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Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon automatix » Mo Dez 28, 2009 21:54

Paule1 hat geschrieben: so bei mir im Büro liegen mittlerweile mehr als 150 Aufträge. Ich muss hier mal bei Landtreff scharf bremsen.

Bist die Bauberater im Landwirtschaftsamt :wink:


was sagt denn dein Hofnachfolger zu deinen Plänen?
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon tiger12 » Mo Dez 28, 2009 22:29

@ euro

Wenn ich jetzt schreibe, kann ich verstehen, stimmt das, aber auch wieder nicht.

Wie dem auch sei, die Fan-Gemeinde läßt sich nicht beirren, und was gehts mich an. Da stecken sicher auch viele persönliche, familäre Geschichten drin. Man möchte rufen, wie die Wachturm-Leute, wachet auf. Aber die will auch keiner hören.

Milchkühe müssen auf ihre Besitzer einen Bann ausüben, anders kann ich mir das nicht erklären.

Ich ziehe mich aus einem Thema zurück, von dem ich nichts verstehe und das ich nicht verstehe.

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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon H.B. » Mo Dez 28, 2009 22:32

euro hat geschrieben:Simmt nicht Hubert.
Wir haben hier im Land den Gegenbeweis.
Die Molkerei nimmt keine neuen Mitglieder auf und verkauft Produkte im Hochpreissegment.
Jedes Kilo das zuviel angeliefert wird und sonstwo verschleudert werden muss drückt den Preis und schlecht kanns nicht laufen denn sie haben letztes Jahr ne komplett neue Produktionsanlage gebaut.

Das kann bei einzelen Molkereien zutreffen. Nur wie geht (oder wird?) die Molkerei mit Mehrmengen von einzelen Bauern um, und wie ist das abgestimmt?
Ist die Molkerei privatrechtlich oder genossenschaftlich organisiert, oder irgendwas zwischendrin?
Werden nur Inlandsmärkte bedient? Zeichnet sich das Hochpreissegment angemessen im Auszahlungspreis aus, oder wird mit dem Mehrerlös auf großem Fuß gelebt?

Egal, jeder wird für sich die beste Lösung finden, und die Milch wird sich den Weg in die besten Molkereien bahnen, und die Zukunft der betroffenen Betriebe steht und fällt mit einer leistungsfähigen Molkerei. Auch im Premiumsegment ist Wachstum unerlässlich.

In einem kleinen Land ist das vllt. weniger als in einem großen ausgeprägt, nur: Wenn ein Kunde eine gewisse Menge ordert, und diese nicht in vollem Umfang bedient werden kann, liefert ein anderer. Da stellt sich nicht mehr die Frage nach dem Preis. Die Kunden wachsen/verschmelzen leider auch, sehr zum Nachteil der Erzeuger.....
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon H.B. » Mo Dez 28, 2009 22:40

frankenvieh hat geschrieben:denn theorethisch könntest ja ohne Regelung entweder nix mehr liefern oder im Extrem die gesamte Anlieferungsmenge der Molkerei verdoppeln.

Aus diesem Grund kann ich mir wie geschrieben sehr gut vorstellen, daß die Molkerei anfangs des Milchjahres unverbindlich in etwa die geplante Milchmenge erfragt. Selbst wenn einer verdoppelt und ein anderer aufhört, werden keine großen Veränderungen im Durchschnitt zu erwarten sein. +/-10% sollten eine Molkerei nicht aus der Bahn werfen, wobei sich letzteres ganz klar negativ auf die Auszahlungspreise auswirken würde.
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon euro » Mo Dez 28, 2009 22:52

Hubert, es wird mindestens auf das hinauslaufen was die Aussies/Nzl haben, informier dich mal.
Und das sind reine Versandmolkereien...eigentlich ja fast nur Eine...soviel zu Oligopolen.
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon euro » Mo Dez 28, 2009 23:17

frankenvieh hat geschrieben:80 % der Milchverarbeitenden Betriebe unter einer Million kg täglich sollten in den nächsten zwei Jahren geschlossen werden. Dadrauf muss die landwirtschaft bestehen


:roll: si tacuisses...
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon H.B. » Di Dez 29, 2009 9:02

Ich denke Betriebsschließungen/-aufstockungen erfolgen auch in Zukunft nach dem Erfolg des Unternehmens.

Die Bereitschaft, Geschäftsanteile zu zeichnen wird sich wie in Vergangenheit am im Vergleich mit anderen Molkereien ausgezahlten Preis orientieren. Gute Molkereien werden immer Lieferanten finden, die auch bereit sind, Geschäftsanteile zu zeichnen. Die Geschäftsanteile dienen nicht zu einer Sanierung, sondern zur Eigenkapitalausstattung einer Molkerei.

Euro, dem hab ich nie widersprochen. Wir werden eine große Vielfalt erleben. Nur das für die Bauern beste System wird sich durchsetzen, den anderen "sterben" (nach Schaber) die Bauern weg, wenn sie nicht schon zuvor geflüchtet sind.

Wie groß war die verarbeitete Menge eurer Molkerei vor 40 Jahren? Wie heute?

Anhand von diesen Daten kannst du statistisch errechnen, wie die verarbeitete Menge in 40 Jahren aussieht. Einen Stillstand wird es nicht geben, weil steigende Energie-, Bau- und Lohnkosten die Spanne schmälern. Wer das nicht mit Produktivität auffangt, muß nur warten bis sich die Schere schließt.
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon Hoschscheck » Mi Dez 30, 2009 10:34

H.B. hat geschrieben:Reinhold, aus welchem Grund sollte eine Molkerei Interesse daran haben, die Menge zu kontrollieren (begrenzen)? .....

.
:mrgreen: :mrgreen:
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Probezeit bestanden! gez. Kanzlei Mossack Fonseca, Panama.
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon H.B. » Mi Dez 30, 2009 13:42

:mrgreen: :?:





:wink:
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon Geronimo » Mi Dez 30, 2009 19:42

frankenvieh hat geschrieben:Es gibt ganz klar einen Grund, warum die Molkereien nach dem Wegfall der Quote, die Menge gleich in welcher Richtung sie geht, regeln muss. Das ist das Handelsgesetzbuch, denn theorethisch könntest ja ohne Regelung entweder nix mehr liefern oder im Extrem die gesamte Anlieferungsmenge der Molkerei verdoppeln. Dann wäre in beiden Extremen die Molkerei pleite. Da die Molkerei verpflichtet ist wie ein solider Kaufmann zu handeln, muss sie in Puncto Menge eine Aussage treffen. Also bei Oberfranken ist man auch bestrebt eher hochwertig zuveredlen und in schwachen Phasen lieber zu zu kaufen



Klar regeln die Molkereien nach dem Wegfall der Quote die Milchmenge: über den Preis, wie denn sonst?
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon H.B. » Mi Dez 30, 2009 21:27

Klar regeln die Molkereien nach dem Wegfall der Quote die Milchmenge: über den Preis, wie denn sonst?


Genau, und das widerum wirkt sich auf die Wirtschaftlichkeit aus - und die Wirtschaftlichkeit wirkt sich auf die Menge aus - so wie es weltweit seit der Mechanisierung funktioniert, ob mit oder ohne Quoten.


Der Unterschied liegt nur darin, daß geöffnete Märkte keine Quotenkosten mehr zulassen.
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon xyxy » Do Dez 31, 2009 9:54

Zum neuen Jahr:
" Bei aller Unsicherheit, die eine Vorrausschau in so dyn. Märkten mit sich bringt, blicken wir mit
vorsichtigem Optimismus auf das neue Jahr. Schon heute können wir sagen, dass der Start in 2010 besser
gelingen wird als im abgelaufenem Jahr........"
Ihre
Molkerei Ammerland
Daten: Lieferanten - 3,5% , Zugang +1% / Aufnahmestop wegen reichlich Quotenzukaufs der eigenen Mitglieder, Käseabsatz deutlich gesteigert, Milch nahezu vollständig in eigenen Anlagen veredelt, kaum
Lagerbestand.

Von mir euch allen ein frohes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2010 := :klee:
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon euro » Do Dez 31, 2009 9:58

http://www.3d-zeitschrift.de/p/5fhiklqr ... /2009.html?

Seite 40
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon steel » Do Dez 31, 2009 11:39

xyxy hat geschrieben:Zum neuen Jahr:
" Bei aller Unsicherheit, die eine Vorrausschau in so dyn. Märkten mit sich bringt, blicken wir mit
vorsichtigem Optimismus auf das neue Jahr. Schon heute können wir sagen, dass der Start in 2010 besser
gelingen wird als im abgelaufenem Jahr........"
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Lagerbestand.


Hurra :!: :prost:

H.B. hat geschrieben:
Klar regeln die Molkereien nach dem Wegfall der Quote die Milchmenge: über den Preis, wie denn sonst?


Genau, und das widerum wirkt sich auf die Wirtschaftlichkeit aus - und die Wirtschaftlichkeit wirkt sich auf die Menge aus - so wie es weltweit seit der Mechanisierung funktioniert, ob mit oder ohne Quoten.


Der Unterschied liegt nur darin, daß geöffnete Märkte keine Quotenkosten mehr zulassen.

keine Ahnung ob du es jemals begreifen wirst. :roll:
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Re: Stallneubau für 20Kühe oder Biogasanlage

Beitragvon euro » Do Dez 31, 2009 11:54

frankenvieh hat geschrieben:
euro hat geschrieben:http://www.3d-zeitschrift.de/p/5fhiklqrACELO/ACKER_plus_12/2009.html?

Seite 40


Euro, der Autor dort empfiehlt allen ernstes Pachtpreise von 1100 € und reicht den Gewinn der BGA an den Verpächter weiter. Tickt der noch richtig ?

Nana, es steht nirgends dass beide nicht die gleiche Person sein können :wink:
Abgesehen davon handelt es sich um den Grenzpreis den dieser im Vergleich zum Acker oder Kubauer zahlen kann.
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