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Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Dieses Forum soll Verbrauchern die Möglichkeit geben, auf Fragen zur Landwirtschaft eine Antwort zu bekommen.
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260 Beiträge • Seite 10 von 18 • 1 ... 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13 ... 18
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon DWEWT » Di Mai 14, 2019 21:00

germane hat geschrieben:
Du solltest ne Zeitlang BILD-Zeitung lesen, um Dein intellektuelles Niveau zu heben. Mit Bildern merkt man sich etwas leichter.
Dass Bauern mit gesundheitlichen Problemen in der Familie auf Bio umstellen ist eine Beobachtung meinerseits. Auch angeschlagene Verbraucher suchen ihr Heil/Linderung mit Bio-essen. Das ist ein Faktor, der bei der Bewertung der Szene nicht vergessen werden darf.


Ne, lass mal stecken. Meinst du die Abbildungen kaum bekleideter junger Damen?
Als Berater habe ich sicher mehr potenzielle und tatsächliche Umsteller kenngelernt als du. Dass darunter überproportional viele kranke Kollegen gewesen wären, kann ich nicht behaupten. Dass sich einige Krankheiten/Unpässlichkeiten/Leiden durch Umstellung der Ernährung positiv beeinflussen lassen, dürfte Stand der aktuellen Erkenntnis sein. Warum dann nicht auch gleich auf Naturkost umstellen? Mancher fühlt sich einfach besser, wenn er weiß, dass sein Essen nicht aus den Ramschregalen kommt.
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon urw » Di Mai 14, 2019 22:50

DWEWT hat geschrieben:... Heute allerdings, werden auch die D.-Produkte bei Kaufland mit verramscht. ...
MW gibt es billig-Bio bei allen Supermarktketten seit 2009 (bei einer Kette mehr bei anderer weniger)
und seit ca. 6(?) Monaten auch die Ware von Demeter und Bioland.
Im März 2014 hat das BVerfG festgestellt, daß Teile des ZDF-Staatsvertrages verfassungswidrig sind. Parteifunktionäre sitzen demnach im Verwaltungs- & Fernsehrat und nehmen Einfluß auf die Berichtserstattung.
Rudolf Z. (z. Berliner Morgenpost)
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon DWEWT » Fr Mai 17, 2019 10:36

urw hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:... Heute allerdings, werden auch die D.-Produkte bei Kaufland mit verramscht. ...
MW gibt es billig-Bio bei allen Supermarktketten seit 2009 (bei einer Kette mehr bei anderer weniger)
und seit ca. 6(?) Monaten auch die Ware von Demeter und Bioland.


Gegen das Angebot von Bioprodukten in konv. Läden, kann man nicht wirklich etwas sagen. Gegen die Kooperationen von Ökoverbänden mit konv. Vermarktungsketten schon. Ich gebe diesen Kooperationen max. 3 Jahre, dann werden die Vermarkter die Maske fallen lassen und die Ökoverbänden/Erzeuger genauso behandeln wie alle anderen Erzeuger/Verarbeiter auch. Dann kommt das Heulen und Zähneklappern. Die Preise werden unter Druck geraten und damit auch die Ökolandwirtschaft. Wohl dem, der dann seine spezielle Vermarktungsschiene gepflegt hat. Zu diesem Thema gibt es ein sehr interessantes Interview mit Prof. Dr. Stefan Rüschen, von der FH Heilbronn.
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon anhilde » Fr Mai 17, 2019 21:56

Genau, wenn ein Verband da mitmacht, kann jemand, dem wirklich an Bio gelegen ist diesen eigentlich nur verlassen. Der Schritt ist wirklich ein Trauerspiel. Gibt Leute die sagen nur so könne das politische Ziel von einer bestimmten Bio Lebensmittel Quote erreicht werden. Trotzdem traurig... Da werden sicher einige bei über die Wupper gehen.

@Kormoran: Jupp Rechtschreibung und Satzeichen sind für mich extrem schwer. Ist leider so, ich wünschte mir auch es wäre einfacher für mich.
Zuletzt geändert von anhilde am Mo Mai 20, 2019 6:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon urw » Sa Mai 18, 2019 15:21

Unkonventionell hat geschrieben:..aber es braucht dann natürlich auch mehr Arbeitskraft. Kann man in DE ja vergessen, finde mal "Bio-Deutsche" zum Spargel stechen, viel Spaß...
Finde mal in DE "Bio-Araber" oder
"Bio-Kurden" oder
"Bio-Türken" oder
"Bio-Paschtunen" oder
"Bio-Tschetschenen" zum Spargel stechen, viel Spaß :mrgreen:
Im März 2014 hat das BVerfG festgestellt, daß Teile des ZDF-Staatsvertrages verfassungswidrig sind. Parteifunktionäre sitzen demnach im Verwaltungs- & Fernsehrat und nehmen Einfluß auf die Berichtserstattung.
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon Kormoran2 » Sa Mai 18, 2019 17:30

Dann nimm doch Bio-Rumänen!
Meinte gestern mein Waldnachbar: Ich muß jetzt mal gucken, was meine Rumänen so treiben.
Übrigens wurde diese Woche die erste automatische Spargelstechmaschine im TV gezeigt!
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon germane » Mo Mai 20, 2019 8:46

DWEWT hat geschrieben:
germane hat geschrieben:
Du solltest ne Zeitlang BILD-Zeitung lesen, um Dein intellektuelles Niveau zu heben. Mit Bildern merkt man sich etwas leichter.
Dass Bauern mit gesundheitlichen Problemen in der Familie auf Bio umstellen ist eine Beobachtung meinerseits. Auch angeschlagene Verbraucher suchen ihr Heil/Linderung mit Bio-essen. Das ist ein Faktor, der bei der Bewertung der Szene nicht vergessen werden darf.


Ne, lass mal stecken. Meinst du die Abbildungen kaum bekleideter junger Damen?
Als Berater habe ich sicher mehr potenzielle und tatsächliche Umsteller kenngelernt als du. Dass darunter überproportional viele kranke Kollegen gewesen wären, kann ich nicht behaupten. Dass sich einige Krankheiten/Unpässlichkeiten/Leiden durch Umstellung der Ernährung positiv beeinflussen lassen, dürfte Stand der aktuellen Erkenntnis sein. Warum dann nicht auch gleich auf Naturkost umstellen? Mancher fühlt sich einfach besser, wenn er weiß, dass sein Essen nicht aus den Ramschregalen kommt.


Das Gesündeste an Bio ist der Placebo-Effekt. Das Brauchbarste an der Grün-Bio-Bewegung ist, dass ein Ernährungs-Bewusstsein entwickelt wurde. Das Bio-Essen aber gesünder als konv. ist, ist aber Wahn. Wenn ich die Azubis in der Tanzschule sehe- also meine Kinder wenn es wären, würde ich die Panik kriegen.
Wenn eine Person einen Stoff im Essen nicht verträgt, wird sie mit Bio noch mehr davon abkriegen.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon anhilde » Mo Mai 20, 2019 14:15

Genau Placebo Effekt... Alter Verwalter, vermutlich auch beim Geschmack, gell? Heute wieder Kantinen Radieschen gegessen. Farbe Radieschen, Aussehen Radieschen, Geschmack gleich null. Gut das ich meine ungesunden Bioradieschen habe. Und bei anderen Gemüsesorten ist das auch nicht viel anders. Ich mache immer mal die Probe, esse in der Kantine das was ich gerade auch verkaufe. Unterschied ist immens und mit Sicherheit nicht Placebo.
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon germane » Di Mai 21, 2019 10:26

anhilde hat geschrieben:Genau Placebo Effekt... Alter Verwalter, vermutlich auch beim Geschmack, gell? Heute wieder Kantinen Radieschen gegessen. Farbe Radieschen, Aussehen Radieschen, Geschmack gleich null. Gut das ich meine ungesunden Bioradieschen habe. Und bei anderen Gemüsesorten ist das auch nicht viel anders. Ich mache immer mal die Probe, esse in der Kantine das was ich gerade auch verkaufe. Unterschied ist immens und mit Sicherheit nicht Placebo.


Ich habe mir vor ein paar Monaten mal Bio-Äpfel gekauft (Baywa Ravensburg, Sorte Gala) und seither nur noch konventionelle. Die waren (fast) immer besser als die Bio damals. Ich mache öfter Testkäufe und würde keine generelle Tendenz erkennen, dass Bio immer besser wäre.

Deine Kantine wird wohl das Billigste kaufen (müssen?).
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon Unkonventionell » Di Mai 21, 2019 10:34

urw hat geschrieben:
Unkonventionell hat geschrieben:..aber es braucht dann natürlich auch mehr Arbeitskraft. Kann man in DE ja vergessen, finde mal "Bio-Deutsche" zum Spargel stechen, viel Spaß...
Finde mal in DE "Bio-Araber" oder
"Bio-Kurden" oder
"Bio-Türken" oder
"Bio-Paschtunen" oder
"Bio-Tschetschenen" zum Spargel stechen, viel Spaß :mrgreen:


Das sind ja auch meistens diplomierte Oberfaullenzer, gerade die Männer, die von ihren Müttern wie Prinzen erzogen werden. Sowas gehört eigentlich in Sozialisierungszentren gesteckt, aber wenn das sagst, bist ja gleich wieder ein Fascho...

Aber noch die Generation meines Vaters (1930er bis 1950er) hat hart angepackt und bis zur Erschöpfung geackert. Bereits in meiner Generation (1960er bis 1980er) machen sich schon die ersten Freizeitbürger bemerkbar, vom jungen Gemüse will ich gar nicht erst anfangen...

@anhilde
Der Stollentroll kann einen ganz schön ärgern. Komm ihm besser nicht mit Wissenschaft, das fürchtet er wie der Teufel das Weihwasser.
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon anhilde » Di Mai 21, 2019 21:44

Ist wohl so, macht öfter Testkäufe, und packt dann dauernd diese Baywa (bestimmt Garant für Bio Qualität) Apfel Story aus... Manchen ist einfach nicht zu helfen. Die Winradtheorie hat ja offensichtlich gerade Pause bei dem ganzen Regen.
anhilde
 
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon AEgro » Mi Mai 22, 2019 7:38

Anhilde,
der Geschmack von Radieschen ist aber ein ganz schlechtes Beiispiel um über Qualität von Bio oder Konvi zu diskutieren.
Unsere Hausgarten-Bioradieschen schmecken dieses Jahr genau so wässrig wie die blligste Discounterware.
Da musste du eine ganze handvoll auf einmal in den Mund stecken und langsam zerkauen, damit man merkt, was man im Mund hat.
Ist aber kein Wunder, bei dem kühlen Wetter.
Die wachsen wie der Teufel und zumindest die letzten 3 Wochen war auch nicht viel Sonneneinstrahlung.
Sorteneinflüsse werden dann ebenso eine große Rolle spielen.
Bei allen schnellwachsenden Gemüse/Gartenkultren ( z. B. Kopfsalat, Salatgurken ) sehe ich keinen Geschmacksunterschied zur gekauften Konvi-Ware.
Einzig den Frischeunterschied direkt aus dem Beet in die Küche ohne Umweg über den Handel sehe und schmecke ich.
Geschacksunterschied kann ich eher bei langsam Wachsenden ausmachen ( kartoffeln, Kraut. Rote Bete, Erbsen ).
Aber hier glaube ich eher der Geschmacksunterschied liegt am Reifegrad, dem Erntezeitpunkt, den meine Frau als Gartenbewirtschafterin selbst bestimmen kann.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon anhilde » Mi Mai 22, 2019 7:53

Die Radieschen schmecken bei uns auch nach was wenn das Wetter so ist wie Du beschrieben hast. Wir kaufen allerdings auch nicht das billigste Saatgut. Ansonsten ist mir das Radieschen Problem bewusst.

Bei Salat gibt es definitiv auch einen Unterschied, vielleicht weniger im Geschmack aber auf jeden Fall bei der Konsistenz. Bei Feldsalat z.B. ist der Unterschied riesig. Und ansonsten Glaube ich schon, das sich das langsamere Wachstum in der Struktur stark bemerkbar macht. Habe ich früher auch für Hokus Pokus gehalten, ist aber da. Die frische ist natürlich auch ein wichtiger Aspekt, morgens geschnitten, mittags auf dem Tisch, frischer geht nicht. Außer alles was ich mit direkt bei akutem Hunger rein schiebe, Kohlrabi direkt im Beet gegessen. Bei denen merkt man auch den Unterschied. Kartoffeln etc. schmecken durch die andere Düngung m.E. besser. Das Steinmehl merkt man da schon. Kann man jetzt glauben oder lassen, ich will da niemanden bekehren, Radieschen waren nur ein Beispiel.
anhilde
 
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon DWEWT » Mo Jul 08, 2019 17:11

In der "Zeit" gab es gestern einen interessanten Beitrag zu Bio-Großbetrieben. 700ha, 400 Kühe und 60 Ak, sind die Eckdaten des Betriebes, der in SH liegt. Noch interessanter als der Beitrag selbst, sind allerdings die Kommentare der ganz offensichtlich recht unbedarften Leserschaft.
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon T5060 » Mo Jul 08, 2019 17:14

Na wer liest denn hier die ZEIT ? :mrgreen: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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