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Was mir auf die Nerven geht...

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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon wespe » Di Jun 21, 2022 9:07

Richtig :!: Für manche Beiträge die gesetzt werden, brauchen wir unbedingt so in Kopfschüttelsmilie :D Bitte dann dazu aber noch den "Heiligensmilie", denn so benehmen sich/schreiben auch welche hier... :roll:
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon LUV4.0 » Di Jun 21, 2022 9:31

wespe hat geschrieben: Bitte dann dazu aber noch den "Heiligensmilie", denn so benehmen sich/schreiben auch welche hier... :roll:


Wer kennt sie nicht, die unfehlbaren Mitmenschen? :klug:
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon DWEWT » Di Jun 21, 2022 11:51

Ihr meint, etwas gesunder Menschenverstand reicht schon zur "Unfehlbarkeit" und zum "Heiligenschein"? Allen, denen der gesunde Menschenverstand nicht gegeben ist, sei versichert, dass sie, was auch immer sie angestellt haben, von der Solidargemeinschaft aufgefangen werden. Die Notwendigkeit zur Solidargemeinschaft nimmt in dem Maße zu, wie die Eigenverantwortlichkeit abnimmt!
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon langholzbauer » Di Jun 21, 2022 12:18

Ja,
die BG weiß immer, wie alles sicher geht. :wink:
Das kann sie aber nur nach dem Ausschlussverfahren aus ihren Unfallstatistiken gelernt haben!
Unfehlbar ist sicher niemand von uns.

Die Solidargemeindschaft wurde gegründet und besteht, damit aus Unachtsamkeiten neben den gesundheitlichen Schäden nicht auch noch wirtschaftliche Tragödien werden.
Eine Aufteilung in Risikogruppen gibt es schon.
Dass da noch Potential zur Verbesserung besteht, versteht jeder, der sich damit auseinander setzt.
Aber bevor mit immer höheren Bürokratieaufwand der Berufsstand weiter gespalten wird, sollten die Mitglieder der Vertreterversammlung darauf drängen, dass die Verwaltung entsprechend der Mitgliederzahl und der neuen EDV auch reduziert wir!

Und weil es mit meinem Beitrag zu den Modalitäten eines Arbeitsunfalls angefangen hat, rufe ich alle Leser hier auf, mit allen Mitteln Druck auf die Politik auszuüben, damit im ganzen Gesundheitswesen die Bürokratie abgebaut wird und das viele Geld endlich wieder dort ankommt, wo die Leistungen erbracht werden! :klug:
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon wespe » Di Jun 21, 2022 12:29

@DWEWT
Mein " gesunder Menschenverstand" hatte mir gesagt, du lässt die Zurrung noch an dem abzuladenten Gerät wenn es an den Kran gehängt wird. Was der " gesunde Menschenverstand" nicht abschätzen konnte war, dass sich das Gerät beim anhängen doch etwas bewegte und Reflexartig einem der "gesunde Menschenverstand" gesagt hat, du musst jetzt abspringen, damit du nicht unter kommst. Hätte mir der verfluchte " gesunde Menschenverstand" gesagt, das brauchst du nicht, das Gerät ist noch Verzurrt, ja dann wär der" Unfall" für die die Solidargemeinschaft (da Zahl ich übrigens auch mit ein, und keiner ist dazu gezwungen) nun mit aufkommen muss (was mir ja leid tut :roll: ) nicht passiert.
Kann dir nur sagen, hoffentlich passt dein " gesunder Menschenverstand" immer auf dich auf...
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon Sturmwind42 » Di Jun 21, 2022 13:02

Oh oh , da hab ich wieder reichlich Futter als Beschäftigungsmaterial hingeworfen ;-)
@DWEWT deine Antwort ist aus Sicht eines theoretischen Sesselfurzers völlig ok, mit der Praxis hat das wenig zu tun. Was in den Statuten der BG den TA steht weiss ich nicht, könnte mir aber vorstellen dass geeignete Mittel anzuwenden sind um genau so einen Unfall zu verhindern.
Dafür kämen m.M. nur ein Behandlungsstand, Fesselung oder Sedierung in Frage. Letzteres würde ich für diesen Zweck mal kategorisch ablehnen, auch vorletztes ist nicht immer das Mittel der Wahl, zu gross (m.M.) die Verletzungsgefahr für das Tier.
Behandlungsstand, ja .. aus heutiger Sicht betrachtet, das hätte ich mir schon früher (bauen) leisten sollen . Problemfälle stelle ich in den Hänger (äußerst selten ) mit überschaubarer Verletzungsgefahr für den Anwender.
Hab auch schon gelegentlich eine abbekommen, beim Besamen aber noch nie, das Meiste beim Hufe Ausschneiden.

Unfall= ein zufälliges Zusammentreffen verschiedener unglücklicher Umstände.
Genau so war es auch hier! Und ja mir passieren immer noch Fehler, nur wer nicht arbeitet, dem passieren keine. 40 % der Schuld nehme ich moralisch auf mich, belangt werden kann ich dafür nicht. Juristisch gesehen habe ich gar keine Schuld, m.M.
Jetzt titelst du mich und die TA "verpeilt", gerne doch ! Es sagt eigentlich mehr über dich aus als über mich/uns. Die Dritte im Bunde, also die Jungstute kann wohl gleich mal gar nix dafür, sie ist einfach ihren Instinkten gefolgt, natürliches Verhalten !
Die Praxis schaut so aus dass die TA an diesem Morgen 18 Stuten schallen musste/sollte, die geschätzt in einem 60 km Radius zuhause sind, und dies alles um 10 Uhr fertig sein muss ( Bestellung ) . Sie fängt in der Zeit schon morgens um 6 Uhr an. Würde sie niemals schaffen, müsste man da noch Massnahmen ergreifen ( ausser Behandlungsstand ) . Aber wieviel Kleinzüchter mit 1er oder 2 Stuten gibt es, die sich dafür niemals einen Stand anschaffen würden , wohl die Meisten . Heisst es ab morgen nur noch mit Stand, dann werde ich mich einrichten. Ich für mich aber eher nicht .

Und wie ist es dann beim Schmied ? Werden die alle in Narkose gelegt oder sediert ? Das ist eben der Unterschied zw Theorie und Praxis, wobei ich alle Unpässlichkeiten nicht aufgezählt habe .
Das dir nix passiert, das glaube ich unbenommen, wenn dann deinen Auftragnehmern. Aber wer weiss es schon, vielleicht bricht ja eines Tages die Säule deines Ohrensessels weil du die nicht täglich auf Risse kontrolliert hast .
Das Smilie für Unfehlbarkeit und heilig steht nur wenigen zu, du gehörst natürlich dazu .

Fällt mir grad noch ein : Ein ähnlicher Unfall mit weniger schlimmen Folgen ist bei mir schon mal passiert, damals war es der seinerzeit ca 50 jährige Chef einer Klinik. Da hab ich noch gesagt , das machen wir nicht, die hat gerade am Hengst abgeschlagen. Nein, das machen wir doch , ich möchte das jetzt wissen . Der Mann ist eine Koryphäe , ich lass mal die Leistungshymne aussen vor, aber selbst der war da wohl "verpeilt " .
So gesehen ist ausser dir niemand unfehlbar .
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon T5060 » Di Jun 21, 2022 14:11

Die Frage ist die Frage der Tierhalterhaftung §833 BGB. Der Nutztierhalter, nicht der Freizeithalter, haftet nur in sofern, er seiner Verkehrssicherungspflicht nicht nachgekommen ist.
Pferdezucht ist Landwirtschaft also Nutztierhalter. Einen Fehler des Landwirts ist hier nicht erkennbar, das Pferd war für ein Fehlverhalten auch nicht bekannt.
Also scheidet eine Haftung des Pferdehalters wie auch des im Zeitpunkt des Unfalls Betreuenden aus. Damit ist der Unfall ein allgemeines Berufsrisiko des Tierarztes. PENG-ENDE.

Man kann jetzt über jeden einzelnen Punkt trefflich diskutieren, im Ergebnis dürfte es aber sehr schwer werden, seitens des Geschädigten, die Sache anders darzulegen.

UVV kann man anführen, müsste man dann aber darlegen, ob bei konformen Verhalten der Schaden nicht eingetreten wäre, greift also meist auch nicht.

Aber ein Rechtsanwalt der clever ist und Ahnung hat, sagt das der Geschädigten genau so und dreht es dann so hin, das man doch noch eine Chance bei einer Klage hat,
vielleicht einfach, weil die Gegenseite UND der Richter blöd sind. 300.000 € Streitwert sind halt 300.000 € Streitwert. Kann sich doch rechnen.
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon DWEWT » Di Jun 21, 2022 14:29

In Leutkirch ist am Wochenende eine Bäuerin beim Zusammentreiben einer Rinderherde von einem Bullen angegriffen und getötet worden. Das ist schlimm für die HInterbliebenen.
Andererseits, so ist hier wohl die Auffassung, war es einfach nur eine Verkettung ungünstiger Umstände, die man nicht verhindern konnte. Auch der Tod des Kindes einige Wochen vorher; da kann man einfach nichts machen.
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon Sturmwind42 » Di Jun 21, 2022 16:45

T5060 hat geschrieben:UVV kann man anführen, müsste man dann aber darlegen, ob bei konformen Verhalten der Schaden nicht eingetreten wäre, greift also meist auch nicht.
Die UVV muss sie einhalten, wenn sie mir sagt so rekalisiere ich das Pferd nicht, dann kann und werde ich sie auch nicht zwingen. Ergo wird sie selbst entscheiden (und hat es auch ) ob sie das so durchführt oder nicht . Ich wette das in diesem Bereich bei Tierhaltern bis 10 oder 15 Muttertieren 99 % so von statten gehen, also ohne jegliche UVV .
Und glaubt ja nicht das ein Stand das Wundermittel ist, auch hier muss man höllisch aufpassen das man sich den Arm nicht durch ein niedergehendes Pferd bricht , was aber im Anhänger genau so ist.

T5060 hat geschrieben: Aber ein Rechtsanwalt der clever ist und Ahnung hat, sagt das der Geschädigten genau so und dreht es dann so hin, das man doch noch eine Chance bei einer Klage hat,
vielleicht einfach, weil die Gegenseite UND der Richter blöd sind. 300.000 € Streitwert sind halt 300.000 € Streitwert. Kann sich doch rechnen.
Keine Ahnung wie du auf 300 000 € Streitwert kommst ? WER genau soll denn von WEM fordern ? Die Frau ist angestellt , bekommt erstmal Lohnfortzahlung von der Firma, dann von der KK .
Möglicherweise vielleicht die BG von Ihrem Chef ? dann geht es aber um die Behandlungskosten und die Lohnfortzahlung .
Was du an die Wand malst wäre der Ausfalls eines selbstständigen TA, aber auch hier denke ich muss er beweisen dass er keine Aushilfe bekommen hat .

Informier dich mal was ein angestellter TA verdient, du wirst es kaum glauben so wenig wie das ist .
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon Sturmwind42 » Di Jun 21, 2022 16:55

DWEWT hat geschrieben:Andererseits, so ist hier wohl die Auffassung, war es einfach nur eine Verkettung ungünstiger Umstände, die man nicht verhindern konnte. Auch der Tod des Kindes einige Wochen vorher; da kann man einfach nichts machen.


Natürlich kann man da was machen ! Aber in DIESER Situation war es eben so das nicht vorsichtig genug gearbeitet wurde, mich eingeschlossen. Deswegen lade ich mir aber nicht die ganze Schuld auf, wir waren zu zweit als Sachkundige die in diesem Moment für diese Situation zu wenig weitsichtig gehandelt haben.
Warum ? Weil es schon millionen male gut gegangen ist und das auch die Regel ist .
Schön finde ich das ich mir Fehler eingestehen kann, nur der Ausgang der ist nicht schön.
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon T5060 » Di Jun 21, 2022 22:01

Sturmwind ich mache lange genug Haftpflichtschäden in der Land -, Bau - und Forstwirtschaft, ich weis was da kommt gerade weil die oft nicht allzuviel verdienen.
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon Qtreiber » Di Jun 21, 2022 22:18

DWEWT hat geschrieben:In Leutkirch ist am Wochenende eine Bäuerin beim Zusammentreiben einer Rinderherde von einem Bullen angegriffen und getötet worden. Das ist schlimm für die HInterbliebenen.
Andererseits, so ist hier wohl die Auffassung, war es einfach nur eine Verkettung ungünstiger Umstände, die man nicht verhindern konnte. Auch der Tod des Kindes einige Wochen vorher; da kann man einfach nichts machen.

Solange ein langjähriger "erfahrener" Mutterkuhhalter milde lächelt, wenn ich ihm vor der Urlaubsvertretung sage, dass ich den Laufstall nicht einstreuen werde, wenn der Deckbulle im Stall ist, werden solche Unfälle immer und immer wieder passieren. Allerdings hatte ich auch nie das Gefühl, dass der betreffende Landwirt sich mal ausführlicher mit der Körpersprache von Rindern beschäftigt hätte. Leider.
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon T5060 » Di Jun 21, 2022 22:22

Sobald ein Deckbulle in der Herde handzahm wird, muss er weg.
Der Betreuende und der Bulle müssen sich immer in einem respektierenden Abstand zu einander bewegen
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon langholzbauer » Di Jun 21, 2022 23:09

Das alles gehört in einen anderen Faden" Unfälle mit Nutztieren" !
Einen über Unfälle mit Rindern gibt es ja schon.


Mir geht die provozierende Arroganz von @DWEWT in diesem Zusammenhang auf die Nerven.
Der arme große BioBerater kann sich leider nicht mehr vorstellen, dass es durchaus noch viele kleine Betriebe gibt, die sich die ach so guten technischen Schutzvorrichtungen nicht leisten können.
Ich schätze mal vorsichtig, dass über 90% dieser Betriebe ihre Tiere besser " lesen" können, als er selbst und deshalb dort auch selten Unfälle mit direktem Tierkontakt passieren.
Aber, wenn dann doch mal das Unglück zuschlägt, ist es doch besser, den Geschädigten mit allen verfügbaren Mitteln wieder in das Arbeitsleben zurück zu helfen, statt sie, wie es die gesetzlichen Krankenkassen z.B. bei Freizeitunfällen machen, nach einer Grundversorgung ihrem Schicksal zu überlassen.
Und in dem Zusammenhang möchte ich an alle kleinen Nutztierhalter appelieren, alle Möglichkeiten von Zusammenarbeiten und auch Vereinigungen, egal welcher Rechtsform, zu nutzen, um sichere Fang - u. Behandlungsanlagen gemeinsam , gerne auch gefördert , zu nutzen!
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon wespe » Di Jun 21, 2022 23:28

Ich würde sogar meinen, dass ein Deckbulle nie handzahm wird, allenfalls duldet er nur einen. Das ist noch gefährlicher wie "Handzahm", dass mag in Einzelhaltung vll gehen.
Bei uns am Betrieb gehen min immer Zwei in die Koppel, muss irgendwie eine Mutter Kuh Separiert werden, dann min drei Mann, jeh nach Lage auch mehr. Die Zeit muss eben sein. In besonderen Fällen kommt auch schon mal der Fangstand zum Einsatz um sich den Bullen, oder auch ewtl. renitente Mutterkühe vom Leib zu halten.
Und um das nochmal zu erwähnen, Kinder haben ohne Aufsicht nix im Stall oder auf einer Weide zum suchen, scheixx egal ob sie damit gross geworden sind oder nicht.
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