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Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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773 Beiträge • Seite 12 von 52 • 1 ... 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15 ... 52
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon µelektron » Fr Feb 08, 2019 8:51

Wenn fast die Hälfte des Einkommens für Miete drauf geht, Energie ja auch nicht gerade günstiger wird, dazu das Auto geleast und der 'Livestyle' ja auch nicht zu kurz kommen soll sind Preissteigerungen für Lebensmittel utopie, wobei dazwischen ja auch noch der Handel hängt, sprich beim Produzenten käme so oder so wenig bis nichts davon an.
Die Konzentration von Marktmacht im Handel tut ihr übriges dazu.

Ist schon komisch ... vor 20-30 Jahren wurde bei uns ordentlich Insektizid eingesetzt, das prominenteste war ME605, 2-3 Anwendungen im Jahr waren normal. Im Ackerbau wurde auch nicht gegeizt. Die Autos waren vergleichsweise Dreckschleudern und durstig, die Häuser mäßig gedämmt und geheizt wurde mit Öl als gäbs kein Morgen, der Wald starb, die Industrieabgase dreckig, der Regen sauer, Tschernobyl ... und wir hatten ... Insekten!
Beim Heu machen wurde man auf den Wiesen gefressen. Am Auto musste auf 200km die Windschutzscheibe freigekratzt werden damit man was sah!

Irgendwo in der Entwicklung der letzten 20-30 Jahre müssen wir etwas gemacht haben oder es hat sich etwas verändert was für Insektenentwicklung negativ war. An zu wenig Beschränkung und Reglementierung kanns nicht liegen, die nahm in der Zeit exorbitant zu.
Aus meiner Sicht hat eine weitere Reglementierung und Beschränkung keinen Sinn, wenn man die Ursachen nicht eindeutig benennen kann.
... ich mag keine Gäste die erst die Tür eintreten und dann nicht merken wenn die Party vorbei ist.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon Nick » Fr Feb 08, 2019 9:11

Rein Statistisch ist dann entweder der Flugverkehr oder der Mobilfunk schuld.
Mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
Nick
 
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon berni_boesemann » Fr Feb 08, 2019 9:37

Oder die kaum mehr vorhandene Freilandhaltung von Vieh, oder die zunehmende Lichtverschmutzung, oder die immer seltener vorhandenen Nutzgärten, oder oder oder.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon Zement » Fr Feb 08, 2019 9:47

Nein , die Zeit ist schuld !
Wenn gegen ein Insekt gespritzt wird , so ist es im folgenden Jahr nicht verschwunden . Vielleicht etwas dezimiert , aber irgendwann kommt der Punkt wo das Insekt verschwindet . Leider sind wieder andere Insekten von dem Insekt abhängig gewesen .
So könnte ich mir das vorstellen .
Da die Natur so miteinander verschachtelt ist und wir Menschen meinen wir verstehen die Natur , muss erst was schlimmes passieren , bevor wir es merken , das wir Menschen von unseren Eingreifen in die Natur schaden zu fügen und die Erkenntnis kommt ; wir Menschen sind auch nur ein Teil der Natur .
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon Zement » Fr Feb 08, 2019 9:49

berni_boesemann hat geschrieben:Oder die kaum mehr vorhandene Freilandhaltung von Vieh, oder die zunehmende Lichtverschmutzung, oder die immer seltener vorhandenen Nutzgärten, oder oder oder.

Ja richtig ......... !
Olli der Astroturfing
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon Südheidjer » Fr Feb 08, 2019 10:16

µelektron hat geschrieben:Irgendwo in der Entwicklung der letzten 20-30 Jahre müssen wir etwas gemacht haben oder es hat sich etwas verändert was für Insektenentwicklung negativ war. An zu wenig Beschränkung und Reglementierung kanns nicht liegen, die nahm in der Zeit exorbitant zu.
Aus meiner Sicht hat eine weitere Reglementierung und Beschränkung keinen Sinn, wenn man die Ursachen nicht eindeutig benennen kann.


Ich kann mir auch vorstellen, daß es nicht nur DIE Ursache und DEN Verursacher gibt, sondern es ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren ist.
Eine neutrale Erforschung, losgelöst vom Auftraggeber und dem eigenen Weltbild wäre notwendig.
Und was macht man, wenn dann beiweisbare Ergebnisse vorliegen, die unbequem für alle oder viele sind ?
Am eigenen Verhalten will doch kaum einer was ändern. Einfacher ist es immer, von anderen Änderungen einzufordern.

Und was mir immer gegen den Strich geht, ist dieses grundsätzliche schwarz-weiß-Denken in diesem Land. Es gibt nur A oder B und nichts dazwischen.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Beitragvon elchtestversagt » Fr Feb 08, 2019 10:51

Wie schreibt Don Alfonso auf Welt.de:
"Generation Z- Z wie Zivilbruch".
Pappe statt Porzellan,
Kerosin statt Kohle,
Verteilung statt Wertschöpfung.

Alleine wenn ich sehe, wieviel Müll hier jeden Tag angekarrt wird, was unserer Nachwuchs so über Prime bestellt, heute wieder zwei Handyschutzhüllen für 99ct.... Gerstern ein USB Stick für 1,99, vorgestern ein Saugnapfhalter für 3 Euro....
An jeder Steckdose eine Powerbank, eine Smartwatch, ein Tablet....
Fuck the world....
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Re: Volksbegehren Artenschutz Bayern

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Feb 08, 2019 14:07

Nick hat geschrieben:Rein Statistisch ist dann entweder der Flugverkehr oder der Mobilfunk schuld.
Mfg

http://www.gbm-medizin.de/index_htm_fil ... rosmog.pdf

Letzteres ist zumindest nicht unwahrscheinlich. Wegen mir können die den Handyquatsch wieder abstellen.
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Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
Nothing finer than a niner
Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Beitragvon Landrat Oberlenker » Fr Feb 08, 2019 19:14

Wenn Bauern wachsen, müssen Insekten weichen :klug:
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Re: Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Beitragvon einsiedler » Fr Feb 08, 2019 19:46

Wenn die Ansprüche der Menschen (egal ob Landwirt oder nicht) wachsen, müssen Insekten weichen.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Beitragvon LUV4.0 » Fr Feb 08, 2019 20:02

Landrat Oberlenker hat geschrieben:Wenn Bauern wachsen, müssen Insekten weichen :klug:



Pauschalisierender Blödsinn. Ich hole mir sogar jedes Jahr Insekten an den Raps. Im Obstbau tut man das auch.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Fr Feb 08, 2019 20:29

Jetzt sind sich die Initiatoren des Volksbegehrens doch nicht so sicher, ob sie nicht die Büchse der Pandora geöffnet haben und rudern zurück: https://www.topagrar.com/suedplus/news/ ... 22726.html Man man man, der Blinde führt den Einäugigen oder so ähnlich n8 Was sagt der Hobbyangler vom Dax Vorstand dazu? :lol:
Aluhut Akbar !
Die Bundestagsabgeordneten sind nicht die Elite des deutschen Volkes, sondern dessen Vertreter. - Michael Glos
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Re: Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Beitragvon T5060 » Fr Feb 08, 2019 21:08

Landrat Oberlenker hat geschrieben:Wenn Bauern wachsen, müssen Insekten weichen :klug:


Schmerz und Leid lassen die Seele gen Himmel wachsen
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Beitragvon Family Guy » Sa Feb 09, 2019 1:41

Landrat Oberlenker hat geschrieben:Wenn Bauern wachsen, müssen Insekten weichen


Kannst du deine These irgendwie belegen?
Aber bitte nicht mit so einer billigen Argumentation "sie setzen ja Glyposat ein"
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Re: Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Beitragvon µelektron » Sa Feb 09, 2019 9:16

Bauer Piepenbrink hat geschrieben:Jetzt sind sich die Initiatoren des Volksbegehrens doch nicht so sicher, ob sie nicht die Büchse der Pandora geöffnet haben und rudern zurück: https://www.topagrar.com/suedplus/news/ ... 22726.html Man man man, der Blinde führt den Einäugigen oder so ähnlich n8 Was sagt der Hobbyangler vom Dax Vorstand dazu? :lol:



unglaublich ... sich selbst ins Knie gefickt, kann ein Mensch so blöd sein?

Beispiele für Änderungen die die letzten 20-30 Jahre bei uns hier vorgenommen wurden. Zum Einen hat man den Altrhein intensiv mit Bacillus Thuringiensis zur Schnakenbekämpfung bepflastert, weil die Anrainergemeinden in den Sommermonaten von den Schnaken gefressen wurden. In den umliegenden Wäldern waren überall Tümpel in denen die Brut ebenfalls gut gedieh. Da nun die Schnaken minimiert waren wurden die Gemeinden für Bautätigkeiten attraktiver und es wurden Baugebiete erschlossen, das hoch stehende Grundwasser wurde abgesenkt, nun sind die Tümpel trocken folglich auch da weniger Insekten.
... Aber halt, da darf es keinen Zusammenhang geben, weil da ist ja nicht die Landwirtschaft schuld.

Zweites Beispiel. In der Nachbargemeinde wurden intensiv Störche angesiedelt, früher wurde man beim Heumachen von Pferdebremsen fast gefressen (kenn ich aus eigener Erfahrung) ... heute sind an die 50 Paare wieder da und die werden auch aktiv gefüttert, z.B. durch Stauen und daraus Überflutung der Wiesen die dann
In dieser Jahreszeit werden durch die Feuchtigkeit auch Heuschrecken und andere Insekten aus der unteren Grasschicht nach oben getrieben und können von den Störchen wesentlich effektiver erbeutet werden.

... aber auch da ist nicht die Landwirtschaft schuld am Insektenschwund.
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