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Wasser - Nahrung - Wüsten - Klima - sozialer Frieden

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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161 Beiträge • Seite 7 von 11 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11
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Beitragvon xyxy » So Jun 28, 2009 14:18

Der Verbraucher ist aber in der Lage anstatt für 1.50 EUr für 44 Cents
seine Milch einzukaufen die dann aber max mit 4 cent Subs belastet ist.
Da bleibt ihm noch locker ein Euro um seinen Urlaub und seine Handyrechnung zu begleichen wenn er täglich genug Milchprodukte verzehrt, gell?
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Beitragvon DanielS. » So Jun 28, 2009 14:33

Jan-Arwin hat geschrieben:
SHierling hat geschrieben:
Jan-Arwin hat geschrieben:Ich denke es wären auch alle Verbraucher bereit für Nahrungsmittel mehr zu bezahlen, aber die Steuergelder könnten für wichtigere Themen verwendet werden.

Nochmal: bevor Du Dich immer wieder zu solchen Behauptungen versteigst, RECHE DAS BITTE MAL DURCH.
".

Eben diese Behauptungen sind Feststellungen die kann ich aufgrund eigener Erfahrung bestätigen. Das wird ein Landwirt kaum mitbekommen, was hinter seinem Rücken geredet wird, deshalb sind es für ihn nur Behauptungen. Über was bitte soll den ein Verbraucher lästern wenn der liter Milch im Verkauf statt 0,6 eben 1,5 euro kostet, er aber im Gegenzug keine Subventionen benötigt ? Es gäbe nichts zu lästern, so einfach ist das, nur anfangs während der Umstellungsphase, das ist klar.

Es geht auch nicht um meine Meinung oder was ich durchrechne oder wieviel Schweine pro Betreib ich für Richtig halte, das ist alles völlig unwichtig. Es geht darum dass die breite Mehrheit nicht bereit ist, Geld für in ihren Augen sinnlose Subventionen, noch sinnlosere Exporterstattungen oder weitere Stallbauförderprogramme auszugeben, da es die Menge immer weiter ansteigen lässt, die keiner benötigt.
Und nochmal, es gibt Länder, da kommen die Landwirte eben ohne Subventionen aus und erwirtschaften ihr Einkommen eigenständig, denke mal das Du das sehr genau weisst.


Hab ich ja schon woanders geschrieben: Mach du es hier in D. vor und teil uns deine Erfahrungen in ein paar Jahren mit. Dann werden wir ja sehen ...

Und deine "Feststellungen" sind eben doch nur Behauptungen. Nur weil viele in das gleiche Horn stossen wird aus dummen Geschwätz noch keine Tatsache. Und wenn du dir die Mühe machen würdest es durchzurechnen, wie SHierling dich schon mehrfach aufgefordert hat, würdest du feststellen das du besser von Anfang an den Mund gehalten hättest.
Du hast natürlich das Recht auf deine eigene Meinung, auch wenn sie falsch ist.
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Beitragvon Jan-Arwin » So Jun 28, 2009 16:40

Dann würde ich an eurer Stelle den Verbraucher aufklären, die befinden sich ja dann auf dem Holzweg.
Aber ich denke wenn solche Argumente vorgestellt werden, würden sie euch mit Tomaten bewerfen :roll:
Wie ich feststelle lebt es sich für manchen doch leichter, alles beim Alten zu belassen und weiter die Staatsgelder einzustreichen. Im selben Zug wird das Stallgebäude nochmal erweitert, um die Entsorgung der Übermenge kümmert sich ja der Staat.

Übrigens: Geld, das der Verbraucher mehr bezahlt, oder bezahlen will, oder bezahlen kann, kommt auch nicht aus dem nichts, sondern das ist Geld, das dann für andere Produkte und Dienstleistungen weniger ausgegeben werden kann

Nein, durch die unnötige Steuerverschwendung zur Förderung baulicher landw. Anlagen um mehr zu produzieren, sowie dessen daraus resultierende Entsorgung durch weitere Exportgelder aus Europa raus, wären schonmal 2 total übeflüssige Geldvernichtungsmaßnahmen abgestellt, unabhängig von den eigentlichen Subventionen u. Vegünstigungen
Man sollte eure überproduzierte Ware ohne Steuergelder exportieren, was somit keinen Erlös für euch bringen würde, ggf. noch Kosten verursacht. Dann wäre das Problem sicher schnell behoben. Warum soll der Steuerzahler für das zuviel hergestellte denn auch noch aufkommen, es wird doch eh schon genug bezahlt :twisted:
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Beitragvon SHierling » So Jun 28, 2009 16:55

Nochmal, weil Du es ja irgendwie nicht kapierst. Bitte bemüh Dich doch EIN EINZIGES MAL, Dir die aus solchen Aktionen resultierenden Preissteigerungen auszurechnen, wenigstens in einem einzigen winzig-wutzigen kleinen Bereich, wie aaS schon mal gesagt, Schweine würden sich anbieten, oder Legehennen, die gehen leicht zu rechnen und werden ja auch immer gern als erste angefeindet..

Nochmal zusammengefaßt:
Du hast KEINERLEI Vorstellungen von den Erzeugerpreisen.
Du hast KEINERLEI Vorstellungen von den Produktionskosten.
Du hast KEINERLEI Vorstellungen von den Rahmenbedingungen der Produktion
Du hast KEINERLEI Vorstellungen vom Anteil der Ausgleichszahlungen am Betriebseinkommen.
Du hast KEINERLEI Vorstellungen davon, wie kleine Betriebe im Vergleich zu großen Betrieben wirtschaften.

Und mit solchen "Argumenten" behauptest Du, den Markt beurteilen zu können und erwartest dann noch, man soll Dich ernst nehmen?

Ok, dann in ganz einfach: wenn nun jeder alles so tut, wie Du es Dir vorstellst, und es auch nur noch "kleine gesunde Familienbetriebe" geben soll, was kostet dann hinterher ein kilo Schwein im Laden, und wieviel Geld davon erhält der Landwirt? Wenn Du schon erwartest, das man Dir folgt, dann setz doch mal ein erstrebenswertes Ziel? Du brauchst ja nur vorzurechnen, wieviel mehr "eigenes Geld" man nach Deiner Theorie verdienen könnte, dem wird sich sicher keiner widersetzen?
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon Hoschscheck » So Jun 28, 2009 17:48

Jan-Arwin hat geschrieben:
forenkobold hat geschrieben:Ich würde mich an Deiner Stelle abgrundtief schämen für eine solch dekadente Einstellung. Ein moralisches Recht auf Fressen hast Du jedenfalls nicht.

Du kannst offensichtlich auf einen sachliche, höflichen Beitrag nicht sachlich antworten ? Das zeugt von Schuldbewusstsein :wink: Ich bleibe dennoch höflich im Umgangston, Dein Ton trifft nicht mein Niveau.

Ich glaube Du hast mich vorhin nicht ganz verstanden. Ich habe angemerkt das ich mich weitgehend zurückhalte, zu dem was meine Arbeitskollegen, Bekannten über euch sagen und das ist nunmal die Mehrheit in Deutschland. Da fallen Ausdrücke der untersten Schublade über euch, die ich nicht wiederholen will und nicht machen werde.
Ich weiss das ist der Großteil in Deutschland so denkt wie ich es beschrieben habe sie werdens dir als Landwirt aber nicht direkt ins Gesicht sagen, sondern hintenrum, denk mal darüber nach.
Ich sags direkt wie ich es denke, wenns auch nicht jedem ins idyllische Bild passt. Muss man deswegen jemand beleidigen ?


Moin Jan,

deine gewonnene Einstellungen basieren auf Unkenntnis.
Sag das auch deinen Bekannten.
Forenkobold hat irgendwie Recht wenn er denn Landwirtschaftlichen Etat mit einem Versicherungsbeitrag für ein sorgloses Leben in der EU vergleicht.

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BildBild Gianni Infantino ist neuer Fifa-Präsident! Blatter musste gehen, aber ging seine Gangart?
Probezeit bestanden! gez. Kanzlei Mossack Fonseca, Panama.
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Beitragvon Mr.T. » So Jun 28, 2009 18:42

Jan-Arwin hat geschrieben:Man sollte eure überproduzierte Ware ohne Steuergelder exportieren, was somit keinen Erlös für euch bringen würde, ggf. noch Kosten verursacht. Dann wäre das Problem sicher schnell behoben. :

In manchen Punkten liegst du ja auf dem richtigen Weg. Der BDM oder EMB will Deine Vorstellung umsetzen. Weniger produzieren zum höheren Preis. Unter den Landwirten gibt es 2 Gruppen, leider zieht jeder in eine andere Richtung. Die einen wollen einen höheren Preis bei angepasster Produktion ( flexible Mengensteuerung ), die anderen wollen wachsen.
Wenn Du meinen eingestellten Link auf Seite 5 durchliest, wirst Du aber feststellen das neben dem BDM, EMB nun auch der BV sich bei Milch für eine Mengenrücknahme von 5% einsetzen will, bzw. eine Erhöhung aussetzt, was den Preis stabilisieren sollte.

Sollten diese Punkte von den Verbänden über die EU umgesetzt werden, haben wir ja geringere Überproduktionen zum besseren Preis. Somit wären auch weniger Exportgelder nötig.
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Beitragvon xyxy » So Jun 28, 2009 18:44

und nur noch max 30 Tsd Milcherzeuger, sags ruhig, gewachsen wird trotzdem :wink:
Ist hier recht interressant, was in den Köpfen vorgeht:
Entweder ein zusätzlicher Zweig oder einen bestehenden zweiten Betriebszweig erheblich ausbauen oder voll und ganz und gar auf Milch setzen oder nix machen und auslaufen lassen.
Wachsen bedeutet in der Regel eine Mio in die Hand nehmen oder mehr.
Die Zeiten der kleinen Hupfer sind hier vorbei.
Gas geben: Kühe 300, Schweinemast 2000++, Ferkelerzeugung weit über 400, Geflügelmast in passender Grössenordnung für die Abnehmer
Bga und PV nebenbei.
Scheinbar merken viele, wenn man den Daumen aus dem Mund nimmt
isst es sich leichter.
Der Rest lutscht weiter 8)
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Beitragvon Robiwahn » So Jun 28, 2009 18:58

SHierling hat geschrieben:... die festestellen, das das Ganze "Hinter dem Rücken Gerede" nahezu einzig und allein auf Unkenntnis, Vorurteilen und Entfremdung beruht. ...


Das ist völlig richtig, die Entfremdung und der damit verbundene Verlust an eigenem Wissen über LaWi ist zu einem sehr großen Teil verantwortlich für die gängige herrschende Meinung zu LaWi. Aber leider habt ihr Landwirte auch irgendwie kein Glück mit eurer Außendarstellung, sprich Werbung für eure Sache. Ja, der Verbraucher ist in Bezug auf Lawi dumm und unwissend, aber ihr tut so gut wie nichts dazu, ihn aufzuklären. Auch hier im LT werden immer wieder Leute runtergemacht, die keine Ahnung haben und (zugegebenermaßen) dumme/unwissende Fragen stellen. Ich kann ja sehr gut verstehen, das ihr von sowas genervt seid, aber Volkes Meinung über euch wird davon nicht besser. Und indirekt seid ihr doch auf diese Meinung angewiesen, da Volkes Meinung nun mal die Politiker wählt und die die Gesetze und Subventionen festlegen. Gute Lobbyarbeit bei Politikern ist eine Sache, gute Lobbyarbeit beim Verbraucher (und Wähler) eine andere. Erstere könnt ihr recht gut, letztere leider nicht so.

...
Und nochmal: woher soll - wenn überhaupt - das Geld kommen, das die Leute statt der Ausgleichszahlungen an die Bauern zahlen sollen? Ich nehm auch gern Beispiele aus anderen Ländern, aber IRGENDWO muß es im Moment ja sein?


In diese Lücke stoßen die Öko-Esoteriker, die Grünen, Greenpeace, Biobauern etc. mit ihren Handzetteln, Merkblättern, Infoständen, Aufklärungsbroschüren usw. und verkaufen ihr Zeugs teurer als normale Lebensmittel. Mit steigenden Marktanteilen, anscheinend sogar in der momentanen Krise. Und das Geld wandert ja nicht nur in Reisen, Handys, Autos etc., ein Teil landet auf dem Konto und wird eigentlich gar nicht gebraucht. Wir haben eine der höchsten Sparquoten weltweit, da liegt meiner Meinung nach das Geld für teurere Lebensmittel. Man muss dem Verbraucher "nur" klar machen, das er es für Lebensmittel ausgeben soll

Gruß, Robert,

PS: Kann ein Mod endlich mal den Titel umbenennen, dieses Thema hat leider nicht mehr viel mit dem ursprünglichen Titel zu tun.
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Beitragvon H.B. » So Jun 28, 2009 19:15

Hallo Robert, sehr treffend formuliert.....

Robiwahn hat geschrieben:Man muss dem Verbraucher "nur" klar machen, das er es für Lebensmittel ausgeben soll

....nur es wird sich der Verbraucher nicht so leicht davon überzeugen lassen, daß das Geld auf seinem Konto auf dem Konto eines anderen besser angelegt wäre?
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Beitragvon Robiwahn » So Jun 28, 2009 19:40

H.B. hat geschrieben:....nur es wird sich der Verbraucher nicht so leicht davon überzeugen lassen, daß das Geld auf seinem Konto auf dem Konto eines anderen besser angelegt wäre?


Das ist richtig, ich habe auch leider kein Geheimrezept dazu, die Leute von den Vorzügen und positiven Aspekten der LaWi (und entsprechend höheren Preisen) zu überzeugen. Die Bios schaffen es aber anscheinend auch.
Und irgendwas solltet ihr gegen euer schlechtes Image machen. Es sind ja nicht nur die Subventionen, über die sich die Leute aufregen, es geht ja bei Erntelärm, Geruch von Biogas etc. weiter. Einfach wird das sicherlich nicht, aber so weitergehen (mit der öffentlichen Meinung über euch) sollte es vielleicht auch nicht unbedingt, schon in eurem eigenen Interesse.

Grüße, Robert
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Beitragvon euro » So Jun 28, 2009 19:43

Robiwahn hat geschrieben: es geht ja bei Erntelärm, Geruch von Biogas etc. weiter.
Grüße, Robert


Ein isolierter Spinner in einem Lw-Forum macht noch keine öffentliche Meinung.
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Beitragvon Mr.T. » So Jun 28, 2009 19:50

H.B. hat geschrieben:Hallo Robert, sehr treffend formuliert.....

Robiwahn hat geschrieben:Man muss dem Verbraucher "nur" klar machen, das er es für Lebensmittel ausgeben soll

....nur es wird sich der Verbraucher nicht so leicht davon überzeugen lassen, daß das Geld auf seinem Konto auf dem Konto eines anderen besser angelegt wäre?

Hat jetzt bei H.B. ein Sinneswandel stattgefunden ? :idea:
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Beitragvon Robiwahn » So Jun 28, 2009 20:00

euro hat geschrieben:...
Ein isolierter Spinner in einem Lw-Forum macht noch keine öffentliche Meinung.


Ich hoffe nicht, das du mich meinst, du würdest falsch liegen.

Aber schau dir mal diesen Jan... an, dann diesen Typen "mit der Wahrheit ans Licht" oder so (der irgendwie auch mit Milch und Markt angefangen hat) und lies dir mal die Threads "Biogas und Dorffrieden", dann noch einiges zu "anwohner parkt Weg zu", Spaziergänger, Hundegassiführer etc. durch. Oder frag die Leute hier, wer schonmal Nachbarn hatte, die sich über irgendwas aufgeregt haben. Oder geh mal aus deinem Dorf in eine Stadt und frag die Leute auf der Straße, was sie von Landwirten halten. Hier im LT laufen ja größtenteil Leute aus der LaWi rum, nur nach solchen Zeitungsmeldungen wie jetzt über Subventionen häufen sich die Leute, die durch fleißiges Google-Nutzen auf den LT kommen und mehr oder weniger dumme Kommentare schreiben.
Jedenfalls ist die öffentliche Meinung über euch nicht wirklich auf einem Hoch, auch wenn das die Meinung von Nicht-Wissenden ist und dir vielleicht egal ist. Da diese aber nunmal die Bevölkerungsmehrheit stellen, solltet ihr den Leuten vielleicht doch irgendwie klar machen, das sie z.B. teurere Lebensmittel kaufen sollen oder wenn nicht, dann im Gegenzug akzeptieren, das ihr Subventionen bekommt.

Grüße, Robert
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Beitragvon Mr.T. » So Jun 28, 2009 20:09

Robiwahn hat geschrieben:[Aber schau dir mal diesen Jan... an,

Ich möchte jetzt weder ihn, noch Brandner Kasper, Wahrheitanslicht, Hanswurst usw. verteidigen.
Wenn ich mir aber manche Beiträge von Nichtlandwirten die keine Ahnung haben sollen, so durchlese, bin ich positv überrascht was die für Kentnisse vom Markt oder für Verbesserungsvorschläge parat haben, manche Beiträge gehoren in die Tonne, auch klar.
Da sollten sich manche landwirtschaftliche User hier, anstatt dämlich zu antworten, sich diese Beiträge mal durch den Kopf gehen lassen. :roll:

Robiwahn, Du warst jetzt nicht gemeint. War nur ein Zitat von Dir :wink:
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Beitragvon Frankenbauer » So Jun 28, 2009 23:51

Da ich über zwanzig Jahre im , am und für den Lebensmittelhandel arbeite muss ich leider die Ideen von guten Preisen für faire Lebensmittel pulverisieren, so bald es einen vergleichbaren Artikel irgendwo 3ct billiger gibt, wandert der werte Kunde (Verbraucher, Konsument ) weiter.
Bei vielen Lebensmitteln wird daher rückwärts kalkuliert, was zur Folge hat, dass das Teil noch den gleichen Namen trägt, aber die wertgebenden Inhaltsstoffe teilweise schon komplett ausgetauscht wurden ( das wenigste Speiseeis im Einstiegs- und Mittelpreissegment enthält z.B. noch Sahne).
Angebotsbündelung ist ein schönes Schlagwort, funktioniert nur leider schlecht bei Gütern, die 365 Tage im Jahr in variablen Mengen anfallen und nach spätestens 24 Stunden ohne Behandlung (Kühlen, erhitzen, usw.) ungeniesbar sind.
Zum Thema sozialer Frieden, diesen sehe ich bei kostendeckend steigenden Lebensmittelpreisen im Inland und gleichzeitigem Zurückfahren der Lebensmitteleinfuhren im Gegenzug für andere Geschäfte (sinkende Absätze im z.B. Maschinenbau, Autobranche, usw. ) als sehr gefährdet an.

Gruß

Werner
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