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Rapssaat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Rapssaat

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Mär 19, 2014 10:44

angusy hat geschrieben:
Tobi. hat geschrieben:Ich beobachte hier oft, dass bei Normalstrohsorten sehr früh gefahren wird, nur weil die Durchfahrschäden gering gehalten werden sollen. Da ist dann weder Infektionswetter geschweige denn Vollblüte...


Das ist doch genau das, was ich meine: Bei vielen Zeitgenossen (Anwesende ausgeschlossen) eine reine Pseudo-Maßnahme. Infektionsbedingungen und damit Wirtschaftlichkeit werden nicht beachtet. Um dann wenigstens die Durchfahrt-Verlust in Grenzen zu halten, wird das Ganze zu einem Zeitpunkt ausgebracht, zu dem die fungizide als auch die Wirkung hinsichtlich Schotenfestigkeit eher fragwürdig ist. Und zu alledem wird noch eine ordentliche Portion Insektizid ganzflächig ausgebracht, obwohl die Kohlschotenmücke etc. den meisten völlig unbekannt ist (ich habe auch noch keine beobachtet).



Da bin ich absolut bei dir. Gerade diese Standard-Insektizid-Maßnahmen zur Vollblüte- eigentliche reine PR-Erfolge und so unsinnig wie noch was- sind meistens ein absoluter Witz. Selbst Randbehandlungen sollte man hinterfragen. Das lasse ich mir aber noch gefallen bzw. mache es im Zweifelsfall selbst. Aber irgendwo nen 10 ha großen Schlag flächendeckend mit Insektizid zur Blüte zu behandeln? Das kann in normalen Jahren keine gute fachliche Praxis sein. Ich mach' den Scheiß nicht und hatte noch nie Probleme.
Gerade in Punkto Insektizid (aber auch Fungizid) wird fast immer viel zu viel gemacht. Wissenschaftler und Statistiker raten zum verhaltenen Einsatz, predigen dass in fast jedem Jahr die Einfachbehandlung die wirtschaftlichste ist. Demgegenüber stehen laienhafte Fachzeitschriften und vor allem die Industrie, die auf Grund intensiver Werbeaktionen dem Endverbraucher viel näher stehen und mit sonderbaren Theorien ala "in nooooormaaaalen Jahren reicht auch die Doppelbehandlung aus, man muss nicht immer drei Stück fahren" einfach ganz bewusst für ihre Sache stehen, aber eben doch Unwahrheiten verkaufen :regen: :lol: :evil: :oops:
Da werden keine Statistiken herangezogen, da wird nicht abgewägt und sich im Zweifel mal gegen eine Maßnahme entschieden. Nein, weil wir alle so fahrgeil sind und uns Bayer oder BASF einen Versuch zeigte, in dem mit jeder weiteren Fungizidbehandlung zusätzlich 10 dt/ha realisiert werden konnte (da wird in den Akten sicherlich lange gesucht bzw. ganz bewusst nur Weniges vorgestellt) und weil wir Schiss haben, dass nicht doch mit einer Wahrscheinlichkeit von 5 % wirtschaftlicher Schaden entstehen könnte, wird noch mal drauf gegeben.
Ich sehe es doch hier bei den Kollegen vor Ort. Sie meinen's gut. Aber die Hälfte der Maßnahmen (Wachstumsregler und Insektizid Raps, Fungizid Weizen etc.) ist mit Sicherheit einfach nicht wirtschaftlich. Die dreschen dadurch keine 1 dt/ha mehr. Und da hört der Spaß eigentlich auf.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Mi Mär 19, 2014 11:14

Hier sagte mal jemand im Forum, dass man Raps intensiv führen muss und den Anbau ansonsten lassen sollte. Aus dem Kontext heraus protzte er mit der Anzahl der Durchfahrten, die er tätigt.

In gewisser Weise stimmt das sogar. Aber nicht die Anzahl der Durchfahrten sondern die nötigen und abgewägten Durchfahrten machen die Intensität beim Rapsanbau aus.

Es ist bei vielen nocht nicht angekommen, dass der Rapsglanzkäfer ab der Blüte kein Schädling mehr ist. Kein Wunder, dass die Wirkungsgrade der Insektizide immer weiter abnehmen.

@Nobby:

Im Weizen kenne ich nur 2 Maßnahmen, die ich protektiv ohne sichtbaren Befall aber anhand der Witterungsbedingungen fahre. Halmbruch (Stoppelweizen) und Fusarien. Wenn ich erstmal keinen Stoppelweizen mehr mache, wird es sich nahezu auf die Abschlussbehandlung konzentrieren.

Alles dazwischen findet bei Befall statt.

Wenn ich immer lese: jetzt spritzen, die Infektionsbedingungen für XXX sind gegeben. :lol:
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Mär 19, 2014 11:27

Mad hat geschrieben:Hier sagte mal jemand im Forum, dass man Raps intensiv führen muss und den Anbau ansonsten lassen sollte. Aus dem Kontext heraus protzte er mit der Anzahl der Durchfahrten, die er tätigt.

In gewisser Weise stimmt das sogar. Aber nicht die Anzahl der Durchfahrten sondern die nötigen und abgewägten Durchfahrten machen die Intensität beim Rapsanbau aus.

Es ist bei vielen nocht nicht angekommen, dass der Rapsglanzkäfer ab der Blüte kein Schädling mehr ist. Kein Wunder, dass die Wirkungsgrade der Insektizide immer weiter abnehmen.

@Nobby:

Im Weizen kenne ich nur 2 Maßnahmen, die ich protektiv ohne sichtbaren Befall aber anhand der Witterungsbedingungen fahre. Halmbruch (Stoppelweizen) und Fusarien. Wenn ich erstmal keinen Stoppelweizen mehr mache, wird es sich nahezu auf die Abschlussbehandlung konzentrieren.

Alles dazwischen findet bei Befall statt.

Wenn ich immer lese: jetzt spritzen, die Infektionsbedingungen für XXX sind gegeben. :lol:


Natürlich ist Raps intensiv zu führen. Natürlich kommt man auch auf etliche Überfahrten (ich bin mit nem unterdurchschnittlichen Aufwand bisher bei 4 Überfahrten, 2 mit Pflanzenschutz 2 mit N). Aber wie du richtig sagst hat das eine rein gar nichts mit dem anderen zu tun. Wenn ich sieben oder acht mal drüber muss und damit deutlich unter dem Durchschnitt liege, dann frage ich mich schon, was hier mittlerweile so abgeht. :klug: n8
Außerdem ist es keine Frage der Überfahrten. Man kann von mir aus 15 mal drüber fahren wenn es Sinn macht, gerechtfertigt und vor allem wirtschaftlich ist. Ich freue mich auch jedes Mal wenn ich was machen kann und durch die schönen Bestände fahre. Aber mir "geht das nur ab" wenn ich es auch aus ökologischer und vor allem ökonomischer Sicht rechtfertigen kann. Man möchte das doch richtig und vor allem im Einklang mit der Natur machen. Also mir macht es auch Laune und ich scheue keine Maßnahme. Auf hört der Spaß bei unsinnigen Behandlungen/Überfahrten, die ständig zunehmen weil in irgendwelchen Flugblättern etc. neue idiotische bekämpfungswürdige Märchen erfunden werden. DARUM geht es mir. :klug:
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Re: Rapssaat

Beitragvon Landwirt_R » Mi Mär 19, 2014 16:21

Wini hat geschrieben:Die Unterscheidung der Rüsselkäfer ist deswegen schwierig, weil die Käfer in der Gelbschale naß sind und
die in der Literatur gezeigten Käfer im trockenen Zustand auf dem Blatt gezeigt werden.

Ich fische mir deshalb die interessanten Rüssel-Viecher aus der Gelbschale in ein Taschentuch.
Zuhause unter einem Vergrößerungsglas hast Du kein Problem die Viecher dann zu unterscheiden.



Als Anfänger muss ich dazu auch kurz was schreiben :D . Ich war nach meiner Hauptarbeit kurz bei den Gelbschalen, habe ein paar Viecher auf ein Blatt Papier getan, dann hab ich mich um den Hof gekümmert und Abends wollte ich mir Zuhause die Viecher in Ruhe ansehen. Doch da waren keine mehr. Ok, wahrscheinlich sind sie auf dem Weg irgendwo verloren gegangen dachte ich mir. Also am nächsten Tag nochmal. Diesmal hab ich ganz genau aufgepasst. Aber sie waren wieder weg. Ihr werdet jetzt bestimmt schon grinsen, aber ich bin dann erst drauf gekommen, dass die ja eigentlich noch leben. Sind die im Wasser am schlafen oder bewusstlos oder was ist mit denen los? :mrgreen:
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Re: Rapssaat

Beitragvon Crazy Horse » Mi Mär 19, 2014 16:46

Landwirt_R hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:Die Unterscheidung der Rüsselkäfer ist deswegen schwierig, weil die Käfer in der Gelbschale naß sind und
die in der Literatur gezeigten Käfer im trockenen Zustand auf dem Blatt gezeigt werden.

Ich fische mir deshalb die interessanten Rüssel-Viecher aus der Gelbschale in ein Taschentuch.
Zuhause unter einem Vergrößerungsglas hast Du kein Problem die Viecher dann zu unterscheiden.



Als Anfänger muss ich dazu auch kurz was schreiben :D . Ich war nach meiner Hauptarbeit kurz bei den Gelbschalen, habe ein paar Viecher auf ein Blatt Papier getan, dann hab ich mich um den Hof gekümmert und Abends wollte ich mir Zuhause die Viecher in Ruhe ansehen. Doch da waren keine mehr. Ok, wahrscheinlich sind sie auf dem Weg irgendwo verloren gegangen dachte ich mir. Also am nächsten Tag nochmal. Diesmal hab ich ganz genau aufgepasst. Aber sie waren wieder weg. Ihr werdet jetzt bestimmt schon grinsen, aber ich bin dann erst drauf gekommen, dass die ja eigentlich noch leben. Sind die im Wasser am schlafen oder bewusstlos oder was ist mit denen los? :mrgreen:


Du musst ein paar Tropfen Spülmittel in das Wasser, das Du in die Gelbschale schüttest, geben, weil das die Oberflächenspannung senkt, mit der Folge, dass die Käfer untergehen und ertrinken.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Landwirt_R » Do Mär 20, 2014 7:57

Crazy Horse hat geschrieben:
Du musst ein paar Tropfen Spülmittel in das Wasser, das Du in die Gelbschale schüttest, geben, weil das die Oberflächenspannung senkt, mit der Folge, dass die Käfer untergehen und ertrinken.


Ich hab Spülmittel drin, die Käfer liegen ja alle unten am Boden. Nur ertrinken wollen meine anscheinend nicht! Wenn ich sie um 17h aus der Schale in ein Tuch lege und um 20h möchte ich sie mir ansehen, sind sie weg! (Vermutlich haben sie sich in Richtung Süden abgesetzt! :mrgreen: )
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Re: Rapssaat

Beitragvon angusy » Do Mär 20, 2014 9:04

So! Gestern noch einmal die RGK beglückt.

Raps steht unmittelbar vor Blühbeginn. Ich habe ernsthafte Hoffnung, dass es der letzte Insektizideinsatz in dieser Rapssaison war.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Do Mär 20, 2014 9:13

Landwirt_R hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:
Du musst ein paar Tropfen Spülmittel in das Wasser, das Du in die Gelbschale schüttest, geben, weil das die Oberflächenspannung senkt, mit der Folge, dass die Käfer untergehen und ertrinken.


Ich hab Spülmittel drin, die Käfer liegen ja alle unten am Boden. Nur ertrinken wollen meine anscheinend nicht! Wenn ich sie um 17h aus der Schale in ein Tuch lege und um 20h möchte ich sie mir ansehen, sind sie weg! (Vermutlich haben sie sich in Richtung Süden abgesetzt! :mrgreen: )


Da hilft nur eins: Daheim wieder baden gehen lassen und dann auch im Wasser auszählen.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon NHTX65Plus » Do Mär 20, 2014 14:51

Also ich mache mir langsam Sorgen um den gut stehenden Raps.
Der milde Winter und das schöne Frühjahr mit guten N-Nachlieferung lassen den Raps nur so in die Höhe schießen.
Viel wichtiger als die Käferbehandlung wäre doch da derzeit ein Waschtumsregler.
Sonst geht das heuer alles aufgurnd der längeren Vegetationszeit noch ins Lager.

Macht Euch und Eurem Drescher ne Freude und spritzt den Raps zurück.
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Re: Rapssaat

Beitragvon madanf » Do Mär 20, 2014 15:57

Da gebe ich dir recht.
Ich habe eine Behandlung für morgen eingeplant.
Ich hoffe das das Wetter mitspielt.

Gruß
Frank
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Re: Rapssaat

Beitragvon Tobi. » Do Mär 20, 2014 18:02

Wen Halbzwerghybriden interessieren:
1.jpg

Insgesammt natürlich lange nicht so mächtig wie der Avatar. Wo der gepflügte Bereich rum ist, geht's natürlich auch nicht mehr so schön weiter wie eine durch minimalstbodenbearbeitung aufgebaute Bodenstrucktur. Aber das Verhältnis von Wurzel zu Grünmasse finde ich schon o.k. Bzw. das was die Wurzel nachliefert, im Gegensatz zu dem was "das bisschen" Grünmasse braucht. Denke auch dass das Wasser spart...
2.jpg

Hier sieht man nochmal besser die Breite des Wurzelhalses in Relation zum Stängel.

Die einzelnen Ausfallrapspflanzen dazwischen (Wahrscheilich eher kleinere Liniensorte Lorenz) sind teilweise schon Kniehoch. Da wäre die Wachstumsreglerbehandlung schon überfällig. Der Zwerg macht gerade die Knospe auf.
Werde vor der nächsten wärmeren Periode wohl dann mit Schwerpunkt (Mittel und Menge) gegen Phoma behandeln. Um die Seitentriebe anzuregen braucht es wohl nicht soooo viel...
Tobi.
 
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Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Do Mär 20, 2014 19:48

Bzgl. Wachstumsregler bin ich der Meinung, dass gerade heuer aufgrund des frühen Vegetationsbeginns nix notwendig sein wird, da der Raps doch eh fast blüht, und er ja noch gar nicht so hoch ist. Langtag ist ja grade am kommen erst, und der Raps ist fast am blühen. Deshalb werd ich zumindest derzeit bei diesen trockenen Bedingungen Wasser sparen und auf einen Wachstumsregler verzichten.
Wär aus meiner Sicht auch unwirtschaftlich, allein wg. Wachtumsregler durch zu fahren. War heute wieder zur Bestandskontrolle auf den Feldern. Gelbschalen fangen mittlerweile ein paar (ca. 20 Glanzkäfer in vier Tagen) Käfer, jedoch im Bestand fand ich nur eine Knospe mit genau einem Glanzkäfer. Sonst absolut nix.
Eine Behandlung kann ich deshalb wohl weiter aufschieben, und werde mal nach dem kühleren Wetter nächste Woche wieder schauen, obs dann überhaupt noch nötig ist...

Dafür durfte ich die ersten negativen Auswirkungen des milden Winters feststellen: explosionsartige Vermehrung von Feldmäusen. Die fressen sogar die 4-5cm dicken Stängel ab und wollen die Pflanzen in ihre Löcher ziehen. Mittlerweile ein ganz schöner Schaden dadurch entstanden (ca. 0,5 ha). Dort stehen teilweise nur noch 1-2 Pflanzen pro m² und da geh ich davon aus, dass die Wurzeln schon ab sind...
Werde am WE mal mit der Legeflinte losgehen um hoffentlich zumindest die weitere Ausbreitung zu stoppen.

Damit hätte ich nun wirklich nicht mehr gerechnet. Hatte sowas mal vor einigen Jahren im Herbst. Aber jetzt noch? Naja, sieht man mal, dass man sich nie zu sehr
freuen soll, bevor nicht alles auf den Kippern ist... :(
Kreuzschiene
 
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Re: Rapssaat

Beitragvon Wini » Do Mär 20, 2014 21:28

Aufgrund der schnelleren Jugendentwicklung meines Pflugrapses und des ungewöhnlich milden Winters sehe ich
ebenfalls eine erhöhte Gefahr für Lager in diesem Jahr bei den derzeit schönen Beständen.

Meine Sorte Adrianna ging mir bereits im letzten Jahr nach den ungewöhnlich hohen Niederschlägen ins Lager.

Ich denke, da sind jetzt 0,7 L Carax und ein Mittel gegen den Angriff der schwarzen Klonkrieger gerechtfertigt.

Feldmäuse gibt es auf meinen gepflügten Flächen nicht, aber dafür sehr schöne Hasen.
Habe daher mein Kleinkaliber derzeit immer dabei. :wink:
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Do Mär 20, 2014 22:19

Wini, das sind die zu dünnen Stängel deines überzogenen Bestandes, dass dir der Raps jedes Jahr ins Lager geht.

Und an der überzogenen Beschattung. Wenn kein Licht an die Stängel kommt, bleiben sie butterweich.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Fr Mär 21, 2014 6:45

Wini hat geschrieben:
Feldmäuse gibt es auf meinen gepflügten Flächen nicht, aber dafür sehr schöne Hasen.
Habe daher mein Kleinkaliber derzeit immer dabei. :wink:


Vielleicht sollte ich meinen Feldmäusen mal sagen, dass ich auch gepflügt hab... :lol:
Kreuzschiene
 
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