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Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon germane » Di Mai 25, 2021 17:23

DWEWT hat geschrieben:Die ehemalige Weinkönigin ist fassungslos und fordert ein Tierhaltungsverbot für den Landwirt. Damit überschreitet sie ihre Kompetenzen ganz erheblich! Darüber zu befinden, ist Sache der Justiz.
In einem Radiobeitrag vom heutigen Tage zu diesem Fall wird gesagt, dass Mitarbeiter des Vet.-Amtes am Dienstag noch vor Ort waren. Ist damit der letzte oder der heutige Dienstag gemeint?


Fordern kann sie das, wie Lischen Müller auch.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Sturmwind42 » Di Mai 25, 2021 17:40

Es ist schlimm keine Frage, aber vor einer Be-Ver-urteilung sollte man schon genauer hinschauen wie es denn so gekommen ist !
Hab mal zusammen mit dem Vet.amt einen kleineren Betrieb geräumt, der Mann hat mir fast etwas leid getan. Kann man nur hoffen dass man selbst nie in so eine Situation kommt .

Dass es 150 Stück sind, dafür ist die (Fehl)-politik (absichtliche Überproduktion um möglichst billiges Fressen fürs Volk zu haben ) mitverantwortlich bzw hauptverantwortlich !
Dort wo früher 50 St gereicht haben, reichen heute keine 500 mehr, fast egal welche Produktionsrichtung , von denen die die No.Name -Massenmärkte beliefern (müssen) .
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon clemi » Di Mai 25, 2021 18:01

moinsen,

ja das ist n drama für die tiere da und auch für den bauern, aber da sieht man mal wieder welche hohe verantwortung wir ja haben wenn so einer da wahrscheinlich alleine über 200 rindviecher versorgen muss um rum zu kommen....tja, und dann mal aus welchen gründen auch immer ausfällt...

aber wie gesagt das ist ne trägödie und da sollte man jetzt keine hetze veranstalten sondern helfen.
auch unsere weinkönigin hat sich da mit ihren schnellen ansagen zu weit aus dem fenster gelehnt meiner meinung nach.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Sturmwind42 » Di Mai 25, 2021 18:18

clemi hat geschrieben:moinsen,
sondern helfen.

Das wird jetzt auch zu spät sein, vorher hätte er wohl besser Hilfe gebraucht . Wer weiss schon wie lange er schon kämpfte und evtl aus Scham sich keine Hilfe geholt hat, in welcher Form auch immer.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon julius » Di Mai 25, 2021 19:11

Sturmwind42 hat geschrieben:
Dass es 150 Stück sind, dafür ist die (Fehl)-politik (absichtliche Überproduktion um möglichst billiges Fressen fürs Volk zu haben ) mitverantwortlich bzw hauptverantwortlich !
Dort wo früher 50 St gereicht haben, reichen heute keine 500 mehr, fast egal welche Produktionsrichtung , von denen die die No.Name -Massenmärkte beliefern (müssen) .


Viel Vieh wäre weniger das Problem wen man sich Angestellte leisten könnte aber das ist bei vielen nicht möglich wegen schlechter Preise. Einer meiner ehem Klassenkameraden hat nach Ausfall der Altenteiler als 1 Mann Betrieb alleine 100 Kühe und den Haushalt muss er auch noch machen.
Da wird dann mitten in der nacht gemolken und tagsüber die andere Arbeit erledigt aber da ausserhalb vom Ort stört das keinen.
Mich wundert wie der das schafft aber mal sehen wielange noch.
Hoffenbtlich endet das bei ihm nicht ähnlich tragisch eines Tages wie in dem Link und er verkauft noch rechtzeitig seine Milchkühe aber viele hören einfach viel zu spät auf weil die den Schalter nicht umlegen können das ist für viele ihre Lebensaufgabe und es wurde aufgrund der Beratung viel Geld in größere Ställe investiert.
Das ist dann nicht so einfach wie ein Angestellter der seine Arbeitsstelle kündigt.
julius
 
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon T5060 » Di Mai 25, 2021 20:03

Der Typ hatte bestimmt ein temporäres Nudel-Problem, da ist nix kriminelles und da ist auch nichts tierquälerisch-sadistische. Futter war ja auch genug da.
Letztlich ist es eine Frage, ob man eine offene Unternehmenskultur hat. Bei uns würde es das Milchauto sofort mitbekommen, wenn was schief läuft.
Dann kommt bei uns immer jemand zu Stallzeiten vorbei und fragt wie die Aktien stehen.

Und wenn man jemand im Dorf hat, der für sich alleine wirtschaftet, muss man halt immer ein wenig ein Auge drauf werfen
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon clemi » Di Mai 25, 2021 20:11

moinsen,

ja das ist klar wenn der milchtanker alle 2 tage kommt , merkt der schon wenn auf einmal keine milch im tank ist.... :?:

naja...aber verhungern kann ich auch so aus der ferne nicht so richtig glauben...also das braucht ja doch wochen bis die rindviecher so weit sind dann.......aber alles spekulatius....trotzdem schade.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon julius » Di Mai 25, 2021 20:31

Der Landwirt muss sich warm anziehen und sollte sich einen gute Rechtsanwalt suchen :
https://www.nordbayern.de/region/rothen ... 1.11096589

Bei den letzten Kontrollen war bei ihm noch alles in Ordnung die Kontrollen waren aber schon ne weile her

Betrieb 2018 zum letzten Mal kontrolliert
In diesem Fall sind das das Landratsamt und das Veterinäramt in Ansbach. Der betroffene Betrieb sei 2017 und 2018 zum letzten Mal kontrolliert worden, sagte die Sprecherin des Landratsamtes, Josephine Georgi. Tierschutzverstöße seien nicht festgestellt worden, der Stall sei in gutem Zustand gewesen, Futter ausreichend vorhanden.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon julius » Di Mai 25, 2021 20:50

clemi hat geschrieben:moinsen,

ja das ist klar wenn der milchtanker alle 2 tage kommt , merkt der schon wenn auf einmal keine milch im tank ist.... :?:


Es heisst Masttiere hatte der aber an der Stalltüre ist dieses Schild vom BBV angebracht was dann eher Kühe wären :

https://mediaproxy.nordbayern.de/v3/ima ... $w=7823fee

Unsere Milch macht Bayern stark

https://www.flickr.com/photos/barockschloss/4694487592
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Paule1 » Di Mai 25, 2021 21:12

So wie das ausieht war das ein Milchviehbetrieb, doch wenn er nur noch Mastiere hat kommt da nicht so schnell jemand vorbei außer er ist bei QS dabei.

Ein Bauer läßt doch seine Tiere nicht verhungern, da muß er krankt sein, ob Körperlich oder Seelisch, allerdings wäre da natürlich auch noch ein Unterschied.

Er war wohl Alleine auf dem Hof, sonst wäre es ebenfalls unerklärlich.

Den hätte doch die Biogasanlage reichen müssen von der Arbeit her meine ich mal, doch so einfach kommt man aus der Nummer auch nicht mehr rauß, wenn es gesundheitlich nicht mehr geht :idea:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Gronachtaler » Di Mai 25, 2021 21:31

Scheisse der Betrieb ist in meiner Nähe aber auf Bayrischer Seite was da abgegangen ist weiss ich nicht mir tun Viecher und Bauer /Bäuerin leid.
Kollegen bevor Ihr in solche Überforderungen kommt sucht euch vorher Aushilfen 450 euro kräfte etc .man muss dazu über den eigenen Schatten springen ja aber viele helfen echt gern im Stall aus. Wr haben das selbst erlebt da kann auch eine Scheidung etc den Ablauf nicht völlig aus dem Ruder schmeissen
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon S 450 » Di Mai 25, 2021 23:04

Bei mir im Nachbardorf gibt es auch so einen Almöhi. Als der sich mal das Bein gebrochen hatte ist der erste Betriebshelfer nach 15 min wieder gegangen... Dann hat sich sein Nachbar, unser LU darum gekümmert. Eine Box Färsen verkauft damit Geld für den Melkstand da war (es hat gespratzelt...) und dann gings mit 2 Betriebshelfern los... Von außen konnte man da auch nichts sehen. nur ein Teil vom Hof war halt immer dreckig weil nicht befestigt.

Ich kenne den Betrieb nicht persönlich, aber der Betriebsleiter müsste Mitte 40 sein, der Senior entsprechend älter. Wie ich schon geschrieben habe: der Hof ist wirkliche etwas abgeschieden. 500 m nach dem Stall kommt die A7, südlich und östliche dann die Ausläufer der Frankenhöhe. Evtl. hat die Autobahn einen Teil des Lärmes überdeckt...
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Sturmwind42 » Mi Mai 26, 2021 6:42

Ich würde da einen Fall kennen da war ein Pachthai und ein Erbhai sofort und ganz besonders fürsorglich zur Stelle !
So kannte man bis dato diese beiden noch gar nicht .
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Kartoffelbluete » Mi Mai 26, 2021 7:59

Der muss ja dort alleine gewohnt und gewirtschaftet haben. Denn Rinder verhungern nicht von Heute auf Morgen,
solange die Wassertränke noch funktioniert. Wenn da noch jemand mitgewohnt hätte, der oder die hätte dann ja
bestimmt Hilfe geholt? Wirklich tragisch :!: Aber ich staune immer, wenn ich machmal so mitbekomme, wie manche
Jungs alleine, oder nur mit gebrechlichen Altenteiler, ihren Hof umtreiben! Respekt :!: Ich könnte das nicht, da würde
es bei mir auch die Panzersicherung raushauen. :?
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon julius » Mi Mai 26, 2021 9:21

Kartoffelbluete hat geschrieben:Der muss ja dort alleine gewohnt und gewirtschaftet haben.
Aber ich staune immer, wenn ich machmal so mitbekomme, wie manche
Jungs alleine, oder nur mit gebrechlichen Altenteiler, ihren Hof umtreiben! Respekt :!: Ich könnte das nicht, da würde
es bei mir auch die Panzersicherung raushauen. :?


Da gibt es hier einige davon. Da muss man sich wundern wie die das schaffen.
Da sind welche dabei die haben seit 30 Jahren keinen Tag frei ud die gehen auch mit Grippe in den Stall.
Gefährlich ists auch wenn der Altenteiler mit 80 Jahren noch mit allen Maschinen fährt und nicht mehr fit ist. Da gabs hier schon den ein oder anderen Vorfall aber zum Glück meist nur Maschinenschaden.
Gibt dann noch viele Junggesellen da ist keiner mehr auf dem Hof auch kein Altenteiler. Da kommt dann noch einkaufen und Hausarbeit dazu.
Wenn der dann seelisch am ende ist und kann nicht mehr, merkt das so schnell keiner weil keiner da ist.
Und alleine mit ihrem Betrieb gehen viele dann nicht zum Arzt oder nicht ins Krankenhaus weil der Betrieb muss weiterlaufen was man verstehen kann. Gerade bei Milchvieh ist das nicht so einfach.
Da hat es jeder Angestellte einfacher.
Man darf nicht an die Zukunft denken bei den vielen Junggesellen die alleine mit großen Ställen rumwurscheln und die alle älter werden.
Da werden leider noch mehr solche Fälle folgen ist zu befürchten weil viele zu spät ihre Kühe verkaufen. Es geht alleine auch ohne Milchkühe und ohne Vieh, entweder gleich verpachten oder das Futter verkaufen. Das Problem ist doch das viele durch die Beratung große Ställe gebaut haben und dann später oft alleine da stehen was man damals nicht berücksichtigt hat.
julius
 
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