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Schweinepreis in der kommenden Woche

Alles rund um das Borstenvieh.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Botaniker » Do Nov 05, 2020 21:25

tyr hat geschrieben:So lange der >Schuldner seine Zinsen zahlen kann, gibt es Rendite für die Anleger. Kredite, Anlagen, sind der Schmierstoff aller komplexeren Wirtschaftsysteme.


Das war einmal, die Banken kreieren bzw. schaffen das Geld was als Kredit ausgegeben wird, früher haben die mal das Geld der Anlieger verliehen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Geldsch%C3%B6pfung

Zitat:
In vielen veralteten Lehrbüchern wird erklärt, dass Kreditbanken als Finanzintermediäre Zentralbankgeld oder Kundeneinlagen weiterverleihen. Sie vermehren dabei die in dieser Theorie zunächst erzeugte und kontingentierte Geldbasis als Giralgeld mittels eines Geldschöpfungsmultiplikators abhängig von der Mindestreserve und der Bargeldhaltung. Diese Vorstellung ist angesichts der tatsächlichen Geldpolitik der Zentralbanken, des zeitlichen Ablaufs der Mindestreserveerfüllung und der beobachteten Begrenzung der Geldschöpfung durch mangelnde Kreditnachfrage nicht haltbar. Sie wurde u. a. von der Bank of England und der Deutschen Bundesbank an verschiedenen Stellen zurückgewiesen.[9][10] Insbesondere entsteht die Geldbasis für den Bargeldbedarf, die Mindestreserve und das Settlement zwischen den Banken erst in Folge der Giralgeldschöpfung. Auch wird die Geldbasis in der Regel nicht kontingentiert, sondern Geschäftsbanken können sich zum gegebenen Leitzins so viel beschaffen wie für die beschriebenen Zwecke nötig (Zinssteuerung durch die Zentralbanken). Einige Zentralbanken fordern obendrein wie im nächsten Abschnitt verwiesen gar keine Mindestreserve.
Botaniker
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Fleischverkäufer » Fr Nov 06, 2020 8:08

Schweinepreise in Europa :
NL unv. 1,34 €
F minus 4 Cent- 1,47 €
B unv. -1,05 €
DK minus 6 Cent -1,45 €
E minus 3 Cent -1,72 €
IT minus 4 Cent- 1,38 € LG
A minus 9 Cent - 1,50 €
PL unver. -1,23 €

In diesem Sinne, gleich geht der Fleischverkauf im Home Office wieder los..
Fleischverkäufer
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon maurer-schorsch » Fr Nov 06, 2020 9:35

tyr hat geschrieben:
maurer-schorsch hat geschrieben:
Estomil hat geschrieben:Naja der kleine kann Mal eben aufhören wenn er keinen Bock mehr hat. Der grosse sitzt im hamsterrad....


Wenn man investiert mit Geld das man nicht hat, dann muss man eben mit der Konsequenz leben.


Sinnloser Spruch. Wirtschaften basiert seit mehreren tausend Jahren auf Kredit, auf Geld, das ein anderen über hat. Ohne dem funktioniert KEINE komplexere Wirtschaft, wir würden noch in Höhlen leben.
Wir wissen aus Schriftfunden, von den Sumereren, das ihre Schiffe, die anfingen die Welt zu erkunden, mit Krediten finanziert wurden, teils mit Zinssätzen zu 20%.
Deine ganzen privaten lebens udn Rentenversicherungen und sonstige Anlagen, beruhen auf Gewinn aus Fremdkapital, das z.B. von einem Mäster in einen neuen Stall investiert wurde. Fallen zuviele davon aus, sind auch Deine Anlagen futsch, oder galubst Du, die Renditen fallen vom Himmel?



Kern der Aussage war nicht, das Kredite an sich Teufelszeug sind. Ich habe mich hier auf das Hamsterrad bezogen. Wenn man sich durch die Verschuldung jeglichen unternehmerischen Handlungsspielraum nimmt, dann hat man definitiv am Anfang einer Investition schon etwas falsch gemacht. Und diese Leute machen nicht nur für sich selbst etwas falsch, indem sie sich vom Unternehmer zum Arbeiter degradieren, das sind jene die der ganzen Branche die Preise kaputt machen.

In Wahrheit ist es doch nicht die "rote Seite" oder der LEH, die für die teils schlechten Preise verantwortlich sind. Es sind die, die Blind drauf los investieren und dann nicht an auf die Marktlage durch Mengenanpassung reagieren können, die dem Rest die Preise kaputt macht. Das ist doch das allgemeine Problem der Landwirtschaft. Es findet sich immer noch einer der mit ein bisschen mehr Selbstausbeutung noch günstiger produziert.

Konkret bei einer Stallinvestition die über sagen wir 20 Jahre abgetragen werden muss. Niemand kann absehen wie sich in 10, 15 oder 20 Jahre Preise und gesetzliche Rahmenbedingungen entwickeln. Das heißt es muss in dem dem Zeitraum der einigermaßen absehbar ist, genügend Geld erwirtschaftet werden um dieses Risiko in der Zukunft abfangen zu können. Wenn das nicht drinn ist, dann darf man nicht investieren! Alles andere ist einfach nur dumm. Sicher wird immer ein Restrisiko bleiben. Nur wie es viele machen, die bauen einfach mit der Kalkulation das bei den aktuellen Preisen eine schwarze Null steht und ihre Arbeit zum Mindestlohn vergütet ist, und dann bei Gesetzesänderungen und Niedrigpreisphasen rumjammern und die Schuld auf die Bösen Abnehmer schieben funktioniert einfach nicht
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Fleischverkäufer » Fr Nov 06, 2020 9:49

Schlachtgewichte heute morgen an allen deutschen Standorten sehr hoch, pendeln immer um die 100 Kg. Und dann sind wieder mal Partien mit 88 oder 90 Kg dazwischen. Die sollten sich vielleicht mal eine Waage anschaffen ! Und wieder viele Sauen, Sauen Sauen,.
Spanien ordert heute morgen gut bei uns, GB und Italien läuft auch ganz gut, LEH heute morgen noch ruhig, Wochenendgeschäft läuft aber auch erst noch an..
Fleischverkäufer
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Estomil » Fr Nov 06, 2020 10:57

Naja wenn ich dürfte würde ich meine Schweine jetzt auch eher mit knapp 90kg anmelden. Zumindest wenn man ausschließen kann das keine untergewichtigen durchrutschen.
Die Futterkosten gehen da einem aktuell ja durch die decke.
Estomil
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon bauer hans » Fr Nov 06, 2020 12:10

maurer-schorsch hat geschrieben:
In Wahrheit ist es doch nicht die "rote Seite" oder der LEH, die für die teils schlechten Preise verantwortlich sind. Es sind die, die Blind drauf los investieren und dann nicht auf die Marktlage durch Mengenanpassung reagieren können, die dem Rest die Preise kaputt macht. Das ist doch das allgemeine Problem der Landwirtschaft. Es findet sich immer noch einer der mit ein bisschen mehr Selbstausbeutung noch günstiger produziert.


bauern produzieren unelastisch unflexibel mit sehr langen afa-zeiten,mengenanpassung funktioniert da nicht.
das kann man somit keinem bauern vorwerfen.
der staat hat die pflicht,seine bauern zu unterstützen,was ja auch jeder staat dieser welt macht.
bei uns ist es so,dass der LEH den preis,die qualität und die abnahme vorgibt,nur der grossschlachter kann diese bedingungen erfüllen und was am ende übrig bleibt,bekommt der bauer.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Estomil » Fr Nov 06, 2020 12:58

Einen richtigen Markt wird es im Lebensmittel Bereich niemals nie geben. Da würde immer frühzeitig gegengesteuert werden. Politisch ist es immer gewollt, dass wir auf 101% fahren. Selbst geringe Unterversorgung würde mittelfristig erhebliche Preissteigerungen verursachen und zu jeder Menge kriegen führen...
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Kreuzschiene » Sa Nov 07, 2020 18:07

Der Rückstau wird immer größer und die Auswirkungen auch.
Jetzt bleinen auch bayerische Tiere immer länger stehen.
Wo soll das nur hinführen?!? :(
Kreuzschiene
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon maurer-schorsch » Sa Nov 07, 2020 18:53

bauer hans hat geschrieben:
maurer-schorsch hat geschrieben:
In Wahrheit ist es doch nicht die "rote Seite" oder der LEH, die für die teils schlechten Preise verantwortlich sind. Es sind die, die Blind drauf los investieren und dann nicht auf die Marktlage durch Mengenanpassung reagieren können, die dem Rest die Preise kaputt macht. Das ist doch das allgemeine Problem der Landwirtschaft. Es findet sich immer noch einer der mit ein bisschen mehr Selbstausbeutung noch günstiger produziert.


bauern produzieren unelastisch unflexibel mit sehr langen afa-zeiten,mengenanpassung funktioniert da nicht.
das kann man somit keinem bauern vorwerfen.
der staat hat die pflicht,seine bauern zu unterstützen,was ja auch jeder staat dieser welt macht.
bei uns ist es so,dass der LEH den preis,die qualität und die abnahme vorgibt,nur der grossschlachter kann diese bedingungen erfüllen und was am ende übrig bleibt,bekommt der bauer.


Und wenn das so schlimm ist, warum habt ihr dann in Schweine investiert?
maurer-schorsch
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon JohnDeere4ever » Sa Nov 07, 2020 18:56

Gegenfrage:

Warum hast du, wenn das so sein sollte, Maurer gelernt, musst bei Wind und Wetter hart arbeiten für vergleichsweise wenig Geld?
Warum bist du nicht zu Audi, verdienst dort ca. 70 % mehr, arbeitest in klimatisierten Räumen ohne dich körperlich anstrengen zu müssen?

Vielleicht hatten wir schon in Schweine investiert bevor diese Vermarktungsentwicklung so extrem wurde.
Ich bin Tierschützer, ich reite nicht.
JohnDeere4ever
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon clemi » Sa Nov 07, 2020 21:14

moinsen,

das ist ja alles bekannt!...die schlachter haben kein problem...(vllt.das image wenn die das juckt)...und der leh auch nicht und der verbraucher sowieso nicht.....das bleibt alles bei uns bauern hängen......und da sind auch alle ganz gut zufrieden mit...(bauern ausgenommen.. :idea: )

was die politik noch machen könnte wären halt corona hilfen auch für bauern....aber das fordert ja nicht mal der dbv....wenn ich jetzt mal das rindfleisch nehme...da ist ja nun kein asp!...was da jetzt abgeht ist genauso schlimm wie bei den schweinen....nur das so ein bulle knapp zwei jahre alt ist wenn der jetzt geschlachtet wird....und da war kein corona...aber das grundfutter für diese tiere war knapp und teuer....wegen der dürren der letzten jahre....die müssten "eigentlich" gut am preis jetzt....
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Kreuzschiene » So Nov 08, 2020 6:37

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unter ... c8f42ae4f6

Wieder einmal beweist Tönnies, dass er eine soziale Ader hat. 500 Menschen haben weiterhin einen Arbeitsplatz.
Vielen Dank dafür! :)
Kreuzschiene
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Dieks » So Nov 08, 2020 10:34

@maurer-Schorsch

-Und wenn das so schlimm ist, warum habt ihr dann in Schweine investiert?

Und wie war es vor einigen Jahren bei der Flaute auf dem Bau.
Es wurde vom Staat die Eigenheimzulage zur Förderung der Bauindustrie eingerichtet!
Diese Subvention hat Deutschland mehr gekostet als das was für die Bauern insgesamt nach Brüssel überwiesen wurde!
Dieks
 
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