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Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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773 Beiträge • Seite 13 von 52 • 1 ... 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 ... 52
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Re: Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Beitragvon stamo » Sa Feb 09, 2019 10:02

Family Guy hat geschrieben:
Landrat Oberlenker hat geschrieben:Wenn Bauern wachsen, müssen Insekten weichen


Kannst du deine These irgendwie belegen?
Aber bitte nicht mit so einer billigen Argumentation "sie setzen ja Glyposat ein"

Ist doch logisch und sollte keiner Erklärung bedürfen.
Statt vieler kleiner Schläge mit vielen verschiedenen Früchten, Ernte- und Bearbeitungszeitpunkten und Pflanzenschutzstrategien gibt es dort jetzt nur noch ein oder zwei Großagrarier, die Berater- und GPS-unterstützt jeden Quadratmeter auf die gleiche Art und Weise bewirtschaften, die die Wege gleichzeitig und früh mulchen, jede Hecke wegmachen und bis an den Weg pflügen.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Beitragvon marius » Sa Feb 09, 2019 11:28

µelektron hat geschrieben:
Bauer Piepenbrink hat geschrieben:Jetzt sind sich die Initiatoren des Volksbegehrens doch nicht so sicher, ob sie nicht die Büchse der Pandora geöffnet haben und rudern zurück: https://www.topagrar.com/suedplus/news/ ... 22726.html Man man man, der Blinde führt den Einäugigen oder so ähnlich n8 Was sagt der Hobbyangler vom Dax Vorstand dazu? :lol:



unglaublich ... sich selbst ins Knie gefickt, kann ein Mensch so blöd sein?



Warum ?
Die ÖDP hält an dem Volksbegehren nach wie vor fest nur der Punkt mit dem Walzverbot ab 15.03 steht zur Diskussion.

Zudem unterstützten sogar Landwirte dieses Volksbegehren wie in dem Artikel steht :

Auch die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und die bayerischen Bioverbände unterstützen das Volksbegehren trotz offenkundiger Schwächen, berichteten uns zwei Landwirte vor der Kamera


Dann sollten die nötigen Stimmen locker zu knacken sein. :mrgreen:

Die Politik steht dann unter Zugzwang. Die CDU und freie Wähler können das Volksbegehren nicht so einfach unter den Teppich kehren, wenn sie bei der nächsten Wahl nicht abgeschossen werden wollen.
Das wissen sie auch.
Wird also ziemlich ungemütlich werden, für die Bauersleut aus Bayern. :mrgreen:

Leider ist aus Sicht der Landwirte zu befürchten, auch in den anderen Bundesländern, dass diese Volksbegehren gegen Landwirte Schule machen und die Politik somit zum Handeln gezwungen wird.
Da trotzdem zu billigen Weltmarktpreisen produziert werden muss, wird der immer größere werdende Wettberwerbsnachteil hierzulande vielen Landwirten das Genick brechen.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Beitragvon stamo » Sa Feb 09, 2019 11:53

PV, Biogas, Basisprämie... bisher gab es genug für die Landwirtschaft, nur die Richtung war falsch. Wenn man das jetzt korrigiert, sehe ich da kein Problem.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Beitragvon Wini » Sa Feb 09, 2019 20:01

Ich finde auch, mehr Blühflächen tun dem Land gut.
Da hat der Bauernverband bisher nicht viel erreicht.
Auch in der landwirtschaftlichen Ausbildung kommt der Artenschutz und
Basis-Kenntnisse über Insekten und deren Nutzen viel zu kurz.

Welcher junge Landwirt wäre überhaupt in der Lage ein Bienenvolk zu betreuen ?

Gruß
Wini
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Re: Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Beitragvon Frankenbauer » Sa Feb 09, 2019 20:47

Och wini
Ich hoffe, Du hast schon so viele Schwärme gefangen wie ich, zum einen weil Omas Bienen wieder einen Ausflug gemacht haben, zum Anderen aber auch als Feuerwehrmann, nachdem Ökos mit Fliegenspray im Freien versagt haben und die Fliegerchen dann doch in den Kasten mussten. Ein echter Imker hat sich dann darum gekümmert.
Die Zusammenhänge um Artenschutz und Co. kennen doch die Unterstützer des Volksbegehrens gar nicht. Ich hatte diese Woceh das "Vergnügen" vor einem Kundenbesuche Basisarbeit at its best zu leisten. Zwei Rentner standen mit einem Info- Stand zum Volksbegehren vor einem Markt, ich habe 30 Minuten meiner kostbaren Zeit investiert und hatte zum Schluß an die dreißig Zuhörer und zwei Männlein, die mit ihrem Stand total desillusioniert abzogen. Die mussten alle meine Fragen mit Ja beantworten, wie:
Fahren sie in Urlaub?
Fliegen Sie?
Gehen Sie in die nahegelegen Therme?
Nutzen Sie eine Sauna?
Haben Sie einen gepflegten Garten?
Fahren Sie Auto? (Großer SUV mit "Rettet die Bienen" Aufkleber stand direkt daneben)
Wohnen Sie in einem Haus?
Heizen Sie?
Nach der heiteren Fragerunde machte ich sie auf Ihren eigenen Beitrag zum Verschwinden der Artenvielfalt aufmerksam und wies sie auf die manigfaltigen Anstrengungen der Landwirtschaft hin, die leider ob ihres Missverhaltens ad absurdum geführt werden. Ein Tropfen auf den heißen Stein, aber ich hab es wenigstens versucht.

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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Re: Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Beitragvon T5060 » Sa Feb 09, 2019 20:51

Wir brauchen leichterwärmende Kahlflächen in sonniger Lage,
wir brauchen eine zeitlich diversifizierte Grünlandnutzung,
wir brauchen weder Hunde noch Katzen in der Feldflur,
aber scheiss Blühflächen, Hecken und Wald gibts genug.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Beitragvon germane » Sa Feb 09, 2019 21:55

Eine Insekten schonende Mähtechnik könnte auch mal jemand entwickeln.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Beitragvon AF85 » Sa Feb 09, 2019 22:03

germane hat geschrieben:Eine Insekten schonende Mähtechnik könnte auch mal jemand entwickeln.

Die gibt es bereits, die Sense
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Re: Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Beitragvon Rohana » So Feb 10, 2019 4:08

Wini hat geschrieben:Ich finde auch, mehr Blühflächen tun dem Land gut.
Da hat der Bauernverband bisher nicht viel erreicht.
Auch in der landwirtschaftlichen Ausbildung kommt der Artenschutz und
Basis-Kenntnisse über Insekten und deren Nutzen viel zu kurz.

Welcher junge Landwirt wäre überhaupt in der Lage ein Bienenvolk zu betreuen ?

Gruß
Wini
3ha Blühfläche

Qualifizieren dich deine 3ha Blümchenwiese zum betreuen eines Bienenvolks oder hast du doch das falsche geraucht? Wie stehts mit dem Basiswissen der breiten Bevölkerung über Insekten und Artenschutz (definiere "Artenschutz")? Warum zur Hölle sollten sich nur Landwirte damit beschäftigen? Fragen über Fragen. Die Antworten liegen nicht darin, mehr Blühstreifen anzulegen, aber über irgendwas müssen sich ja manche Leute definieren... :regen:
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Re: Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Beitragvon LUV4.0 » So Feb 10, 2019 8:14

AF85 hat geschrieben:
germane hat geschrieben:Eine Insekten schonende Mähtechnik könnte auch mal jemand entwickeln.

Die gibt es bereits, die Sense



Oder einfach das Mulchen bleiben lassen.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Beitragvon eifelrudi » So Feb 10, 2019 11:55

Wenn man das dann dürfte, das Mulchen sein lassen.
Erstens haben die Behörden was dagegen: Erhaltung des guten Landwirtschaftlichen Zustandes, Aberkennung bei Prämien, unter Schutzstellung Biotop usw.
2. Die lieben "Bienenschützer": Das sieht aber scheisse aus, der faule Bauer könnte das auch mal mulchen. Mein Fiffi kann da ja nicht mehr draufspielen ohne eine Zecke zu bekommen.Ich kann da ja nicht mehr drüberlaufen. Das Gras ist zu hoch für Fiffi unbd mich..
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Re: Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Beitragvon germane » So Feb 10, 2019 12:24

Vorhin beim Putzen hatte ich den Eindruck, ich hätte jetzt viel weniger Spinnweben als früher. Dass ich weniger Mücken habe, seit ich keinen Rinder mehr habe, ist mir schon lange aufgefallen.

Dass die Aufgabe der Rinderhaltung anscheinend auf die Spinnen auswirkt, ist ein Zeichen für die Komplexität der natürlichen Vorgänge. Die Schwalben sind auch weg.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Beitragvon germane » So Feb 10, 2019 12:39

Das Thema Pflanzenzüchtung erwähne ich jetzt auch mal in dem Thread. Dass Thema um den modernen Weizen (Buch "Weizenwampe") dürfte allgemein bekannt sein. Bei den modernen Apfelsorten gibt es nun auch Probleme.
Das wird aber kaum groß Thema in der Öffentlichkeit werden , weil das die Bio-Bauern auch betrifft. Wenn nämlich die Bio-Bauern besonders gesunde (robuste) Sorten anbauen und züchten, dann klingt das gut, aber da ist nur die Pflanze gesund. Im Verzehr werden solche Sorten eher giftig sein, denn da züchtet man das Gift gleich hinein.

Wir züchten überall herum. Ich sehe eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass Bienen (Insekten) oder Vögel auch leiden, wenn sie Nahrung aus giftig gezüchteten Pflanzen verzehren.
Für Menschen wie den Angler müssten Stiefmütterchen ein gutes Beispiel sein. Wer die als Unkraut vom Acker kennt und mit denen auf dem Friedhof vergleicht, bekommt einen Eindruck, wie stark unsere Pflanzen durch die Züchtung verändert wurden. Niemand hat die Auswirkungen auf Mensch und Tier sorgfältig geprüft.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Beitragvon stamo » So Feb 10, 2019 12:50

AF85 hat geschrieben:
germane hat geschrieben:Eine Insekten schonende Mähtechnik könnte auch mal jemand entwickeln.

Die gibt es bereits, die Sense

Nein, üblich ist ein Fingermähbalken. Die werden noch neu produziert und in Ländern südlich der bayerischen Peripherie gibt es Agrarumweltmaßnahmen, die das Mähen mit dieser insektenfreundlichen Technik finanzieren.
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Re: Volksbegehren Artenschutz Rettet die Bienen Bayern

Beitragvon stamo » So Feb 10, 2019 12:51

eifelrudi hat geschrieben:Wenn man das dann dürfte, das Mulchen sein lassen.
Erstens haben die Behörden was dagegen: Erhaltung des guten Landwirtschaftlichen Zustandes, Aberkennung bei Prämien, unter Schutzstellung Biotop usw.
2. Die lieben "Bienenschützer": Das sieht aber scheisse aus, der faule Bauer könnte das auch mal mulchen. Mein Fiffi kann da ja nicht mehr draufspielen ohne eine Zecke zu bekommen.Ich kann da ja nicht mehr drüberlaufen. Das Gras ist zu hoch für Fiffi unbd mich..

Dann statt zu Mulchen einfach Weidetierhaltung fördern. Es ist ja bekloppt, 300 € pro Hektar für das Mulchen vom Steuerzahler zu kassieren.
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