Südheidjer hat geschrieben:
Man muß den Leuten ihre Nationalität und damit ihre Identität lassen. Das ist schon bei der Wiedervereinigung schiefgegangen, weil man den Ossis meinte sagen zu müssen, wie sie jetzt zu leben und zu denken haben. Oder die EU regiert viel zu massiv in die Nationalstaaten rein mit dem Ergebnis, daß sich z.B. die Briten zum Austritt entschlossen oder Orban in Ungarn sein eigenes Ding macht. Die Polen zicken doch auch schon.
Der Bayer tickt anders als ein Berliner, der Ruhrpottler anders als ein Thüringer. Mit Einheitsbrei wird das nichts, "multikulti" ist nur in begrenztem Rahmen realisierbar, z.B. wenn man mal in ein exotisches Restaurant geht oder man einen Bekannten hat, der aus Timbuktu kommt.
Wie kann man die Eliten, die die Politik bestimmen, wieder erden? Hätte ich mehr Zeit, würde ich mal die ganze Truppe im Bundestag unter die Lupe nehmen, wer überhaupt einen Beruf gelernt hat, wer außerhalb der Politik Berufserfahrung hat und wer seinen Pflicht- oder Freiwilligendienst gemacht hat. Alle anderen kommen an einen quasi virtuellen Pranger, in dem man das Ergebnis veröffentlicht.
Wer dröselt mal diesen ganzen NGO-Murks und -Verflechtungen auf? Wieviel Geld wird dort versenkt?
Braucht man Lehrstühle, also Professor*Innen für "Gender-Studies"?
Wir ballern eine Kohle raus für Schwachsinn und auf der anderen Seite sollen den Leistungsträgern die Rente gekürzt werden.
Heider, da muß ich dir widersprechen, ich, und wohl auch die andere große Mehrheit,haben den Ossis nichts vorgeschrieben, aber bei uns sagt man " wer die Feier bezahlt, bestimmt die Musik "
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Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet