Also meine Wintergerste, als Beispiel genommen, steht nach Silomais und nicht nach Raps.
Sie wurde am 30.09 gedrillt und wird, wenn ich sie bereits im Februar andünge, wieder deutlich zu dicht.
Wenn sie bei kühlen Temperaturen bis Ende März einen leichten N Mangel hat, ist das ja gewünscht, da ich keine zu dichten Bestände mit nur geringem TKG möchte. Minderwertiges Hühnerkorn sagen wir hier dazu. Mit der ersten N Gabe wird bekanntlich die Bestandesdichte beeinflusst.
Die Ähren können doch Bestandesdichten mit 700 statt 900 Halme locker ausgleichen. Einige früh gesäte und auch noch früh angedüngte Gersten-Teppiche haben jedes Jahr weit über 1000 Halme/m².
Die Probleme folgen...
Ich hab keine Lust wie einige meiner Kollegen 2 x oder neuerdings gar schon 3 x in der Gerste Fungi zu fahren. Dazu reichlich an Wachstumsregler damit sie stehen bleibt. Alles Nachteile dieser dichten Teppiche.
Das rechnet sich unterm Strich doch nicht.
Ähnliches trifft übrigens auch auf WW zu.
