tage später mal kontrolliert hab, waren schon wieder 100-120 Rapsglanzkäfer und ein paar Rüssler drin. Der Druck ist zwar deutlich geringer als im letzten Jahr, aber so 2-3 RGK pro Hauptknospe sind schon wieder drin. Da werd ich morgen Nachmittag, wenn die Käfer recht aktiv sind, mal ein potentes B1-Mittel spritzen. Blühbeginn wird wohl erst in 10 Tagen sein.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Mi Mär 19, 2014 9:19

Wg. Schädlingsdruck kann ich mir vorstellen, dass es in meinem Fall gut ist, dass ich zum einen der einzige in der Gegend bin, der sich Rapsanbau zutraut, und ich zum anderen meine Fruchtfolge überjährig gestalte, das heisst, bei mir gibt es keine "Altrapsflächen" in dem Sinne...
Wobei, in anderen Jahren waren auch wesentlich mehr Käfer da. Evtl. liegt es auch an den noch immer recht kühlen Nächten... am frühen Frühjahr...
Mir eigentlich egal. Hauptsache die fressen mir meine Knospen nicht ab...
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Mi Mär 19, 2014 9:34

Kreuzschiene hat geschrieben:Hmm, soweit ich die Bilder von Mad beurteilen kann, hat sein Avatar diese Risse nicht. Er hat aber auch schon 180N draussen liegen...
Also liegt es wirklich am Nitrat? Oder evtl. auch an den nach wie vor vorhandenen Nachtfrösten?



Das Wachstum war jetzt nicht so extrem schnell, wie es in anderen Jahren schon mal ab April aufgetreten war und wodurch dann auch diese Wachstumsrisse auftraten. Vor allem in 2012, wo damals die Botrytis eintreten konnte und der Raps wegen Trockenheit viel zu schwach war um sich dagegen zur Wehr zu setzen.

So genau haben ich jetzt nicht auf Risse geachtet aber ich nehme an, dass der nächtliche leichte Frost dafür verantwortlich war, dass das Wachstum nicht ausgeartet ist. Bis die Kälte weg war, hat es mindestens bis 11-12 Uhr gedauert und gegen 17 Uhr wurde es schon wieder kühl. Das ist etwas anderes als durchgehend milde Temperaturen zu einem späteren Zeitpunkt.

Und bei dir gab es das nicht und es war auch Nachts noch relativ mild.

Ich unterstelle hierbei jetzt mal, dass die Kaliumversorgung bei uns beiden ausreichend ist, was die Zellwände elastisch hält.

Hier wurde im Beratungsfax gesagt, dass die Stängel dieses Jahr wegen der ständigen Beschattung durch die nicht abgefrorenen Blätter sehr weich wären. Ich konnte das zwar nicht so bestätigen, habe allerdings einen Teil des geplanten Wachstumsreglers vorsorglich ausgebracht. Wenn an der Aussage etwas dran ist, könnte das für mich auch einiges erklären. Ein weicher Stängel neigt weniger zum reißen als ein harter.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Mi Mär 19, 2014 9:38

Kreuzschiene hat geschrieben:Wg. Schädlingsdruck kann ich mir vorstellen, dass es in meinem Fall gut ist, dass ich zum einen der einzige in der Gegend bin, der sich Rapsanbau zutraut, und ich zum anderen meine Fruchtfolge überjährig gestalte, das heisst, bei mir gibt es keine "Altrapsflächen" in dem Sinne...
Wobei, in anderen Jahren waren auch wesentlich mehr Käfer da. Evtl. liegt es auch an den noch immer recht kühlen Nächten... am frühen Frühjahr...
Mir eigentlich egal. Hauptsache die fressen mir meine Knospen nicht ab...


Wie sieht es mit Senf aus? Gibt es Gärtnereien in der Gegend?

Der RGK steht auf einige Pflanzen. Nur gibt es in Deutschland halt mehr Raps als andere seiner Zielpflanzen.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Mi Mär 19, 2014 9:48

Crazy Horse hat geschrieben:
Beim Raps bin ich immer für einen Sortenwechsel offen, wobei Ihr mir den Avatar wirklich schmackhaft gemacht habt; beim Winterweizen hingegen weiß ich jetzt schon, dass ich beim Tobak bleibe.


Hier gibt es einen Schlag mit Avatar, der wäre vor 4 Wochen eigentlich noch Umbruchwürdig gewesen. Da ging die Bodenbearbeitung vor der Aussaat komplett in die Hose und es wurde dann in absolut trockenen und groben Boden gedrillt. Hier und da haben evtl. noch Schädlinge zugeschlagen und die Hälfte vom Schlag war so gut wie leer bzw. kam überhaupt nicht herbei. Ich werde mir die Sache da mal genauer ansehen und vielleicht zeigt der Avatar sein wahres Potenzial unter solchen Gegebenheiten.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Tobi. » Mi Mär 19, 2014 10:00

Ist zwar noch ein bisschen hin, aber wie lange kann/sollte man eigentlich die Blütenbehandlung hinauszögern, wenn gerade keine Infektionsbedingungen sind???

Bei meinem Halbzwerg könnte ich auch ohne Durchfahrschäden bis ganz zum Ende der Blüte fahren.

Ich beobachte hier oft, dass bei Normalstrohsorten sehr früh gefahren wird, nur weil die Durchfahrschäden gering gehalten werden sollen. Da ist dann weder Infektionswetter geschweige denn Vollblüte...
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Mi Mär 19, 2014 10:09

Tobi. hat geschrieben:Ist zwar noch ein bisschen hin, aber wie lange kann/sollte man eigentlich die Blütenbehandlung hinauszögern, wenn gerade keine Infektionsbedingungen sind???

Bei meinem Halbzwerg könnte ich auch ohne Durchfahrschäden bis ganz zum Ende der Blüte fahren.

Ich beobachte hier oft, dass bei Normalstrohsorten sehr früh gefahren wird, nur weil die Durchfahrschäden gering gehalten werden sollen. Da ist dann weder Infektionswetter geschweige denn Vollblüte...


Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, wann ich reinfahre. Dieses Jahr ist alles anders. Normalerweise fahre ich rein, wenn die ersten Blütenblätter abfallen und somit die ersten Schoten sichtbar werden. Wird der Raps dieses Jahr sehr hoch, werde ich die Durchfahrt wohl weiter nach vorne verlegen.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Tobi. » Mi Mär 19, 2014 10:16

Beim Avatar macht das sicher Sinn, nur ich möchte ja den Vorteil des Halbzwergs nutzen. Ich frage mich auch, ob und wenn ja wieviel Aufwandmengenreduzierung bei sehr später Blütenbehandlung Sinn machen würde.

Wieviel Wirkstoff brauch man wegen der Schotenplatzfestigkeit???
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Re: Rapssaat

Beitragvon angusy » Mi Mär 19, 2014 10:18

Tobi. hat geschrieben:Ich beobachte hier oft, dass bei Normalstrohsorten sehr früh gefahren wird, nur weil die Durchfahrschäden gering gehalten werden sollen. Da ist dann weder Infektionswetter geschweige denn Vollblüte...


Das ist doch genau das, was ich meine: Bei vielen Zeitgenossen (Anwesende ausgeschlossen) eine reine Pseudo-Maßnahme. Infektionsbedingungen und damit Wirtschaftlichkeit werden nicht beachtet. Um dann wenigstens die Durchfahrt-Verlust in Grenzen zu halten, wird das Ganze zu einem Zeitpunkt ausgebracht, zu dem die fungizide als auch die Wirkung hinsichtlich Schotenfestigkeit eher fragwürdig ist. Und zu alledem wird noch eine ordentliche Portion Insektizid ganzflächig ausgebracht, obwohl die Kohlschotenmücke etc. den meisten völlig unbekannt ist (ich habe auch noch keine beobachtet).
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


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Re: Rapssaat

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Mär 19, 2014 10:23

Kreuzschiene hat geschrieben:Wg. Schädlingsdruck kann ich mir vorstellen, dass es in meinem Fall gut ist, dass ich zum einen der einzige in der Gegend bin, der sich Rapsanbau zutraut, und ich zum anderen meine Fruchtfolge überjährig gestalte, das heisst, bei mir gibt es keine "Altrapsflächen" in dem Sinne...
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Es ist nicht zwangsläufig immer besser wenn in einer Region geringe Flächenanteile, irgendwelcher von Schädlingen potenziell gefährdeter Kulturen, stehen. Wenn das Angebot knapp ist, konzentriert sich eben der Schädlingsbefall darauf. Und auch wenn absolut nicht viele Käfer da sind, kann das dann relativ extrem viel sein.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Tobi. » Mi Mär 19, 2014 10:32

angusy hat geschrieben:
Tobi. hat geschrieben:Ich beobachte hier oft, dass bei Normalstrohsorten sehr früh gefahren wird, nur weil die Durchfahrschäden gering gehalten werden sollen. Da ist dann weder Infektionswetter geschweige denn Vollblüte...


Das ist doch genau das, was ich meine: Bei vielen Zeitgenossen (Anwesende ausgeschlossen) eine reine Pseudo-Maßnahme. Infektionsbedingungen und damit Wirtschaftlichkeit werden nicht beachtet. Um dann wenigstens die Durchfahrt-Verlust in Grenzen zu halten, wird das Ganze zu einem Zeitpunkt ausgebracht, zu dem die fungizide als auch die Wirkung hinsichtlich Schotenfestigkeit eher fragwürdig ist. Und zu alledem wird noch eine ordentliche Portion Insektizid ganzflächig ausgebracht, obwohl die Kohlschotenmücke etc. den meisten völlig unbekannt ist (ich habe auch noch keine beobachtet).


Denke mal den richtigen Zeitpunkt für die Kohlschotenmücke/Schotenrüssler zu erwischen ist mehr Glücksache, da deswegen wohl keiner - schon gar nicht zum Ende der Blüte - durchfährt.
Ich hatte auch schon einiges an Maden statt Körnern in den Schoten, trotz Insektizid bei der (nach Sclerotiniabedingungen ausgerichteten) Blütenbehandlung... :(
Wobei beim Zwerghybrid zu überlegen wäre ob's nicht Sinn machen würde...
Aber noch eine Insektiziddusche mehr...???
Denke es reicht dass wir dank der Möchtegernumweltschützer jetzt ja auch schon im Herbst die Nützlinge schädigen müssen...
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Mi Mär 19, 2014 10:37

angusy hat geschrieben:
Tobi. hat geschrieben:Und zu alledem wird noch eine ordentliche Portion Insektizid ganzflächig ausgebracht, obwohl die Kohlschotenmücke etc. den meisten völlig unbekannt ist (ich habe auch noch keine beobachtet).


Ich hab die Mücke als solche noch nicht gesehen aber ihre Larven. Sieht nicht schön aus, wenn sich die Schoten krümmen und später dann aufplatzen.

Wenn man dagegen behandeln möchte, dann macht es nur am Schlagrand besonders neben Altrapsschlägen Sinn. Denn so weit fliegen sie nicht in den Bestand.

Ich bin kein Freund von reduzierten Aufwandmengen. Gerade beim Raps möchte ich so viel Strobilurin in die Pflanze bekommen wie es eben möglich ist um die Assimilation so lange wie möglich aufrecht zu halten. Wenn die Stängel beim dreschen noch grün sind, ist das nicht so schlimm wie beim Getreide.

In einigen Jahren hat sich gezeigt, dass alleine Tau und Wind ausreichen, um eine Infektion mit Sclerotinia zu gewährleisten. Wenn es so arg taut, dass die Blattscheiden voll Wasser stehen und die Blütenblätter darin schwimmen, kann man schon von Infektionsbedingungen ausgehen. Wer natürlich eher rein fährt, macht etwas ziemlich falsch. Das wäre dann pure Verschwendung.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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