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Vandalismus, wie sieht es bei euch aus?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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110 Beiträge • Seite 4 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
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Re: Vandalismus, wie sieht es bei euch aus?

Beitragvon amelio » Mo Sep 12, 2011 20:54

Ein ehemaliger Schafkopfpartner, der auch Landwirtschaft studiert hat und jetzt als Vizechef einer gewerblichen Berufsschule auch Landwirtschaftsunterricht an der angeschlossenen Bauernberufsschule gibt, hat sich neuerlich einschuechternd gegen mich aufgebäumt am Telefon "...Gentechnik braucht bei uns keiner!", nachdem ich bedauert hatte, daß wir uns in der stärksten deutschen Körnermaisregion Rottal und Passau Cry3Bb1 Bt nicht einsetzen duerfen.
Da hat er mir noch stolz entgegengeschmettert, daß jetzt Schluß mit Monokultur Mais sei, weil 2013 nur noch zwei Jahre hintereinander angebaut werden darf - "und das ist fix!" (prahlt der staatliche Fachlehrer, der es ja auch den Jungbauern kaum anders hinschmettern wird).
Ich bin stramm dagegen, aber der Feldzerstörevandalismus hat die Rueckendeckung von Grund- und Berufsschullehrern bis zur Aigner, die um das Leben ihrer Kohlschädlinge schmollt, so daß man öffentlich nichts mehr sagen darf. Lese ich hier von mutwillig zerstörten Maisfeldern, muß ich nicht glauben, daß da Lehrer keine schuld daran hätten. Mehr als Medien versauen uns die ökologistischen staatlichen Schulen die Kindergehirne und -gewissen. Medien reflektieren und diskutieren - Schulen peitschen ein mit krimineller Gewissensverstuemmelung, um Vandalismus zu schaffen. Das ist Staatsterrorismus der 68er.
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Re: Vandalismus, wie sieht es bei euch aus?

Beitragvon Buschhacker » Mo Sep 12, 2011 21:02

genau diese Vielfältigkeit mag ich am LT, hier geht es von Vandalismus über Diebstahl bis hin zur totalen Videoüberwachung, Genmais und der von Öko-Faschos gesponserten Reichskristallnacht im Kindergarten.
Gruß Nuno
--------------------------------
„Für mich ist die ganze Welt ein großer Arsch. Und die rechte Arschbacke, das sind die Amerikaner, ja. Die linke Arschbacke sind die Russen und wir hier in Europa, wir sind das [zensiert]" (Götz George, 1985)
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Re: Vandalismus, wie sieht es bei euch aus?

Beitragvon forenkobold » Mo Sep 12, 2011 21:04

Meine Tochter hatte im Gymnasium einen absoluten Öko als Biologielehrer..

Hat die Düngung allgemein angeprangert.. nicht nur die ÜBERdüngung. Als BIOLOGIELEHRER!!!! :roll: :roll:
Und die ganze andere Ökopolemikscheiße verbreitet.
Trotzdem sind 3/4 der Klasse NICHT gegen Gentechnik.
Die Kinder sind nicht so blöd wie man meinen könnte...
die darauf ansprangen bekamen es vom Elternhaus mniteingetrichtert. Und das ist dann die Bagage, die als Kinder Maisfelder zerstört, als Heranwachsende Autos abfackelt, als Altgrüne Wagenburgen auf Bauplätzenj erstellt und später in Landwirtschaftsforen rumtrollt wie der Herbert....
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Vandalismus, wie sieht es bei euch aus?

Beitragvon Schrat » Mo Sep 12, 2011 21:24

Herbert P. hat geschrieben:
movetosweden hat geschrieben:Herbert, du bist mir immer noch ne Antwort schuldig... :wink:


Die Beiträge der mir negativ und beleidigend aufgefallenen User lese ich nicht mehr. Sollte da wider Erwarten was verwertbares bei sein habe ich das nicht gelesen. Aber diese Chance liegt bei nahezu 0 %.
Deine Beiträge überfliege ich aus diesen Gründen ebenfalls meistens deshalb kenne ich deine Frage nicht. Aber nimms bitte nicht persönlich. :wink:


Genau so mach ich es auch. Spart einem ein Haufen Zeit für wichtigere Dinge... :)
Ich bin Atheist. Gott sei Dank!
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Re: Vandalismus, wie sieht es bei euch aus?

Beitragvon amelio » Mo Sep 12, 2011 21:28

Wolfgang77 hat geschrieben:Meine konventionellen Mais haben mir die ansonsten doch recht antriebslosen Dorfjugendlichen verwüstet. ca 100 Kolben runtergerissen (und liegengelassen), Gänge getreten, mehrere Räume mit so 20m².
Ein Rentner hat sie dann daraufhin angesprochen. Die meinten, der Bauer kriegt eh genug und wenn er will soll ers ja zsammräumen kommen. Ich hab der "Gang" dann mal den Trachtenverein geschickt, mit der Androhung einer Sachbeschädigungsanzeige. Die waren dann ganz klein mit Hut und haben alles zusammengeräumt. Angezeigt hab ich sie nicht, das mach ich vielleicht noch, wenn ich nen schlechten Tag hab und noch was finde.

Ist das jetzt auch ne Maisverwüstung?



Ich möchte Sie bitten, eine Anzeige zu machen und die Kinder/Jugendlichen psychologischer Untersuchungen wegen diesem Fall zuzufuehren, damit herauskommt, ob jetzt Schule, Medien oder Elternhaus oder wer auch immer die Gewaltbereitschaft ausgerechnet gegen Mais richten läßt.
Wir haben so sehr viel Gewalt gegen Mais in den vergangenen Jahren, daß man von einem Buergerkrieg sprechen muß, und da wuerde ich gerne mit Sachverständigen mehr Prozesse sehen als daß da immer nur wie unterm *Zensur* der Mob beklatscht wird und sich alle freuen, daß wieder das antiamerikanische Volk stramm beieinander gegen die amerikanischen Pflanzen rennt. Das ist ja wie im Iran hier.
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Re: Vandalismus, wie sieht es bei euch aus?

Beitragvon Biohias » Mo Sep 12, 2011 22:40

amelio hat geschrieben:Ein ehemaliger Schafkopfpartner, der auch Landwirtschaft studiert hat und jetzt als Vizechef einer gewerblichen Berufsschule auch Landwirtschaftsunterricht an der angeschlossenen Bauernberufsschule gibt, hat sich neuerlich einschuechternd gegen mich aufgebäumt am Telefon "...Gentechnik braucht bei uns keiner!", nachdem ich bedauert hatte, daß wir uns in der stärksten deutschen Körnermaisregion Rottal und Passau Cry3Bb1 Bt nicht einsetzen duerfen.
Da hat er mir noch stolz entgegengeschmettert, daß jetzt Schluß mit Monokultur Mais sei, weil 2013 nur noch zwei Jahre hintereinander angebaut werden darf - "und das ist fix!" (prahlt der staatliche Fachlehrer, der es ja auch den Jungbauern kaum anders hinschmettern wird).
Ich bin stramm dagegen, aber der Feldzerstörevandalismus hat die Rueckendeckung von Grund- und Berufsschullehrern bis zur Aigner, die um das Leben ihrer Kohlschädlinge schmollt, so daß man öffentlich nichts mehr sagen darf. Lese ich hier von mutwillig zerstörten Maisfeldern, muß ich nicht glauben, daß da Lehrer keine schuld daran hätten. Mehr als Medien versauen uns die ökologistischen staatlichen Schulen die Kindergehirne und -gewissen. Medien reflektieren und diskutieren - Schulen peitschen ein mit krimineller Gewissensverstuemmelung, um Vandalismus zu schaffen. Das ist Staatsterrorismus der 68er.

Na gut das sie in der Agrarpolitik nichts zu melden haben :D
Ich hab nie ein konvi Maisfeld zerstört oder ähnliches, und ich kenn auch sonst keinen ökobauer der so drauf ist...
im Rottal, war gestern erst in ried, gibts doch ein bisserl zu oft mais auf mais, z.t. schon über 30 jahre
wenn man dann mit schülern der höheren Landbauschule spricht ist ihnen auch bekannt, ohne sie darauf direkt anzusprechen,
wie ausgelaugt und fertig der boden dort zum großteil ist........
die können auch froh sein wenn wenigstens ein teil des bodens noch zu retten ist :roll:
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Re: Vandalismus, wie sieht es bei euch aus?

Beitragvon SHierling » Mo Sep 12, 2011 23:04

Mal davon abgesehen, daß ich freigesetzte GVO auch für nicht tragbar halte - hier in der Gegend wird (Biosphärenreservat) auch dauernd gegen Mais gewettert, und Biogas und Bla - aber andererseits: wenn ich mir zB Getreide in den letzten 10 Jahren so angucke - im Frühjahr vertrocknet und im Sommer verregnet und verpilzt, und das eben nicht nur "mal", sondern schon fast "alle Jahre wieder": wer will denn das noch machen, wenn ers nicht nötig hat? Der Mais kriegt das immer noch irgendwie hin, alles andere versäuft im Winter, kommt im Frühjahr erst gar nicht in Gang und fällt dann aus, bevor mans dreschen kann oder vergammelt auf dem Halm, das würd ich auch nicht mehr als nötig angucken wollen, ich kann die Leute verstehen, die hier an die (inzwischen genehmigte) Biogasanlage mit drangehen.
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Re: Vandalismus, wie sieht es bei euch aus?

Beitragvon Biohias » Mo Sep 12, 2011 23:51

das war auch nicht negativ gemeint, aber so gut kann es doch für keinen boden sein wenn er über
30 jahre mit einer frucht(egal welcher!!) bestellt wurde.
es mag sein das es standorte gibt auf denen es wenig sinnvolle alternativen gibt :roll:
und ja es stimmt auch das der mais auf gut wasserführenden böden mit guter nährstoffversorgung top erträge bringt,
das habe ich auch nicht in frage gestellt....
bin auch am überlegen ob ich nicht nächstes jahr mal wieder KM für ccm anbaun soll....
Und der Maiszünsler kann durch effektive mechanische zerkleinerung(mulchen) der erntereste problemlos in schach gehalten werden,
laut einer studie die ich vor kurzem gelesen hab :wink:
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Re: Vandalismus, wie sieht es bei euch aus?

Beitragvon amelio » Di Sep 13, 2011 7:16

Biohias hat geschrieben:
amelio hat geschrieben: Das ist Staatsterrorismus der 68er.

ein bisserl zu oft mais auf mais, z.t. schon über 30 jahre
wenn man dann mit schülern der höheren Landbauschule spricht ist ihnen auch bekannt, ohne sie darauf direkt anzusprechen,
wie ausgelaugt und fertig der boden dort zum großteil ist........
die können auch froh sein wenn wenigstens ein teil des bodens noch zu retten ist :roll:


Die Dominanz der Ökos tritt aber seit jeher als Monokultur auf und liebt es, Vielfalt zu verbieten.
Ich schreibe Euch schlechteren Landwirten nicht die besseren Maßnahmen vor, aber ich darf daran gemahnen, daß Eure Politik Vandalismus im Maisfeld ist und immer war, auch wenn Ihr selber Mais anbaut und den Reihenabstand auf 35cm herunterbringt, damit gar kein Licht mehr an den Fuß und kaum mehr eines an den Kolben kommt.
Bei Maismonokultur kann ich nur ein uebermäßiges Humuszehren aber keine "Auslaugung" sehen.
Daß der pH-Wert im Maisboden anders sein sollte als im Luzerneschlag, sollte nicht fundamentalistisch mißbraucht werden, aber die Gruenen fuehren solche gesellschaftsbestimmenden Diskussssionen.
Bei Mais und Zuckerruebe sind wir näher beieinander, aber da paßt es den Gruenen wieder gar nicht, weil sie Castropartei sind und nur Rohrzucker unterstuetzen. Jetzt reden sie uns die idealen pH-Werte unter 7 fuer Mais und ZR schlecht und reden immer von Auslaugung.
Was die Humusnachlieferung in Hackfruechten angeht, habe ich sehr schöne Kunstmistverfahren entwickelt, die nicht mehr die EHEC-Gefahr der Bios mitbringen aber von den Gruenen und anderen Ökologisten mir seit drei Jahrzehnten schlecht geredet oder verboten werden.
Meine Schwester ist mittlerweile an EHEC erkrankt, wäre beinahe nach dem Verzehr von AbHofBioware gestorben und leidet ewig an den nicht kurierbaren Folgen.
Hätte die deutsche "Graue Eminenz der ökofaschistischen Volxmacht" mich nicht vor dreißig Jahren rundum eingeschränkt und terrorisiert, könnten so viele Menschen heute noch leben, gesund sein, hätten fuer eine besser Zukunft der Menschheit sich einsetzen können...
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Re: Vandalismus, wie sieht es bei euch aus?

Beitragvon amelio » Di Sep 13, 2011 8:11

ihc833 hat geschrieben:Ich glaube es gibt da so ein Mais-Vorurteil :

.


Auf Sandböden muß allerdings eine moderatere und regelmäßigere Kalkung erst einmal die Basis fuer das beste Wachstum beim Mais legen. Sie duerfen ja die Anionenaustauschkapazit nicht vernachlässigen.
Die Kationenaustauschkapazität haben Sie persönlich ja geschenkt mit den Chloriden von k+s.
Guelle kann bei Ihnen auf dem Red Slipper an der Roten Stricke deshalb gleich einmal zu viel sein.
Da ist der Unterboden nicht wichtig fuer die Ertragshöhe sondern nur als Problem zu sehen: geologisch mit Kupfer aus dem Buntsandstein und haldisiert das viele Magnesium neben dem schädlich hohen Chlor, Natrium und Kalium. Da brauchen Sie uns doch nicht den WWurzelbohrer an den Hals wuenschen, wenn eh schon die Gruenen und die ÖDP ihn im Rottal aussetzen, um in der ganzen Republik die Fruchtfolgediktatur einzufuehren: ab 2013 in Suedostbayern und nach der Wahl 2014 in D, wenn nicht eine neue Partei den allgemeinen *Zensur* der Ökoeminenz aufhält.
Statt mit den Ökos Krieg gegen uns zu fuehren, möchte ich Ihnen persönlich den Einsatz der Minenräumer von Krohn www.krohn.de empfehlen, die Ihnen Kalk zur Zerstörung des Dinosaurierkationenaustauschers der k+s bis in einen Meter Tiefe in den Boden einarbeiten. Diese Friedensarbeit muß k+s bezahlen, und dann sollen Medien das brav begleiten, damit andere Betroffene das auch machen lassen.
Spätestens zwei Jahre nach der Sanierung haben Sie unter dem Monte Kalino den schönsten Mais stehen, wenn Sie bei der Kalkung den besten Kalkerfachmann Deutschlands Heinz Juergens www.kalkenmitjuergens.de mit Krohn arbeiten lassen und am Rande auch meine weiteren Duenge- und Kulturmaßnahmen bedenken wollten.
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Re: Vandalismus, wie sieht es bei euch aus?

Beitragvon amelio » Di Sep 13, 2011 8:47

Biohias hat geschrieben:das war auch nicht negativ gemeint, aber so gut kann es doch für keinen boden sein wenn er über
30 jahre mit einer frucht(egal welcher!!) bestellt wurde.
es mag sein das es standorte gibt auf denen es wenig sinnvolle alternativen gibt :roll:
und ja es stimmt auch das der mais auf gut wasserführenden böden mit guter nährstoffversorgung top erträge bringt,
das habe ich auch nicht in frage gestellt....
bin auch am überlegen ob ich nicht nächstes jahr mal wieder KM für ccm anbaun soll....
Und der Maiszünsler kann durch effektive mechanische zerkleinerung(mulchen) der erntereste problemlos in schach gehalten werden,
laut einer studie die ich vor kurzem gelesen hab :wink:


Monokulturen sind schöner zur langfristigen Bodenerhaltung prädestiniert als komplizierte Fruchtfolgen. Heutige Forschung beschäftigt sich nur mehr Schmarren, wenn sie öffentlich getragen ist, weil der Guru der Öffentlichkeit ein aufgeblähter Ökogermknödel ist.
Mit der Wasserfuehrung sind Sie einem Kaliberschmäh aufgesessen: die Luftfuerung ist viel wichtiger!
Hat der Mais einen nassen Fuß, leidet er. Hat er andauernd einen nassen Unterboden, darbt er mit der besten Duengung: das hätten Sie aus klugen Worten lesen können, an die Sie sich gehängt haben.
In unseren Breiten vertrocknet jetzt in der Orioneiszeit (von mir nach dem Orionzweig der Milchstraße benannt, weil wir mit unserem Sonnensystem von dem jetzt ein bisserl mehr wolkenbildenden Himmelsstaub bekommen) kaum einmal ein Maisfeld - selbst in Mainfranken nicht. Dort aber hilft die beste Bodenbearbeitung und das beste Mulchen mit staatlich empfohlenem Grubbern nichts: da fault dem Dennerlein immer die Ernte weg, solange er nicht biotechnischen Fortschritt nutzen darf, um sauberes Futter zu erzeugen.
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Re: Vandalismus, wie sieht es bei euch aus?

Beitragvon Herbert P. » Di Sep 13, 2011 19:07

Biohias hat geschrieben:Na gut das sie in der Agrarpolitik nichts zu melden haben :D
Ich hab nie ein konvi Maisfeld zerstört oder ähnliches, und ich kenn auch sonst keinen ökobauer der so drauf ist...
im Rottal, war gestern erst in ried, gibts doch ein bisserl zu oft mais auf mais, z.t. schon über 30 jahre
wenn man dann mit schülern der höheren Landbauschule spricht ist ihnen auch bekannt, ohne sie darauf direkt anzusprechen,
wie ausgelaugt und fertig der boden dort zum großteil ist........
die können auch froh sein wenn wenigstens ein teil des bodens noch zu retten ist :roll:


Das bestätigt doch meine Beiträge haargenau. Danke für diesen aufschlußreichen Beitrag. Es gibt hier also doch brauchbare Forumsteilnehmer.
Ich würde wetten das es sich bei den 30 Jahre Monokultur Maisanbauern um Konventionelle handelt.
Ein biologischer nachhaltiger Landwirt kann sich sowas doch überhaupt nicht leisten.
Beim Konventionellen wird einfach eine Schippe Dünger und Pestizide draufgepackt und schon funktioniert der 30 jährige Maisanbau. Man sollte diese Landwirte fragen was sie sich dabei denken.
Ich kann mir nicht vorstellen das nach 30 Jahren Maisanbau dieser ausgebrannte Boden noch in der Lage ist den Kunstdünger zu halten. Da geht doch wieder das meiste ins Grundwasser. :?
Deshalb muss ein Umdenken politisch motiviert werden. Prämien weg von der konventionellen Landwirtschaft hin zur biologischen wie es die Grünen fordern. Ich hab keine Lust diesen eben genannten Landwirt und sein handeln mit meinen Steuergeldern zu unterstützen wohl aber einen ökologischen Biolandwirt.
Werden sämtliche Prämien auf Bioanbau umgemünzt kosten biologische Produkte vermutlich wesentlich weniger als jetzt. Somit dürfte der biologische Landwirt seine Produktion weiter ausdehnen und der Natur wäre geholfen.

Gruß Herbert
Herbert P.
 
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Re: Vandalismus, wie sieht es bei euch aus?

Beitragvon Herbert P. » Di Sep 13, 2011 19:11

Schrat hat geschrieben:
Herbert P. hat geschrieben:
movetosweden hat geschrieben:Herbert, du bist mir immer noch ne Antwort schuldig... :wink:


Die Beiträge der mir negativ und beleidigend aufgefallenen User lese ich nicht mehr. Sollte da wider Erwarten was verwertbares bei sein habe ich das nicht gelesen. Aber diese Chance liegt bei nahezu 0 %.
Deine Beiträge überfliege ich aus diesen Gründen ebenfalls meistens deshalb kenne ich deine Frage nicht. Aber nimms bitte nicht persönlich. :wink:


Genau so mach ich es auch. Spart einem ein Haufen Zeit für wichtigere Dinge... :)

:D
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Re: Vandalismus, wie sieht es bei euch aus?

Beitragvon SHierling » Di Sep 13, 2011 19:19

Herbert, hast Du die CC-Richtlinien überhaupt schon mal gelesen?
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Re: Vandalismus, wie sieht es bei euch aus?

Beitragvon dodgeviper506ps » Di Sep 13, 2011 19:52

Herbert, was meinst du was passiert wenn die Subvention auf den Bioanbau ausgelegt werden?

Dann beginnt das große Rechnen, ob sich konvi überhaupt noch lohnt. Viele werden dann auf biologischen Anbau wechseln, nur macht das die Sache besser, wenn Betriebe nun 200ha Bio anbauen? Das wird dann genau so industriell verwaltet wie die ganzen Jahre vorher.
-Aus ist der Traum!
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