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Was mir auf die Nerven geht...

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon Neuland79 » Do Mär 14, 2024 16:01

fedorow hat geschrieben:
Neuland79 hat geschrieben:Falls jemand ein neues Hobby sucht.

Für den Anzeigehauptmeister in deinem Link oben wird doch Ersatz gesucht da zurzeit ausser Betrieb. 8)
https://www.focus.de/panorama/welt/umst ... 50806.html

Dass er überhaupt noch lebt und noch niemand ausgerastet ist... Und er ist nichtmal der "Beste".
Dabei blendet der junge Mann komplett aus, dass der Bund, Länder und Kommunen auch dafür zu sorgen haben, dass es genügend Parkplätze gibt.
In der „Wegeheld“-App, die der „Anzeigenhauptmeister“ zum Melden von Ordnungswidrigkeiten benutzt, ist er übrigens nicht einmal auf dem ersten Platz . Auf der Website ist das „Leaderboard“ frei sichtbar. 4226 Meldungen hat Niclas im vergangenen Jahr erstellt. Den ersten Platz belegt ein Nutzer mit dem Namen „Bongokarl“. Er hat 6008 Anzeigen erstellt.
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon Sturmwind42 » Do Mär 14, 2024 20:34

Neuland79 hat geschrieben:Dass er überhaupt noch lebt und noch niemand ausgerastet ist...
Ich frage mich wie es bei dem dazu gekommen ist , er muss doch daran Spass haben , oder warum sonst sollte er es machen ?
oder gibt es "Kopfgeld" ? Verdient er damit ?
Oder verdient er damit sich in Szene zu setzen ?

Ich kann mir nicht vorstellen wie man sowas machen kann , wobei ich mich schon bei den normalen Politessen frage , wie man sowas als Job ausüben kann . Müssen doch ganz arme Kreaturen sein ... arm im Sinn von Gefühl , Empfinden , noch nix besseres für sich gefunden
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon Südheidjer » Do Mär 14, 2024 21:47

Sturmwind, irgendwie habe ich den Eindruck, du hast ein Problem damit, daß es Gesetze im Land gibt und man sich auch bemühen sollte, diese einzuhalten. Es gibt auch Leute im Landkreis-Amt, die bauen die Blitzer auf und sitzen dann im Auto versteckt am Rand und machen die Geschwindkeitsmessung. Klar, is blöd, wenn man erwischt wird, aber wie würde Auto gefahren werden, wenn keiner kontrollieren würde.
Wenn die Polizei nicht die Sprities aus dem Straßenverkehr rausfischen würde, dann würden haufenweise Mitbürger dauerstramm durch die Gegend juckeln.
Wenn Steuerhinterziehung straffrei wäre, dann könnte man sich die Ermittler sparen und jeder Steuern hinterziehen, so viel wie er lustig ist, sprich, bis man keine Steuern mehr zahlt.

Ich bemühe mich mindestens so korrekt zu fahren, daß ich nie wieder meinen Führerschein abgeben muß und nie irgendwem aufs Auto baller oder gar einen Mitmenschen platt fahre.
Wie sagte mal mein Fahrlehrer vor bald 40 Jahren: Gasgeben kann jeder, aber nur so schnell zu fahren, daß man immer bremsen und sicher anhalten kann, das ist die Kunst. Da ist was dran.
Und ich habe jahrelang wilde Sau gespielt. Zum Glück ist nie was Gravierendes mit Fremdschäden passiert. Im Alter wird man dann ruhiger.

Und der Anzeigenhauptmeister hat eventuell ein großes Geltungsbedürfniss. Andere Leute besorgen sich stattdessen einen Doktortitel und bescheissen dabei.
Für ihn ist es halt befriedigend, jeden Tag ordentlich Sünder gemeldet zu haben.
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon langholzbauer » Do Mär 14, 2024 22:38

Weil es gerade im " Aufstehen jetzt" Faden wieder hoch kommt.
Mir gehen Leute auf die Nerven, die uns erzählen wollen, was alles an und in der DDR so schlecht war, ohne das sie es selbst erlebt haben.
Vor Gericht fällt sowas, wenigstens im Fernsehen des angelsächsischen großen Bruders immer als " Hörensagen" hinten runter.
Aber schimpft nur alle immer schön auf andere...
Das lenkt gut von eigener Feigheit ab, sich damit intensiver auseinander zu setzen.
@Neuland79
Bildungszugang ist das schlechteste Beispiel.
Mit den entsprechend guten Noten konnte in den letzten Jahren der DDR ohne eine Mark Zuzahlung der Eltern wirklich jedes Kind bzw. jugendlicher Mensch Abbi abschließen. Und das sogar bei bzw. trotz mehrerer Umzüge der Eltern! :klug:
Dank einheitlicher und abgesehen von " StaBü = Staatsbürgerkunde" deutlich ideologiefreien Bildungsinhalte und Lehrpläne war das kein Problem.
Da kann die BRD heute noch sehr viel von ( jetzt Finnland , die da gut abgekupfert haben) lernen, um das Grundbildungsniveau eines DDR- Schulabgängers eventuell wieder zu erreichen.
In der aktuellen Blödrepublik schaffte es keine Stadt oder gar ein Schulamt, alle jeweilig gleichen Klassenstufen auch nur ansatzweise gleichzeitig auf ein vergleichbares Bildungsniveau zu bringen. :oops:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon T5060 » Do Mär 14, 2024 23:11

Der Artikel reicht völlig:

https://www.focus.de/auto/ratgeber/kost ... 60526.html
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon Neuland79 » Do Mär 14, 2024 23:18

langholzbauer hat geschrieben:@Neuland79
Bildungszugang ist das schlechteste Beispiel.
Mit den entsprechend guten Noten konnte in den letzten Jahren der DDR ohne eine Mark Zuzahlung der Eltern wirklich jedes Kind bzw. jugendlicher Mensch Abbi abschließen. Und das sogar bei bzw. trotz mehrerer Umzüge der Eltern! :klug:

Warum konnte meine Schwester mit einem Notendurchschnitt von fast 1,0 (Sport war die einzige 2) kein Abitur machen? Warum konnte mein Vater mit normalem Notendurchschnitt und meine Mutter mit schlechtem Notendurchschnitt das Abitur machen? Richtig, beide Großväter hatten Beziehungen. So lief das in der DDR. Ich finds wirklich erstaunlich, was hier so im Forum erzählt wird. Und weil nur die besten Kinder in der 3. Klasse an die Russisch Schulen kamen und ich einen Notendurchschnitt von 1,0 hatte, wurden meine Eltern nicht einmal gefragt... egal, ist abgehakt und ihr könnt euch eure DDR wieder so denken, wie ihr möchtet.
Zuletzt geändert von Neuland79 am Do Mär 14, 2024 23:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon tyr » Do Mär 14, 2024 23:24

Ja warum... woher sollen wir das wissen, hat sie vielleicht mal zum falschen Zeitpunkt zu den falschen leuten einen falschen Spruch gemacht?
Und mit den richtiegen Beziehungen geht immer alles besser, das ist heute nicht anders als damals... :roll:
An der Russischschule war der einzige Unterschied, das Du ab der Dritten Klasse russisch hattest, und das die lehrer röter waren, als im Durschnitt, was nicht unbedingt als Vorteil zu betrachten war, ansonsten war es auch nicht anders als in anderen Schulen. Russischschule bedeutete nicht automatisch Abitur. ich weiß das, ich war in einer solchen. Ich bin schlich dorhin gekommen, weil ich im Einzugsgebiet dieser Schule wohnte. Das waren keine Eliteschulen oder so.. nicht wirklich, der Unterricht war genauso wie in allen anderen Schulen.
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon tyr » Do Mär 14, 2024 23:33

Achso, ja die Zulassung zum Abitur war manchmal eigenwillig, da hatten auch die lehrer ein gewichtiges Wort mitzureden, und das ohne den Schüler, oder dessen Eltern in Kenntnis zu setzen. Manchmal waren sie eben z.B. der Meinung, das die EOS den Schüler, trotz guter Noten, überfordern wird.... ob sie damit immer recht hatte, ist eine andere Geschichte... es gab allerdings auch noch andere Wege zum Abitur, wie heute auch. allerdings, ob es besser ist, wie heute, jeden durchzuschleppen, bezweifel ich stark.
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon Neuland79 » Do Mär 14, 2024 23:35

Laut meinen Eltern gab es folgende Aufnahmekriterien für die EOS:

- Arbeiterkind (meine Eltern hatten beide studiert, fällt also schonmal aus)
- Verpflichtung zum Armeedienst (als Mädchen fällt das schonmal aus)
- Parteibuch der Eltern (fällt aus)
- Beziehungen (fällt aus)
- wir Kinder waren nicht engagiert in der FDJ Arbeit oder sonstigen Organisationen (fällt aus)
- sehr gute Noten (reichten nicht)
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon tyr » Do Mär 14, 2024 23:53

Na wenn man so gar nichts hatte, wars schon echt schwer, allerdings war das auch nicht so eindeutig, wie Deine Eltern das so sagen. Schon gar nicht in den Achtzigern...
ich war übrigesn in der Schule auch nicht zum Abitur zugelassen, ich wollte allerdings auch gar nicht, Schule hat mich damals meistens extrem gelangweilt, ich war zwischendurch mal so schlecht, das mich die Eltern aus der 8.Klasse rausnehmen wollten, das wolllt ich aber nich, und hab dann mal ne weile was gemacht, damit alle wieder glücklich waren^^
Letztlich ist es in allen Systemen so, das, wenn man was werden will, muss man mitschwimmen, das ist heute nicht anders.
Es sei denn, Du machst was ausßerhalb des akademischen Betriebes was, dann konntest Du auch in der DDR erfolgreich sein, udn sogar reich werden..
Waren sie denn ihr leben lang unglücklich, das sie kein Abitur hatten? Minderwertig gefühlt? Dafür gibts keinen Grund. Nur weil einer Abitur hat, oder ein Studium gemacht hat, heißt das noch lange nicht, das er ein besonders intelligenter Mensch ist, und irgendwas in die reihe kriegt...
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon Kormoran2 » Fr Mär 15, 2024 0:54

Mein Gott, warum erfahren wir das erst jetzt? Jetzt wissen wir, woher deine politischen Einstellungen kommen.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon tyr » Fr Mär 15, 2024 8:03

Das ich in der Russischschule war? Das war nichts weiter als eine Sprachschule. Und russisch ist nicht die schlechteste Sprache auf dieser Welt, ich weiß, aus linksrheinischer Sicht liegt Russland irgendwo auf einem anderen Planeten... uuuuuuh, da wo das Böse haust, hat Opa schon immer erzählt..
Meine politische Einstellung kommt nicht aus der Schule, sondern aus dem Wissen über historische und zeitgenössische Zusammenhänge. Eines hat die Schule damals schon bewirkt, eine hohes klassisches Bildungsniveau, und es wurde Humanismus gelehrt, z.B. andere Völker nicht zu verachten, weder in Europa noch sonst wo.
Deswegen bin ich ja auch ganz böse rächts... :roll:
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon Neuland79 » Fr Mär 15, 2024 8:14

tyr hat geschrieben:Waren sie denn ihr leben lang unglücklich, das sie kein Abitur hatten?

Sie haben es beide zu Westzeiten nachgeholt. Aber studiert haben sie nicht mehr. Das lag aber an meinen Eltern, die uns in Dauerschleife erzählt haben wie faul wir sind und dass wir spätestens ab 13 Jahre arbeiten gehen sollen. Meine Eltern waren schon immer etwas anders, insbesondere vor dem Hintergrund, dass beide weder während ihrer Schulzeit noch während ihres Studium arbeiten gegangen sind, aber ihren Kindern dann erklären, dass sie sich ihr Studium selbst erarbeiten sollen. Ich gehe davon aus, dass sie einfach keine Lust hatten, uns finanziell zu unterstützen. Mein Vater hat sich indirekt öfter mal bei mir für diverse Dinge entschuldigt, z.B. in der Form, dass sie bei meiner Unterstützung während des Studiums keine besondere Glanzleistung erbracht hätten.

Meine älteste Schwester hat sich ihr Studium quasi erarbeitet, da man nach x ArbeitsJahren elternunabhängiges Bafög erhält. Sie wollte Italienisch/spanisch studieren und evt. Dolmetscher werden. Aber sie hat meinen Rat, die Sprache wenigstens vorher halbswegs zu lernen und mal ein Jahr ins Land zu fahren, ignoriert. Sie ist dann gescheitert, weil sie mit Null Vorwissen ins Studium gegangen ist und dachte, sie macht das mit links. Sie ist zwar sprachlich ein Genie, aber da hatte sie sich leicht überschätzt. Daher finde ich den Vorschlag der Afd gut, Eingangsprüfungen fürs Studium zur Pflicht zu machen. Und die Unis wissen selber, dass das Sinn macht und die Profs wären auch dafür, aber die staatlichen finanziellen Zuwendungen an die Unis hängen (soweit meine Infos) von den Studentenzahlen ab....

Mit Abitur und Studium sind halt locker nochmal 8 Jahre weg, in denen man nicht verdient. Ich kenne einige, die haben lieber das Geld genommen und wollten nicht 8 Jahre auf Sozialhilfeniveau die Nächte durch lernen. Insofern jedem das seine, aber bitte dann nicht diese permanenten Minderwertigkeitskomplexe. Alles hat Vor- und Nachteile im Leben und man muss auch irgendwann mal zu seiner Entscheidung stehen mit den entsprechenden Konsequenzen, die es hat. Das Thema Mitschwimmen ist mir unklar. Ich konnte im Westen einfach nur so mit guten Noten studieren, ohne Beziehungen, ohne Parteibuch, ohne Arbeiterkind zu sein usw. Wobei, vielleicht wäre es doch gut gewesen, wenn mir das Studium verwehrt worden wäre. Dann wäre ich in die Landwirtschaft gegangen und hätte einen Landwirt geheiratet. :D
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon tyr » Fr Mär 15, 2024 8:29

Neuland79 hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:Waren sie denn ihr leben lang unglücklich, das sie kein Abitur hatten?

Sie haben es beide zu Westzeiten nachgeholt. Aber studiert haben sie nicht mehr. Das lag aber an meinen Eltern, die uns in Dauerschleife erzählt haben wie faul wir sind und dass wir spätestens ab 13 Jahre arbeiten gehen sollen. Meine Eltern waren schon immer etwas anders, insbesondere vor dem Hintergrund, dass beide weder während ihrer Schulzeit noch während ihres Studium arbeiten gegangen sind, aber ihren Kindern dann erklären, dass sie sich ihr Studium selbst erarbeiten sollen. Ich gehe davon aus, dass sie einfach keine Lust hatten, uns finanziell zu unterstützen. Mein Vater hat sich indirekt öfter mal bei mir für diverse Dinge entschuldigt, z.B. in der Form, dass sie bei meiner Unterstützung während des Studiums keine besondere Glanzleistung erbracht hätten.


Meine älteste Schwester hat sich ihr Studium quasi erarbeitet, da man nach x ArbeitsJahren elternunabhängiges Bafög erhält. Sie wollte Italienisch/spanisch studieren und evt. Dolmetscher werden. Aber sie hat meinen Rat, die Sprache wenigstens vorher halbswegs zu lernen und mal ein Jahr ins Land zu fahren, ignoriert. Sie ist dann gescheitert, weil sie mit Null Vorwissen ins Studium gegangen ist und dachte, sie macht das mit links. Sie ist zwar sprachlich ein Genie, aber da hatte sie sich leicht überschätzt. Daher finde ich den Vorschlag der Afd gut, Eingangsprüfungen fürs Studium zur Pflicht zu machen. Und die Unis wissen selber, dass das Sinn macht und die Profs wären auch dafür, aber die staatlichen finanziellen Zuwendungen an die Unis hängen (soweit meine Infos) von den Studentenzahlen ab....

Mit Abitur und Studium sind halt locker nochmal 8 Jahre weg, in denen man nicht verdient. Ich kenne einige, die haben lieber das Geld genommen und wollten nicht 8 Jahre auf Sozialhilfeniveau die Nächte durch lernen. Insofern jedem das seine, aber bitte dann nicht diese permanenten Minderwertigkeitskomplexe. Alles hat Vor- und Nachteile im Leben und man muss auch irgendwann mal zu seiner Entscheidung stehen mit den entsprechenden Konsequenzen, die es hat. Das Thema Mitschwimmen ist mir unklar. Ich konnte im Westen einfach nur so mit guten Noten studieren, ohne Beziehungen, ohne Parteibuch, ohne Arbeiterkind zu sein usw. Wobei, vielleicht wäre es doch gut gewesen, wenn mir das Studium verwehrt worden wäre. Dann wäre ich in die Landwirtschaft gegangen und hätte einen Landwirt geheiratet. :D


Die DDR war schon ein Scheißstaat, aber dafür kann sie ja nun nichts, das sind innerfamiliäre Probleme. Da haben Deine Eltern wohl ein eigenwilliges Weltbild, soll vorkommen, wie Du ja hier schon im Forum gelegendlich siehst.
Bis bist Du so unglücklich mit Deiner Arbeit, ich meine, das was Du hier zum Thema Stromnetze und Energiewirtschaft schreibst zeugt von hoher fachlicher Kompetenz.
das man während eine Qualifikation nichts verdient, geht übrigens jeden so, meist kostet das auch noch einen Stiefel Geld, udn ich kenn so einige, die mussten eben aus finanziellen Gründen ihr Studium wieder abbrechen, vor allem wenn sie schon was älter waren, udn Familien hatten...
Das mit dem Landwirt ist doch eher Dein romatischer Traum, als das es mit der realität zu tun hat... so wie der Traum einer Bekannten vom einsamen Häuschen im Wald, was sie sich nie erfüllen können wird... jaja TRäume sind schon was schönes^^
Zuletzt geändert von tyr am Fr Mär 15, 2024 12:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Was mir auf die Nerven geht...

Beitragvon Sturmwind42 » Fr Mär 15, 2024 9:43

Südheidjer hat geschrieben:Sturmwind, irgendwie habe ich den Eindruck, du hast ein Problem damit, daß es Gesetze im Land gibt und man sich auch bemühen sollte, diese einzuhalten.
@ Suedheidjer , dein Eindruck täuscht ! Natürlich muss es Gesetze geben und man sollte sich auch halbwegs dran halten .
Aber ich finde manches wird halt so grauenvoll- diletantisch umgesetzt ! Wozu baucht es ein RadarFALLE an einer geraden, einmündungsfreien Strecke OHNE Unfallschwerpunkte ? Da wüsste ich auf Anhieb 10 Stellen wo das Radar wahrscheinlich auf lange Sicht gesehen Leben retten würde !
Warum muss man blitzen , unmittelbar nach der Hochgeschwindigkeitszone auf der BAB ? Praktisch wo man sich gerade neu einordnet in Spur und Geschwindigkeit (Stadt Köln ) ?
Warum muss ich an einem Ärzte und Geschäftshaus die Parkscheibe nach 15 min Überzug bestrafen ? Warum ist dort nur 1 Std Parkdauer ?
Warm beanstandet der Kontrolleur eine gefärbte Wasserpfütze auf dem Deckel einer Güllegrube ? Wenn Eintrag durch Beton , dann landet das gefärbte Wasser in der Grube ! Das hat mit praktischen Gesetzen nichts zu tun !

Meine Gesetzgebung wäre etwas praxisnaher ! Es gäbe A , B und C Fahrer , je nach Erfahrung, Unfallhäufigkeit usw .
C Fahrer ( Schleicher, Mittelspurschleicher , Langsamwender, Langsamanfahrer an Ampel, Nichtmitdenker, Fahranfänger und andere gefährdende Fahrer ) würde ich mit vier Warndreiecken an jeder Seite des KFZ ausstatten ;-) .
B Fahrer wären neutral , und A Fahrer würde ein gewisser Bonus zustehen z B bei Geschwindigkeitsübertretung , Überladung, Überschreitung der Tagesfahrstunden bis xx % und ähnliche Sachen .
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