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Schweinepreis in der kommenden Woche

Alles rund um das Borstenvieh.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Fleischverkäufer » So Jan 12, 2020 8:59

ja, interessant was einige so schreiben, und das die dabei unter die Gürtellinie gegeangen werden muss, weiß ich nicht . Nach mir die Sindflut. Und dabei will ich keinem was böses, sondern wir sitzen letztendlich alle im selben Boot. Nur wenn wir dem Verbraucher auch in Zukunft unsere Produkte verkaufen wollen, dann sollten wir das anders anstellen. Und auf keinen Fall Vergleiche ziehen, mit anderen die vielleicht noch schlechter sind, ( das macht auch kein anderer , in keiner Branche ) weil da würden wir genau das Gegenteil erreichen.
Gute Beispiele : Rügenwalder wirbt damit, das er nur mit Ökostrom prodzuiert- Wir bekommen neue Verpackungen, die weniger Plastik enthalten- Wir bekommene eine neue Technik wo die Betäubung der Schweine vor der Schlachtung Tierschonender geschied- usw. dieser Fortschritt wird auch niemals aufhören. Und ihr Landwirte solltet das z. B. so angehen : Gülleverordnung, Ja wir wissen das die Gülleausbringung in den letzten Jahren in manchen Gebieten nicht mehr Zeitgemäß war, aber wir haben jetzt Verbesserungen ( in der Ausbringung, Fütterung etc. ) was die Nitratbelastung senkt. Beim Tierwohl haben wir durch neue Stallhaltungsformen etc. Verbesserungen ezielt, weil bla bla, usw. Dann wird der Verbraucher das ( eher ) akzeptieren, und sich eher überzeugen lassen. Dann sagt er , Gut das ist so, aber die tun ja was. Airbus wirbt damit , das die neuen Flugzeuge deutlich weniger Abgase haben. Die Reedereien werben damit, das die neuen kreuzfahrtschiffe nur noch mit Gas betrieben werden. Die haben das alle verstanden, die Landwirte sollten es doch auch tun. Aber sie gehen meiner Meinung nach, zu viel auf Krawall, was dem Verbraucher nicht zu vermitteln ist. Weil er den Eindruck haben muß, die Bauern wollen einfach nichts verbessern und verändern, und das kann man ihm nicht vermitteln.
Fleischverkäufer
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Fleischverkäufer » So Jan 12, 2020 9:25

Kreuzschiene hat geschrieben:Zum Schweinepreis verkneife ich mir mal eine detaillierte Äußerung. Nur soviel: Dieser extreme Rückgang ist Willkür und wird sich auch in einigen Wochen rächen.

Zu den Ferkeln: Spätestens im Februar müssen die Mäster ohne feste Lieferbeziehungen froh sein wenn sie unter drei Wochen Wartezeit ihre Ferkel bekommen.
Wir stehen zur Zeit in Bayern brutto für 35 kg- TOP Ferkel bei 105€.
Bis Ende Februar rechne ich mit 115€
In Nordeuropa sind die Ferkel diese Woche um drei Euro gestiegen.

Zum Schweinepreis hätte ich noch mal eine Frage, Kreuzschiene. Das nur steigende Schweinepreise mit Markt zu tun haben, fallende aber nicht, das habe ich ja hier von euch im Forum schon gelernt,. Aber wie schaffen es die Roten, die ISW Schweinebörse am 07.01, so zu manipulieren, das von 3800 angebotenen Schweinen, gerade mal 360 Schweine für 1,95 € verkauft wurden, und für die meisten noch nicht mal ein Gebot vorlag. Eine Erklärung könnte ja sein, das die Roten allen Käufern da verboten haben, zu bieten . Wäre das denkbar ? Oder sind die alle so voll mit Schweinen gewesen, das sie die nicht mal hätten aufnehmen können ? Eher unwahrscheinlich, oder ?
Fleischverkäufer
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Hosenträger » So Jan 12, 2020 9:33

Fleischverkäufer hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Zum Schweinepreis verkneife ich mir mal eine detaillierte Äußerung. Nur soviel: Dieser extreme Rückgang ist Willkür und wird sich auch in einigen Wochen rächen.

Zu den Ferkeln: Spätestens im Februar müssen die Mäster ohne feste Lieferbeziehungen froh sein wenn sie unter drei Wochen Wartezeit ihre Ferkel bekommen.
Wir stehen zur Zeit in Bayern brutto für 35 kg- TOP Ferkel bei 105€.
Bis Ende Februar rechne ich mit 115€
In Nordeuropa sind die Ferkel diese Woche um drei Euro gestiegen.

Zum Schweinepreis hätte ich noch mal eine Frage, Kreuzschiene. Das nur steigende Schweinepreise mit Markt zu tun haben, fallende aber nicht, das habe ich ja hier von euch im Forum schon gelernt,. Aber wie schaffen es die Roten, die ISW Schweinebörse am 07.01, so zu manipulieren, das von 3800 angebotenen Schweinen, gerade mal 360 Schweine für 1,95 € verkauft wurden, und für die meisten noch nicht mal ein Gebot vorlag. Eine Erklärung könnte ja sein, das die Roten allen Käufern da verboten haben, zu bieten . Wäre das denkbar ? Oder sind die alle so voll mit Schweinen gewesen, das sie die nicht mal hätten aufnehmen können ? Eher unwahrscheinlich, oder ?

Eventuell sind die Einkäufer noch nicht aus dem Urlaub zurück! :)
Hosenträger
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Fleischverkäufer » So Jan 12, 2020 9:36

Hosenträger hat geschrieben:
Fleischverkäufer hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Zum Schweinepreis verkneife ich mir mal eine detaillierte Äußerung. Nur soviel: Dieser extreme Rückgang ist Willkür und wird sich auch in einigen Wochen rächen.

Zu den Ferkeln: Spätestens im Februar müssen die Mäster ohne feste Lieferbeziehungen froh sein wenn sie unter drei Wochen Wartezeit ihre Ferkel bekommen.
Wir stehen zur Zeit in Bayern brutto für 35 kg- TOP Ferkel bei 105€.
Bis Ende Februar rechne ich mit 115€
In Nordeuropa sind die Ferkel diese Woche um drei Euro gestiegen.

Zum Schweinepreis hätte ich noch mal eine Frage, Kreuzschiene. Das nur steigende Schweinepreise mit Markt zu tun haben, fallende aber nicht, das habe ich ja hier von euch im Forum schon gelernt,. Aber wie schaffen es die Roten, die ISW Schweinebörse am 07.01, so zu manipulieren, das von 3800 angebotenen Schweinen, gerade mal 360 Schweine für 1,95 € verkauft wurden, und für die meisten noch nicht mal ein Gebot vorlag. Eine Erklärung könnte ja sein, das die Roten allen Käufern da verboten haben, zu bieten . Wäre das denkbar ? Oder sind die alle so voll mit Schweinen gewesen, das sie die nicht mal hätten aufnehmen können ? Eher unwahrscheinlich, oder ?

Eventuell sind die Einkäufer noch nicht aus dem Urlaub zurück! :)

Genau, das könnte die Erklärung sein
Fleischverkäufer
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Fleischverkäufer » So Jan 12, 2020 9:41

Lacy Laplante hat geschrieben:
Fleischverkäufer hat geschrieben:Das stimmt ( leider ) nicht. Muss man anerkennen.

Ich hab mich falsch ausgedrückt.
Ich mag es nicht.Finde aber okay,dass es dieses Produkt gibt.

Und es mal auf den Punkt zu bringen:
Es wird teilweise zurecht ein gewisser Eifer bei Vegetarieren kritisiert,gleichzeitig will man aber unbedingt,dass die eigenen Produkte gegessen werden.Da nutzt man dann gerne das Mittel der Desinformation.
Wenn sich Menschen dazu entschließen keine Fleischprodiukte zu essen,dann ist das eine legitime Entscheidung.
Diese Menschen zu beschimpfen ist ein ganz schlechter Stil,vorallem dann,wenn man sich selbst ständig über sogenanntes Bauernbashing beschwert.

Wenn ihr mit klarem Kopf eure Beiträge lesen würdet,würde euch euer geschriebener Schaum vor dem Mund auffallen.

Und Fleischverkäufer hat vollkommen recht:
Wird die Werbung für Fleischprodukte eingestellt,wird der Wandel zu mehr pflanzlicher Nahrung sich beschleunigen.
Wenn es den mündigen Konsumenten gäbe,gäbe es keine Werbung.

Gut geschrieben. Das du die Dinger nicht magst, weisst du aber nur, wenn du weisst was du isst. Ich lege dir 10 verschiedene gebratene Hamburger vor, die gibt es auch schon von Insekten usw. Und du wirst die mit Rindfleisch nicht heraus schmecken, glaub es mir. Die kopieren sowas von Perfekt, das ist schon eine Leistung.
Fleischverkäufer
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon elchtestversagt » So Jan 12, 2020 9:56

Fleischverkäufer, vieles ist nur Ablasshandel.
Wenn Rügenwalder nicht vollkommen autark ist, dann wird es niemals sein, dass man nur Ökostrom bekommt. Geht nicht.
Und manche Prozesse bekommen einen "Klima-" Anstrich, mehr aber auch nicht.
Steht doch selbst im neuen Stern, die aggressiven Werbungen, die Lidl, Netto und Edeka nun fahren. Und da steht an erster Stelle der Preis, dann der Preis, dann der Preis und dann der Preis. Dort wird auch angeprangert, das Lidl doch der nachhaltigste Discounter werden wollte. Und nun das.
Wie ich schon mal zu Rügenwalder schrieb, weg mit der Fleischwarenproduktion. Alles andere ist Heuchelei. Genau so Lidl, nur noch Fair-trade, nur noch Bio. Alles andere ist Heuchelei. Dann "werden" die nachhaltigen, Tierfreundlichen und Klimafreundlichen Verbraucher schon kaufen ( oder auch nicht...).
Das ist wie Hybridfahrzeuge, können mit Strom, idR aber nicht. Ablasshandel.
Nicht umsonst kommt unsere Ldw. Ministerin aus Nds mit der "Fleischabgabe". Der Verbraucher will, macht aber nicht.
Selbst wenn wir nur noch Bio anbieten, dann ein Jahr, dann sind alle weg.
Ich sehe das ganze hier mittlerweile in den Kantinen. Noch vor einem Jahr grosses Tamtam mit Nachhaltig, Tierschutz. Mittlerweile alle zurückgerudert, da der Mittagstisch einen Euro ( 20%!) teurer wurde, und die Leute wegblieben...
Und nicht jeder "Klimafortschritt" ist ein Fortschritt, siehe die von dir angesprochene Düngegeschichte. Da werden die Nährstoffe fürs Schwein stark eingeschränkt, es müssen teurere synthetische Zusatzstoffe eingemischt werden, die Schweine bekommen Lahmheiten, die verbrauchen mehr Futter um unter dem Strich ein paar Gramm N zu sparen, welches doppelt so teuer ( mittlerweile, da Gülleabgabe stark gesunken) erkauft wird. Der Tierarzt fährt Autoweise flüssig-P durch die Kundschaft, damit die Schweine noch stehen können, weil die "Exakt-" Versuche ja gezeigt haben, das das geht ( und jeder aus dem Ackerbau kennt die Landessortenversuche und kommt nie an die Erträge ran...weil Exakt unter besten Bedingungen...).
Warum wird also nicht daran geforscht, die Effizienz weiter zu verbessern?
Warum "quälen" wir uns noch mit Futterverwertungen von 1:2,7-2,8 seit Jahren umher, wo wir doch mit der Ebermast ( bis 100 kg LG) locker unter 1:2,3 kommen können, Warum werden die Schlachtmasken nicht so verändert, das ab 90kg SG herbe Abzüge drohen...
Nochmal; Fortschritt ist, was wirklich was bringt. Was wir nun aber haben ist Idiologie.
Und ich frage dich nur eines, wenn du schon länger im Geschäft bist. Hat QS seit 2001 irgendeinen Vorteil für den Bauern gebracht?
Denn damals wurde das als Fortschritt bezeichnet, und damals war ich noch so "gläubig".
Heute sehe ich das ganze so, wie es ist.Schwachsinn.

Zu den "Fleischalternativen":
Ich habe mittlerweile eine sehr gute Einsicht in die Materie ( hab da die "Finger" mit drin). Es läuft momentan, weil der LEH auf diesen Hype aufsteigen will und muss, auch wenn es nur ein paar % Markanteil sind, aber und da sind wir wieder ganz oben bei meiner Ausführung angekommen, Werbung, die Prozedur ist schon nicht "ohne", die Zusammensetzung auch nicht, wer allerdings Fleisch auch ohne 1cm Panade oder tot mariniert vom Grill geniessen kann,der wird den Unterschied immer schmecken. Von den Inhaltsstoffen gesehen reicht das für neue, ganz schlimme Volkserkrankungen in 30 Jahren...Aber wer will, der will....
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Fleischverkäufer » So Jan 12, 2020 10:06

Wenn Rügenwalder nicht vollkommen autark ist, dann wird es niemals sein, dass man nur Ökostrom bekommt. Geht nicht.
Das ist Unsinn, du hast keine Ahnung. Wenn Rügenwalder nur Ökostrom bestellt, dann bekommt ER natürlich keinen Ökostrom. Aber die Strommenge die ER verbraucht, MUSS irgendwo als Ökostrom ins Netz eingespeist werden. Und damit sorgt er dafür, das sein Verbrauch nur als Ökostrom produziert werden darf.
Fleischverkäufer
 
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon elchtestversagt » So Jan 12, 2020 10:50

Und von wem kommt idR. der Ökostrom?
Zu 80% von den Klimaversauenden Bauern, zumindest hier im Nordwesten, wo Rügenwalder sitzt.
Warum macht Rügenwalder dann nicht folgende Werbung: Wir bekommen höchstwertige Tierische Erzeugnisse und Klimaneutralen Strom von unseren Landwirten". Stattdessen nimmt man weit hergereiste Zusatzstoffe, um dann mit Hilfe der chemischen Industrie Produkte her zu stellen, die das Klima eher schadet und nur dem Gewissen hilft, und schiebt dann den "Ökostrom" vor....
Wir ( oder ihr als Weiterverarbeiter...) könnten das ganze ab surdum führen, denn ein gutes Stück Fleisch kann ich ohne Weiterverarbeitung auf den ( mit Ökostrom betriebenen Elektro-) Grill hauen und habe dann eine schmackhafte Mahlzeit.
Versuch das mal mit Soja/Erbsen....
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Falke » So Jan 12, 2020 11:02

Hmm, in diesem Thema - als einem von ganz wenigen Themen im Forum - ging es über hunderte von Seiten überwiegend um Themenbezogenes. Wer findet dahin zurück?

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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Hosenträger » So Jan 12, 2020 11:09

elchtestversagt hat geschrieben:Und von wem kommt idR. der Ökostrom?
Zu 80% von den Klimaversauenden Bauern, zumindest hier im Nordwesten, wo Rügenwalder sitzt.
Warum macht Rügenwalder dann nicht folgende Werbung: Wir bekommen höchstwertige Tierische Erzeugnisse und Klimaneutralen Strom von unseren Landwirten". Stattdessen nimmt man weit hergereiste Zusatzstoffe, um dann mit Hilfe der chemischen Industrie Produkte her zu stellen, die das Klima eher schadet und nur dem Gewissen hilft, und schiebt dann den "Ökostrom" vor....
Wir ( oder ihr als Weiterverarbeiter...) könnten das ganze ab surdum führen, denn ein gutes Stück Fleisch kann ich ohne Weiterverarbeitung auf den ( mit Ökostrom betriebenen Elektro-) Grill hauen und habe dann eine schmackhafte Mahlzeit.
Versuch das mal mit Soja/Erbsen....

Hallo elchtestversagt!
Zu einen guten Stück Rind- oder Lammfleisch (wenn ich mir die Tierart aussuchen darf) mag ich gern Erbsen/Karottengemüse in Butter geschwenkt. Und auch zu Ofenkartoffen mit Fühlingsquark bin ich zu haben! :prost:
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon bauer hans » So Jan 12, 2020 11:11

Kreuzschiene hat geschrieben:
Zu den Ferkeln: Spätestens im Februar müssen die Mäster ohne feste Lieferbeziehungen froh sein wenn sie unter drei Wochen Wartezeit ihre Ferkel bekommen.

ferkel zu bekommen,ist ne preisfrage,weil es immer noch betriebe gibt,die kurzfristig abmachungen flexibel handhaben.
ich bekomme ja nur die reste,muss aber nicht länger als 14 tage warten.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon ltMart » So Jan 12, 2020 12:01

Kurz zum allgemeinen Diskurs:
Naturgemäß ist Fleischverkäufer was die Preisargumentation angeht oft anderer Meinung als ich.
Was die Haltung der Landwirtschaft zu den aktuellen Themen angeht bin ich aber absolut bei ihm. Wir werden Veränderungen erleben (so wie das immer war) und sollten Lösungen anbieten und dabei betonen was wir bereits verbessert haben (Gülleausbringung, Futterverwertung, Tierwohl etc.). Positiv sollten wir unsere Erreichtes kommunizieren und trotzdem dem Verbraucher klar machen dass wir bereit sind noch besser zu werden. Das kommt viel besser an als Kritik nur zu blockieren oder auf andere Branchen zu verweisen.
Dieses Thema kann aber vielleicht auch ausgelagert werden um beim ursprünglichen Markt-Thema bleiben zu können.

Elchtestversagt hat einen guten Vorschlag gebracht: durch niedrigere Schlachtgewichte könnte die FVW verbessert werden. Zieht die Fleischbranche mit? 10kg weniger Fleisch am Schwein und die feiertagsbedingten Überhänge wären im kommenden Jahr nicht mehr so schlimm...
Zur ISN Notierung am Dienstag: wie bereits geschrieben haben die Händler Panik bekommen weil viele den Markt nach den Feiertagen schlecht einschätzen konnten. Keiner wollte mit hohen Preisen seine Finger "verbrennen" und der starke Preisrückgang am Mittwoch hat ihnen Recht gegeben. An der Freitagsnotierung wurde dann zum reelen Preis verkauft, da hatte sich die Aufregung auch schon gelegt. Ohne ASP wird sich der Preis nicht mehr so leicht drücken lassen, da jetzt wieder volle Schlachtwochen im ganzen Bundesgebiet anstehen.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon 240236 » So Jan 12, 2020 13:24

ltMart hat geschrieben:Kurz zum allgemeinen Diskurs:
Naturgemäß ist Fleischverkäufer was die Preisargumentation angeht oft anderer Meinung als ich.
Was die Haltung der Landwirtschaft zu den aktuellen Themen angeht bin ich aber absolut bei ihm. Wir werden Veränderungen erleben (so wie das immer war) und sollten Lösungen anbieten und dabei betonen was wir bereits verbessert haben (Gülleausbringung, Futterverwertung, Tierwohl etc.). Positiv sollten wir unsere Erreichtes kommunizieren und trotzdem dem Verbraucher klar machen dass wir bereit sind noch besser zu werden. Das kommt viel besser an als Kritik nur zu blockieren oder auf andere Branchen zu verweisen.
Dieses Thema kann aber vielleicht auch ausgelagert werden um beim ursprünglichen Markt-Thema bleiben zu können.

Elchtestversagt hat einen guten Vorschlag gebracht: durch niedrigere Schlachtgewichte könnte die FVW verbessert werden. Zieht die Fleischbranche mit? 10kg weniger Fleisch am Schwein und die feiertagsbedingten Überhänge wären im kommenden Jahr nicht mehr so schlimm...
Zur ISN Notierung am Dienstag: wie bereits geschrieben haben die Händler Panik bekommen weil viele den Markt nach den Feiertagen schlecht einschätzen konnten. Keiner wollte mit hohen Preisen seine Finger "verbrennen" und der starke Preisrückgang am Mittwoch hat ihnen Recht gegeben. An der Freitagsnotierung wurde dann zum reelen Preis verkauft, da hatte sich die Aufregung auch schon gelegt. Ohne ASP wird sich der Preis nicht mehr so leicht drücken lassen, da jetzt wieder volle Schlachtwochen im ganzen Bundesgebiet anstehen.
Zu den Veränderungen gebe ich dir und auch Fleischverkäufer Recht. Kenne hier ein paar Schweinebetriebe die Strohschweine machen. Das Problem sind die Mehrkosten, die nicht bezahlt werden. Da liegt eben der Hacken begraben. Der LEH macht eigentlich die Gesetze und die macht ein jeder für sich, so daß man sie schon wieder an einen Marktpartner binden muß. Hat man das getan, dan springen mehrere auf und dann geht es beim Bezahlen wieder von vorne an (das sieht man am besten an den Geflügelmäster: Wiesenhof legt den Einstalltermin fest, liefert das Futter, legt den Schlachttag fest und den Preis).

Ich bin auch offen für neues und habe schon manches gemacht, aber es kann nicht sein, daß man an der Theke das Beste haben möchte und dafür nichts oder wenig bezahlt (wenn ich einen Fiat bezahle, dann bekomme ich auch keinen Audi).
Beobachte das staatliche Tierwohllabel schon lange: es wurde alles bereits angesprochen von den m2-Vorgaben, Auslauf, Stroh, Beschäftigungsmaterial uvm. aber wieviel, daß mehr bezahlt wird wurde noch nicht gesagt.
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon 714er » So Jan 12, 2020 14:49

Welches Interesse sollte der Schlachtbetrieb daran haben die feiertagsbedingten Übergänge durch leichtere Schweine zu verkleinern? Das gibt doch keinen Sinn.
Auch für den Mäster, die Futterverwertung wird etwas besser aber die anderen Kosten je Kg SG steigen, Ferkel, Reinigen, Leerstand bis zum Einstallen...
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Re: Schweinepreis in der kommenden Woche

Beitragvon Stefan81 » So Jan 12, 2020 19:15

Hier ein Chart eines bekannten Vegieburger Brater. Ist wohl nicht ganz so gut gelaufen in letzter Zeit?
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chart beyont meat.png
(37.81 KiB) Noch nie heruntergeladen
Freundliche Grüße sendet
Stefan81
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