Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Fr Jan 16, 2026 13:49

Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
Antwort erstellen
1586 Beiträge • Seite 68 von 106 • 1 ... 65, 66, 67, 68, 69, 70, 71 ... 106
  • Mit Zitat antworten

Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Neuland79 » Mo Okt 05, 2020 13:16

Letztendlich beschäftigen solche Leute doch nur die Ämter und die Ämter wissen irgendwann schon, dass wenn sich der oder der wieder meldet, sie gar nicht erst raus fahren brauchen. Mein bekannter Landwirt hatte das auch und jedes mal wurde ihm bestätigt, dass bei ihm alles tipitopi ist. Er hat vor ein paar Monaten einen Brief vom Enkel der Nachbarn bekommen, indem sich der Enkel ausdrücklich von seinen Großeltern distanziert und sich für deren Verhalten entschuldigt.
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
Neuland79
 
Beiträge: 3568
Registriert: Mo Nov 18, 2019 16:36
Wohnort: in the middle of nowhere
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon langholzbauer » Mo Okt 05, 2020 13:37

Terreblanche hat geschrieben:Bei der Polizei wegen übler Nachrede anzeigen kann man dann nur Unbekannt. Den Namen der AnzeigerIN beim Veterinäramt herausfinden nur über einen Anwalt. Alles zu teuer oder wirkungslos,


Ist genau so wirkungslos, wie Stalleinbrecher verprügeln.
Wenn es jeder macht, ist ganz schnell Ruhe.
Und beides ist vom Grundgesetz gedeckt!

Im Übrigen sollten die Behörden auch ein gewisses Interesse an der Aufklärung falscher Anzeigen haben, da diese zusätzliche unnötige Kosten verursachen.
Da lässt sich dann auch über die Presse noch etwas Druck aufbauen.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
langholzbauer
 
Beiträge: 13050
Registriert: Fr Okt 19, 2012 22:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Okt 05, 2020 13:45

Einer meiner Lehrbetriebe war Dorfrandlage mit frühpensioniertem Oberstudienrat als Nachbarn. Zu meiner Zeit kam Anzeige Nummer 38 und 39.
Bild
Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
Nothing finer than a niner
Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
Benutzeravatar
meyenburg1975
 
Beiträge: 12878
Registriert: Mi Jun 18, 2008 15:47
Wohnort: Ostfriesland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon T5060 » Mo Okt 05, 2020 13:54

Frührentner sind ein häufiges Problem.
Menschen die durch den tödlichen Ausgang eines Arbeitsunfalls aus dem Arbeitsleben scheiden,
verursachen solche Probleme nicht.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35377
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon DWEWT » Di Okt 06, 2020 10:00

langholzbauer hat geschrieben:
Ist genau so wirkungslos, wie Stalleinbrecher verprügeln.
Wenn es jeder macht, ist ganz schnell Ruhe.
Und beides ist vom Grundgesetz gedeckt!


Wie kommst du denn auf diese Idee? Du kannst, wenn du angegriffen wirst, dich natürlich verteidigen. Aber nur mit angemessenen Mitteln! Du kannst die "Einbrecher" festsetzen bis die Polizei eintrifft, mehr aber auch nicht. Wenn, wie es in D. üblich ist, der Betriebshof gar nicht richtig abgeriegelt ist und damit meine ich die Einzäunung mit nicht verschlossenem Tor, dann stellt sich noch die Frage des "Einbruchs". Falls wieder alles offensteht, ist es lediglich "unberechtigtes Betreten". Das wird dann zu den Akten gelegt. Solltest du die "Einbrecher" verprügeln, wäre das evtl. sogar vorsätzliche Körperverletzung. Wenn es schlecht für dich läuft, wird es teuer und evtl. hast du dann auch verordneten Urlaub vom Betrieb!
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon T5060 » Di Okt 06, 2020 10:05

DWEWT hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:
Ist genau so wirkungslos, wie Stalleinbrecher verprügeln.
Wenn es jeder macht, ist ganz schnell Ruhe.
Und beides ist vom Grundgesetz gedeckt!


Wie kommst du denn auf diese Idee? Du kannst, wenn du angegriffen wirst, dich natürlich verteidigen. Aber nur mit angemessenen Mitteln! Du kannst die "Einbrecher" festsetzen bis die Polizei eintrifft, mehr aber auch nicht. Wenn, wie es in D. üblich ist, der Betriebshof gar nicht richtig abgeriegelt ist und damit meine ich die Einzäunung mit nicht verschlossenem Tor, dann stellt sich noch die Frage des "Einbruchs". Falls wieder alles offensteht, ist es lediglich "unberechtigtes Betreten". Das wird dann zu den Akten gelegt. Solltest du die "Einbrecher" verprügeln, wäre das evtl. sogar vorsätzliche Körperverletzung. Wenn es schlecht für dich läuft, wird es teuer und evtl. hast du dann auch verordneten Urlaub vom Betrieb!


Bei ordentlich eingezäunten Schweineanlagen helfen schon mal gute Herdenschutzhunde weiter, was die übrig lassen, knabbern die Schweinchen dann ab.
So richtig gute Hunde im Dienste des Tierwohls und Ruhe ist.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35377
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon DWEWT » Di Okt 06, 2020 10:32

Es ist schon erstaunlich, wie wenig Wissen in Bezug auf legale Schutzmöglichkeiten für Eigentum, hier in der Landwirtschaft vorhanden ist. Wach- und Schutzhunde dürfen natürlich abschrecken mit fast allen Mitteln. Überwindet trotzdem jemand z.B. den Zaun, dann dürfen die Hunde den "Einbrecher" nur noch stellen. Kommt es zu Angriffen des Hundes auf den "Einbrecher", evtl. mit Körperverletzungen, ist der Hundehalter verantwortlich. Das kann sehr teuer werden!
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon T5060 » Di Okt 06, 2020 11:24

Also wenn man so weniger schlecht betuchte Leute in Einzelhoflagen besucht,
dann haben die so einen 4 m hohen Zaun ums Haus und dazwischen laufen so 3 Kampfmaschinen rum,
die bei Besuch erst aus dem Zugangsbereich weggesperrt werden müssen.
Da hilft es auch nicht, wenn man denen einen Durchsuchungsbefehl zeigt.
Da steht aber auch überall, das die Wau-Wau´s keine Kuscheltiere sind.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35377
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon DWEWT » Di Okt 06, 2020 11:32

landwirt 100 hat geschrieben:Bist du dir sicher? Hast du mal Urteile oder ähnliches. Wenn jemand einbricht und im Haus ist ein Hund, dann ist nicht der Hundehalter verantwortlich für die Körperverletzung.
Also krabbelt der nächste in einen Löwenkäfig und der Zoo wird verklagt?
Hat ein Hund eigentlich ein Notwehrrecht?


Du musst ganz klar zwischen der Unverletzlichkeit der Wohnung und dem Schutz von Wirtschaftsgebäuden unterscheiden! Der Hundehalter ist für jeden "Schaden" den der Hund anrichtet verantwortlich!
Zwischen einem Löwen und einem Hund sollte, hinsichtlich des zu erwartenden Nachteiles für die eigene Gesundheit, jeder geistig fähige Mensch unterscheiden können.
Der Mensch darf die Angriffe des Hundes natürlich abwehren. Auch hier gilt wieder die "Verhältnismäßigkeit der Mittel". Warum sollte z.B. ein Einbrecher den Wachhund angreifen? Oder meintest du "Angriff ist die beste Verteidigung"?
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon DWEWT » Di Okt 06, 2020 11:39

T5060 hat geschrieben:Also wenn man so weniger schlecht betuchte Leute in Einzelhoflagen besucht,
dann haben die so einen 4 m hohen Zaun ums Haus und dazwischen laufen so 3 Kampfmaschinen rum,
die bei Besuch erst aus dem Zugangsbereich weggesperrt werden müssen.
Da hilft es auch nicht, wenn man denen einen Durchsuchungsbefehl zeigt.
Da steht aber auch überall, das die Wau-Wau´s keine Kuscheltiere sind.


Ich wusste gar nicht, dass du in Hochkriminalitätszonen arbeitest, bzw. dort Personen besuchst. Einen 4m hohen Zaun, wirst du bei ldw. Betrieben kaum sehen. Übrigens gibt keinen "Durchsuchungsbefehl"! Das sind lediglich -beschlüsse. Sollte die Staatsmacht und andere können sich mit einem Durchsuchungsbeschluss keinen Zutritt verschaffen, keinen Zutritt bekommen, dürfen sie nur im Falle "Gefahr im Verzug", "beruhigend" auf die Wachhunde einwirken.
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon Fassi » Di Okt 06, 2020 11:48

landwirt 100 hat geschrieben:Bist du dir sicher? Hast du mal Urteile oder ähnliches. Wenn jemand einbricht und im Haus ist ein Hund, dann ist nicht der Hundehalter verantwortlich für die Körperverletzung.
Also krabbelt der nächste in einen Löwenkäfig und der Zoo wird verklagt?
Hat ein Hund eigentlich ein Notwehrrecht?


Da gibt es einige Urteile zu, du bist sogar dafür verantwortlich, wenn dein Hund auf deinem eingezäunten Grundstück Nachbars Freigängerkatze tötet. Der Hund ist so zu halten, dass man ihn jederzeit unter Kontrolle und er keinen Schaden anrichten kann. Das Thema ist allerdings ziemlich komplex und fast jeder Fall ein Einzelfall. ZB Einbrecher in einer Wohnung wird anders behandelt wie jemand, der ein fremdes Grundstück betritt. Privathund anders wie "Berufshund" (Wachhund, Hütehund usw). Das Ganze ist jedenfalls nicht so einfach, wie vermutet und der Besitzer nicht perse im Recht bzw. automatisch aus jeder Haftung raus. Einfach mal google, aber Vorsicht, da kann ganz schön viel Zeit bei drauf gehen.

Gruß
PS: Es gab sogar mal ein Urteil mit Schmerzensgeld, weil der Einbrecher über eine marode Treppe gestützt ist.
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
Benutzeravatar
Fassi
 
Beiträge: 7993
Registriert: Mi Feb 13, 2008 0:35
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon meyenburg1975 » Di Okt 06, 2020 12:29

DWEWT hat geschrieben:Es ist schon erstaunlich, wie wenig Wissen in Bezug auf legale Schutzmöglichkeiten für Eigentum, hier in der Landwirtschaft vorhanden ist. Wach- und Schutzhunde dürfen natürlich abschrecken mit fast allen Mitteln. Überwindet trotzdem jemand z.B. den Zaun, dann dürfen die Hunde den "Einbrecher" nur noch stellen. Kommt es zu Angriffen des Hundes auf den "Einbrecher", evtl. mit Körperverletzungen, ist der Hundehalter verantwortlich. Das kann sehr teuer werden!

Ein Betriebshund ist in der Betriebshaftpflicht mit drin. Ein Zweiter oder gar Dritter kostet auch nicht die Welt, so what?
Bild
Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
Nothing finer than a niner
Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
Benutzeravatar
meyenburg1975
 
Beiträge: 12878
Registriert: Mi Jun 18, 2008 15:47
Wohnort: Ostfriesland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Verstöße gegen Tierschutz bei Milchbauern in Bayern

Beitragvon T5060 » Di Okt 06, 2020 12:37

DWEWT hat geschrieben:Ich wusste gar nicht, dass du in Hochkriminalitätszonen arbeitest, bzw. dort Personen besuchst. Einen 4m hohen Zaun, wirst du bei ldw. Betrieben kaum sehen. Übrigens gibt keinen "Durchsuchungsbefehl"! Das sind lediglich -beschlüsse. Sollte die Staatsmacht und andere können sich mit einem Durchsuchungsbeschluss keinen Zutritt verschaffen, keinen Zutritt bekommen, dürfen sie nur im Falle "Gefahr im Verzug", "beruhigend" auf die Wachhunde einwirken.


Das sind ausnahmslos sehr nette Familien mit gut und sozial geführtem Biobauernhof.
Gewiss gibt es auch BIO Höfe die hochkriminell sind, aber dort sieht man mich nicht.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35377
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
1586 Beiträge • Seite 68 von 106 • 1 ... 65, 66, 67, 68, 69, 70, 71 ... 106

Zurück zu Rinderforum

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], CVXWaldmaennle, Estomil, Google Adsense [Bot], Manfred, Ronnie

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki