Du sprichst von Erhöhung der Kosten. Trifft dieses nur Landwirte oder die komplette Wirtschaft? Das Deutschland im Schweinesektor so Abhängig wie kaum ein anderen Land vom Export ist, sollte jeden klar sein. Und das wir seit geraumer Zeit für den hauptabnehmer Russland gesperrt sind und dadurch Überhänge im Gefrierhaus entstehen ist nur die logische Folge. Und das das positive Wirschaftsjahr auch Schweinehalter betrifft hat sogar die heilige ISN zum Besten gegeben.
Russland will nur kein gekühltes Fleisch das andere Läuft weiterhin. Importbedarf in der Welt so hoch wie nie. Schlachtschweineschlachtungen in Deutschland letztes Jahr und dieses auch rückläufig. Braucht mir doch keiner was erzählen. Sicher sind die Kosten da auch gestiegen aber die können es wie man sieht auch noch schön an die Bauern weiterleiten mit neuen Masken usw. Ich habe immer dieselben Schweine und die Auszahlung wird immer weniger und das Zahlungsziel immer länger. Ich dachte die haben so eine große Macht unsere großen Schlachthöfe, aber nur in Richtung Landwirte durch weniger Auszahlung durch künstlich herbei geschaffene Preidrückerrei.
muttenbuur ich will Dir nicht zu nahe treten aber wo man keine Ahnung von hat sollte man auch nicht von reden. Richtiger Weise hast Du bemerkt das gekühltes Fleisch seit der grünen Woche 2012 für Russland gesperrt worden ist. Aber das die Sperrung von TK Fleisch für ALLE bis auf 2 - 3 Schlachthöfe für Russland während der grünen Woche 2011 immer noch bestand hat, scheinst vergessen zu haben. Aus diesem Grunde weilt ein Gremium von russischen Abgeordneten momentan in Deutschland. Und mit der Nachfrage, die Deiner Meinung nach existieren soll, solltest Du auch den Schweinepreis auf dem "Weltmarkt" sehen. Und achte da mal expliziet auf die Preise aus Südamerika. Ich würde jetzt wirklich mal gerne handfeste Fakten von Dir lesen und nicht haltlose Vermutungen.
Und dazu würde ich von Dir noch die Erklärung dafür haben, wenn Du von rückläufigen Stückzahlen redest, warum wir in den ersten 3 Monaten Rekordstückzahlen in Deutschland hatten...
Im Übrigen steht es jedem frei, seine Ställe leer zu lassen, wenn er mit dem Preis nicht zurecht kommt. Auch in unserem Betrieb hatten wir letztes Wirtschaftsjahr das mit Abstand beste Ergebnis. Zugegebenermaßen ein weinig quersubventioniert von der Feldbausparte...
zu samstag bestanden in westfalen kein überhänge, es wurden schweine gesucht, zur wochen mitte drehte sich die lage und partien wurden geschoben, so stellt sich mir die lage dar
Gerade Anruf vom Vermarkter. Massive Überhänge von dieser Woche in die nächste Woche. Schweine, die seit knapp zwei Wochen gemeldet sind, werden geschoben. Rechne deshalb mit einem Preisrückgang auf ca. 1,65€.
EU-Schweinepreise: Preise treten auf der Stelle – Preisanstieg steht bevor 2013_04_02
Der europäische Schlachtschweinemarkt bietet zu Beginn der neuen Schlachtwoche keine Überraschungen.
Die Märkte präsentieren sich weiter ruhig mit höchstens geringen Preisveränderungen und das Preisbarometer zeigt im Großen und Ganzen seitwärts. Unveränderte Preise verbuchen Deutschland, Niederlande, Dänemark, Belgien, Österreich und Irland. Auch die spanische Notierung bleibt auch dem Niveau der Vorwoche stehen, wackelt jedoch aufgrund der fehlenden Schlachttage ein wenig.
Leicht schwächer tendiert der Preis für Schlachtschweine in Frankreich. Dort deuten rückläufige Schlachtgewichte auf vorgezogene Lieferungen hin. In Großbritannien wird derzeit eine schwächere Nachfrage nach Schweinefleisch verzeichnet und der Preis pendelt – ausgehend von einem hohen Niveau – auf korrigierte 1,775 EUR zurück. Zum Vergleich: In Deutschland liegt die korrigierte Notierung für Schlachtschweine derzeit bei 1,626 EUR. Italien setzte aufgrund schwacher Fleischnachfrage den Abwärtstrend der Vorwochen fort.
Tendenz für den deutschen Markt:
Am hiesigen Schlachtschweinemarkt warten die Marktteilnehmer auf anziehende Preise. Der Markt zeigt sich flott und Schlachtschweine sind auch kurzfristig zu vermarkten. Die Nachfrage ist gut, so dass aktuell keine Klagen zur hören sind. Die Voraussetzungen für einen Preisanstieg sind damit erfüllt.
Vereinigungspreis für Schlachtschweine 05.04. – 11.04.2013 AutoFOM-Preisfaktor: 1,68 €/Indexpunkt FOM-Basispreis: 1,68 €/kg SG (unverändert) Schweine: ausgeglichene Marktlage Ferkel: normale bis rege Nachfrage Vereinigungspreis für Schlachtsauen 1,35 €/kg SG (unverändert) frei Schlachtstätte Quelle: AMI / VEZG
Mehr war aus meine Sicht auch nicht zu erwarten, obwohl die Nachfrage nach Schlachtschweinen gut ist. Ich hatte zu Donnerstag 100 Schweine gemeldet und mein Abnehmer hat mich bekniet ob nicht auch 120 gingen. Für nächste Woche ist ja Wetterbesserung gemeldet, möglicherweise steigt dann die nachfrage nach Grillenteilen etwas, dann könnte es nächste Woche mit einem leichten zuschlag klappen.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller, Der Vater reitet immer schneller, Erreicht den Hof mit Müh und Not, Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
Von Schlachthofseite darf man über runter ja nicht sprechen was anhand des Verkaufs aber angebracht wäre. Also sehe ich ein ausgeglichenes Verhältnis auf der lebend Seite und ein schwächelndes auf der roten Seite! In der Summe dann unverändert!
schweine fließen gut ab, also keine überhänge und kein schieben, Wenn jetzt wegen erhoffter preissteigerung anmeldungen spekulativ in die 2. wochenhälfte platziert und ab montag schweine gesucht werden, kommt bewegung in den markt.