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Rapssaat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Di Aug 05, 2014 6:46

christian79 hat geschrieben:
Hi,
nu aber mal Butter bei die Fische:
...über die gesamte Fläche sind wie viele ha insgesamt (Raps)?
Jungfräuliche Flächen oder wurde darauf schon mal Raps angebaut und wenn ja, in welchen Abständen?
wie viel N ist gefallen und in welchen Formen?



Insgesamt sind es knapp 20 ha auf 5 Schläge verteilt gewesen. Raps war bisher bei mir alle drei Jahre auf den Flächen. Insgesamt jetzt das fünfte Mal.
Zur Bestandesführung hab ich eigentlich hier alles immer geschrieben. Hab jetzt meine Aufzeichnungen nicht dabei, aber im Herbst kommt bei mir immer ca. 15 m³ Schweinegülle auf den 4-6 blättrigen Raps. Und im Frühjahr (heuer wars wohl kalendarisch noch Winter) auf zwei Gaben ca. 220 N in Form von einmal KAS + S (24+10) und einmal KAS. Startgabe war um den 10. Februar und zweite Gabe erfolgte ca. 14 Tage später, aber sicher noch im Februar.
Und dass auch Erträge über 7 Tonnen möglich sind, sieht man an den Landessortenversuchen:
http://www.rapool.de/index.cfm/article/3704.html
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Re: Rapssaat

Beitragvon Jack95 » Di Aug 05, 2014 9:13

Servus,

letzten Samstag konnten wir 3 ha Raps dreschen... mit 11% Feuchte... was aber nicht weiter schlimm ist dank Biogas. Dann am Sonntag 40 liter Regen in 2 Stunden :( . Gestern wunderbares Wetter und Abends hatte der Raps 10% Feuchte. Wollten heute wieder Dreschen. Aber was tuts gerade ? Seit 10 Minuten wolkenbruchartige Regenfälle. Echt zum Kotzen heuer... :regen: :regen:

Kreis Ravensburg

Gruß vom Jack :prost:
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Re: Rapssaat

Beitragvon Wini » Di Aug 05, 2014 19:56

agco123 hat geschrieben:Guten abend. Bin am überlegen ob ich dieses Jahr mal die liniensorte arabella ausprobieren sollte. Kann mir jemand was über diese Sorte sagen bzw Erfahrungen berichten ? Bisher bin ich mit dem adriana ganz gut gefahren aber der arabella hört sich schon gut an. Phomaresistent, top ertrag usw....


Bei mir liegen die gleichen Erfahrungen vor. Mit Pflugsaat und Liniensorte Adriana gleicher bzw. höherer Ertrag als Nachbar mit Grubber und Hybridsaatgut. Ob die Werbung für Arabella hält was versprochen wird ? Ist die heuer irgendwo im Anbau und Test gewesen ?
Bei Liniensorten kannst Du getrost eine Frühsaat hinlegen und auf eine gute Wurzelentwicklung bauen.
Die Hybriden sind eher etwas für schwierige Bedingungen bzw. später Aussaat.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Todde » Di Aug 05, 2014 22:26

Mad hat geschrieben:Das Lemken Doppelscheibenschar benötigt ca. 6cm gelockerten Boden um die Körner noch mit Erde bedecken zu können. Geht hinter den Druckrollen noch ein Striegel drüber, darfs gerne weniger sein. Dann besteht allerdings die Gefahr, dass Fahrspuren gänzlich ungelockert bleiben. Evtl. muss man ohnehin noch einen Walzengang nachlegen, denn in dem Fall liegt nur lockerer Boden auf den Körnern, statt von den Druckrollen angedrückt.

Was ganz wichtig ist ein langsames Fahren. Also 7km/h, allerhöchstens 8. Der Feuchte Boden wird sonst nicht gescheit auf die Körner gedrückt und die Kreiselgrubberarbeit lässt ebenso zu wünschen übrig.

Ich warte schon dauernd darauf, dass der Weizen ab ist, damit ich auch endlich meine ZF drillen kann. Aber nach dieser Ernte bin ich erstmal von einer zu flachen Bodenbearbeitung zu Gerste geheilt. Die konnte dann doch nicht so gute Wurzeln auf den gelockerten 6-8cm ausbilden. Allerdings hätten 10cm durchaus gereicht, was die Ertragsergebnisse vom Kollegen untermauern.


Hab an der Saphir noch nie was anderes als Schleppzinken vorlaufen lassen, Dieselschlucker kommen mir nicht vor die Drille.
Und unter 12kmh fang ich nicht an zu drillen.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Mi Aug 06, 2014 9:57

Todde hat geschrieben:
Mad hat geschrieben:Das Lemken Doppelscheibenschar benötigt ca. 6cm gelockerten Boden um die Körner noch mit Erde bedecken zu können. Geht hinter den Druckrollen noch ein Striegel drüber, darfs gerne weniger sein. Dann besteht allerdings die Gefahr, dass Fahrspuren gänzlich ungelockert bleiben. Evtl. muss man ohnehin noch einen Walzengang nachlegen, denn in dem Fall liegt nur lockerer Boden auf den Körnern, statt von den Druckrollen angedrückt.

Was ganz wichtig ist ein langsames Fahren. Also 7km/h, allerhöchstens 8. Der Feuchte Boden wird sonst nicht gescheit auf die Körner gedrückt und die Kreiselgrubberarbeit lässt ebenso zu wünschen übrig.

Ich warte schon dauernd darauf, dass der Weizen ab ist, damit ich auch endlich meine ZF drillen kann. Aber nach dieser Ernte bin ich erstmal von einer zu flachen Bodenbearbeitung zu Gerste geheilt. Die konnte dann doch nicht so gute Wurzeln auf den gelockerten 6-8cm ausbilden. Allerdings hätten 10cm durchaus gereicht, was die Ertragsergebnisse vom Kollegen untermauern.


Hab an der Saphir noch nie was anderes als Schleppzinken vorlaufen lassen, Dieselschlucker kommen mir nicht vor die Drille.
Und unter 12kmh fang ich nicht an zu drillen.


Wenn man mit dem Grubber vorarbeitet, kann man natürlich auch jenseits der 10km/h fahren. Aber nicht, wenn man, wie ich oben beschrieb, direkt in die Stoppeln drillt. :wink:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Mi Aug 06, 2014 9:58

Mad, wann kommt denn nun mal Dein Raps weg? Noch drei Wochen, und der steht über ein Jahr draußen... ;-)
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Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Mi Aug 06, 2014 21:31

Kreuzschiene hat geschrieben:Mad, wann kommt denn nun mal Dein Raps weg? Noch drei Wochen, und der steht über ein Jahr draußen... ;-)


Heute.

Ein Ergebnis von 2 Avatar-Schlägen habe ich: 49,3dt/ha.

DK Exstorm: Scheiße zu dreschen, obwohl eigentlich schön abgereift (Avatar supergrün) und ertraglich ziemlich mies. Wenn da noch ne 4 vorne steht, bin ich überrascht.

Morgen weiß ich mehr.

(Immer noch 3dt/ha mehr zu "ohne Blütenbehandlung" auf ca. ebenbürtigen Standorten)

Achja: die letzten 2ha lassen zumindest optisch eine 5 erwarten. Aber da muss ich vorsichtig sein, das hab ich heute schonmal geschätzt.

Muss ich dir erklären, warum bei uns keine 60 oder 70dt möglich sind? :mrgreen:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Nordlicht73 » Do Aug 07, 2014 22:21

Hat irgendjemand von euch schon mal die Sorte Raptor angebaut? Ich bin am überlegen die zu nehmen, ist in unseren Landessortenversuchen in der Marktleistung als beste Sorte rausgegangen. Vorallem im Ölgehalt ist sie unschlagbar, und einem Visby deutlich überlegen, den ich die letzten Jahre immer hatte.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Renji » Fr Aug 08, 2014 8:35

Hatte dieses Jahr auch Raptor, die besten Ölgehalte bei meinem Abnehmer. Er ist standfest und relativ kurz und lässt sich gut dreschen. Passt idealerweise auf bessere Standorte. Auf den Sandköpfen hatte er mit der Frühjahrstrockenheit zu kämpfen, daher nicht auf Trockenstandorte.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Nordlicht73 » Fr Aug 08, 2014 12:01

Ok, vielen Dank für die Info, das hört sich gut an. Er sollte bei mir auf 45 ziger Boden kommen, dann werde ich den mal nehmen.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Mo Aug 11, 2014 7:01

Mad hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Mad, wann kommt denn nun mal Dein Raps weg? Noch drei Wochen, und der steht über ein Jahr draußen... ;-)


Heute.

Ein Ergebnis von 2 Avatar-Schlägen habe ich: 49,3dt/ha.

DK Exstorm: Scheiße zu dreschen, obwohl eigentlich schön abgereift (Avatar supergrün) und ertraglich ziemlich mies. Wenn da noch ne 4 vorne steht, bin ich überrascht.

Morgen weiß ich mehr.

(Immer noch 3dt/ha mehr zu "ohne Blütenbehandlung" auf ca. ebenbürtigen Standorten)

Achja: die letzten 2ha lassen zumindest optisch eine 5 erwarten. Aber da muss ich vorsichtig sein, das hab ich heute schonmal geschätzt.

Muss ich dir erklären, warum bei uns keine 60 oder 70dt möglich sind? :mrgreen:


Servus Mad,

angesichts der enormen Erträge heuer und Deiner doch sehr intensiven Bewirtschaftung hätte ich Dir zumindest eine 5 vorne gegönnt.
Aber wenn Du es erklären kannst, warum bei Dir keine 6 oder 7 Tonnen möglich sind, dann bitte gerne.
In den Landesversuchen wurden heuer sogar an einem Standort über 7,5 Tonnen gedroschen...
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Re: Rapssaat

Beitragvon angusy » Mo Aug 11, 2014 7:16

Kreuzi, sag mir doch mal bitte bei welchem Landessortenversuch die 7,5t/ha auftauchen.
Nicht, dass ich Dir nicht glauben würde, sondern weil ich jetzt nicht überall suchen will.

Niemals haben die bei Deinem Sortenvesuch 7,5 t gedroschen. Bestenfalls haben die auf einem handtuchgroßen Teilstück einen Ertrag erzielt, der, wenn man es auf einen Hektar umrechnet, bei 7,5 t/ha liegt. Das ist leider etwas völlig anderes.

Soweit ich mich erinnere, hast Du in Deiner Region dieses Jahr kaum Probleme mit RGK gehabt. Ich würde darin einen nicht zu vernachlässigbaren Faktor für Deine guten Erträge sehen. Wir hatten dieses Jahr extremen RGK-Besatz und auch Aufwand. Trotzdem halte ich mich im Vergleich zu den Landessortenversuchen Hessen sehr gut.

Bei den Sortenversuchen ist auch immer der relative Ertrag das Wichtigste - niemals der absolute. Ich kenne zumindeste den Rapsversuch sehr gut und weiß auf welchen Böden mit welchen Fruchtfolgen und mit welchen sonstigen Bedingungen gearbeitet wird. Das ist mit meinen Schlägen einfach nicht zu machen. Wenn ich z.B. außen herum 15m weglassen würde (dort wo der Ertrag eben nicht so prickelnd ist), dann gäbe es ettliche Schläge gar nicht.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Mo Aug 11, 2014 7:44

Servus angusy,

kann es jetzt leider nicht mehr verlinken, da wohl rapool auf eine andere Grafik mit über alle Standorte gemittelte Werte zurückgreift.
Aber im letzten Wochenblatt war sinngemäß etwa folgendes zu lesen:
Durchsnittlich wurden 65,3 dt/ha an den 9 ausgewerteten Versuchen gedroschen.
An 7 Standorten erntete man zwischen 64 bis 76 dt/ha.
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Re: Rapssaat

Beitragvon Falk » Mo Aug 11, 2014 8:18

Gibt ja auch betriebe , da ist der ha 12500m² groß ;P
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
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Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Mo Aug 11, 2014 9:11

Falk hat geschrieben:Gibt ja auch betriebe , da ist der ha 12500m² groß ;P


Ich finde es gar nicht so unrealistisch. Wenn man langjährig davon ausgeht, dass man im Raps ca. die Hälfte vom Weizen runter holt, dann passt das Verhältnis doch wieder...
Weiß nicht, wieso sich manche nicht mit dem Erfolg Anderer abfinden können und evtl. was daraus lernen.
Fakt ist, dass ich im "Winter"/Frühjahr das ein oder andere Mal für meine zum Teil unkonventionellen Maßnahmen blöd angemacht wurde...
Kreuzschiene
 
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