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Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Dieses Forum soll Verbrauchern die Möglichkeit geben, auf Fragen zur Landwirtschaft eine Antwort zu bekommen.
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon Falke » Mo Jul 08, 2019 18:21

@DWEWT
Fundstücke im Internet bitte hier verlinken, damit der interessierte User nachlesen kann ...
https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-06/ ... produktion

Die Zahl von 60 MA hat mich stutzig gemacht. Daher hab' ich selber nachgelesen, Gut, wenn die Verarbeitung auch am Hof passiert, dann stimmt die Zahl wohl ...

A.
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon Isarland » Mo Jul 08, 2019 18:51

Frankenbauer hat geschrieben:Bis vor kurzem war ich noch der Meinung, bei Bio gäbe es wenigstens einen besseren Ansatz. Seit hier im Ort und den Nachbarorten aber die größten "Schweine" auf einmal Bios sind, man deren Wirtschaften sieht und sich dann schlau macht, ob das Alles so richtig ist muss ich leider feststellen, Bio ist nur ein Geschäftsmodell und dem Gesetzgeber geht es nur um die Bio- Fläche, aber nicht um die Auswirkungen dieses Wirtschaftens.
Während hier in Bayern ein Grünlandumbruchverbot gilt ist das für die Bios außer Kraft, besser noch, einmal umgebrochenes GL darf dann auch konventinell bewirtschaftet werden.Hier wurden Hänge umgebrochen, die seit über 50 Jahren Grünland sind und das nicht aus Spaß. Die Aufnahme jeglicher organischer Dünger aus konventionellen Betrieben ist zumindest beim EU Bio erlaubt, hier wird sattelzugweise Konvi- Stroh zur Kompostierung angeliefert, die Gülletanker machen Nachtschichten, damit niemand sieht, wo die Gülle hingeht (nämlich auf das aufgeschichtete Stroh.
Ein Bio- Betrieb legt alle Flächen für fünf Jahre still!
Das wird sicherlich im Laufe des Jahres noch mehr, werde ich gerne berichten.
Ein Bio aus den Gründertagen mit sehr aufwändiger Veredelung denkt jetzt über Rückabwicklung oder Aufgabe nach, weil die Menschen in unserer ländlichen Umgebung alle Bios über einen Kamm scheren und er jetzt auch als Prämeinoptimierer beschimpt wird.

Gruß

Werner

Flächen mit W2 dürfen keinesfalls umgebrochen werden. Da hat es bei uns einige Landwirte sauber derbröselt. Das Landratsamt hat wache Augen! Übrigens, ich wirtschafte auch Bio.....und Bio, ohne Tierhaltung ist Murks....Bei 2GV je ha. braucht man diesen Sch…. mit Düngerzukauf nicht.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon DWEWT » Mo Jul 08, 2019 19:12

T5060 hat geschrieben:Na wer liest denn hier die ZEIT ? :mrgreen: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:


Menschen ohne Scheuklappen!
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon bauer hans » Mo Jul 08, 2019 20:00

DWEWT hat geschrieben:In der "Zeit" gab es gestern einen interessanten Beitrag zu Bio-Großbetrieben. 700ha, 400 Kühe und 60 Ak, sind die Eckdaten des Betriebes, der in SH liegt. Noch interessanter als der Beitrag selbst, sind allerdings die Kommentare der ganz offensichtlich recht unbedarften Leserschaft.

in zeit.online gibts überwiegend emotionale kommentare,wie eigentlich in allen online-medien.
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon T5060 » Mo Jul 08, 2019 21:03

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Na wer liest denn hier die ZEIT ? :mrgreen: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:


Menschen ohne Scheuklappen!


LUV bist du es ? :mrgreen:
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon DWEWT » Di Jul 09, 2019 1:17

bauer hans hat geschrieben:in zeit.online gibts überwiegend emotionale kommentare,wie eigentlich in allen online-medien.


Ich finde, dass der Beitrag recht sachlich geschrieben ist. Emotionen hat der Inhalt wohl eher bei der maximal idyllisierten Leserschaft hervorgerufen, wie einige Kommentare belegen.
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon bauer hans » Di Jul 09, 2019 5:30

DWEWT hat geschrieben:
Ich finde, dass der Beitrag recht sachlich geschrieben ist.

zeit online schreibt speziell über landwirtschaft immer mit der botschaft:
"kann man alles viel besser machen,wenn man solidarische biolandwirtschaft anstrebt!"
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon germane » Di Jul 09, 2019 7:26

Der Betrieb erzeugt angeblich 80% des Futters selber. Bei Bioland werden dem Bericht nach aber nur 50% gefordert. Solange man nur tierische Produkte verkauft funktioniert das schon.
Was sind die anderen 20% des Futters? Was Konventionelles dabei?
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon DWEWT » Di Jul 09, 2019 14:07

germane hat geschrieben:Was sind die anderen 20% des Futters? Was Konventionelles dabei?


Im Ökolandbau ist bei Wiederkäuern 100ige Biofütterung vorgeschrieben.
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon germane » Di Jul 09, 2019 16:10

DWEWT hat geschrieben:
germane hat geschrieben:Was sind die anderen 20% des Futters? Was Konventionelles dabei?


Im Ökolandbau ist bei Wiederkäuern 100ige Biofütterung vorgeschrieben.


Beweisen! Hier hat einer eine konv. Fläche übernommen, Luzerne gesät und sofort verfüttert. Und schafft mal die Ausnahmegenehmigungen ab. Die sind doch die Regel.
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon DWEWT » Di Jul 09, 2019 18:17

germane hat geschrieben:
Beweisen! Hier hat einer eine konv. Fläche übernommen, Luzerne gesät und sofort verfüttert. Und schafft mal die Ausnahmegenehmigungen ab. Die sind doch die Regel.


Keine Regel ohne Ausnahme. Wenn der Ökobetrieb eine neue Fläche ökologisch bewirtschaftet und damit die Voraussetzung der Prozessqualität erfüllt, darf er das Erzeugnis von dieser Fläche selbst verwerten. Das Futter wurde schließlich biologisch erzeugt. Eine Verwertung außerhalb des Betriebes darf als Bioware nicht erfolgen.
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon DWEWT » Di Jul 09, 2019 18:21

bauer hans hat geschrieben:zeit online schreibt speziell über landwirtschaft immer mit der botschaft:
"kann man alles viel besser machen,wenn man solidarische biolandwirtschaft anstrebt!"



Jeder darf alles Mögliche in einen Beitrag hinein interpretieren. Ich habe diesen Gedankenansatz/diese Intention nicht gesehen.
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon borger » Do Jul 11, 2019 12:52

DWEWT hat geschrieben:In der "Zeit" gab es gestern einen interessanten Beitrag zu Bio-Großbetrieben. 700ha, 400 Kühe und 60 Ak, sind die Eckdaten des Betriebes, der in SH liegt. Noch interessanter als der Beitrag selbst, sind allerdings die Kommentare der ganz offensichtlich recht unbedarften Leserschaft.


DWEWT hat geschrieben:
bauer hans hat geschrieben:zeit online schreibt speziell über landwirtschaft immer mit der botschaft:
"kann man alles viel besser machen,wenn man solidarische biolandwirtschaft anstrebt!"



Jeder darf alles Mögliche in einen Beitrag hinein interpretieren. Ich habe diesen Gedankenansatz/diese Intention nicht gesehen.


Es geht dabei nicht um diesen einen Artikel sondern um die gesamte ZON-Berichterstattung zum Thema Landwirtschaft/Ernährung.

Das spiegelt sich auch in den Leserkommentaren zum genannten Artikel wider. Über 80% der Schreiber wollen Bio, 20% davon Biovegan. Wie das gehen soll, darüber macht sich das Zeit-verblödete Volk keine Gedanken. Ist ja auch nicht notwendig, sie schreiben das ja nur um medial zu den „Guten“ zu gehören, im wahren Leben sieht dann alles ganz anders aus.
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon germane » Fr Jul 19, 2019 19:10

Ich bin heute Abend beim Zappen während des Essens auf Joyce Meyer gestoßen. Bei Kameraschwenks auf die Zuhörer ist mir aufgefallen, dass die alle frisch und gesund aussehen. Die ziehen sich bestimmt Monsanto-Qualitätsfood rein.
Bei unserem Bio-Zwangsessen macht schon die Angst die Leute krank. Bei unserem "Ohne Gentechnik-Essen" schließen wir sorgfältig geprüfte Sorten aus. Statt dessen ziehen wir uns mit Mutagenese giftig gezüchtete und ungeprüfte Pflanzen rein.
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Re: Sind Bio-Sachen wirklich Bio?

Beitragvon DWEWT » Sa Jul 20, 2019 10:13

germane hat geschrieben:Bei unserem Bio-Zwangsessen macht schon die Angst die Leute krank.


Erzähl mal, wo werden Leute hier Bio-zwangsernährt? Vielleicht kann ich da noch einen Absatzmarkt für mich erschließen. Oder sprichst du von Autos/Kfz allgemein?
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