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Wasser - Nahrung - Wüsten - Klima - sozialer Frieden

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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161 Beiträge • Seite 5 von 11 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 ... 11
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Beitragvon Jan-Arwin » So Jun 28, 2009 9:08

Ich bin in der Landwirtschadt nicht tätig zahle meine Steuern und würde mich als neutral einstufen.
Seit kurzem weiss ich was ein Landwirt so an Steuergelder + das ganze drumherum erhält :shock: .
Ich verstehe aber eure Einstellung nicht. Warum streicht ihr ständig noch mehr an Steuergelder ein, anstatt sich um einen höheren Milch-Fleisch-Getreide Preis zu kümmern ? Es gibt Länder da erhalten die Landwirte keinen Cent vom Staat, das ist Fakt und gut so. Wenn ihr keine höheren Preise durchsetzen könnt und ohne Steuergelder nicht überleben könnt, dann wird eben dort produziert wo es günstiger geht. Ist das nicht Ziel des Marktes ? Die Grundstücke werden auch ohne Acker, Milch, Bullenbauern in Deutschland bewirtschaftet, da gibt es inzwischewn genügend Alternativen.

Durch eure ständig erhaltenen Steuergeldern macht ihr euch immer mehr Feinde, das merke ich an meinem Bekanntenkreis oder unter Arbeitskollegen wie die über euch urteilen, ich halte mich weitgehend zurück. Denen ist es auch egal, wenn ihr jetzt sagt, dadurch werden Nahrungsmittel günstiger. Die sehen das anderst, bei diesen Unsummen, dazu kommen noch reihenweise andere Vergünstigungen wie Exporterstattung oder Bauzuschüsse hinzu um weitere Nahrungsmittelberge aufzubauen :roll: .
Denkt nicht das meine Sichtweise ein Einzelfall ist, ich weiss wie viele Nichtlandwirte darüber denken und einen Hass gegen euch entwickeln und ganz Unrecht haben die auch nicht.
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Beitragvon forenkobold » So Jun 28, 2009 9:26

Jan Arwin..
ich weiß zwar nicht, WAS Du arbeitest..
aber ich denke, dass Deine Arbeit ind Indien, Afrika oder Südamerika für einen Bruchteil erledigt wird. So gesehen bit Du überflüssig wie ein Kropf. Dass ich am Markt zu wenig Einkommen erziele, weil DEINEREINS für Lebensmittel weniger ausgibt als für Freizeit.. weil ich quasi Deinen Wohlstand finaziere, ist für mich ärgerlich.
Aber HASS entwickle ich deshalb nicht.
Unsummen?
20 cent pro EU-Bürger und Tag...
ein zu hoher Preis für Nahrungsmittelsicherung und Unabhängigkeit?
Für UNERPRESSBARKEIT??

Ich würde mich an Deiner Stelle abgrundtief schämen für eine solch dekadente Einstellung. Ein moralisches Recht auf Fressen hast Du jedenfalls nicht.
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Beitragvon Jan-Arwin » So Jun 28, 2009 9:50

forenkobold hat geschrieben:Ich würde mich an Deiner Stelle abgrundtief schämen für eine solch dekadente Einstellung. Ein moralisches Recht auf Fressen hast Du jedenfalls nicht.

Du kannst offensichtlich auf einen sachliche, höflichen Beitrag nicht sachlich antworten ? Das zeugt von Schuldbewusstsein :wink: Ich bleibe dennoch höflich im Umgangston, Dein Ton trifft nicht mein Niveau.

Ich glaube Du hast mich vorhin nicht ganz verstanden. Ich habe angemerkt das ich mich weitgehend zurückhalte, zu dem was meine Arbeitskollegen, Bekannten über euch sagen und das ist nunmal die Mehrheit in Deutschland. Da fallen Ausdrücke der untersten Schublade über euch, die ich nicht wiederholen will und nicht machen werde.
Ich weiss das ist der Großteil in Deutschland so denkt wie ich es beschrieben habe sie werdens dir als Landwirt aber nicht direkt ins Gesicht sagen, sondern hintenrum, denk mal darüber nach.
Ich sags direkt wie ich es denke, wenns auch nicht jedem ins idyllische Bild passt. Muss man deswegen jemand beleidigen ?
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Beitragvon millimaster » So Jun 28, 2009 10:56

Jan-Arwin Verfasst am: So Jun 28, 2009 10:08 Titel:

Ich bin in der Landwirtschadt nicht tätig zahle meine Steuern und würde mich als neutral einstufen.
Seit kurzem weiss ich was ein Landwirt so an Steuergelder + das ganze drumherum erhält .
Ich verstehe aber eure Einstellung nicht. Warum streicht ihr ständig noch mehr an Steuergelder ein, anstatt sich um einen höheren Milch-Fleisch-Getreide Preis zu kümmern ? Es gibt Länder da erhalten die Landwirte keinen Cent vom Staat, das ist Fakt und gut so. Wenn ihr keine höheren Preise durchsetzen könnt und ohne Steuergelder nicht überleben könnt, dann wird eben dort produziert wo es günstiger geht. Ist das nicht Ziel des Marktes ? Die Grundstücke werden auch ohne Acker, Milch, Bullenbauern in Deutschland bewirtschaftet, da gibt es inzwischewn genügend Alternativen.

Durch eure ständig erhaltenen Steuergeldern macht ihr euch immer mehr Feinde, das merke ich an meinem Bekanntenkreis oder unter Arbeitskollegen wie die über euch urteilen, ich halte mich weitgehend zurück. Denen ist es auch egal, wenn ihr jetzt sagt, dadurch werden Nahrungsmittel günstiger. Die sehen das anderst, bei diesen Unsummen, dazu kommen noch reihenweise andere Vergünstigungen wie Exporterstattung oder Bauzuschüsse hinzu um weitere Nahrungsmittelberge aufzubauen .
Denkt nicht das meine Sichtweise ein Einzelfall ist, ich weiss wie viele Nichtlandwirte darüber denken und einen Hass gegen euch entwickeln und ganz Unrecht haben die auch nicht.


Erst einmal freuen wir uns, dass sich auch die "andere Seite", sprich Verbraucher und Steuerzahler in die Sachdiskussion einklinkt.
Dazu meine Anmerkungen:
- Es ist richtig, dass wir Landwirte zukünftig die Verwendung der "Subventionen" und deren Notwendigkeit noch genauer definieren und rechtfertigen müssen.
- Wenn wir Milch - und ich spreche jetzt von Deutschland, gilt aber auch generell - nur noch an so genannten Gunststandorten produzieren, wird es in benachteiligten Gebieten keine Milchproduktion oder Landwirtschaft geben. Vorteil: RTL könnte seine Dschungelshows künftig im Alpengebiet oder besser im Bayerischen Wald drehen, weil sich in letzterer Gegend auch schon wieder wilde Tiere angesiedelt haben.
- Grünland kann leider fast nur über den Pansen der Wiederkäuer, also Kuh, verwertet werden. Die Deutschen werden sicher nicht mehr zu Konsumenten von Schaf- oder Ziegenmilch/-fleisch.
- Wie von anderen bereits gesagt, entlasten die oft kritisierten Subventionen auch das Budget der Verbraucher. Das sollte man auch nicht vergessen!
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Beitragvon hans g » So Jun 28, 2009 11:05

millimaster hat geschrieben:- Es ist richtig, dass wir Landwirte zukünftig die Verwendung der "Subventionen" und deren Notwendigkeit noch genauer definieren und rechtfertigen müssen.

nöö---wir müssen überhaupt nix RECHTFERTIGEN,sondern unseren antrag korrekt ausfüllen und die CC richtlinien einhalten---alles andere wird politisch vor gegeben.
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Beitragvon millimaster » So Jun 28, 2009 12:01

hans g Verfasst am: So Jun 28, 2009 12:05 Titel:

millimaster hat folgendes geschrieben:

- Es ist richtig, dass wir Landwirte zukünftig die Verwendung der "Subventionen" und deren Notwendigkeit noch genauer definieren und rechtfertigen müssen.


nöö---wir müssen überhaupt nix RECHTFERTIGEN,sondern unseren antrag korrekt ausfüllen und die CC richtlinien einhalten---alles andere wird politisch vor gegeben.


Ich habe von zukünftig gesprochen, und da meine ich ab der Finanzperiode 2013 bis 2020! Da werden wir leider nicht drum rum kommen.
Natürlich wird alles politisch vorgegeben, wenn man sich nicht einmischt. Aber genau dafür gibt´s doch Verbände dass sie sich einmischen - und zwar rechtzeitig. Schlepperdemos sind zwar gut zur Beruhigung, bringen aber außer, dass "man man gekämpft hat" und die Presse darüber berichtet, relativ wenig!
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Beitragvon hans g » So Jun 28, 2009 12:42

millimaster hat geschrieben:Natürlich wird alles politisch vorgegeben, wenn man sich nicht einmischt. Aber genau dafür gibt´s doch Verbände dass sie sich einmischen - und zwar rechtzeitig.

es gibt den EINEN verband,der auf "wachsen oder weichen"setzt und von EINER partei dominiert ist---WAS SOLL DER FÜR DIE BAUERN ERREICHEN :roll:
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Beitragvon Jan-Arwin » So Jun 28, 2009 12:53

millimaster hat geschrieben:- Wie von anderen bereits gesagt, entlasten die oft kritisierten Subventionen auch das Budget der Verbraucher. Das sollte man auch nicht vergessen!

Das Problem liegt darin, dass der Verbraucher denkt, der Landwirt bekommt dieses Geld jedes Jahr auf sein Konto überwiesen ohne dafür was zu tun. Im Endeffekt ist der Verdienst aber immer noch vermutlich gering für einen Unternehmer, was den Steuerzahler aber nicht interessiert.
Ich denke es wären auch alle Verbraucher bereit für Nahrungsmittel mehr zu bezahlen, aber die Steuergelder könnten für wichtigere Themen verwendet werden. Wie ich schon angemerkt habe, es sind ja nicht nur die Subventionen. Da werden mit Steuergeldern allerlei Ställe kräftig gefördert, die daraus resultierende Übermenge wird wieder mit Steuergeldern ins Ausland verfrachtet was dort die Landwirte schädigt. Die benötigen dann ebenfalls Staatshilfe oder müssen aufgeben :roll: . Da wird ja alles im Prinzip 3mal gefördert.
Wenn Subventionen sinnvoll angewendet werden, halten sich die Neider in Grenzen. Ob sie in der Landwirtschaft sinnvoll sind, aufgrund der Erläuterung eben von mir, wird von vielen Verbrauchern stark bezweifelt.
Viele sehen ihre Gelder sinnlos vergeudet.
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Beitragvon SHierling » So Jun 28, 2009 13:06

Jan-Arwin hat geschrieben:Ich denke es wären auch alle Verbraucher bereit für Nahrungsmittel mehr zu bezahlen, aber die Steuergelder könnten für wichtigere Themen verwendet werden.

Nochmal: bevor Du Dich immer wieder zu solchen Behauptungen versteigst, RECHNE DAS BITTE MAL DURCH.
Nimm Dir den Agrarbericht, zieh die Ausgleichszahlungen ab, und das verbleibende Einkommen bzw die verbleibenden Fehlbeträge rechnest Du auf die Deiner Meinung nach "angemessene" Betriebsgröße um, und dann schaust Du mal, wo Deine Preise bleiben. Das ist nicht schwer, da reichen die vier Grundrechenarten. Und DANN kann man darüber diskutieren, ob irgendein Verbraucher in irgendeinem Land der Welt "gern bereit wäre, mehr zu bezahlen".

Übrigens: Geld, das der Verbraucher mehr bezahlt, oder bezahlen will, oder bezahlen kann, kommt auch nicht aus dem nichts, sondern das ist Geld, das dann für andere Produkte und Dienstleistungen weniger ausgegeben werden kann. Was soll mit den Leuten passieren, die dann deswegen arbeitslos werden oder weniger verdienen? Bekommen die dann die Steuermittel?

Hast Du denn wenigstens irgendwelche konkreten Vorschläge, wie man "sich nach außen abschottet" - oder wie man das konkret politisch durchsetzen könnte?
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Beitragvon Jan-Arwin » So Jun 28, 2009 13:24

SHierling hat geschrieben:
Jan-Arwin hat geschrieben:Ich denke es wären auch alle Verbraucher bereit für Nahrungsmittel mehr zu bezahlen, aber die Steuergelder könnten für wichtigere Themen verwendet werden.

Nochmal: bevor Du Dich immer wieder zu solchen Behauptungen versteigst, RECHE DAS BITTE MAL DURCH.
".

Eben diese Behauptungen sind Feststellungen die kann ich aufgrund eigener Erfahrung bestätigen. Das wird ein Landwirt kaum mitbekommen, was hinter seinem Rücken geredet wird, deshalb sind es für ihn nur Behauptungen. Über was bitte soll den ein Verbraucher lästern wenn der liter Milch im Verkauf statt 0,6 eben 1,5 euro kostet, er aber im Gegenzug keine Subventionen benötigt ? Es gäbe nichts zu lästern, so einfach ist das, nur anfangs während der Umstellungsphase, das ist klar.

Es geht auch nicht um meine Meinung oder was ich durchrechne oder wieviel Schweine pro Betreib ich für Richtig halte, das ist alles völlig unwichtig. Es geht darum dass die breite Mehrheit nicht bereit ist, Geld für in ihren Augen sinnlose Subventionen, noch sinnlosere Exporterstattungen oder weitere Stallbauförderprogramme auszugeben, da es die Menge immer weiter ansteigen lässt, die keiner benötigt.
Und nochmal, es gibt Länder, da kommen die Landwirte eben ohne Subventionen aus und erwirtschaften ihr Einkommen eigenständig, denke mal das Du das sehr genau weisst.
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Beitragvon SHierling » So Jun 28, 2009 13:33

Meine Güte, es gibt auch Länder, da arbeiten die Leute gar nicht, weil die Bananen auf den Bäumen wachsen.

Und was "hinter dem Rücken der Landwirte" geredet wird, dafür gibts ganze Institute (Agrarsoziologen und Agrarmarketing) -da mach Dir mal keinen Kopf, wer das weiß und wer nicht. DAS sind übrigens auch die Leute, die festestellen, das das Ganze "Hinter dem Rücken Gerede" nahezu einzig und allein auf Unkenntnis, Vorurteilen und Entfremdung beruht. Nur mal so als Beispiel
http://www.uni-kiel.de/agrarmarketing/L ... matech.htm

oder sowas:
http://opus.bsz-bw.de/fhnu/frontdoor.ph ... =538&la=de

Und nochmal: woher soll - wenn überhaupt - das Geld kommen, das die Leute statt der Ausgleichszahlungen an die Bauern zahlen sollen? Ich nehm auch gern Beispiele aus anderen Ländern, aber IRGENDWO muß es im Moment ja sein?
Zuletzt geändert von SHierling am So Jun 28, 2009 15:50, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon xyxy » So Jun 28, 2009 14:18

Der Verbraucher ist aber in der Lage anstatt für 1.50 EUr für 44 Cents
seine Milch einzukaufen die dann aber max mit 4 cent Subs belastet ist.
Da bleibt ihm noch locker ein Euro um seinen Urlaub und seine Handyrechnung zu begleichen wenn er täglich genug Milchprodukte verzehrt, gell?
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Beitragvon DanielS. » So Jun 28, 2009 14:33

Jan-Arwin hat geschrieben:
SHierling hat geschrieben:
Jan-Arwin hat geschrieben:Ich denke es wären auch alle Verbraucher bereit für Nahrungsmittel mehr zu bezahlen, aber die Steuergelder könnten für wichtigere Themen verwendet werden.

Nochmal: bevor Du Dich immer wieder zu solchen Behauptungen versteigst, RECHE DAS BITTE MAL DURCH.
".

Eben diese Behauptungen sind Feststellungen die kann ich aufgrund eigener Erfahrung bestätigen. Das wird ein Landwirt kaum mitbekommen, was hinter seinem Rücken geredet wird, deshalb sind es für ihn nur Behauptungen. Über was bitte soll den ein Verbraucher lästern wenn der liter Milch im Verkauf statt 0,6 eben 1,5 euro kostet, er aber im Gegenzug keine Subventionen benötigt ? Es gäbe nichts zu lästern, so einfach ist das, nur anfangs während der Umstellungsphase, das ist klar.

Es geht auch nicht um meine Meinung oder was ich durchrechne oder wieviel Schweine pro Betreib ich für Richtig halte, das ist alles völlig unwichtig. Es geht darum dass die breite Mehrheit nicht bereit ist, Geld für in ihren Augen sinnlose Subventionen, noch sinnlosere Exporterstattungen oder weitere Stallbauförderprogramme auszugeben, da es die Menge immer weiter ansteigen lässt, die keiner benötigt.
Und nochmal, es gibt Länder, da kommen die Landwirte eben ohne Subventionen aus und erwirtschaften ihr Einkommen eigenständig, denke mal das Du das sehr genau weisst.


Hab ich ja schon woanders geschrieben: Mach du es hier in D. vor und teil uns deine Erfahrungen in ein paar Jahren mit. Dann werden wir ja sehen ...

Und deine "Feststellungen" sind eben doch nur Behauptungen. Nur weil viele in das gleiche Horn stossen wird aus dummen Geschwätz noch keine Tatsache. Und wenn du dir die Mühe machen würdest es durchzurechnen, wie SHierling dich schon mehrfach aufgefordert hat, würdest du feststellen das du besser von Anfang an den Mund gehalten hättest.
Du hast natürlich das Recht auf deine eigene Meinung, auch wenn sie falsch ist.
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Beitragvon Jan-Arwin » So Jun 28, 2009 16:40

Dann würde ich an eurer Stelle den Verbraucher aufklären, die befinden sich ja dann auf dem Holzweg.
Aber ich denke wenn solche Argumente vorgestellt werden, würden sie euch mit Tomaten bewerfen :roll:
Wie ich feststelle lebt es sich für manchen doch leichter, alles beim Alten zu belassen und weiter die Staatsgelder einzustreichen. Im selben Zug wird das Stallgebäude nochmal erweitert, um die Entsorgung der Übermenge kümmert sich ja der Staat.

Übrigens: Geld, das der Verbraucher mehr bezahlt, oder bezahlen will, oder bezahlen kann, kommt auch nicht aus dem nichts, sondern das ist Geld, das dann für andere Produkte und Dienstleistungen weniger ausgegeben werden kann

Nein, durch die unnötige Steuerverschwendung zur Förderung baulicher landw. Anlagen um mehr zu produzieren, sowie dessen daraus resultierende Entsorgung durch weitere Exportgelder aus Europa raus, wären schonmal 2 total übeflüssige Geldvernichtungsmaßnahmen abgestellt, unabhängig von den eigentlichen Subventionen u. Vegünstigungen
Man sollte eure überproduzierte Ware ohne Steuergelder exportieren, was somit keinen Erlös für euch bringen würde, ggf. noch Kosten verursacht. Dann wäre das Problem sicher schnell behoben. Warum soll der Steuerzahler für das zuviel hergestellte denn auch noch aufkommen, es wird doch eh schon genug bezahlt :twisted:
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Beitragvon SHierling » So Jun 28, 2009 16:55

Nochmal, weil Du es ja irgendwie nicht kapierst. Bitte bemüh Dich doch EIN EINZIGES MAL, Dir die aus solchen Aktionen resultierenden Preissteigerungen auszurechnen, wenigstens in einem einzigen winzig-wutzigen kleinen Bereich, wie aaS schon mal gesagt, Schweine würden sich anbieten, oder Legehennen, die gehen leicht zu rechnen und werden ja auch immer gern als erste angefeindet..

Nochmal zusammengefaßt:
Du hast KEINERLEI Vorstellungen von den Erzeugerpreisen.
Du hast KEINERLEI Vorstellungen von den Produktionskosten.
Du hast KEINERLEI Vorstellungen von den Rahmenbedingungen der Produktion
Du hast KEINERLEI Vorstellungen vom Anteil der Ausgleichszahlungen am Betriebseinkommen.
Du hast KEINERLEI Vorstellungen davon, wie kleine Betriebe im Vergleich zu großen Betrieben wirtschaften.

Und mit solchen "Argumenten" behauptest Du, den Markt beurteilen zu können und erwartest dann noch, man soll Dich ernst nehmen?

Ok, dann in ganz einfach: wenn nun jeder alles so tut, wie Du es Dir vorstellst, und es auch nur noch "kleine gesunde Familienbetriebe" geben soll, was kostet dann hinterher ein kilo Schwein im Laden, und wieviel Geld davon erhält der Landwirt? Wenn Du schon erwartest, das man Dir folgt, dann setz doch mal ein erstrebenswertes Ziel? Du brauchst ja nur vorzurechnen, wieviel mehr "eigenes Geld" man nach Deiner Theorie verdienen könnte, dem wird sich sicher keiner widersetzen?
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