Was ich mit den Zahlen zeigen will?
Das muss jede selbst Entscheiden.
Wenn's darum geht den Markt zu Analysieren, dann sieht es so aus:
Die Stückzahlen sind die letzten zehn Wochen im Schnitt stabil knapp unter 700000 und entsprechen bis auf wenige hundert Tiere die Woche dem Jahresschnitt.
Die Schlachtgewichte schwanken in den letzten 10 Wochen um knapp 500g was einer halben Tagesschlachtung entspricht.
Überhänge lassen sich hier zumindest nicht erkennen.
Anfang des Jahres gab es überhänge mit bis zu 101,5 Kilo.
Also 1,5 bis 2 Tagesschlachtungen was im Wesentlichen Feiertagsbedingt ist.
Im grossen und ganzen muss man sich also Fragen, was heute anders ist als vor 10 Wochen? Aus Sicht des Landwirts fließen die Schweine bisher normal ab, es wird normal geschlachtet und es gibt keine Gewichtsüberhänge.
Da darf man mit Sicherheit auch Mal die Frage ob den Raum werfen warum es überhaupt runter gehen sollte.
Wenn die Schlachter die Mengen nicht los werden oder mit dem Geld nicht klar kommen müssen sie halt weniger Schlachten. Also bitte erstmal überhänge aufbauen. Dann können wir gerne kräftig runter gehen.
Aber diese Preissenkungen im vorrauseilendem Gehorsam sind einfach nur lächerlich und aus Sicht des Marktes nicht nachvollziehbar.
