Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Do Feb 12, 2026 13:54

Rapssaat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Antwort erstellen
1059 Beiträge • Seite 62 von 71 • 1 ... 59, 60, 61, 62, 63, 64, 65 ... 71
  • Mit Zitat antworten

Re: Rapssaat

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Jul 28, 2014 17:37

Keschicher hat geschrieben:nochmal @Kreuz .. deine kommende Fruchtfolge wird wie aussehn? als 3. Kultur ? KM/WW ...

btw: Das ist ein Ertragsstreit auf ganz hohem Niveau. Ein 6to Schnitt kann der intensivste, cleverste und wettertechnisch glücklichste Betrieb hier bei mir vor der Haustüre NICHT erreichen.
Deshalb gehört zu Nobbys korrekter Forderung mit dem Betriebsschnitt auch noch der Regionalfaktor dazu.



Den schafft auch hier in vier von fünf Jahren keiner. Aber darum geht es ja auch nicht. Im normalen Jahr schaffe ich hier 5 t/ha SCHNITT und damit bin ich voll zufrieden. So war also meine diesjährige Rapsernte im guten Schnitt. Der Weizen liegt ziemlich wahrscheinlich unter dem Schnitt bzw. erreicht diesen evtl. gerade so. (Beim Weizen im normalen Jahr so 9-10 t/ha, jetzt rechne ich mit etwa 8 t/ha.) Letztes Jahr gab's da noch Spitzenwerte bis rauf über 12 t/ha. Davor das Jahr dank Auswinterung auf den verbliebenen Flächen noch 4 t/ha. Beim Raps ähnlich, da stand auf den meisten Flächen keine 3 vorne.
Also durch Wissenschaft und Schulung, Erfahrung und Technologie schafft man es immer öfter die Erträge weiter zu steigern. Aber vor diesen krassen Ausfällen sind wir dank der zunehmenden Wetterextremen mehr denn je betroffen. Dieses Jahr war's hier der milde Winter gepaart mit diesem unglaublichen Niederschlagsdefizit, vor zwei Jahren war's die Auswinterung, im kommenden Jahr werden's vielleicht die Viren sein- hier, 'steckste net drinn'.
Deshalb: So abgehobene Ertragswünsche geb' ich mir gar nicht. Wichtiger finde ich es, die Kosten immer weiter zu reduzieren und relativ konstant ordentliche Ernten einzufahren. Dann bist du oben dabei und das sollte das Ziel eines jeden sein. Das schafft man besser als alles raus zu holen. Ich nutze meine Wissen dafür, ganz einfach.
Mittelhessen und Westerwald
Benutzeravatar
NobbyNobbs
 
Beiträge: 1599
Registriert: Do Nov 05, 2009 17:30
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rapssaat

Beitragvon elchtestversagt » Mo Jul 28, 2014 19:13

Regt euch nicht auf;es gibt Leute;die können immer mehr wie andere.
Wenn ich schon höre "gleichvolle Wagen"dann ist bei mir schon alles gesagt.
Letztes Jahr 18 tonner Anhänger;Weizen mit 84 hl;Füllmenge randvoll 16 to Zuladung;dieses Jahr erster Weizen gleiche Füllmenge;aber nur 13 tonnen Zuladung;hatte auch nur 72 hl...
Der Raps sah hier überall bombig aus;hatten wir noch nie;aber bei allen fehlt zwischen 500 kg/ha und eine tonne je ha;bei mir selbst top Raps;47 dt;vergangenes Jahr optisch der reinste Müll;53 dt...
elchtestversagt
 
Beiträge: 6725
Registriert: Sa Aug 08, 2009 8:04
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Di Jul 29, 2014 8:01

Keschicher hat geschrieben:nochmal @Kreuz .. deine kommende Fruchtfolge wird wie aussehn? als 3. Kultur ? KM/WW ...

btw: Das ist ein Ertragsstreit auf ganz hohem Niveau. Ein 6to Schnitt kann der intensivste, cleverste und wettertechnisch glücklichste Betrieb hier bei mir vor der Haustüre NICHT erreichen.
Deshalb gehört zu Nobbys korrekter Forderung mit dem Betriebsschnitt auch noch der Regionalfaktor dazu.


Eine dritte Kultur brauche ich nicht. Haben alle Betriebe momentan auf unter 30 Hektar.
Kreuzschiene
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Di Jul 29, 2014 12:55

NobbyNobbs hat geschrieben:Wichtiger finde ich es, die Kosten immer weiter zu reduzieren und relativ konstant ordentliche Ernten einzufahren.


Da passt aber eine Blütenbehandlung nicht ins Konzept...
Kreuzschiene
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rapssaat

Beitragvon angusy » Di Jul 29, 2014 13:22

Er macht ja auch auf rd. 50% keine!

Und auf den restlichen nur deswegen, um den Effekt zu studieren.

Aber Kreuzi:
Dein Verhältnis zur Blütenbehandlung ist wie Winnis Liebe zur Mulchsaat.

Das ist schon militant!

Freu' Dich doch über Deine unbestrittenen Erfolge im Rapsanbau und lass Andere das so machen, wie sie es für richtig halten.
Die Frage zur Sinnhaftigkeit der Blütenbehandlung wirst Du hier nicht endgültig lösen können.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
Benutzeravatar
angusy
 
Beiträge: 1329
Registriert: Di Mär 16, 2010 7:07
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rapssaat

Beitragvon NobbyNobbs » Di Jul 29, 2014 13:26

Kreuzschiene hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:Wichtiger finde ich es, die Kosten immer weiter zu reduzieren und relativ konstant ordentliche Ernten einzufahren.


Da passt aber eine Blütenbehandlung nicht ins Konzept...


Jein. Du kannst mit deiner Strategie nie irgendwas zu tun auch mal ganz schön auf die Nase fallen. Es gibt immer mal wieder Jahre wo teilweise heftige Infektionen 50 % oder mehr Ertrag kaputt machen. Da werden aus deinen erhofften 7 t/ha mal ganz locker 3 t/ha.
Das Problem bei der Sklerotinia ist doch einfach, dass keiner wirklich gut prognostizieren kann wann sie im großen Umfang auftreten wird und wann nicht. Statistisch gesehen ist das etwa in einem von zehn Jahren so. Die Wahrscheinlichkeit liegt also bei 10 %. Weitere Gründe pro Blütenbehandlung sind die oftmals angesprochenen Nebeneffekte wie Schotenfestigkeit oder verlängerte Assimilationszeit, die ebenfalls positiv ertragswirksam in Erscheinung treten können. Auch wenn ich von diesen Dingen nicht so überzeugt bin und selbst finde, dass da sehr vieles von der Industrie heraufbeschworener Quatsch ist, den ihr immer so serviert bekommen habt und teilweise einfach mittlerweile stockesteif glaubt, kann man grade letzteren Punkt nicht gänzlich ignorieren....
Ich probiere immer das Risiko zu minimieren. Deshalb behandle ich in Jahren wo ich mir nicht sicher bin was ich tun soll (wie dieses Jahr) entsprechend wenigstens die Risikoschläge (dort, wo oftmals Raps stand, an Bächen, Waldrändern etc.).
Ich bin komplett bei dir was Standardmaßnahmen angeht, die routinemäßig gefahren werden. Diese Leute kristallisieren sich immer besonders im Raps heraus und gehen mir gehörig auf die Nerven. Zu diesen Maßnahmen zähle ich für mich im Raps übrigens NUR die Breitbandherbizidmaßnahme sowie der Kerb-Einsatz als fruchtfolgeübergreifender Resistenzbaustein und Vorbeuge der Gräserbekämpfung.

Einsparpotenzial sehe ich beim Raps übrigens besonders bei der Bodenbearbeitung, sowie beim Fungizid- und vor allem beim Insektizideinsatz.
Mittelhessen und Westerwald
Benutzeravatar
NobbyNobbs
 
Beiträge: 1599
Registriert: Do Nov 05, 2009 17:30
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Di Jul 29, 2014 14:12

NobbyNobbs hat geschrieben:Einsparpotenzial sehe ich beim Raps übrigens besonders bei der Bodenbearbeitung, sowie beim Fungizid- und vor allem beim Insektizideinsatz.


Da bin ich voll bei Dir. Leider haben meine Versuche, Raps als Mulchsaat zu etablieren, nicht den gewünschten Erfolg gehabt. Vielleicht sollte ich dem Grubber-Raps noch einmal eine Chance geben - falls ich nochmal Raps baue.
Für Fungizide sehe ich im Raps ehrlich gesagt keinerlei Notwendigkeit. Maximal im Herbst, falls er abheben möchte in Verbindung mit Bor. Jedoch ist hier ein dünn gesäter Bestand schon die halbe Miete.
Und bei Insektiziden sollten sich wirklich mal die Leute vor Augen führen, dass ab den ersten geöffneten Blüten die RGK Nützlinge sind und keine Schädlinge mehr...

Aber mal ein ganz anderes Thema, ohne gleich einen neuen thread zu eröffnen: Glaubst Du, man kann nach Körnermais ohne Mulchen mit einer Flügelschargrubberüberfahrt weizen mit einer KE + Schleppschardrille mit Erfolg säen? Mir mißfällt der Gedanke, rießige Strohmengen mit dem Pflug zu begraben...

angusy hat geschrieben:
Aber Kreuzi:
Dein Verhältnis zur Blütenbehandlung ist wie Winnis Liebe zur Mulchsaat.

Das ist schon militant!

Die Frage zur Sinnhaftigkeit der Blütenbehandlung wirst Du hier nicht endgültig lösen können.


Die Sinnhaftigkeit möchte ich auch nicht abschließend lösen. Ich merkte lediglich an, dass ich bei einer Kostenminimierungsstrategie eine Blütenbehandlung nicht nachvollziehen kann, da sie Kosten nicht minimiert, sondern ggf. Erträge optimiert.
Und hier denke ich liegt der Königsweg: Ertragsoptimierung nicht um jeden Preis, sondern bei gleichzeitiger Kostenoptimierung sowie Vermarktungsoptimierung.
Kreuzschiene
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rapssaat

Beitragvon Mad » Di Jul 29, 2014 15:31

Kreuzschiene hat geschrieben:Da bin ich voll bei Dir. Leider haben meine Versuche, Raps als Mulchsaat zu etablieren, nicht den gewünschten Erfolg gehabt. Vielleicht sollte ich dem Grubber-Raps noch einmal eine Chance geben - falls ich nochmal Raps baue.
Für Fungizide sehe ich im Raps ehrlich gesagt keinerlei Notwendigkeit. Maximal im Herbst, falls er abheben möchte in Verbindung mit Bor. Jedoch ist hier ein dünn gesäter Bestand schon die halbe Miete.
Und bei Insektiziden sollten sich wirklich mal die Leute vor Augen führen, dass ab den ersten geöffneten Blüten die RGK Nützlinge sind und keine Schädlinge mehr...


Ich muss dir ausnahmsweise mal zustimmen. Gerade was die Bestandsdichte betrifft. Die Beratung rät mittlerweile dazu, Aufgrund der fehlenden insektiziden Beizen auf höhere Aussaatstärken zu gehen. Ich werde dem nicht folgen und auf 35Körner/m² setzen. Und warum? Weil Avatar. Ich habe letzten Herbst den Versuch gemacht, einige Schläge mit 35 Körnern zu drillen und andere mit 45. Wenn mein Raps irgendwann gedroschen ist, werde ich mir die Stängel genauer betrachten und ein Fazit ziehen.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Benutzeravatar
Mad
 
Beiträge: 6169
Registriert: Fr Sep 28, 2007 18:14
Wohnort: Nordhessen
  • ICQ
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rapssaat

Beitragvon PhilippS. » Di Jul 29, 2014 20:47

Habt ihr schon einen Plan welche Rapssorten ihr nehmen werdet?
Marathon hatte ich dieses Jahr schon im Probeanbau,meiner Meinung nach aber nicht so kurz und standfest wie er beschrieben wird ansonsten für mich noch negativ der er nicht so früh reif ist,das ständige rapstisch an und rapstisch abbauen nervt mich ein wenig.
Gedroschen hat er aber gut waren 54dt/ha,ölgehalt weis ich noch nicht.
Hat jemand ne Meinung zu Mercedes?

Mfg Philipp
PhilippS.
 
Beiträge: 239
Registriert: Mi Dez 02, 2009 20:50
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rapssaat

Beitragvon Kreuzschiene » Mi Jul 30, 2014 6:11

Würde ich heuer Raps säen, dann hätte ich Avatar und eine Einheit Mercedes. Einfach deshalb, weil ich letztes Jahr "all-in" ging mit Avatar und nicht enttäuscht wurde für das Vertrauen und Mercedes, weil mich auch hier die Beschreibung der Sorteneigenschaften überzeugt hat und zusätzlich möglicherweise eine Blütenspritzung ohne die landauf landab zu sehenden Fahrgassenverluste möglich wäre (nur damit ich es mal probiert habe und mir selber ein Bild von der Sache machen kann).
Kreuzschiene
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rapssaat

Beitragvon Raider » Mi Jul 30, 2014 7:36

PhilippS. hat geschrieben:Habt ihr schon einen Plan welche Rapssorten ihr nehmen werdet?
Marathon hatte ich dieses Jahr schon im Probeanbau,meiner Meinung nach aber nicht so kurz und standfest wie er beschrieben wird ansonsten für mich noch negativ der er nicht so früh reif ist,das ständige rapstisch an und rapstisch abbauen nervt mich ein wenig.
Gedroschen hat er aber gut waren 54dt/ha,ölgehalt weis ich noch nicht.
Hat jemand ne Meinung zu Mercedes?

Mfg Philipp


Sherpa geht bei uns sehr gut. Auch unsere Berater empfehlen diese Sorte als nr.1 da sehr, sehr Trockenheitstolerant. hatten im kompletten Juni 3(!) Liter Regen und Sherpa hat einen (für unsere Verhältnisse) Rekordernte von 47 dt/ha gebracht.
Also wird der Schwerpunkt wieder bei Sherpa liegen. dazu 2 Einheiten Avatar zum ausprobieren. Liniensorten kommen nicht in Frage
Raider
 
Beiträge: 1380
Registriert: Fr Mai 30, 2014 10:25
Wohnort: Südwesten
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rapssaat

Beitragvon Schnortz » Mi Jul 30, 2014 8:32

Hab hier in der Gemarkung noch ne Testfläche Mercedes stehen, sobald sie weg ist kann ich mit Daten dienen, Vergleich wäre Avatar und Raptor.
Schnortz
 
Beiträge: 283
Registriert: Mi Sep 24, 2008 10:52
Wohnort: BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rapssaat

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Jul 30, 2014 17:03

Kreuzschiene hat geschrieben:
Aber mal ein ganz anderes Thema, ohne gleich einen neuen thread zu eröffnen: Glaubst Du, man kann nach Körnermais ohne Mulchen mit einer Flügelschargrubberüberfahrt weizen mit einer KE + Schleppschardrille mit Erfolg säen? Mir mißfällt der Gedanke, rießige Strohmengen mit dem Pflug zu begraben...



Puuh. Also ich halte von dieser Schleppschargeschichte für die Mulchsaat gar nichts. Wir haben das in den Anfängen auch probiert. Meistens waren die Ergebnisse nicht zufriedenstellend. Das Stroh zieht sich einfach vor den Scharen zusammen. Diese verstopfen und werden durch den Erdbalken angehoben. Dadurch wird die Saat nicht mehr vernünftig eingebettet. Die Körner rieseln dann einfach aus der Luft auf den Boden, was miserable Feldaufgänge zur Folge hat.
Es gibt hier einige, die Mulchsaat mit dieser Technik fabrizieren (z.B. Crazy Horse), aber dann wohl auch nur mit intensiver Zerkleinerung (Mulcher) und reichlich Bodenbearbeitung.

Schau vielleicht eher, ob du einen Kollegen findest, der "bessere" Technik zur Verfügung stehen hat. Vielleicht gibt es bei dir in der Nähe ja beispielsweise einen Landwirt, der mit Kreiselegge und Scheibenschardrille arbeitet. Das würde problemlos gehen- auch ohne vorherige Bodenbearbeitung (Mad arbeitet oftmals so).
Mittelhessen und Westerwald
Benutzeravatar
NobbyNobbs
 
Beiträge: 1599
Registriert: Do Nov 05, 2009 17:30
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rapssaat

Beitragvon Raider » Mi Jul 30, 2014 18:02

NobbyNobbs hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:
Aber mal ein ganz anderes Thema, ohne gleich einen neuen thread zu eröffnen: Glaubst Du, man kann nach Körnermais ohne Mulchen mit einer Flügelschargrubberüberfahrt weizen mit einer KE + Schleppschardrille mit Erfolg säen? Mir mißfällt der Gedanke, rießige Strohmengen mit dem Pflug zu begraben...



Puuh. Also ich halte von dieser Schleppschargeschichte für die Mulchsaat gar nichts. Wir haben das in den Anfängen auch probiert. Meistens waren die Ergebnisse nicht zufriedenstellend. Das Stroh zieht sich einfach vor den Scharen zusammen. Diese verstopfen und werden durch den Erdbalken angehoben. Dadurch wird die Saat nicht mehr vernünftig eingebettet. Die Körner rieseln dann einfach aus der Luft auf den Boden, was miserable Feldaufgänge zur Folge hat.
Es gibt hier einige, die Mulchsaat mit dieser Technik fabrizieren (z.B. Crazy Horse), aber dann wohl auch nur mit intensiver Zerkleinerung (Mulcher) und reichlich Bodenbearbeitung.

Schau vielleicht eher, ob du einen Kollegen findest, der "bessere" Technik zur Verfügung stehen hat. Vielleicht gibt es bei dir in der Nähe ja beispielsweise einen Landwirt, der mit Kreiselegge und Scheibenschardrille arbeitet. Das würde problemlos gehen- auch ohne vorherige Bodenbearbeitung (Mad arbeitet oftmals so).



Wäre da auch vorsichtig mit Schleppschare...
Raider
 
Beiträge: 1380
Registriert: Fr Mai 30, 2014 10:25
Wohnort: Südwesten
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Rapssaat

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Jul 30, 2014 18:13

Über kurz oder lang geht kein Weg an geeigneter Technik vorbei. Je weniger Bodeneingriff erfolgen soll und je größer die Mulchschicht an der Erdoberfläche ist, desto wichtiger wird das Thema. Ich schwöre ja auf schöne Schneidscheiben mit ordentlich Druck oberhalb von 200 kg. Wenn du dann einen schön trockenen, schüttfähigen Boden aus stark schluffigem Löss (wie hier) hast, gibt's nichts Geileres. Ich kann aber auch die Zinkentechniken ganz gut ab.
Soll's um reine Mulchsaattechnik gehen, also du immer einen vorgelockerten Boden hast, haben sich auch die Doppelscheibenschare ohne den sehr hohen Schardruck ganz gut bewährt (beispielsweise diese Bestellkombinationen wie Mad eine hat).
Mittelhessen und Westerwald
Benutzeravatar
NobbyNobbs
 
Beiträge: 1599
Registriert: Do Nov 05, 2009 17:30
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
1059 Beiträge • Seite 62 von 71 • 1 ... 59, 60, 61, 62, 63, 64, 65 ... 71

Zurück zu Ackerbau

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot], Google Adsense [Bot], Milchtrinker, supermulcher

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki