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Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon marius » Di Jan 14, 2020 22:53

T5060 hat geschrieben:Als es mir vor 10 Jahren mal Scheisse ging, kamen gleich zwei CDU/BV-Funktionäre vorbei und wollten mir Arbeit abnehmen, in dem sie alles für 20 Jahre pachten wollten.
Der mir empfohlen hatte die Landwirtschaft aufzugeben.


Das wäre doch der Idealfall gewesen wenn wir ehrlich sind, da hättest den Plunder von deinem ( mit Verlaub nicht böse gemeint ) Auslaufbetrieb vor 10 Jahren versilbert und an der Börse investiert.
Selbst ohne Ahnung an der Börse wären da im breiten Dow Jones Index 200 % Gewinn + Dividende drin gewesen. Je nach Kauf bis 31.12. 2008 auch noch alles steuerfrei bis heute.
Stattdessen hast gar noch sinnlos Kapital die letzten 10 Jahre im Betrieb verbrannt durch allerlei Investitionen was später auch noch kostenpflichtig Rückbauen musst, also Abriss und Entsorgungskosten und die nicht unterschätzen.

Denn sind wir mal ehrlich und realistisch. Eure lächerlichen 80 oder 100 Kuh Familienbetriebe sind doch keinesfalls wettbewerbsfähig am Weltmarkt, selbst ohne Personalkosten. Da reichen die übrigen jährlichen Kostensteigerungen aus um solche Betriebe wahrlich aufzufressen. Augen öffnen.
Und auf die Subventionen incl der üppigen Förderprogramme und Vergünstigungen vom Steuerzahler würde ich micht nicht ewig verlassen. Die rebellieren, insbesondere bei Nutztierhaltern und konventionellen Betrieben, und wollen denen den Geldhahn zudrehen.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon germane » Di Jan 14, 2020 23:03

marius hat geschrieben:Mobbing in Deutschland funktioniert also noch, zum Leidwesen der Landwirte. :?
Bauernkinder sollen in Schulen teilweise zur " untersten Unterschicht " gehören, also auch typische Mobbingopfer wie ihre Eltern.


Habs schon mal hier geschrieben und meine Meinung nicht geändert:

In der Rolle, in der mal die Juden waren, ist momentan die konventionelle Landwirtschaft. Der Charakter der Gegenspieler ist noch der Gleiche. Nix gelernt, trotz Millionen für Antifa!
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon marius » Di Jan 14, 2020 23:21

Übrigens, ich hab Beziehungen in ganz Deutschland und zwar in fast allen Bereichen und in viele Sparten und zwar in die Internas also hinter die Kulissen.
So kenne ich z.b. alle 5 Betriebe die da im Allgäu zuletzt rasiert wurden mit Namen, Adresse, Wohnort usw obwohl ich nicht da wohne.

Nur mal so zum Nachdenken weil hier das Wachstum des nun geschlossenen Betriebes ständig kritisiert wird. Der ist nicht zum Spaß gewachsen. Hier mal ein Auszug des Jungbauers ( M.S. ) von diesem Betrieb :

Challenge- Nahrungsmittel sollten mehr Wert sein!
Es ist erschreckend was Getreideprodukte, Fleisch- und Wursterzeugnisse, Milch, Butter, etc. in den Supermärkten kosten und was der Landwirt eigentlich daran verdient...nämlich nicht viel!!!
Ich möchte hier darauf Aufmerksam machen, dass #Essenmehrwertseinsollte.


Recht hat er und die politischen Vorgaben in diesem Zuge nur erfüllt notgedrungen übers Wachstum.
Nur schiebt jetzt die Politik ( Verursacher der Misere ) den schwarzen Peter geschickt den Landwirten zu.

Im übrigen wurde dieser geschasste Betrieb kürzlich für 2 Kühe mit über 100 000 kg Milch Lebensleistung ausgezeichnet.
Das soll schon was heissen.


Das Problem sind bei Dumpingpreisen, hohen Produktionskosten und dazu auch noch sehr hohen Standarts, dass unter diesen Umständen und Kombination kaum Betriebe langfristig überleben können.
Die Landwirtschaft, insbesondere konv. Nutztierhaltung dürfte also aus D weitgehend abwandern.
Davor werden sich viele Dramen auf den Betrieben abspielen...
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon eifelrudi » Mi Jan 15, 2020 8:04

Zum Helfen der Landwirte im Notfall untereinander: Früher war ich auch der Meinung in der Not hilft man jedem weiter, seitdem aber mehrere denen ich weitergeholfen habe aus Dankbarkeit versucht haben meinen Betrieb durch Lügen etc. zu Schädigen denke ich anders darüber. Wer sich mir gegenüber im normalen Leben wie ein Arsch benimmt bekommt nur noch von mir Hilfe bei Lebensgefahr.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon marius » Mi Jan 15, 2020 11:53

Naja, jedenfalls gehts im Süden bzw Allgäu schon heftig zu.
Wobei ich garnicht weiss ob Landsberg zum Allgäu gehört. Da wurden nämlich ebenfalls bei einem Landwirt übers Veterinärmat nun Kühe abgeholt.
Wäre dann schon der 6 Betrieb der im Kreuzfeuer liegt und vor Gericht landet.
Naja, jedenfalls wenn der Betrieb aus Dietmansried mit Tierhaltungsverbot allein 2019 zwei Kühe mit neu erreichten 100 000 kg im Stall stehen hat, ist das kein schlechter Landwirt. Da muss ich ihm als Ex Kuhlandwirt mal beistehen weil ich selber mal eine Braunvieh mit über 100 000 kg hatte.
Man könnte in den aufgemotzten Berichten glatt meinen der hätte keine Ausbildung und keine Ahnung.
Sowas grenzt schon an Hetzjagden und übler Verleumdung. Nach so einem Fall sind die Betroffenen gebranntmarkt fürs Leben und werden schief angesehen obwohl das rechtschaffende Leute sind die dem vorgegebenen Weg der Politik gefolgt sind ( freier Markt - Weltmarktpreise ).

Die Nachrichten von diesen neuerlichenTierskandalen gehen wieder quer durch die Republik.
Ihr solltet mal online diverse Beiträge lesen. Da wünschen nicht wenige User ALLEN Landwirten die Pest an den Hals.
Die wären doch alle gleich und profitgeil.
Das eh schon tiefe Ansehen des Bauernstandes liegt also immer mehr im tiefen Dreck begraben.

Dazu haben natürlich auch die Sokos und Tierschützer wieder ganze Arbei geleistet.
Da wurden wieder Fotos von Tierkadaver von diesem Betrieb im gesamten Netz veröffentlicht. Ist doch klar das die Bürger das auf die Palme bringt. Aber das bei 500 Kühen mehr Tiere verenden als beim 50 Kuhbetrieb ist doch klar, aber eben nicht dem Laien.
Da kalbt doch jeden Tag 1-2 Kühe und dann ist immer was los.
Aber diesen Tierschutzverbänden gehts um Spenden. Und umso reisserischer ( auf Kosten der Landwirte ) ihre Berichte und Fotos umso mehr klingelt die Spendenkasse, aber auch der Hass gegen Landwirte bauscht sich weiter auf, was diesen Organisationen aber in die Karten spielt damit sich der Druck auf die bösen Landwirte weiter erhöht.

Ich bin wirklich heilfroh keine Nutztiere mehr zu haben. Langsam werden das wahre Hetzjagden gegen Landwirte.
Und wenn verschuldete Betriebe dann noch vom Amt geschlossen werden und die Bank nicht mehr bedient wird, sind das heftige Fälle.
Im Süden soll es auch jüngst eine Brandstifterserie geben, gegen Landwirte. Ob das mit den jüngsten Tierskandalen dort zusammenhängt weiss man nicht.
Bzw ob es sich um einen Bauernhasser als Täter handelt wäre in diesem Zusammenhang auch denkbar.

https://www.merkur.de/bayern/landsberg- ... 21561.html

Ich für meinen Teil schau das ich meinen konventionellen Hobbyackerbau ende 2020 schliessen werde. Nicht das ich auch noch unter die Räder militanter Umweltschützer oder ausser Kontrolle geratener Bauernhasser ( es werden täglich mehr ) gerate.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Hosenträger » Mi Jan 15, 2020 12:11

@ marius!
Was man sät, das erntet man. Und das um ein Vielfaches. Wenn die Verbreiter von Haß/Neid... dann ernten müßen, da möchte ich nicht in deren Haut stecken!
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon T5060 » Mi Jan 15, 2020 14:25

Hosenträger hat geschrieben:@ marius!
Was man sät, das erntet man. Und das um ein Vielfaches. Wenn die Verbreiter von Haß/Neid... dann ernten müßen, da möchte ich nicht in deren Haut stecken!


Also im vorliegenden Fall ist das ja wohl der Supergau was einem als Landwirt passieren kann.

Erst behindert man die Familie bei der baulichen Entwicklung, dann verunglückt der Junior schwer was die gesamte Familie belastet,
dann schleift infolge der ganze Betrieb, das nimmt der Landkreis dann gleich zum Anlaß einen Betrieb verschwinden zu lassen, der der räumlichen Entwicklung
oder ein paar Parteibonzen im Wege steht
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon julius » Mi Jan 15, 2020 15:10

Den Vogel schiesst der Landrat ab der hat in unserer Zeitung geschrieben im wäre das unbegreiflich wie ein gut ausgebildeter Landwirt seine Tiere so verkommen und verwahrlosen läßt und hetzt noch mit statt die Bevölkerung aufzuklären.
Der macht es sich einfach. Der müßte doch wissen das der Junior einen schweren Unfall hatte und das wegen nicht genehmigter Ställe die Tiere in Notunterkünften stehen wenn das stimmt.
Ist doch klar das die dann nicht 100 % sauber sind und alles nochmehr Arbeit ist weil alles gemistet und eingestreut werden muss.
Dann spielt er das Unschuldslamm. Er ist Politiker und hat die Schleuderpreise bei Milch auch irgendwie zu verantworten weil er jetzt alle Schuld von sich weisen möchte in seiner weissen Weste.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon DWEWT » Mi Jan 15, 2020 15:36

julius hat geschrieben: das wegen nicht genehmigter Ställe die Tiere in Notunterkünften stehen wenn das stimmt.
Ist doch klar das die dann nicht 100 % sauber sind und alles nochmehr Arbeit ist weil alles gemistet und eingestreut werden muss.
Dann spielt er das Unschuldslamm. Er ist Politiker und hat die Schleuderpreise bei Milch auch irgendwie zu verantworten weil er jetzt alle Schuld von sich weisen möchte in seiner weissen Weste.


Das ist jetzt aber ziemlich absurd. Wenn ich keine neuen Ställe bauen kann/darf, dann hat sich mein Tierbestand an meinen Möglichkeiten zu orientieren! Ich beginne mit der Aufstockung, wenn die Unterbringungsmöglichkeiten verbindlich geklärt sind und nicht schon vorher. Was hat ein Lokalpolitiker/Landrat mit der Milchpreisgestaltung zu tun? Gar nichts! Für den desolaten Milchpreis, sind zunächst mal die über Bedarf produzierenden Landwirte selbst verantwortlich. Es ist immer wieder das Gleiche, die Schuld wird zuerst bei anderen gesucht, nur nicht bei sich selbst.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon marius » Mi Jan 15, 2020 21:10

Analysieren wir mal die IST SItuation.
Die Politik hatte und hat das Ziel billige Nahrungsmittel in D zu produzieren.
Daher wurde u.a. die Quote abgeschafft und auf den billigen Weltmarktpreis gezählt.

Nun sieht die Politik, dass sich diese billige und politisch gewünschte Produktion auf Masse nicht mit den Gutmenschen ( grosse Wählermasse ) in D. vereinen läßt.
Ein riesen Problem denn teurer werden dürfen Nahrungsmittel nicht trotz explodierender Kosten hierzulande, somit gibts eigentlich nur noch eine mittelfristige Lösung : In D. nur noch viehlos oder Biotierhaltung mit staatlichen Zuschüssen der Gutmenschen als kleine Marktnische wie Direktvermarktung, aber der große 90 % Rest wird eben importiert.
Dann sind auch die lästigen Tier.- und Umweltprobleme in D. gelöst, womit die Politik immer mehr unter Druck gerät.

Und wenn, wie es aussieht, die Zölle für Nahrungsmittelimporte zugunsten der Industrieexporte abgeschafft werden, werden Nahrungsmittel in D in den Läden gar nochmal deutlich günstiger, als sie heute zu haben sind.
Bisher wurde zum Schutz der deutschen Landwirte neben jede Menge EU Gelder auch noch hohe Importzölle auf Agrarimporte draufgesattelt.
Nur mal so zu eurer Info zu den Zöllen auf Amerikaimporte.
Milchimporte in die EU wurden bisher im Schnitt mit 35 % Zoll belastet.
Schweinefleisch mit 25 %, Rindfleisch gar mit 65 % Importzoll.

Wenn die abgeschafft werden was so oder so passieren wird zugunsten der Wirtschaft, siehts richtig übel aus bei euren hohen Produktionskosten.

Dann könnt ihr weniger produzieren wie ihr lustig seit aber dann wird eben nochmehr günstige Ware importiert.
Die haben die Fläche und ihre Kapazitäten noch lange nicht ausgeschöpft.
Natürlich steht auf den US Importen " Weidehaltung " drauf, sollte das gefragt sein.... :mrgreen:
Sowas nennt sich dann freier Markt.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon T5060 » Mi Jan 15, 2020 22:45

marius hat geschrieben:Analysieren wir mal die IST SItuation.


Was ich so 20 km die Iller flußaufwärts höre, sind das alles dort fleißige gute Bauern,
deren Höfe so sind wie du sie propagierst. Nur der Bauernblattredakteur a.D. mag
so Höfe im Oberallgäu nicht, wie im LK Unterallgäu.
Langsam wird in dem Eck die Gülle knapp. :mrgreen:
Wenn die dort so weiter machen, können die auch gleich ne ganze Großmolkerei mit zu machen.
Die Laufställe macht das Vetamt zu und die Anbindeställe die Molkereien.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon marius » Do Jan 16, 2020 0:18

Naja.
Das mein seit Jahren angekündigter Knall wohl bald kommt, wird langsam jedem klar.
Mit Klimawahn, E Mobilität ( Zerstörung des deutschen Zugpferdes - Automobilindustrie ) Friday for Future, usw, weitere bodenlose Migration und weiterem ähnlichem Quatsch kommt der Crash wohl gar früher als ich dachte weil das Geld früher ausgeht.

Bringen wird der hochgelobte Klimawahn eh nichts denn umso mehr D. CO2 einspart umso rentabler wird Kohle für andere Länder und deren Werke laufen umso länger.
Wird bei uns ein Atomkraftwerk abgestell, wird über der Grenze ein neues gebaut.
Soviel dazu.
Jedenfalls dachte ich früher wenn der Knall dann kommt, haben Landwirte zumindest nach dem Reset wieder halbwegs gute Chancen.
Da hab ich heute eine komplett andere Meinung. Die übersättigte Smartphonegeneration die Jahre unter linksgrüner Mediengehirnwäsche regelrecht weichgewaschen wurde, wird selbst nach einem Crash ihre Einstelleung nicht ändern, bzw warum sollte nachher die Jahre eingebleute linksgrüne Gehirnwäsche verschwunden sein ?

Giftspritzer bleibt Giftspritzer, ebenso bleibt der Tierquäler nach dem Crash dasselbe wenn wieder Bilder von Tierkadaver im Netz auftauchen.
Ein Crash ändert da wenig an der eingebrannten Einstellung der linksgrünen Gutmenschen.

Dazu passt auch das besonders bei euch in Bayern die Land schafft Verbindung besonders aktiv ist und gleichzeitig die Grünen im Bauernland Bayern bei jüngsten Umfragen auf 25 % kommen. Das höchste Ergebnis Allzeit der Bio Mafia.

Ich würde also die Hoffnung, dass nach dem Crash die konventionelle Landwirtschaft oder gar Nutztierhalter wieder geschätzt werden, weitgehend begraben.
Sofern man das realistisch sieht.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon BlackGalloway » Do Jan 16, 2020 9:15

Die Befürchtung habe ich auch. Aber wollen wir mal nicht alles schwarz malen.

Das Positive ist das wir keinen brauchen um uns und unser Land kaputt zu machen. Das schaffen wir hervorragend alleine...

Es ist nun aber auch so das nicht nur die Konvi. Betriebe davon betroffen sind. Die Bio Betriebe sind da genauso betroffen. Bei uns wird auch alles Teurer und dazu haben wir noch die teuren Kontrollen. Wenger Ertrag auf den Flächen und das manchmal nur für wenige Cent mehr. Unterm Strich kommt meist das gleiche bei raus. Und die Bürger unterscheiden nicht zwischen BIO oder Konvi. und wenn es gemacht wird dann zum Nachteil der Bio Betriebe. Weil Bio ist in vielen Augen nur vorgetäuscht, laut den Bürgern. Hier bei uns im Alten Land regen sich alle auf das die Konvis Ihre Äpfel Spritzen aber bei den Bio´s rege Sie sich mehr auf weil dort erlaubt ist das Kupfer gespritzt wird. So als Beispiel.

Ich wollte eigentlich nur sagen das wir alle am Arsc... sind. Und das es auf jeden Fall in Zukunft nicht leichter wird. Hier bei uns sollen auch letztes Jahr im Landkreis 100 Vollerwerbs Betriebe dicht gemacht haben. Ob die nun komplett weg sind oder auf Nebenerwerb gegangen sind kann ich nicht sagen. Wurde mir nur mal gesagt vom Maschinenring Stade.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon marius » Do Jan 16, 2020 10:59

Schwarz sehen würde ich nicht sagen, eher die rosarote Brille abgelegt. Man muss die Zukunft schon realistisch sehen in Zeiten ohne jegliche Bauernlobby. Diese Zeiten sind leider vorbei.

Ein großer Nachteil, oder Vorteil, je nachdem wie man das sieht, sind diese Volksbegehren.
Da kann die kommenden Jahre im Prinzip Zwangsbio oder immer mehr Tierschutz wie Weidehaltung für alle gesetzlich verankert werden ohne jeglichen Ausgleich.
Heisst, wenn immer höhere Standarts oder Zwangsbio Gesetz wird, gibts natürlich keine extra Förderung oder Prämien.
Da fehlt dann nat. die Grundlage weil es eh eingehalten werden muss. Wenn ich an einer roten Ampel anhalte bekomm ich auch keine Prämie.
Dazu gesellen sich neben gesetzlichen Auflagen immer mehr sog. freiwillige Programme der Molkereien, Schlachthöfe, LEH die dann ebenfalls Pflicht werden, falls man seine Ware überhaupt noch verkaufen möchte.
Und diesen gesamten Kontrollapparat bezahlt der deutsche Landwirt indirekt mit Abzügen auf seine Erzeugerpreise, also unterm Strich leider keine Zuschläge für die Programme wie euch erzählt wird.
Insofern kein Wunder das in Russland ohne teuren Kontrollapparat über 40 Cent bezahlt werden.

Das muss hier vom Landwirt alles zum Weltmarkt Dumpingpreis umgesetzt werden, geht also nur über weiteres Wachstum, geht aber eigentlich auch nicht mehr, sonst kommen Sokos, Tierschützer und Veterinäre und schieben den Riegel vor. Da wird nicht nur der Betrieb geschlossen bei Überlastung ( was schnell passieren kann ) sondern man landet als Gesetzesbrecher vor Gericht. Mit Pech auch mal im Knast, in einer Zelle mit Schwerverbrecher.
Denn die Warscheinlichkeit ist heute groß das der Staatsanwalt und Richter auf einem grünen Tierwohlkissen in ihren Stühlen sitzen, dann den Angeklagten viel Spaß....

Gerade letztes Jahr wurde gegen einen gesundheitlich angeschlagenen und überlasteten Schweinemäster wegen Tierquälerei nicht nur ein lebenslanges Tierhalterverbot ausgesprochen sondern er wurde auch zu 3 Jahren Knast verknackt.
Auch da hatte die Soko Tierschutz illegal im Stall gefilmt und den Landwirt angeklagt.

https://www.swp.de/panorama/landwirt-we ... 41247.html

Auch dieser Landwirt ist sicher kein Laie oder Depp wie das oft in diesen Tierquäler Fällen dargestellt wird, der hat zeitweise gar im Landratsamt gearbeitet, im Fachbereich Landwirtschaft. Da muss man schon was auf dem Kasten haben. Dank seiner Landwirtschaft sitzt er jetzt erstmal im Knast, und ist nachher vorbestraft.
Gratis dazu gibts dann noch lebenslang allerlei Anfeindungen von Mitbürgern.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon hansi2019 » Do Jan 16, 2020 13:18

Hallo Marius,
nun mal im Ernst.
" kein Laie oder Depp... sondern hat zeitweise im LR gearbeitet.....!
Das eine schließt das andere nicht aus !

Und vor Gericht u. auf hoher See ist man in Gotteshand ! :klug:
Hätte er doch besser an die Schöpfung u. die Natur geglaubt ! :klug:

.......der ist kein Laie oder Depp sondern ein Volldepp !!!! : :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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