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Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon T5060 » Di Sep 01, 2020 14:43

Ich denke es sollte erst mal Selbstentzündung im Hackschnitzellager definitiv und durch Laborbefund ausgeschlossen werden, bevor man von Brandstiftung redet.
Bei den derzeitig warmen Wintern und den niedrigen Ölpreisen ist jede Hackschnitzelheizung oder Nahwärmenetz ein Draufleggeschäft.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon 304 » Di Sep 01, 2020 19:42

T5060 hat geschrieben:Ich denke es sollte erst mal Selbstentzündung im Hackschnitzellager definitiv und durch Laborbefund ausgeschlossen werden, bevor man von Brandstiftung redet.

Ohne jetzt die Umstände zu kennen:
Zweimal gleiche Brandstelle innerhalb weniger Wochen + zusätzliche Brandstelle einige hundert Meter entfernt klingt für mich nicht gerade unverdächtig. Spätestens nach dem 1. Brand dürfte das Hackschnitzellager geräumt oder für ungefährlich erklärt worden sein, sonst wäre die Feuerwehr wohl eher durch die anwesende Brandwache alamiert worden.
Evtl. sind auch die Laborergebnisse des 1. Brandes bereits (teilweise) eingetroffen.


Mich würde es nicht wundern, wenn es tatsählich Brandstiftung ist. Wäre nicht die erste Brandserie in der "Umgebung": https://www.augsburger-allgemeine.de/la ... 83296.html
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon julius » Di Sep 01, 2020 20:46

Beim zweiten Brand 4 Wochen später hat diese Halle gebrannt und 400 Meter entfernt brannten gleichzeitig 300 Strohballen die dem gleichen Landwirt gehören.
Daher vermuten alle Brandstiftung weil es insgesamt dann 3 Feuerstellen waren.
Stroh hat er deshalb weil er neben Biogas und Fernwärmeverkauf noch Milchkühe hat. Der hat mehrere Hofstellen.
Der muss nach den Anschlägen nervlich sehr angeschlagen sein.
Diese neue Fernwärmeleitung die genehmigt wurde wollte er auf eigene Kosten verlegen. Das ist eine teure Angelegenheit. Und wenn ein Saboteur unterwegs ist sind solche teuren Projekte hochriskant. Da können weitere Anschläge folgen.
julius
 
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon julius » Mi Sep 02, 2020 10:12

T5060 hat geschrieben:Bei den derzeitig warmen Wintern und den niedrigen Ölpreisen ist jede Hackschnitzelheizung oder Nahwärmenetz ein Draufleggeschäft.


Da kommt den Nahwärmeverkäufern die Klimasteuer sehr gelegen die Öl jedes Jahr verteuert.
Ab 2021 wird Heizöl 8 Cent teurer und dann jedes weitere Jahr wird die Klimasteuer nochmals erhöht was heizen teurer macht. Dann können die Wärmeverkäufer auch die Preise erhöhen.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Hosenträger » Mi Sep 02, 2020 10:35

https://www.agrarheute.com/tier/schwein ... men-572422 Und noch ein Skandal.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon T5060 » Mi Sep 02, 2020 11:21

Hosenträger hat geschrieben:https://www.agrarheute.com/tier/schwein/gaertringer-schlachthof-droht-schliessung-wegen-illegaler-filmaufnahmen-572422 Und noch ein Skandal.


Ausser erlebnisorientierten Ungefickten interessiert das Thema doch keine Sau mehr.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon tommi » Mi Sep 02, 2020 17:31

Das ist bei mir um die Ecke. Das das keinen interessiert würde ich jetzt nicht behaupten. Ist ja ein Schlachthof der Metzger beliefert und da passen solche Vorwürfe halt gar nicht.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Bauer Piepenbrink » So Sep 06, 2020 16:17

Vielleicht sollte man mal Lukaschenko herbeordern, gerade weil er in seinem Land in Moment nicht mehr so beliebt ist: https://www.youtube.com/watch?v=DW-KJesTF9U&pp=QAA%3D Der würde bestimmt in jedem Rinderstall aufräumen :wink: :lol:
Aluhut Akbar !
Die Bundestagsabgeordneten sind nicht die Elite des deutschen Volkes, sondern dessen Vertreter. - Michael Glos
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon T5060 » Di Sep 08, 2020 0:00

Die Truppe wäre bei Onkel Lukaschenko auch nach Sibirien gewandert

peta.JPG
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon ReinerStoff » Di Sep 08, 2020 13:58

Heut stand ein Artikel in der Lokalzeitung, wonach eine gewisse gemeinnützige Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz den Freistaat Bayern, vertreten durch das LRA Unterallgäu verklagt hatte, weil sie umfangreiche Akteneinsicht über den Tierskandal wollten, unter Berufung auf ein/das "Umwelt- und Verbraucherschutzgesetz" was das LRA ablehnte. Zurecht laut Amtsgericht bzgl. diesen Gesetzes, aber das "allgemeine Auskunftsrecht nach Artikel 39 des Bayerischen Datenschutzgesetzes" soll da wohl greifen, und gab der Klage recht, jetzt muss das LRA neu darüber entscheiden, was die Auskunftspflicht bzgl. des Tierskandals anbelangt.


Bin mal gespannt wie das hier noch weitergeht, besonders da ja der betroffene Landwirt eig. auch ein Recht auf Datenschutz haben sollte....
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon T5060 » Di Sep 08, 2020 15:22

ReinerStoff hat geschrieben:Heut stand ein Artikel in der Lokalzeitung, wonach eine gewisse gemeinnützige Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz den Freistaat Bayern, vertreten durch das LRA Unterallgäu verklagt hatte, weil sie umfangreiche Akteneinsicht über den Tierskandal wollten, unter Berufung auf ein/das "Umwelt- und Verbraucherschutzgesetz" was das LRA ablehnte. Zurecht laut Amtsgericht bzgl. diesen Gesetzes, aber das "allgemeine Auskunftsrecht nach Artikel 39 des Bayerischen Datenschutzgesetzes" soll da wohl greifen, und gab der Klage recht, jetzt muss das LRA neu darüber entscheiden, was die Auskunftspflicht bzgl. des Tierskandals anbelangt.


Bin mal gespannt wie das hier noch weitergeht, besonders da ja der betroffene Landwirt eig. auch ein Recht auf Datenschutz haben sollte....


Das ist normal, mache ich auch immer Klage auf Akteneinsicht, dann kommt K+S immer mit dem Hinweis auf "Betriebsgeheimnisse",
dann wägt das Gericht ab, zwischen meinen Interessen und den Interessen von K+S. Bis jetzt habe ich immer Akteneinsicht bekommen.
Wenn man die dann hat, dann muss man zunächst die Akte auf nachträgliche Änderungen und Vollständigkeit prüfen.
Die Erkenntnisgewinne waren eigentlich immer ganz gut.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon ChrisB » Mi Sep 09, 2020 7:35

Hallo T5060,
bekommst Du persönlich die Akteneinsicht?
Oder Dein Anwalt?
Ich hatte mal in einer Bauangelegenheit !
Hier bekam mein Anwalt Akteneinsicht, selbst handgeschriebene Notizen,
war schon interessant, kostete allerdings mein Geld :oops:
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon marius » Mi Sep 09, 2020 9:14

Wieder zurück zum Thema Tierschutz.

Der "er" sieht mir aber eher nach einer "sie" aus.
Naja eine Färse sieht halt süßer aus, als ein zweijähriger Bulle.


Auf dem Bild ja.
Wobei man sagen muss das auch weibliche Mastfärsen mit nur 2 Jahren erschossen werden. Und gab dochmal diese Milchkälber die mit wenigen Monaten erschossen, bzw geschlachtet wurden.
Von daher stimmt schon was die Tierschützer schreiben.

Und es werden immer mehr Veganer, Vegetarier die das nicht mehr unterstützen.
Keiner muss Fleisch essen wenn er nicht will.
Aber andere mit diesen Bildern gegen die Landwirte aufhetzen muss nicht sein.

Man muss aber sagen das Leben ist kein Ponyhof. Wenn so ein Mastbulle mit 2 Jahren erschossen wird ist das kurz und schmerzlos, in freier Wildbahn werden viele Bullen sicher keine 2 Jahre alt wenn ein Wolfsrudel so ein Kalb, nur wenige Tage oder Wochen alt, auch mal lebend zerfleischen.

Von daher müßten wir aus Tierschutzgründen auch alle Wildtiere zum Selbstschutz abschaffen.
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Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon T5060 » Mi Sep 09, 2020 10:01

ChrisB hat geschrieben:Hallo T5060,
bekommst Du persönlich die Akteneinsicht?
Oder Dein Anwalt?
Ich hatte mal in einer Bauangelegenheit !
Hier bekam mein Anwalt Akteneinsicht, selbst handgeschriebene Notizen,
war schon interessant, kostete allerdings mein Geld :oops:


Ja über Anwalt bekommst du Akteneinsicht in einem lfd. Verwaltungs - oder Strafverfahren.
Daten nach Umweltinformationsgesetz eines Bundeslandes bekommst du selbst,
kosten aber auch so 100 / 200 €.

@Marius: Für ein fühlendes Lebewesen gibt es keinen schöneren Tod als bei VION in Waldkraiburg.
Warum muss ich jetzt an vier Bekannte denken, die auf ihrer Nutte eingeschlafen sind ?
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