Fallende Schweinepreise im Mai von einem bereits niedrigen Niveau sind ein tiefer Schlag in die Magengrube. Aber Angebot und Nachfrage regelt den Markt.
In der letzten Zeit habe ich ein Tour durch MV gemacht: Beeindruckend, welche Anlagengrößen, ob Mast oder Sauen, dort leer stehen. Die meistens rein äußerlich natürlich mit Investtitionsstau verbunden.
Nach und nach werden auch im Westen die Altgebäude mit Investitionsstau aussortiert, aber dieser Prozess ist träge und trägt nicht zum kurzfristigen Angebotsrückgang bei.
Mastplätze selbst in passablen Größen mit Fertigfutter und weit entfernt von dem Mekka der Schlachthöfe sind nicht an den Mann zu kriegen.
Wenn man mit Berufskollegen aus Dk spricht, haben wir hier in D jedoch die heile Welt. Unser Vorteil ist einfach ein immer noch starker Inlandsverbrauch (ITW). Solche Kleinstrukturen zwischen 1.000 und 2.000 Mp gibt es in DK schon lange nicht mehr.
Mal eine Frage an Fleischi: Wie verändert sich das Verbraucherverhalten aktuell? Außer-Haus-Verzehr, convenience, Frischfleisch, Wurst usw und was prognostiziert ihr?
