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was ist los in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon DMS » So Nov 13, 2022 8:33

Südheidjer: Du hast vollständig Recht, die polit. Kaste hat von den tatsächlichen (wirtschaftlichen!=Grundlage des Systems) null Ahnung. Besonders Merkel hatte 0,00 Ahnung von Ökonomie (meine Meinung+wortwörtlich Prof. Sinn). Auch deshalb verlässt man sich auf Berater-Lobbyisten, mit den entsprechenden längst sichtbaren negativen Folgen für die Gesamtheit, Einzelne profitieren und werden immer reicher. Dies läßt sich ja selbst nicht aus den offiziellen Statistiken mehr verheimlichen.
Das Große und Ganze ist nicht mehr gerecht, passt nicht. Gender usw. ist nur der A n s c h e i n von Gerechtigkeit=formale Gerechtigkeit, hat aber Nichts mit der tatsächlichen Gleichheit zu tun, sondern ist verlogen. Man lenkt die Masse im mit Mini-Pseudoproblemchen ab. Vorbild ist die USA mit den daraus resultierenden sozialen ungerechten, gewalttätigen Zuständen. Das könnte man aber regeln, bzw. wär es die Aufgabe (!) der Politik. Es mangelt aber bereits am Problembewußtsein und mindestens an den Fähigkeiten dazu.

Aber ich stelle fest, es geht alles einfach immer gestaltungslos für die Gesamteinheit weiter, ist der einfachste Weg. Der Wähler will es auch so, die Verschuldung macht es noch eine Zeitlang möglich bzw. das Vermögen der Bürger. Langfristig wird auf einen großen Neuanfang rauslaufen, vermute ich. Wenn man in die Geschichte zurückblickt, gab es dann immer ein Großereignis, wenn man sich nicht reformieren kann oder will.
Die Großen werden aufhören zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen. Ich bin kein Untertan.
Es braucht weder Herrn noch Knecht, dann ist die Welt gerecht.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon beihei » So Nov 13, 2022 8:38

@ Komoran und Südheidjer
Ich kann euch in fast allen Punkten zustimmen.
Auch wenn ich mich wiederhole. Die schnelle Wiedervereinigung muß heute kritisch betrachtet werden .
Polen , Tschechien, Slowakei, Rumänien usw. lagen weit hinter den Möglichkeiten und Chancen der neuen Bundesländer zurück und haben sich im Grunde genommen selber entwickeln müssen und sie können damitauch niemanden eine Schuld in Schuhe schieben.
Wenn Manche mal soviel Energie in die Probleme der Gegenwart und Lösungen in der Zukunft stecken würden, anstatt in die ewigen Monologe mit geschichtlicher Verblendung und Legendenbildung.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon langholzbauer » So Nov 13, 2022 9:15

beihei hat geschrieben:@ Komoran und Südheidjer
Ich kann euch in fast allen Punkten zustimmen.
Auch wenn ich mich wiederhole. Die schnelle Wiedervereinigung muß heute kritisch betrachtet werden .
...

In die Richtung war mein Beitrag gestern gemeint.
Es lässt sich auch nicht leugnen, dass der Aufbau Ost ein riesiges Konjunkturpaket für die alten Bundesländer war.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Hauptmann » So Nov 13, 2022 10:10

Hauptmann hat geschrieben:Planwirtschaft ist nicht das Wirtschaftssystem der Zukunft,...

Ulrike Herrmann sieht das anders. Mit Planwirtschaft den Klimawandel aufhalten!

Klar kann sie das anders sehen das darf sie auch. Sie hat eine Berufsausbildung und hat den Grünen den Rücken gekehrt (obwohl so ganz vielleicht dann doch nicht), was sie erstmal sympathisch macht. Aber ob eine Bankerin dazu qualifiziert ist eine Aussage zum Klimawandel zu treffen, frage ich mich schon. Es ist einfach menschlich sich an dem Thema "Klimawandel" hochzuziehen, die will eben auch Karriere machen, das geht wohl kaum wenn ich sage wir sollen den von Menschen gemachten Klimaschwindel wegdiskutieren, da braucht man schon gehörige Maßnahmen und vor allem neue Steuern müssen her! :klug:
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon meyenburg1975 » So Nov 13, 2022 10:14

Eine „langsame“ WV hätte es nicht gegeben. Und im Zweifel hätte man ostdeutschen Fachkräfte, die lieber im Westen für DM gearbeitet hätten, Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis verwehren müssen. Das wäre politisch kaum durchsetzbar gewesen.
Das die wirtschaftspolitische Umsetzung mäßig war, ist unbestritten. Zu viele haben dort nur investiert um Marktzugang zu bekommen (ohne nachhaltige vor Ort Tätigkeit) oder auch um Konkurrenz auszuschalten.

Man sollte aber auch nicht verkennen, dass im Westen durch die lange Ostfokussierung in Förderung und Aufbau auch einige Regionen im Westen abgehängt wurden. Die pauschale Aussage im Westen nur Gewinner auf Kosten der Ostländer ist nicht korrekt.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon langholzbauer » So Nov 13, 2022 10:33

So eine Aussage würde ich nie treffen.
Aber es sei mir gestattet darauf hinzuweisen, das die alte BRD im großen und ganzen mehr von der schnellen WV profitiert hat, als es hier einige darstellen wollen.
Die Geschichte lässt sich nicht zurück drehen und ändern.
Wir sollten dringend nach vorn schauen.
Und wir brauchen jetzt noch mehr , als damals , charismatische Politiker, die unser Nation schützen und wirtschaftlich voran bringen wollen.
Da fällt mir aber im Kabinett niemand dazu ein. :roll:
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon T5060 » So Nov 13, 2022 11:11

langholzbauer hat geschrieben:So eine Aussage würde ich nie treffen.
Aber es sei mir gestattet darauf hinzuweisen, das die alte BRD im großen und ganzen mehr von der schnellen WV profitiert hat, als es hier einige darstellen wollen.


Die lieben Mitbürger der alten DDR sehen nur das Sachanlagevermögen was nach 1989 dort entstanden ist, aber die Kosten des Sozialtransfers waren um ein zigfaches größer und nach 30 Jahren ist die Ex-DDR immer noch nicht selbst finanzierend. Die Alt-BRD finanziert sich aber auch nicht selbst, sie lebt von ihren Auslandskunden und ihren Rohstofflieferanten. Ja und genau diese Party ist jetzt vorbei.
Wir haben jetzt eine moralisierende feministische Außenpolitik aus Klimaschutzgründen, aber dafür vegan.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon AF85 » So Nov 13, 2022 11:24

tyr hat geschrieben:
Warum glaubst Du das? Weil der "Westen" gerade blühte? Wenn ich Dich erinnern darf, befand sich die BRD gerade selbst in einer schweren wirtschaftlichen Krise mit hoher Arbeitslosigkeit, hoher Verschuldung usw.... die Übernahme und Plünderung der DDR hat Westdeutschland immerhin 10 Jahre Sonderkonjunktur verschafft, in mitten eines globalen wirtschaftlichen Abschwungs...... von daher hat Kohl alles richtig gemacht.... es ist immer alles eine Frage des Blickwinkels...


Immer wieder herrlich was für einen verklärten blick du noch immer auf deine bankrotte DDR hast. Da gab es nichts zu plündern was brauchbar gewesen wäre, die DDR hing dem weste um mindestens 20 Jahre hinterher, oder warum glaubst du wurde die Produktion vom Trabi und so manchem anderen eingestellt, bestimmt nicht weil es Zukunftstechnologie war. Klar war es auch ein Konjunkturprogramm für den Westen, weil die neuen Bundesländer auf Vordermann gebracht werden mussten, da wurden Straßen , Kläranlagen , Flughäfen , Freizeitparks , Rennstrecken und was weis ich noch alles gebaut ,aber mit Geld aus dem Westen.
Kormoran und Südheidjer haben das recht schön beschrieben.
Aber man weis ja das du einen etwas seltsamen Blick auf die Realität hast.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon beihei » So Nov 13, 2022 11:26

Ja wir sollten nach vorne schauen. Das Rad der Geschichte läßt sich nicht zurückdrehen. Die Einheit ging nicht nur auf Kosten des Osten ,sondern auch auf Kosten des Westens. Womit wir bei der Gegenwart sind. Und die Gegenwart zeigt die Fehler ...Wenn ich auf die andere Seite des Rheins möchte, muß ich einen Umweg von 60 km und einer Stunde in Kauf nehmen , weil seit Jahren die Brücke nach Leverkusen kaputt ist und der Neubau Zeit und Geld kostet. Mein Kumpel bei Straßen NRW bringt es auf den Punkt ... sehenden Auges über Jahre vernachlässigt und eine Ausweichbrücke in Bonn ist bald auch nur noch Kernschrott. Auf den Neubau unseres Sportplatz nach der Zerstörung durch die Flut, warten nunmehr seit 15 Monaten . Eine evt. Entscheidung über die Bewilligung von Geldern wurde uns nunmehr für das Frühjahr 23 versprochen . Wir karren unsere Kinder zweimal in der Woche zum Trainung und zu Spielen am Wochenende zu einem 20 Kilometer entfernten Sportplatz wo wir auch nur geduldeter Gast sind. Alle unsere Mannschaften , Senioren , AH , Frauen, Jugend , Kinder haben seit über 1 Jahr nur noch Auswärtsspiele. Uns gehen die Kinder und Jugendlichen von der Stange weil sie verständlicherweise dazu keinen Bock mehr haben. Und dann war ich vor einen Jahr in Thüringen ... mal abgesehen von den schönen Straßen und Brücken, war ich in einer Kleinstadt an einer Sportanlage und wie fragte warum hier zwei super Kunstrasenplätze direkt nebeneinander wären , sagte man mir , man habe zwei Fußballvereine und jeder hat darauf bestanden seinen eigenen Platz zu bekommen :shock: .
Provokativ gefragt.....wo ist das Aufbauprogramm West als Konjunkturpaket für die neuen Bundesländer ... nirgendwo , weil jetzt haben wir ja andere Probleme.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon tyr » So Nov 13, 2022 13:06

meyenburg1975 hat geschrieben:Eine „langsame“ WV hätte es nicht gegeben. Und im Zweifel hätte man ostdeutschen Fachkräfte, die lieber im Westen für DM gearbeitet hätten, Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis verwehren müssen. Das wäre politisch kaum durchsetzbar gewesen.
Das die wirtschaftspolitische Umsetzung mäßig war, ist unbestritten. Zu viele haben dort nur investiert um Marktzugang zu bekommen (ohne nachhaltige vor Ort Tätigkeit) oder auch um Konkurrenz auszuschalten.

Man sollte aber auch nicht verkennen, dass im Westen durch die lange Ostfokussierung in Förderung und Aufbau auch einige Regionen im Westen abgehängt wurden. Die pauschale Aussage im Westen nur Gewinner auf Kosten der Ostländer ist nicht korrekt.


Der große Fachkräfteexodus kam erst, als hier längst alles von der Treuhand zerstört war, weil die Fachkräfte gar keine andere Wahl hatten. Es war keine freiwillige Entscheidung bei den Meisten, es gab für viele nur die Wahl zwischen Arbeitslosigkeit, präkäre Beschäftigung zu niedrigsten Löhnen oder Abwanderung.
Ich hab in dieser Zeit gestandene Männer weinen gesehen, als sie nach ihrem Ukraub wieder ihre heimat Richtung Westen verlassen mussten.
Wenn es noch irgendeine Form von vernünftiger Perspektive gegeben hätte, wären sehr sehr viele geblieben, udn viele die gegangen sind, weil der goldene Westen lockte, relativ schnell zurückgekehrt, nach dem sie festgestellt haben, daß das Gold in wiklichkeit nur um wertloses Pyrit war.... :roll:
In einer kap. Wirtschaft ist nicht entscheidend, wo was investiert wird, sondern wohin die Gewinne fließen, und damit die Kaufkraft.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon tyr » So Nov 13, 2022 13:07

T5060 hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:So eine Aussage würde ich nie treffen.
Aber es sei mir gestattet darauf hinzuweisen, das die alte BRD im großen und ganzen mehr von der schnellen WV profitiert hat, als es hier einige darstellen wollen.


Die lieben Mitbürger der alten DDR sehen nur das Sachanlagevermögen was nach 1989 dort entstanden ist, aber die Kosten des Sozialtransfers waren um ein zigfaches größer und nach 30 Jahren ist die Ex-DDR immer noch nicht selbst finanzierend. Die Alt-BRD finanziert sich aber auch nicht selbst, sie lebt von ihren Auslandskunden und ihren Rohstofflieferanten. Ja und genau diese Party ist jetzt vorbei.
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Die Sozialtransfers waren eine FOLGE der Zertsörung der DDR- Wirtschaft...
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon beihei » So Nov 13, 2022 14:05

tyr hat geschrieben:.....
Der große Fachkräfteexodus kam erst, als hier längst alles von der Treuhand zerstört war, weil die Fachkräfte gar keine andere Wahl hatten. Es war keine freiwillige Entscheidung bei den Meisten, es gab für viele nur die Wahl zwischen Arbeitslosigkeit, präkäre Beschäftigung zu niedrigsten Löhnen oder Abwanderung.
Ich hab in dieser Zeit gestandene Männer weinen gesehen, als sie nach ihrem Ukraub wieder ihre heimat Richtung Westen verlassen mussten.
Wenn es noch irgendeine Form von vernünftiger Perspektive gegeben hätte, wären sehr sehr viele geblieben, udn viele die gegangen sind, weil der goldene Westen lockte, relativ schnell zurückgekehrt, nach dem sie festgestellt haben, daß das Gold in wiklichkeit nur um wertloses Pyrit war.... :roll:
In einer kap. Wirtschaft ist nicht entscheidend, wo was investiert wird, sondern wohin die Gewinne fließen, und damit die Kaufkraft.


Ist alles irgendwie komisch, aber soll es geben ......Parallelwelten.
Ich hatte einige Kollegen, die aus dem Osten gekommen sind , da gab es noch keine Treuhand bzw. deren Auswirkungen waren noch nicht bemerkbar. Ich wüßte nicht das einer geheult hat, weil er im Westen arbeiten mußte. Sie haben mit Engagement und Freude gearbeitet , waren Leistungsträger und ich denke sie sind es heute noch. Man merkte Ihnen regelrecht eine Befreiung an . Keiner hat jemals gesagt das er es bereut hat.
Hätte ich auch gemacht und frage mich warum Andere dazu nicht in Lage sind , wenn alles so Sch... ist. Keiner hält einen auf, keiner zwingt einen unter diesen Umständen zu leben und all das ist zu jeder Zeit möglich. Aber vielleicht ist für Einige zuviel Freiheit. Sie sind devot veranlagt.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon meyenburg1975 » So Nov 13, 2022 20:08

Das eine völlig eigenständige Erneuerung ein schmerzfreieres Erfolgsmodell geworden wäre, ist rein spekulativ. Und mMn Wunschdenken.
Die heutige Jugend hat hier wie dort gute Zukunftschancen, wenn sie motiviert und engagiert ist. Und wer in seinem Bereich selbstständig werden möchte, hat auch dort gute Möglichkeiten. Nicht nur in der LDW fehlen überall Nachfolger.

Daher ist die Diskussion müßig.
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon Kormoran2 » So Nov 13, 2022 22:59

Wenn ich Dich erinnern darf, befand sich die BRD gerade selbst in einer schweren wirtschaftlichen Krise mit hoher Arbeitslosigkeit, hoher Verschuldung usw


Völliger Quatsch, sorry, sowas sage ich selten.

In unserer Elektrobranche qualmte die Konjunktur schon jahrelang. Und ebenso in anderen Branchen. Unsere Produktion schaffte kaum, die Aufträge abzuarbeiten. Der Chef weigerte sich damals leider, die Werkshallen zu erweitern. Wir mußten im Außendienst vertreten, dass die Kunden teilweise viele Wochen lang auf ihre Ware warten mußten.

Und dann kam noch die Grenzöffnung oben drauf. Das war dann wirklich nicht mehr lustig. In der Firma haben sich die Leute schon montags um 8 Uhr angebrüllt, weil im Versand ein Kommissionär einem anderen die Ware "weggeklaut" hatte, von der fertigen Pallette runter.

Die Konjunktur schäumte förmlich, auch meine Ostkunden fragten nur wenige Wochen nach ihren Belieferung, ob sie dieses Jahr nochmal bestellen dürften. Ich versprach ihnen damals einen LKW voll Ware pro Woche. Es war einfach unfassbar. Sie verstanden das irgendwie nicht.

Die Kasse der Nach-Kohl Regierung quoll über von Geld. Ich glaubte, dass nun endlich genug Geld im Topf wäre, unsere heimischen Nachkriegsstraßen mal zu renovieren. Aber Pustekuchen - das Geld floß gen Osten. Dann begannen die Statiker mit ihrem Alarm, dass die Autobahnbrücken allerdringendst renoviert werden müßten. Immer wieder kam die Warnung, dass demnächst die komplette A 45 Dortmund-Gießen fällig wäre mit hunderten von Brückenbauten. Alles Schrott. Und jetzt schon über ein Jahr lang das Theater bei Lüdenscheid: Die Brücke darf wirklich nur noch von Fahrradfahrern oder Einzelpersonen betreten werden.
Und wenn ich dann im Osten die perfekten Straßen und Autobahnen sah, zweifelte ich an meinem Rechtsverständnis.

Unsere Nachkriegsstraßen haben wir leider heute immer noch. Aber ich denke, insgesamt wurde die immense Aufgabe doch gut bewältigt. Schließlich gibt es wohl in keinem Staat eine Vorsorge dafür, dass der halbe Staat komplett zusammenbricht und erneuert werden muß. Es gab aber massenhaft Opfer und Betroffene, die ihre Arbeit verloren und ihre berufliche Anerkennung. Aber verhungert ist - glaub - keiner,
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: was ist los in Deutschland

Beitragvon T5060 » So Nov 13, 2022 23:42

Die Treuhand war ein Konstrukt der letzten DDR Regierung, weil man glaubte diese Industrie habe noch große Werte. Unter Kohl lief die dann weiter, wie Corona-Hilfen um nicht gleich alles fallen zu lassen.
Die DDR Onkels, die um ihren Faulenzerposten gekommen sind, machten natürlich die Treuhand für alles schuldig. In Wirklichkeit lieferte die DDR gerade mal 20 % der BRD Produktion, wobei es in der DDR ganze Industriezweige gab, die im Westen schon längst aufgegeben waren. Die alten Onkels und die SEDler wollten sich halt nicht eingestehen, dass ihr Laden zumeist nur ein Haufen Schrott und Altlasten waren.
Das Thema ist vorbei, trotz alledem war das alles die letzten 105 Jahre für viele DDR Bürger eine schwere Zeit
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