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Rapssaat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Fr Jul 25, 2014 5:40

Mad hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Mich würden mal Ergebnisse vom Mad interessieren.
Mad, hast Du schon geerntet?


:mrgreen:

Ich musste eben bei Nobbys Beitrag grinsen, als er die Gummischoten bei Dünnsaaten erwähnte. Nein, meine 5t wachsen noch vor sich hin und werden wohl auch noch 2 Wochen brauchen. Vor allem der Exstorm wird noch länger brauchen. Also sowas ungleichmäßiges, egal ob Blütenbehandlung oder nicht (Referenzflächen vorhanden), habe ich noch nicht gesehen.

Exstorm vom 21.07.

https://scontent-b.xx.fbcdn.net/hphotos ... 5043_o.jpg
https://scontent-a.xx.fbcdn.net/hphotos ... 6570_o.jpg
https://scontent-a.xx.fbcdn.net/hphotos ... 3849_o.jpg

Weitaus mehr grüne Schoten bzw. komplett grüne Pflanzen als beim Avatar. So richtig scheckig.

Achja. Warum die Blütenbehandlung in diesem Jahr sinnvoll war:

https://scontent-b.xx.fbcdn.net/hphotos ... 9133_o.jpg
https://scontent-b.xx.fbcdn.net/hphotos ... 0738_o.jpg

Ich mag keinen kranken Raps. Das hier ist der von meinem Onkel (Sherpa) und dem geht es dann wohl heute an den Kragen, sofern kein Gewitter dazwischen blitzt.

Unterm Strich kann ich sagen, dass die Blütenbehandlung die Abreife ca. 7-10 Tage verzögert.

Ich möchte euch, bezüglich der Beizproblematik, noch eine Sache ans Herz legen. Auch wenn der Avatar vielleicht nicht so gut wie eine andere Sorte gedroschen hat, solltet ihr ihn nicht aus dem Anbau nehmen. Was ich in diesem Jahr auf einer Fläche beobachten konnte, habe ich noch nicht erlebt. Also eigentlich war diese Fläche im Frühjahr bzw. schon im Herbst umbruchwürdig. Mein Onkel entschied sich dann allerdings dazu, es einfach darauf ankommen zu lassen und was der Avatar dann aus dieser Fläche gemacht hat, ist wirklich bemerkenswert. Gut, ich kann da nun keinen Vergleich zu anderen Sorten ziehen aber aktuell sieht der Bestand, auch was Durchwuchs betrifft, beinah wie eine unproblematische Fläche aus. Ich bin auf das Ergebnis gespannt und werde berichten.


Es ist richtig, zu warten, wenn noch so viele grüne Schoten drinnen sind. Leider bin ich bei uns in der Gegend der letzte, der heute noch drischt. Das Lagerhaus, in dem ich vorvermarktet habe, stellt schon auf Weizen um und drängt darauf, dass ich die Sache heute erledige... Außerdem muss dann auch im anderen Betrieb der Weizen ab. Also wird er heute wegkommen, auch wenn was draussen bleibt...
Bzgl. Avatar kann ich ebenfalls bestätigen, dass ich im Herbst bei ein paar Schlägen noch über Umbruch nachgedacht habe. Habe nur 35 Körner gesät, dazu war es dann zu trocken und Schnecken dezimierten weiter. Bis auf wenige m², wo gar keine Pflanzen überlebten, hat es der Avatar geschafft, den Bestand komplett zu schließen. Ob das auch eine andere Hybride kann, weiß ich aber nicht.
Ich weiß jetzt auch, dass eine lange Blüte (ca. 8 Wochen) eindeutig mit hohen Erträgen korreliert.
Zur Blütenbehandlung kann ich sagen, dass ich entweder wie bisher in jedem Rapsanbaujahr Glück hatte, oder sie bringt wirklich einfach keinen Vorteil.
Und Mad, ich denke, heuer müssen die 5 Tonnen die Untergrenze sein. Auch Du bist relativ intensiv gefahren.
Kreuzschiene
 
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Re: Rapssaat

Beitragvon Kathrine » Fr Jul 25, 2014 8:52

Hier sind wohl die ersten Ernteschätzungen....Sieht angeblich in MV gut aus, in BaWü eher weniger :?
Landei Apfelfan und hundebegeistert.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Franzis1 » So Jul 27, 2014 15:42

@ Kreuzschiene

wa sagst ?
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Planlos » So Jul 27, 2014 16:08

Also hier in der Gegend ist jetzt ca. die Hälfte der Rapsernte durch. Wenn man mit den Kollegen spricht, ist es überall der gleiche Tenor: Angesichts der gesunden und üppigen Bestände haben alle zumindest mit der Einstellung ihrer persönlichen Rekorde gerechnet - davon sind hier aber ausnahmslos alle doch deutlich entfernt. Gute 40dt bis knapp über 45dt sind die Wahrheit. Wir selbst liegen je nach Schlag mit Pioneer PR46w20 auch ziemlich genau in dieser Spanne
Einzig mein Nachbar war von Anfang an recht skeptisch nach dem Motto: "Bei 70% nass-kühlem Usselwetter in der Vollblühte bringt der beste Bestand nichts". Ich denke, er hat recht.......vieleicht ist mir diese Erklärung aber auch nur deswegen so sympathisch, weil man sich bei dieser Theorie keinen eigenen Anbaufehler zugestehen muss ;-).
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Re: Rapssaat

Beitragvon Franzis1 » So Jul 27, 2014 16:26

Bei mir gabs so um die 5 to, trotz wegen des fehlenden Regens einer späten Wirkung der 2 N-Gabe. Der Avatar hätte vermutlich mit Kreuzschienens Düngestrategie 6 to gegeben :D
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Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Mo Jul 28, 2014 7:12

Franzis1 hat geschrieben:Bei mir gabs so um die 5 to, trotz wegen des fehlenden Regens einer späten Wirkung der 2 N-Gabe. Der Avatar hätte vermutlich mit Kreuzschienens Düngestrategie 6 to gegeben :D

Davon kannst Du aber mal ausgehen. Gerade bei Raps besteht doch keine allzu große Gefahr von Stickstoffauswaschungen. Da kann man schon mal was "riskieren".
Strategie ist heuer vollends aufgegangen.
Leider wird es wohl demnächst kein neues Projekt "7-Tonnen-Raps" geben, da ich meine Fruchtfolge dank Greening wohl umstellen muss. Tendiere derzeit zu WW und Körnermais im Wechsel, dann könnte ich immer alles über Zwischenfrüchte regeln...
Irgendwie schade. Raps hat mir bisher immer viel Freude gemacht, auch wenn er nicht immer mit so wenigen Durchfahrten zu führen war wie heuer. Mit zum Erfolg trugen sicherlich heuer die Rapsglanzkäfer bei, die ihren Einsatz voll verpennt haben. Als die dann kamen, waren schon offene Blüten vorhanden, und sie haben keinen Schaden mehr angerichtet...
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Re: Rapssaat

Beitragvon Keschicher » Mo Jul 28, 2014 8:20

Winterweizen - Körnermais passt natürlich perfekt ... aber was wird zu deiner dritten Kultur ?
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Re: Rapssaat

Beitragvon Franzis1 » Mo Jul 28, 2014 8:26

Nach dem Weizen kommt als 3 Frucht wohl die Begrünung-Zwischenfrucht auf den Acker
50 % Weizen 50 % Zwischenfrucht 50 % Körnermais wie das Punktemässig beim Grenning aussieht weiß ich nicht ob das reicht.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Franzis1 » Mo Jul 28, 2014 8:27

@ Kreuzschiene

Dein Raps ist alles weg und es gab über 6 to ?
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Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Mo Jul 28, 2014 9:46

Raps ist bis auf einen Schlag weg. Der eine braucht noch etwas.
Hab zwei Kipper noch nicht ins Lagerhaus gefahren, weil ich gleich umgesetzt hab und im anderen Betrieb im Weizen weitergemacht hab. Wenn die Kipper aber ähnlich wiegen wie die davor, dann bin ich über 6 Tonnen. Und dabei ist ein weit entferntes Feld mit 1 Hektar, das eben wg. der Entfernung nur mit Minimalstaufwand gefahren wird (nur 1x Dünger; 1x Insektizid). Der war im Lager und hat trotzdem 4 Tonnen gedroschen.
Also auf optimalen Flächen sind wohl in Jahren wie heuer, wo fast alles passt, auch über 6 Tonnen drinnen.
Dazu muss man sagen, dass sich der Wassermangel beim Raps wohl nicht so stark bemerkbar macht, aufgrund seines Wurzelwerks. Wie schon gesagt kann ich mich auch an kein Jahr erinnern mit so wenig RGK-Befall. Kaum ein Blütenstil ohne Schote dran gefunden. Und richtig wild gewesen, das Zeug.
Jetzt ist mir bei den letzten Schlägen aufgefallen, dass ca. 50% der Stängel abgestorben waren. Ist das jetzt das Zeug, wogegen die Blütenspritzung helfen würde? Vielleicht wäre ja dann heuer noch mehr drinnen gewesen (ohne dass ich jetzt unzufrieden wirken möchte).
Da wir nur 4 Tonnen vom Hektar im Voraus vermarktet haben, hab ich Einiges daheim eingelagert. Der darf jetzt "finanziell nachreifen". Wobei ich damit rechne, dass richtig attraktive Preise wohl erst wieder in 2-3 Jahren zu sehen sind. Deshalb hab ich den alten Getreideboden reaktiviert. Da stört der Raps nicht und liegt gut dort.

In die Karten hat mir natürlich die üppige Herbstentwicklung in Verbindung mit dem ausgefallenen Winter gespielt. Kahlfröste mit -20°C hätten wohl dazu geführt, dass ich heuer mehr Mais bauen hätte dürfen. Ist halt immer ein wenig Glück auch dabei...

Aber was man so liest und hört, sind wohl landauf landab alle hoch zufrieden mit dem Raps heuer.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Franzis1 » Mo Jul 28, 2014 10:15

Gute Ernte :( -schlechte Preise :D
viele Schweine wenig Scheine :( -wenig Schweine viel Scheine :D
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Jul 28, 2014 10:26

Kreuzschiene hat geschrieben:Leider wird es wohl demnächst kein neues Projekt "7-Tonnen-Raps" geben


Glaubst du das eigentlich alles selbst? Das kauft dir doch kein Mensch ab. Mensch, bleib realistisch und sachlich. 6 t/ha Raps sind schon richtig richtig gut und selbst in den ganz starken Regionen absolut kein Standard. 7 t/ha Raps mag es zwar schon mal irgendwann irgendwo unter extrem guten Bedingungen gegeben haben, aber das sind definitiv Ausnahmen.
In einem Jahr wie diesem, wo, bis auf der Mais und Kartoffeln, echt vieles scheiße dasteht, bin ich mit 5 t/ha Raps sehr sehr zufrieden, weil ich weiß, dass ich die recht sicher und mit überschaubarem Aufwand dreschen kann. Das bleibt auch weiterhin mein Ziel, da ich kein Interesse daran habe, den maximalen Ertrag zu erzielen. Vielmehr interessiert mich der maximale GEWINN. Wenn ich mit meinem Produktionssystem so viel ernte wie der "gute Durchschnitt" der Region, dann bin ich richtig richtig gut, weil meine Gewinne dann bombe sind. Das ist mein Ziel! Klar kannst du noch ein paar dt rausholen, wenn du den Aufwand ins unermessliche treibst und die Witterung mit macht. Ich für meinen Fall bin mit ziemlich genau 5 t/ha Raps-Ertrag aber dennoch super zufrieden, da ich mit Sicherheit auch 500 Euro/ha weniger Kosten hatte als du- mindestens. Geht schon los bei der Bodenbearbeitung, da fällt der erste Hunni, und geht weiter mit den unzähligen Überfahrten mit Spritze und Streuer (wie viel N schmeißt du noch mal dahin? 270 kg/ha???).....
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Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Mo Jul 28, 2014 13:13

NobbyNobbs hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Leider wird es wohl demnächst kein neues Projekt "7-Tonnen-Raps" geben


Glaubst du das eigentlich alles selbst? Das kauft dir doch kein Mensch ab. Mensch, bleib realistisch und sachlich. 6 t/ha Raps sind schon richtig richtig gut und selbst in den ganz starken Regionen absolut kein Standard. 7 t/ha Raps mag es zwar schon mal irgendwann irgendwo unter extrem guten Bedingungen gegeben haben, aber das sind definitiv Ausnahmen.
In einem Jahr wie diesem, wo, bis auf der Mais und Kartoffeln, echt vieles scheiße dasteht, bin ich mit 5 t/ha Raps sehr sehr zufrieden, weil ich weiß, dass ich die recht sicher und mit überschaubarem Aufwand dreschen kann. Das bleibt auch weiterhin mein Ziel, da ich kein Interesse daran habe, den maximalen Ertrag zu erzielen. Vielmehr interessiert mich der maximale GEWINN. Wenn ich mit meinem Produktionssystem so viel ernte wie der "gute Durchschnitt" der Region, dann bin ich richtig richtig gut, weil meine Gewinne dann bombe sind. Das ist mein Ziel! Klar kannst du noch ein paar dt rausholen, wenn du den Aufwand ins unermessliche treibst und die Witterung mit macht. Ich für meinen Fall bin mit ziemlich genau 5 t/ha Raps-Ertrag aber dennoch super zufrieden, da ich mit Sicherheit auch 500 Euro/ha weniger Kosten hatte als du- mindestens. Geht schon los bei der Bodenbearbeitung, da fällt der erste Hunni, und geht weiter mit den unzähligen Überfahrten mit Spritze und Streuer (wie viel N schmeißt du noch mal dahin? 270 kg/ha???).....


Ich stehe zu jedem einzelnen Wort, das ich geschrieben habe. Und ich denke, dass auch ich mit weit unterdurchschnittlichem Aufwand produziert habe, was allerdings an den heurigen Gegebenheiten lag. Mit so wenigen Durchfahrten wie heuer kam ich noch nie aus. Im Gegensatz zu Dir habe ich nicht einmal 40% meiner Flächen zur Blüte behandelt. Hat dich aber wahrscheinlich auch nicht viel gekostet...
Statt Deiner 55 Körner pro m² hab ich nur 35 gesät und gewalzt hab ich auch nicht...
Kerb Flo im Winter hab ich auch noch nie applziert. Also wenn ich so zusammenzähle, dann wette ich, dass Du öfter übern Acker gefahren bist als ich... ;-)
Und 210 N hat Dein Raps auch gesehen. Da sind wir nicht so weit auseinander...

Aber in "normalen" Jahren bin ich auch mit 5 Tonnen hoch zufrieden. Allerdings war mir heuer bereits früh klar, dass es in die Richtung 6 Tonnen gehen kann. Das kannst Du, wenn Du magst, auch alles hier nachlesen...
Und Du hast ja auf guten Schlägen selber schon 6 Tonnen geschafft. Also wo ist das Problem?
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Re: Rapssaat

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Jul 28, 2014 15:20

Kreuzschiene hat geschrieben:Kerb Flo im Winter hab ich auch noch nie applziert. Also wenn ich so zusammenzähle, dann wette ich, dass Du öfter übern Acker gefahren bist als ich...


Mit der Spritze 3 bzw. 4 mal. Aber du hast recht, dieses Jahr konnte man auch einfach wirklich wenig Aufwand betreiben. Wer sein Handwerk versteht, hat das auch so gemacht und ist damit gut gefahren.
Im Übrigen sehe ich die Kerb-Spritzung nicht als "Raps-Maßnahme". Also wenn ich da einen Kostenpunkt aufstelle, dann fällt das auf keinen Fall komplett zu Lasten des Rapses. Der Kerb-Einsatz ist ein fruchtfolgeübergreifendes Instrument zur Gräser-VORBEUGE. Es ist bisher bei mir nicht erforderlich zwingend Kerb einzusetzen. Auch mit DIM- oder FOP-Mitteln könnte ich problemlos noch alles raus bekommen.

Kreuzschiene hat geschrieben:Aber in "normalen" Jahren bin ich auch mit 5 Tonnen hoch zufrieden. Allerdings war mir heuer bereits früh klar, dass es in die Richtung 6 Tonnen gehen kann. Das kannst Du, wenn Du magst, auch alles hier nachlesen...
Und Du hast ja auf guten Schlägen selber schon 6 Tonnen geschafft. Also wo ist das Problem?


Gar keines, denn es gibt keins. Fühl' dich bloß nicht angegriffen. :) Habe vielleicht auch einiges falsch in Erinnerung oder falsch interpretiert. Deine 7 t/ha halte ich dennoch für utopisch.
Mein Spitzenergebnis auf den Hektar waren 6,4 t im Jahre 2009. Der Schnitt lag aber dennoch nur bei 5,6 t/ha. Und da sind wir bei dem Punkt. Ich brauche nichts hören von einzelnen Teilschlägen oder gar wenigen Bahnen. Ich will den Betriebsschnitt, das wo alles drin ist; und wenn du da nicht irgendwo auf tellergleichem, homogenen Grund wirtschaftest, gibt es überall erhebliche Schwankungen. Daher ist es fast überall enorm schwierig einen wirklich abartigen Schnitt (z.B. 6,6 t/ha) hin zu bekommen, weil es im klein strukturierten Westen immer missratene, schwächere, waldangrenzende etc. Schläge gibt, die den Schnitt drücken.
Und deshalb sage ich: Wenn ich mit 5 t/ha zufrieden bin, dann passt das. Da sind schwächere 4 t/ha dabei, aber auch genauso Spitzenwerte wie 2009 auf dem 87'er Boden.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Keschicher » Mo Jul 28, 2014 16:41

nochmal @Kreuz .. deine kommende Fruchtfolge wird wie aussehn? als 3. Kultur ? KM/WW ...

btw: Das ist ein Ertragsstreit auf ganz hohem Niveau. Ein 6to Schnitt kann der intensivste, cleverste und wettertechnisch glücklichste Betrieb hier bei mir vor der Haustüre NICHT erreichen.
Deshalb gehört zu Nobbys korrekter Forderung mit dem Betriebsschnitt auch noch der Regionalfaktor dazu.
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