DWEWT hat geschrieben:
1. Ich habe kein Problem und i c h kann die Sache von außen betrachten. Ich stehe außerhalb dieser Tretmühle!
2. Was z.B. Rewe und EDEKA können, nämlich auch regional Lebensmittel einkaufen, das sollte Aldi auch können. Falls Aldi es nicht kann, muss Aldi das evtl. lernen. Dessen oberstes Ziel ist, dass die gesamten Strukturen und das gesamte Handeln prägend bestimmt werden, von der "billig"-Maßgabe! Wir in der Landwirtschaft müssten doch eigentlich gerafft haben, wohin "billig" führt. Woher kommt dann immer wieder die Ergebenheit, sich dieser Zielsetzung unterordnen zu wollen. EDEKA beweist, dass man groß sein kann und trotzdem regional bzw. mit regionalen Lieferstrukturen agieren kann.
Im örtlichen Edeka gibt es kein Rindfleisch aus Deutschland in der Fleischtheke. Habe extra nachgefragt.
Nur aus Irland und Frankreich.
Beim K+K kommt das Rindfleisch aus dem Nachbarlandkreis.
Schweinefleisch vom Schlachthof aus der Nähe.
Wie regional vermarktest du eigentlich ?
Ich bezweifle das deine Kunden alle in der Ostdeutschen Provinz sitzen und dein Bio-Angus Fleisch essen.
Das wird wohl eher was für den kaufkräftigen Kunden aus den Ballungszentren sein.
Wo fängt den das Regionale an und wo hört es auf, für mich ist das eine Scheindebatte.
Hier wurden nämlich schon vor 120 Jahren Schweine mit russischer Futtergerste gemästet.
Die intensive Viehhaltung hat diese Region die früher mal als Armenhaus Deutschlands galt aufgebaut
Ich als Verbraucher profitiere jetzt natürlich davon im Mekka der regionalen Fleischerzeugung zu leben
