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Termin 1. Düngergabe

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Thema gesperrt
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon marius » Di Feb 28, 2017 11:58

Also meine Wintergerste, als Beispiel genommen, steht nach Silomais und nicht nach Raps.
Sie wurde am 30.09 gedrillt und wird, wenn ich sie bereits im Februar andünge, wieder deutlich zu dicht.

Wenn sie bei kühlen Temperaturen bis Ende März einen leichten N Mangel hat, ist das ja gewünscht, da ich keine zu dichten Bestände mit nur geringem TKG möchte. Minderwertiges Hühnerkorn sagen wir hier dazu. Mit der ersten N Gabe wird bekanntlich die Bestandesdichte beeinflusst.

Die Ähren können doch Bestandesdichten mit 700 statt 900 Halme locker ausgleichen. Einige früh gesäte und auch noch früh angedüngte Gersten-Teppiche haben jedes Jahr weit über 1000 Halme/m².
Die Probleme folgen...
Ich hab keine Lust wie einige meiner Kollegen 2 x oder neuerdings gar schon 3 x in der Gerste Fungi zu fahren. Dazu reichlich an Wachstumsregler damit sie stehen bleibt. Alles Nachteile dieser dichten Teppiche.
Das rechnet sich unterm Strich doch nicht.

Ähnliches trifft übrigens auch auf WW zu.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Lonar » Di Feb 28, 2017 13:50

Wieso säest du denn deine Bestände so dick, wenn du die im Frühjahr hungern lassen willst ?
Bei Gerste Ende September hast du ja gemeint 260 Körner sind zu wenig.

Auf die Geste sind jetzt 20-25m3 Kuhgülle bei Frost gekommen.
Wenn man wieder ordentlich fahren kann kommen noch je nach N-min Wert ungefähr 2dt Ass und 2dt 40er Kali drauf.
Beim Mulchsaat Roggen muss ich wohl erstmal gut mit Mineraldünger vorlegen, der steht noch so dünn... :oops:
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Paule1 » Di Feb 28, 2017 14:14

Alle Strategiene sind nichtig wenn das anschl.Wetter nicht paßt und das haben wir überhaupt nicht in der Hand.

Deshalb arbeitet man sicher mehr aus Erfahrung u.vorhandener Arbeitszeit und Wetterbedingter befahrbarkeit der Böden ind Verfügbarkeit der Technik

Deshalb ist anch wir vor die Bauernregel manchmal zutreffend, das die dümmsten Bauern auch die Größten Kartoffeln haben können (keine Hendrix Bauernregel)
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Kreuzschiene » Di Feb 28, 2017 14:45

Freakshow hat geschrieben:Naja, kann man schon so machen wie Marius und Kreuzschiene, wenn man Rapsvorfrucht hat und sehr, sehr weit entwickelte Bestände, ist aber nur so mittelmäßig durchdacht. Soweit ich weiß sind beide auch Freunde der frühen Saat. Die Begründung keine überwachsene Bestände haben und den Krankheitsdruck minimieren zu wollen läuft der frühen Saat, starken Beständen und dem "Hungern lassen" aber komplett entgegen.

Wenn man extensiv arbeiten möchte macht es einfach -wir reden hier von Weizen- mehr Sinn später zu säen und die Bestände im Frühjahr "vor sich" zu haben. Das minimiert den Krankheits- und vor allem Unkrautdruck deutlicher als alles andere. Überwachsene Bestände im Frühjahr hungern zu lassen wird meistens nix gescheites - vor Allem nicht bei Trockenheit. Außerdem: Mit später Aussaat kann man sich auch eine teure und unzuverlässige Herbizidmaßnahme im Herbst (bei geringem Unkrautdruck) sparen, bessere Kältetoleranz gibts auch zum Nulltarif.

Es geht hier nicht um Früh- oder Spätsaat, es geht darum, dass zu einer extensiven Planung überwachsene Bestände im Frühjahr hungern zu lassen einfach nicht passt.

Optisch schwache Bestände, die früh ordentlich angedüngt werden, ziehen eigentlich immer gleich oder überholen die überzogenen Bestände bei viel weniger Problempotenzial.



Hungern lassen möchte ich den Weizen ja nicht. Gerade wegen der Vorfrucht Raps sollte ja genügen Nahrung da sein, damit er trotz unterlassener Düngung nicht hungert. Und auch die Bestandesdichte erachte ich heuer derzeit als geradezu optimal. Durch den relativ frühen und zumindest vorhandenen Winter hat sich nix überwachsen. Einfach gute Ausgangsbedingungen, die ich weiter führen möchte...
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Kreuzschiene » Di Feb 28, 2017 14:46

Lacy Laplante hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:In meinem Fall ist es halt so, dass ich den Raps letztes Jahr für 50dt/ha gedüngt habe

Schreibst aber immer was anderes.4dt ASS haste gegeben und dann noch ein "bischen".Mmin-Werte waren letztes Jahr nicht sonderlich hoch. Also,wentweder willst du andere Landwirte absichtlich irreführen oder aber dein Wissen bzgl Pflanzenbau ist tatsächlich stark eingeschränkt.


Naja, bei meinen Flächen wurde langjährig organisch gedüngt. Da liefert auch der Boden einiges nach. Man muss ja das Geld nicht mit beiden Händen raus werfen...

Trotzdem bin ich beeindruckt, wie sehr Du Dich mit mir beschäftigst. Bist Du eigentlich vergeben?
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Lacy Laplante » Di Feb 28, 2017 15:01

Kreuzschiene hat geschrieben:Naja, bei meinen Flächen wurde langjährig organisch gedüngt. Da liefert auch der Boden einiges nach. Man muss ja das Geld nicht mit beiden Händen raus werfen...

Uhh,wirste wohl eher im Graubereich der organischen Düngung liegen.Wenn nicht schon im tatsächlich illegalen Bereich,wenn du einen so großen Norg Pool aufgebaut hast.Oder aber,deine Abfuhren sind eben nicht die,welche du hier suggerierst.
Kreuzschiene hat geschrieben:Trotzdem bin ich beeindruckt, wie sehr Du Dich mit mir beschäftigst. Bist Du eigentlich vergeben?

Hat nichts mit dir zutun,sondern mit diesen dermaßen augenfälligen Widersprüchen und Übertreibungen.Darauf brauchst du dir also nichts einbilden.
Den Pflanzen ist´s egal ob ich aktuell einen Partner hab,oder eben nicht.Bescheuerte Frage in einem Pflanzenbauforum.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Crazy Horse » Di Feb 28, 2017 16:31

marius hat geschrieben:Also meine Wintergerste, als Beispiel genommen, steht nach Silomais und nicht nach Raps.
Sie wurde am 30.09 gedrillt und wird, wenn ich sie bereits im Februar andünge, wieder deutlich zu dicht.

Wenn sie bei kühlen Temperaturen bis Ende März einen leichten N Mangel hat, ist das ja gewünscht, da ich keine zu dichten Bestände mit nur geringem TKG möchte. Minderwertiges Hühnerkorn sagen wir hier dazu. Mit der ersten N Gabe wird bekanntlich die Bestandesdichte beeinflusst.

Die Ähren können doch Bestandesdichten mit 700 statt 900 Halme locker ausgleichen. Einige früh gesäte und auch noch früh angedüngte Gersten-Teppiche haben jedes Jahr weit über 1000 Halme/m².
Die Probleme folgen...
Ich hab keine Lust wie einige meiner Kollegen 2 x oder neuerdings gar schon 3 x in der Gerste Fungi zu fahren. Dazu reichlich an Wachstumsregler damit sie stehen bleibt. Alles Nachteile dieser dichten Teppiche.
Das rechnet sich unterm Strich doch nicht.

Ähnliches trifft übrigens auch auf WW zu.



Ich kenne jetzt nicht die Qualität und das N-Nachlieferungsvermögen Deiner Böden, aber wenn Du bei uns zu spät mit Stickstoff und Schwefel kommst, geht das fast immer zu Lasten des Ertrags.
Überwachsene Bestände, die sich im Frühjahr nur schlecht regenerieren, resultieren meist aus einer zu frühen und oftmals auch zu dichten Saat. Ich würde in milderen Lagen immer zuerst den Weizen säen und dann erst die Gerste. Die Gerste säe ich höchst ungern vor dem 5. Oktober, weil sie sich viel leichter überwächst als der Weizen, der in unserer doch eher trockenen Region gerne etwas kräftiger entwickelt in den Winter gehen darf. Dann komme ich in Befallsjahren wie 2014/15 mit nur einer Insektizidbehandlung im Herbst aus, während andere z.T. zweimal spritzen müssen oder sich über Gelbverzwergungsnester freuen dürfen.

Wenn Du das Gefühl hast, dass sich die Gerste überwächst, dann düng halt weniger oder nimm einen ammoniumbetonten N-Dünger, aber die erste Gabe nach hinten verschieben würde ich nur, wenn sehr viel Wuchs drin ist und die Nmin-Werte ebenfalls recht hoch sind. Wenn ich Triebe reduzieren will, würde ich eher die Schossergabe etwas nach hinten verlegen und zu Moddus greifen, das unproduktive Nebentriebe ebenfalls sehr gut aussortiert. Aber jetzt im Frühjahr sollte man schon das Wurzelwachstum fördern. Da darf die Gerste nicht zu sehr hungern.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Freakshow » Di Feb 28, 2017 16:48

OFFTOPIC:
Lacy Laplante hat geschrieben:Den Pflanzen ist´s egal ob ich aktuell einen Partner hab,oder eben nicht.Bescheuerte Frage in einem Pflanzenbauforum.


Täusch dich da mal nicht, Pflanzen sind sehr harmoniebedürftig, die merken ALLES. Lass dir das am besten mal vom Kreuzi bei einem guten Glas Rotwein erklären... Der hat sich intensiv damit beschäftigt; du wirst nicht glauben, was da möglich ist. :prost:

Zurück zum Thema:

Lacy Laplante hat geschrieben:Oder aber,deine Abfuhren sind eben nicht die,welche du hier suggerierst.


Hat er doch geschrieben. Der Raps blieb 10dt hinter seinen Erwartungen zurück. Deshalb düngt er jetzt weniger, ist doch schlüssig.

Crazy Horse hat geschrieben:Die Gerste säe ich höchst ungern vor dem 5. Oktober


Muss ich voll zustimmen. Und selbst dann noch vergleichsweise dünn.

Crazy Horse hat geschrieben: Aber jetzt im Frühjahr sollte man schon das Wurzelwachstum fördern. Da darf die Gerste nicht zu sehr hungern.


Vielleicht noch einen Nachtrag dazu: Die Anlage der Ähren korelliert ebenfalls stark mit dem N-Angebot zu diesem Zeitpunkt. Bei künstlich erzeugtem Mangel kann die Pflanze (Gerste und Weizen) "falsche Schlüssen" ziehen.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » Di Feb 28, 2017 17:16

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Produktionstechnik von Landtreffuser Marius ziemlich daneben ist. Er sät seine Gerste im Herbst viel zu dick und lässt sie im FJ hungern.
Die Profis sähen die Gerste im Herbst relativ spät und dünn und düngen im Frühjahr zeitig und genügend an!
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon MF 5465 » Di Feb 28, 2017 17:36

Nein, zusammenfassend kann man sagen,
dass sich hier zu viele Leute herumtreiben, deren Aussagen sich von Beitrag zu Beitrag unterscheiden aber sich irgendwie für ganz wichtig halten.
Wir haben wirklich kompetente Leute im Landtreff, aus deren Beiträgen man (ich zumindest) schon so viele Dinge gelernt und erkannt hat...
Ich verstehe auch nicht, wie man sich damit brüsten kann, deutschlandweit vom ganzen Berufsstand als Spinner angesehen zu werden. Braucht man das fürs Ego?

Ich habe mir ja selber schon oft gesagt: Sag doch einfach nichts mehr darauf und ignoriere die Beiträge/User.
Aber es geht einfach um nichts anderes mehr.

Das macht mich traurig, aber ich glaube, besser wird es nicht mehr. :cry:
Wenn mir Tetris eines gelehrt hat, dann, dass sich Probleme aufstapeln und Erfolge verschwinden.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Kreuzschiene » Di Feb 28, 2017 18:14

Lacy Laplante hat geschrieben:Bescheuerte Frage in einem Pflanzenbauforum.


Ähnlich bescheuert, wie am 14. Februar einen normal gewachsenen Mitteleuropäer zu fragen, ob sein Raps schon blüht? :P
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Lacy Laplante » Di Feb 28, 2017 18:47

Freakshow hat geschrieben: :prost:

:prost:
Freakshow hat geschrieben:Zurück zum Thema:

Hat er doch geschrieben. Der Raps blieb 10dt hinter seinen Erwartungen zurück. Deshalb düngt er jetzt weniger, ist doch schlüssig.

Nunja,bei einer Düngung mit 4dt ASS + "ein bischen" doch vollkommen im normalen Bereich.Norg kommt doch für den Raps eh meistens zu spät.Nungut,abgefrorene Blätter stehen dem Raps wieder zur Verfügung.

Freakshow hat geschrieben:Muss ich voll zustimmen. Und selbst dann noch vergleichsweise dünn.

Kann ich nicht beurteilen,dazu fehlt mir die Praxis.Wobei tatsächlich sich der Saatzeitpunkt immer weiter nach hinten verlagert.Alleine schon aus Sicherheitsgründen.
Freakshow hat geschrieben:Vielleicht noch einen Nachtrag dazu: Die Anlage der Ähren korelliert ebenfalls stark mit dem N-Angebot zu diesem Zeitpunkt. Bei künstlich erzeugtem Mangel kann die Pflanze (Gerste und Weizen) "falsche Schlüssen" ziehen.

Ja,Ährchenanlage ist in hungernden Beständen meistens Mist.
Reduktion von unproduktiven Trieb ist eh immer besser zum Beginn des Schossens,aber wurd ja schon geschrieben.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Lonar » Di Feb 28, 2017 20:10

Lacy Laplante hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Naja, bei meinen Flächen wurde langjährig organisch gedüngt. Da liefert auch der Boden einiges nach. Man muss ja das Geld nicht mit beiden Händen raus werfen...

Uhh,wirste wohl eher im Graubereich der organischen Düngung liegen.Wenn nicht schon im tatsächlich illegalen Bereich,wenn du einen so großen Norg Pool aufgebaut hast.Oder aber,deine Abfuhren sind eben nicht die,welche du hier suggerierst.


Nein das muss nicht sein. Es gilt zwar 170kg N aus Tierriescher Herkunft aber die sind ja nicht komplett anrechenbar. Wenn ich jetzt mal von 50% ansetze(rechnet sich einfach) und jetzt 20 Jahre lang die 170kg ausnutze, dann hab ich ja 1700kg pro ha aufgebaut. In den 20Jahren mobilisieren sich je nach Jahr so 20-40kg, weil die Bodenbakterien nicht mehr umsetzen können. Dann hab ich ja effektiv so ca 900-1300kg N im Boden aufgebaut ohne Zwischenfrucht, Unstersaat und Ernteresten.
So hat das mir der Lehrer in der Berufsschule das mal erklärt. Oder ist das Falsch?
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon countryman » Di Feb 28, 2017 21:48

ist halt immer die Frage ob in der Summe Dauerhumus gemehrt oder gezehrt wird.
Wenn Dauerhumus aufgebaut wird, bedeuten N-Überhänge nicht erhöhte Auswaschung.
Wenn massiv Humus abgebaut wird (z.B. Grünlandumbruch) ist Auswaschung fast unvermeidlich.
Da die Mineralisierung nicht analog zum Bedarf der Winterungen verläuft, sind Einsparungen bei der Düngung zuerst an der Spätgabe anzusetzen.
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Re: Termin 1. Düngergabe

Beitragvon Lacy Laplante » Mi Mär 01, 2017 10:17

countryman hat geschrieben:Da die Mineralisierung nicht analog zum Bedarf der Winterungen verläuft, sind Einsparungen bei der Düngung zuerst an der Spätgabe anzusetzen.

Das wollte ich sagen.
Es ist halt blödsinnig sich im Frühjahr auf eine schnelle Mobilisierung von Stickstoff zu verlassen.Es muss schon mit merkwürdigen Dingen zugehen,wenn die Hauptfrucht Getreide zu Vegetationsbeginn bis Schossen aus dem Norg Pool ernährt werden kann.
Größere Mengen N aus dem Bodenvorrat sind doch frühstens Anfang Mai zu erwarten.Natürlich ist dies aber ein Jahreseffekt.

Und Dauerhumus ist auch nicht unbegrenzt aufbaubar.Liegt immer an dem jeweiligen Boden,wieviel aufgebaut weerden kann.Dauerhumus ist auch kein Nährhumus.Ist halt von Dauer :D
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