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Aktuelle Zeit: Di Mär 10, 2026 1:27

was ist los in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Beitragvon Qtreiber » Di Jan 21, 2025 21:36

Im Elon-Musk Faden hatte ich die Antwort der KI auf die Kosten des Englischen Königshauses gepostet.
Da ich einerseits letztens eine Diskussion zwischen Shierling und KI auf FB verfolgt habe und mich köstlich amüsiert habe, hier meine Unterhaltung mit der KI über die Schlagersängerin Tina Rainford (weil gerade ein Lied von ihr im Radio lief) . Also, höflich ist sie ja, die KI. :lol:

Hat Tina Rainford auch eine deutsche Version von "Silverbird" gesungen?
ChatGPT:
ChatGPT
Tina Rainford, eine britische Sängerin, hat in den 1970er Jahren eine deutsche Version des Songs „Silverbird“ aufgenommen. Der Song „Silverbird“ wurde ursprünglich 1973 von dem britischen Sänger und Entertainer, Alan Ross, populär gemacht. Die deutsche Version von Tina Rainford trug den Titel „Silbervogel“.

Es war üblich, dass viele internationale Hits dieser Zeit auch in anderen Sprachen, einschließlich Deutsch, aufgenommen wurden, um ein breiteres Publikum in Europa zu erreichen. „Silbervogel“ war eine dieser adaptieren Versionen, die speziell für den deutschen Markt produziert wurde.


Du:
Hat Tina Rainford auch eine deutsche Version von "Silverbird" gesungen?
ChatGPT:
ChatGPT
Tina Rainford hat keine deutsche Version von „Silverbird“ gesungen. Der Song „Silverbird“ wurde ursprünglich 1973 von Alan Ross veröffentlicht, und es gibt eine bekannte deutsche Version dieses Songs, aber sie wurde von Tina Rainford nicht gesungen.

Die deutsche Version von „Silverbird“ wurde von Jürgen Marcus unter dem Titel „Silbervogel“ aufgenommen, nicht von Tina Rainford. Tina Rainford selbst hat eine erfolgreiche Karriere in Großbritannien und Europa gemacht, aber ihre bekanntesten Lieder sind nicht die deutschsprachigen Versionen von internationalen Hits.


Du:
Und was sagst du zu dieser Version? https://www.youtube.com/watch?v=2rhInG4nYyU
ChatGPT:
ChatGPT
Danke für den Hinweis! Tatsächlich habe ich mich geirrt. Es scheint, dass Tina Rainford doch eine deutsche Version von „Silverbird“ aufgenommen hat. Die Version, die du verlinkt hast, ist ihre eigene Interpretation des Songs unter dem Titel „Silbervogel“. Sie hat den Song also tatsächlich für den deutschen Markt aufgenommen, was eine interessante und vielleicht weniger bekannte Facette ihrer Karriere ist.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Künstler aus verschiedenen Ländern ihre Lieder in mehreren Sprachen aufnehmen, und Tina Rainford hat dies mit „Silbervogel“ gemacht. Die deutsche Version ist also eine Anpassung des Originals, die sie selbst gesungen hat.


Du:
Das Wort "Silbervogel" kommt in dem Titel nicht vor. Auch die deutsche Version heißt "Silverbird". Außerdem ist Tina Rainford keine britische Sängerin, sondern Deutsche. Ursprünglicher Name: Christa Zalewski. Und der Titel "Silverbird" ist von Drafi Deutscher. Ich bin sehr enttäuscht von dir, lieber Chatgpt.
ChatGPT:
ChatGPT
Es tut mir sehr leid, dass ich in meiner Antwort nicht korrekt war, und ich verstehe deine Enttäuschung. Du hast völlig recht, und ich schätze deine Geduld, mich darauf hinzuweisen.

Tina Rainford, geboren als Christa Zalewski, ist tatsächlich eine deutsche Sängerin. Und ja, sie hat eine deutsche Version von „Silverbird“ gesungen, die auch den gleichen Titel trägt, also „Silverbird“. Der Song „Silverbird“ wurde von Drafi Deutscher geschrieben und von ihm selbst als Originalversion veröffentlicht, und Tina Rainford nahm eine deutsche Version des Songs auf.

Ich entschuldige mich noch einmal für die fehlerhafte Information und danke dir für die Korrektur. Es ist mir wichtig, die richtigen Fakten zu liefern, und ich werde darauf achten, künftig genauer zu sein. Vielen Dank für dein Verständnis!


Du:
Lieber Chatgpt. Tian Rainford hat sowohl die englische wie auch die deutsche Version gesungen. Ob Drafi Deutscher die englische Version auch gesungen hat, ist mir nicht bekannt.
ChatGPT:
ChatGPT
Danke für deine Geduld und die weitere Klärung! Du hast völlig recht: Tina Rainford hat sowohl die englische als auch die deutsche Version von „Silverbird“ gesungen. Die deutsche Version des Songs trägt ebenfalls den Titel „Silverbird“, genauso wie die englische. Und es stimmt, dass der Song ursprünglich von Drafi Deutscher geschrieben wurde, aber die englische Version wurde von Tina Rainford selbst gesungen.

Es tut mir leid für die vorherigen Missverständnisse. Ich danke dir nochmals für deine Korrekturen und freue mich, dass wir nun die richtigen Informationen haben! Wenn du noch weitere Fragen hast, stehe ich gerne zur Verfügung.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon tyr » Di Jan 21, 2025 21:39

Der arme Algorithmus, jetzt kann er nächtelang wegen Dir nicht schlafen.... :lol:
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Englberger » Di Jan 21, 2025 22:28

Gazelle hat geschrieben:und er die Verteidigung der Ukraine torpediert, weil er allein in der Welt keinen Taurus liefern will.

Hallo,
ergo, du wärst dafür; ist der Taurus echt so gut wie beschrieben, war er schon im Einsatz? Was würde er verändern?
Hast du irgendwo ne gute Analyse zur aktuellen Situation?
Schiessen die Russen nur mit halber Kraft? wenn ja warum?
Hat der Westen die halbe Ukraine schon aufgegeben? Oder die ganze?

Die Ganze glaub ich nicht, wir brauchen eine Pufferzone.
Gruss Christian
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon fedorow » Di Jan 21, 2025 23:58

Gazelle hat geschrieben:
Also ich bin für ein Verbotsverfahren gegen BSW und Grüne.

Beide Parteien haben bewiesen, dass sie nur Schaden in Deutschland und an der Deutschen Demokratie anrichten.


Stimmt schon mit dem angerichteten Schaden an Deutschland und sind meine Worte.
Eine Bekannte meinte heute sie hat vor 3 Jahren die Grünen gewählt. :roll: Die Grünen wären nun unwählbar und wird sie nicht mehr wählen.
Das wäre positiv. Dieses mal wird sie CSU wählen, da war ich gleich wieder geschockt.
Ich glaub vielen ist nicht klar das wenn sie CDU/CSU wählen, sie wieder grüne Politik bekommen werden da schwarz mit grün zusammen koalieren wird.

Das mit dem Verbot wäre durchaus möglich sogar im rechtlichen Rahmen, wenn man einen neutralen also unabhängigen Verfassungsschutz hätte der sich mit den Grünen und deren angerichteten Schaden beschäftigen würde. Das war doch keine Politik worauf sie ihren Eid geschworen haben : Schaden vom deutschen Volk fern zu halten.
Leider wird das nicht passieren.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Gazelle » Mi Jan 22, 2025 0:51

.
Englberger hat geschrieben:
Die Ganze glaub ich nicht, wir brauchen eine Pufferzone.



Das habe ich auch mal geglaubt.

Aus dem Alter bin ich raus.
Der Traum ist seit 2022 ausgeträumt.

Kernfrage: Wer soll so eine "Pufferzone" vor Imperialisten schützen und am Leben erhalten ?

NATO ?

Ergänzungsfrage:
Wer soll das bezahlen ?
(Wir reden da von mehr als 170 Mrd. Euros pro Jahr !)

Randa-Burundi ?

Mal zu den Größenverhältnissen:

Wir reden bei der Frontlinie zwischen Russland und der Ukraine von 1'200 km.
Belarus nochmal 800 km.
Macht in der Summe 2'000 km.
Dafür braucht man mindestens 200'000 Soldaten (plus Rotation) plus robuste Technik (Kampfpanzer + Artillerie).
Das ist etwa zweimal die Deutsche Bundeswehr.
Wer verpflegt die ?
Wer leistet den Sanitätsdienst ?
Wer liefert die Munition ?

Alle Baltischen Staaten plus Polen plus Finnland bauen derzeit Grenzbefestigungen.
Die Polen kaufen Militärtechnik ohne Ende. Derzeit 5% Bip.

.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon tyr » Mi Jan 22, 2025 8:07

Polen kauft wild, nach politischen gesichtspunkten, wehrtechnik in der ganzen Welt zusammen. Geschütze aus der USA, Panzer aus Südkorea usw.
Im ernstfall wäre der ganze Plunder nutzlos, weil keine gesicherte Ersatzversorgung für das bunte Brimborium verfügbar wäre.
Man baut sich hier eine Armee zum Scheinriesen auf, um vor den Verbündeten gut dazustehen. So ungern ich es sage, aber wenn man wirklich "kriegsfähig" sein will, benötigt man eine eigene schlagkräftige Rüstungsindustrie, und eine Militärtechnik, die möglichst aus Eigenentwicklungen besteht.
Und zu den Gernzbefestigungen...spätestens nach beendigung des Ukrainekrieges, udn der nächsten Wirtschaftskrise, die sich in Europa ja längst am Horizont zeigt, sind die ganzen befestigungen nicht mehr der Rede wert, zu lukrativ ist der Markt im Osten. Wie man ja schon heute aus den vielfältigen Sanktionsumgehungsstrategien der europäischen Konzerne sieht, wie man in dem Video von der russischen Nutzfahrzeugmesse, das ich im Energiethread verlinkt hab, schön sehen kann.
Da lässt Mercedes und MAN eben die Chassis unter anderem Namen als Plagiat in China bauen, und liefert die Motoren und ZF die Antriebe.... jeder weiß das es sich um Mercedes oder MAN handelt, heißt aber jetzt Dongfeng oder sonstwie, China bekommt wieder ein Stück KnowHow, Russland seine LKWs udn Mercedes udn MAN ihre Füße in dem wichtigen russischen Markt...die EU kann weiter fröhlich Sanktionen verhängen und sich stark fühlen und alle sind glücklich...^^
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Qtreiber » Mi Jan 22, 2025 9:06

tyr hat geschrieben:...und alle sind glücklich...^^

Das ist doch das Wichtigste im Leben. :D
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Manfred » Mi Jan 22, 2025 10:02

tyr hat geschrieben:und eine Militärtechnik, die möglichst aus Eigenentwicklungen besteht.


Kommt halt darauf an, auf welche Szenarien man sich vorbereitet.
Deutschland hat nicht besonders viel Verteidigungstiefe.
Wir hatten ja von Landesverteidigung wieder auf koloniale Stoßtrupp-Abenteuer umgestellt.
So oder so wäre eine internationale Standardisierung wünschenswert, aber unsere mehr oder weniger vermeintlichen Partner haben wie wir diverse Eigeninteressen und möchten deshalb nicht wirklich standardisieren.

Was hilft dir die eigene Rüstungsindustrie, wenn die in einem ernsthaften Konflikt nach ein paar Tagen im Trümmern liegt?
Dann brauchst du Partner, die liefern. Und das klappt am besten mit internationaler Standardisierung.
Die NATO kriegt das nicht mal bei ihrer konventionellen Munition hin.
Alle haben 155 m Haubitzen, aber durch kleine Unterschiede ist die Munition der einzelnen Länder nicht aus jeder dieser Haubitzen verschießbar.

Und wenn ich mir den völlig verbastelten neuen Rheinmetall-Benz anguckt, wo der Motorwechsel nicht eine halbe Stunde dauert, wie es bei einem echten Militärfahrzeug sinnvoll wäre, sondern eher eine Woche: Wieso kauft irgendein Beschaffungsamt so einen Mist?
Wegen der (anscheinend völlig revolutionären) Aluprofile, wo man mit Nutensteinen was festschrauben kann? Geniale Erfindung. Gibt es irgendwie nur schon ziemlich lange.

Die ganzen Logistik-Fahrzeuge könnte man alle so standardisieren, das man sie als Baukasten mit Komponenten der Hersteller jeden Landes ausstatten kann.
Solange die Schnittstellen und Montagepositionen passen, kommt dann halt bei uns ein Benz oder Deutz und bei den Amis ein Cummins oder sonstwas rein.
Und wenn es mal richtig kracht und es ist ein Loch im Motor, dann nimmt man den mit 15 Schrauben und zwei Steckern raus, steckt den rein, der grad am schnellsten greifbar ist, und nach einer Stunde fährt die Kiste wieder.

Ginge alles, wenn man wollte. Aber die Korruption will hat was anderes.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Manfred » Mi Jan 22, 2025 10:04

So lief das, als man noch den nötigen Druck hatte, taugliche Militärfahrzeuge zu bauen:

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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon ratzmoeller » Mi Jan 22, 2025 10:25

tyr hat geschrieben: benötigt man eine eigene schlagkräftige Rüstungsindustrie, und eine Militärtechnik, die möglichst aus Eigenentwicklungen besteht.

Nur mal so als Anmerkung:Es gilt auch im Bereich Rüstung immer noch der Begriff "Skaleneffekt".Für 50 Flugzeuge oder 100 Panzer als Eigenentwicklung für die BW startet hier in Deutschland keine Firma die Forschung und Entwicklung,oder gar die Produktion.Ohne Kooperationen mit anderen Staaten(Die dann dafür aber auch mitbestimmen dürfen.) oder absehbare Exportchancen funktioniert das nicht mehr.Ersteres birgt meistens mehr Konfliktpotential und Entwicklungsrisiken,das zweite je nach politischer Lage auf Käuferseite oder der betreffenden Weltregion,potentielle Exportrestriktionen oder gar Exportverbote.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Englberger » Mi Jan 22, 2025 12:05

ratzmoeller hat geschrieben::Es gilt auch im Bereich Rüstung immer noch der Begriff "Skaleneffekt".Für 50 Flugzeuge oder 100 Panzer als Eigenentwicklung für die BW startet hier in Deutschland keine Firma die Forschung und Entwicklung,oder gar die Produktion.Ohne Kooperationen mit anderen Staaten(Die dann dafür aber auch mitbestimmen dürfen.) oder absehbare Exportchancen funktioniert das nicht mehr.Ersteres birgt meistens mehr Konfliktpotential und Entwicklungsrisiken,

Hallo,
da bist exact am Punkt der weh tut.(wie bei der Epicondylitis) D und F waren sich nie einig in dem Bereich. It spielt mit UK auch ne wichtige Rolle. Was tun?
Verhandeln würde nur gehen wenn eine Seite sehr attraktive Frauen stellt, und die andere gutaussehende Männer.
Ansonsten bleibts beim verbissenen Armdrücken.
Zitat Spiegel:
" Damit reiht sich Deutschlands oberster Währungshüter in die Reihe jener Ökonomen ein, die sich schon lange dafür aussprechen, die selbst auferlegte Zurückhaltung Deutschlands bei der Aufnahme neuer Schulden aufzugeben. Grundsätzlich darf der Bund maximal 0,35 Prozent der Wirtschaftsleistung im Jahr als neue Schulden aufnehmen. Zitat Ende.
Ein erster Schritt in die Richtung. Erst muss Geld her, dann können Aufträge verhandelt werden.
Ich denk oft an meinen Kumpel in La Palma. Da "regnets oft Geld aus der EU" und dann gehts ab, mit allen möglichen Projekten. Manche sinnvoll, manche nicht.
Die EU muss wie die USA ein Programm auflegen nach dem Motto: klotzen, nicht kleckern.
Am Ende meiner LwKarriere kann ich sagen, unter Chirac wurde die Landwirtschaft mit einem Irrsinns Schub vorwärtsgebracht. Davon zehren wir noch heute.
Unser Wirtschaftssystem basiert auf Wachstum, nicht auf Hunger. Wenn das System 5 Jahre früher kollabiert, egal ,wenn bis dahin Werte geschaffen wurden.
Gruss Christian
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Manfred » Mi Jan 22, 2025 12:32

Die (eher vermeintliche als tatsächliche) Sparsamkeit des deutschen Staats ist insofern verrückt, als wir uns in einer Währungsunion befinden, in der andere Länder eben nicht sparen, sondern prassen.
So tragen wir die negativen Folgen deren Verschuldung mit, ohne selbst zu profitieren.

Entweder zurück zu einer eigenen Währung, oder aus der Notenpresse in Werte (nicht Konsum) investieren, dass die Presse nur so raucht. Straßen, Schienen, Wasserstraßen erneuern, einen neuen, großen Tiefwasserhafen direkt an der Küste, Energie-Infrastruktur mit Anbindung in alle Richtungen, langlebige Wohnungen, Tech-Startups fördern, einen Staats-Aktienfonds für die kapitalgedeckte Sozialabsicherung, usw. usw.

Bei allem dazwischen verlieren wir das Spiel.

Nach Schuldenschnitt und neuer eigener Währung wäre Sparsamkeit dagegen eine sehr sinnvolle Lösung.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Englberger » Mi Jan 22, 2025 12:50

Hallo Manfred,
so seh ich das auch mittlerweile.
Wie im Sport, entweder alle dopen oder keiner. Wenn einer ne Ausnahmegenehmigung kriegt und dann gewinnt, ist das nicht OK.
Die USA dopen die Wirtschaft seit Jahren, und wir spielen ohne, das geht nicht gut.
Gruss Christian
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon tyr » Mi Jan 22, 2025 12:55

Manfred hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:und eine Militärtechnik, die möglichst aus Eigenentwicklungen besteht.


Kommt halt darauf an, auf welche Szenarien man sich vorbereitet.
Deutschland hat nicht besonders viel Verteidigungstiefe.
Wir hatten ja von Landesverteidigung wieder auf koloniale Stoßtrupp-Abenteuer umgestellt.
So oder so wäre eine internationale Standardisierung wünschenswert, aber unsere mehr oder weniger vermeintlichen Partner haben wie wir diverse Eigeninteressen und möchten deshalb nicht wirklich standardisieren.

Was hilft dir die eigene Rüstungsindustrie, wenn die in einem ernsthaften Konflikt nach ein paar Tagen im Trümmern liegt?
Dann brauchst du Partner, die liefern. Und das klappt am besten mit internationaler Standardisierung.
Die NATO kriegt das nicht mal bei ihrer konventionellen Munition hin.
Alle haben 155 m Haubitzen, aber durch kleine Unterschiede ist die Munition der einzelnen Länder nicht aus jeder dieser Haubitzen verschießbar.

Und wenn ich mir den völlig verbastelten neuen Rheinmetall-Benz anguckt, wo der Motorwechsel nicht eine halbe Stunde dauert, wie es bei einem echten Militärfahrzeug sinnvoll wäre, sondern eher eine Woche: Wieso kauft irgendein Beschaffungsamt so einen Mist?
Wegen der (anscheinend völlig revolutionären) Aluprofile, wo man mit Nutensteinen was festschrauben kann? Geniale Erfindung. Gibt es irgendwie nur schon ziemlich lange.

Die ganzen Logistik-Fahrzeuge könnte man alle so standardisieren, das man sie als Baukasten mit Komponenten der Hersteller jeden Landes ausstatten kann.
Solange die Schnittstellen und Montagepositionen passen, kommt dann halt bei uns ein Benz oder Deutz und bei den Amis ein Cummins oder sonstwas rein.
Und wenn es mal richtig kracht und es ist ein Loch im Motor, dann nimmt man den mit 15 Schrauben und zwei Steckern raus, steckt den rein, der grad am schnellsten greifbar ist, und nach einer Stunde fährt die Kiste wieder.

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Weil es bei der westlichen Rüstunsgindustrie nie darum ging, ernsthafte größere Landkriege zu führen, die Rüstungsindustrie soll vor allem Rendite produzieren und Volksvermögen von untern nach oben verteilen, deswegen ist das Zeug auch so verbastelt und so scheiße teuer, gegenüber östlichen Konkurenzprodukte, wo der Kern der Produktion tatsächlich noch in der möglicht massenhaften und preiswerten Herstellung von Waffen besteht...
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon tyr » Mi Jan 22, 2025 13:02

ratzmoeller hat geschrieben:
tyr hat geschrieben: benötigt man eine eigene schlagkräftige Rüstungsindustrie, und eine Militärtechnik, die möglichst aus Eigenentwicklungen besteht.

Nur mal so als Anmerkung:Es gilt auch im Bereich Rüstung immer noch der Begriff "Skaleneffekt".Für 50 Flugzeuge oder 100 Panzer als Eigenentwicklung für die BW startet hier in Deutschland keine Firma die Forschung und Entwicklung,oder gar die Produktion.Ohne Kooperationen mit anderen Staaten(Die dann dafür aber auch mitbestimmen dürfen.) oder absehbare Exportchancen funktioniert das nicht mehr.Ersteres birgt meistens mehr Konfliktpotential und Entwicklungsrisiken,das zweite je nach politischer Lage auf Käuferseite oder der betreffenden Weltregion,potentielle Exportrestriktionen oder gar Exportverbote.


Wir bräuchten allerdings deutlich mehr als 50 Flugzeuge und 100 Panzer wenn wir "kriegstüchtig" werden wöllten. Russland besitzt rd 10.000.... und produziert der Zeit mehr als hundert Stück pro Monat... Deutschland max 45 pro Jahr...
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