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Weizen 2017

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Kreuzschiene » Fr Nov 24, 2017 7:05

Bison hat geschrieben:Wahnsinn wie die Bedingungen variieren. Hier in Nordbayern braucht man nicht Mal im Traum dran zu denken in den Acker zu fahren. Gesät wird hier ohne Frost nix mehr. Hätte auch noch eine Fläche. Die ist so abgesoffen, daß ich mir derzeit gar nicht vorstellen kann, dass das jemals wieder trocken wird.


Ich erinnere Dich nächsten Sommer mal dran... ;-)
Kreuzschiene
 
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Re: Weizen 2017

Beitragvon böser wolf » Fr Nov 24, 2017 9:50

Welfenprinz hat geschrieben:Mann,dass es sowas noch gibt,unglaublich. :lol:
Blaugelben Gruss aus Landringhausen,kann ich hinspucken. :D


das letzte was ich von denen kannte war ein lb 20 aber der war gelb und nur die schrift war blau .
aber die räder von dem ding habe ich immer noch in gebrauch
böser wolf
 
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Planlos » Fr Nov 24, 2017 11:01

zum Thema unterschiedliche Bedingungen in den versch. Regionen hier im Beitrag vom 23.11. eine ineterssante Bodenfauchte-Karte: http://www.liz-online.de/meldungen.html#list-item-25384
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Wini » Fr Nov 24, 2017 20:17

Hier auch die letzten feuchten Ränder mit Streuwanne von Hand eingesät und mit Falllaub abgedeckt.
Sonst ist das alles für die Katz bzw. die Vögel.

Gruß
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Re: Weizen 2017

Beitragvon AEgro » Fr Nov 24, 2017 21:15

Hab heute die letzte Rübenfl. eingesät ca. 2, 8 ha.
Wie beschrieben sehr leichter, humosarmer Löß.
ca. 20 cm tief gegrubbert .
Trocken wars nicht. Wir hatten im Oktober u, November ca. 150 l Niederschlag.
Da kam fester, krümelnder Boden raus, ausser am Vorgewende am Waldrand und rund um den Rübenhaufen.
Da stand in den Stollenabdrücken vom Ropa noch etwas Wasser.
Als ich nach Umhängen mit der Säkombi wieder an den Acker kam, hats natürlich angefangen leicht zu regnen.
So leicht lass ich mich aber nicht abschrecken.
Das säen mit reduzierter Kreisldrehzahl ( 540 statt 1000 U Zapfwelle ) hat tadellos geklappt.
Bodenbearbeitung war lediglich zum Einebnen und leicht rückverfestigen.
Weizen wurde tadellos abgelegt und zugedeckt. Einzig am Waldrand u. Rübenhaufen sieht man glänzende Abdrücke der Zahnpackerwalze.
Weizen ist trotzdem drin.
Aussaat ungefähr die Hälfte Reform ca. 400 Kö / m², die andere Hälfte Kerubino ca. 420 Kö / m².
Für meinen beiden Rübenplätze zus. ca, 40 Ar würde der Kerubino an Weihnachten noch reichen.
Sonst wirds Sommerweizen, sobald das Wetter und der Boden im Winter od. Frühjahr mitmacht.

@ Ice
Blühmischung für ÖVF wäre ja praktisch
Aber- Ich versaue mir doch nicht meine Rübenflächen mit Unmengen Ausfallsamen der div. Mischpartner.
Mulchen darf ich ja erst kurz vor Einsaat der Nachfolgekultur.
Bis dahin ist schon jede Menge ausgefallen.
Das kommt auch noch Jahre später und ist in Rüben nicht unbedingt gut zu bekämpfen.
Ausserden ist immer noch auch das Problen die ÖVR-Fläche aus dem Weizen auszumessen und korrekt in das " System " einzuzeichnen.
Bei uns werden ÖVF -flächen vorrangig nachgemessen. ( Aussage LWA ).
Bei Sommerweizen in Winterweizen wird bei Kontrollen anscheinend toleranter gemessen .
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Vinyard » Sa Nov 25, 2017 9:52

Planlos hat geschrieben:zum Thema unterschiedliche Bedingungen in den versch. Regionen hier im Beitrag vom 23.11. eine ineterssante Bodenfauchte-Karte: http://www.liz-online.de/meldungen.html#list-item-25384


Gute Karte, danke!

Trotzdem für die Mikroregion nicht aussagekräftig genug wie ich finde. Und natürlich auch abhängig von der Bodenart.

Auf einer unserer Verpacht-Flächen wurde gerade die Zwischenfrucht gemulcht und eingepflügt für Kartoffelanbau in 2018 und ich kann definitv nicht von zu feuchten Böden sprechen. Und das obwohl ich gemäß Karte in einer Region mit 100% Bodenfeuchte liege. Ich prognostiziere, dass für meine Weizenbestände auch in 2018 ein schwieriges Jahr wird. Ein Grund mehr weiterhin verstärkt auf Roggen zu setzen. Der hat die Weizen jetzt mehrjährig outperformed.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon chillOrn89 » Sa Nov 25, 2017 14:24

Und das trotz der höheren Kosten für Saatgut (ca. 50€/ha) und der geringeren Marktpreise?
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Vinyard » So Nov 26, 2017 16:26

Bei uns ist Roggen durchaus gut nachgefragt und bezahlt. Für A-Weizen hab ich heuer nur 50 cent mehr bekommen und das Jahr davor auch höchstens 1 Euro Preisunterschied. Saatgutmehrkosten würde ich jetzt auf 35 Euro taxieren, aber deutlich weniger Düngeaufwand. Und selbst nur mit einfacher Herbizidbehandlung war er dem Weizen das zweite Jahr in Folge um 20% im Ertrag überlegen. Soviel zu den Regenmengen bei mir in der entscheidenden Phase ab Mitte Juni! :(
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Landwirt_R » Mo Dez 04, 2017 15:35

2017-12-01 Winterweizen 1.jpg


Da ich im Körnermais Maister Power einsetze und im darauffolgenden Weizen im Frühjahr nicht wieder Sulfonyl anwenden möchte, wollte ich unbedingt nach der Saat Cadou Forte einsetzen. Es waren nicht 100%ig alle Körner bedeckt. Da der Weizen nächstes Jahr meine kleinste Fläche ausmacht, wollte ich es aber einfach mal ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Gesät wurde am 20.10. und gespritzt am 26.10.. Am 27.10. fielen 14 Liter.

Vereinzelt sieht man weiße Keimlinge. Auf die geb ich nichts mehr (rot markiert). Ein paar sind rot im Ansatz, bekommen nun aber grüne Blätter (orange markiert). Dem Großteil ist nichts anzuerkennen (grün markiert).

Jetzt bin ich mal gespannt, wie sich der Bestand entwickelt und wie die Wirkung gegen AFU ist.
Wenn ich das Foto jetzt so ansehe, könnte man fast denken die weißen Flecken wäre Mineraldünger. Ist aber Schnee.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Freakshow » Mo Dez 04, 2017 17:41

Landwirt_R hat geschrieben:
2017-12-01 Winterweizen 1.jpg


Da ich im Körnermais Maister Power einsetze und im darauffolgenden Weizen im Frühjahr nicht wieder Sulfonyl anwenden möchte, wollte ich unbedingt nach der Saat Cadou Forte einsetzen. Es waren nicht 100%ig alle Körner bedeckt. Da der Weizen nächstes Jahr meine kleinste Fläche ausmacht, wollte ich es aber einfach mal ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Gesät wurde am 20.10. und gespritzt am 26.10.. Am 27.10. fielen 14 Liter.

Vereinzelt sieht man weiße Keimlinge. Auf die geb ich nichts mehr (rot markiert). Ein paar sind rot im Ansatz, bekommen nun aber grüne Blätter (orange markiert). Dem Großteil ist nichts anzuerkennen (grün markiert).

Jetzt bin ich mal gespannt, wie sich der Bestand entwickelt und wie die Wirkung gegen AFU ist.
Wenn ich das Foto jetzt so ansehe, könnte man fast denken die weißen Flecken wäre Mineraldünger. Ist aber Schnee.


Ein kurzer Blick in die Glaskugel verrät mir folgendes:

Einerseits sind die Feuchtigkeitsbedingungen für Cadou dieses Jahr sehr gut, andererseits ist das Saatbett -zumindest auf dem Foto- viel zu grobkrümelig und damit die Wirkstoffe zu stark verdünnt um auf eine 100% Wirkung hoffen zu können. Darüber hinaus sieht der Bestand recht licht aus. Somit wird im Frühjahr recht viel Zeit vergehen bis der Bestand "zu" macht. Und zu allem Überfluss zerfallen auch noch die Bollen, die, je nach Kontostand auf der AFU-Bank, noch sehr viele Samen freisetzen können, die dann in Verbindung mit dem lichten Bestand gemütlich keimen können.
Nach meiner Erfahrung keimt AFU im Frühjahr fast genauso wie im Frühherbst, das kann aber regional unterschiedlich sein.

Also hast du die Wahl zwischen Pest oder Cholera: Entweder noch ein teures Gräsermittel im Frühjahr nachlegen um auf Nummer sicher zu gehen. Evtl. Traxos oder Axial anstatt Atlantis oder Broadway, je nach Resistenzsituation und Folgefrucht. Erhöht die Resistenzgefahr, kostet, zwickt den Weizen.
Oder nix machen und damit Leben.

Alles unter der Voraussetzung, dass du wirklich einen deutlichen AFU-Druck hast.

Edit: Nachtrag: Reines Gedankenexperiment. Was wirklich los ist wirst du ja sehen. Aber behalts im Auge. Nicht, dass dir auf einmal irgendwann im Mai einfällt, dass da nun doch noch zu viel AFU kommt und du dann meinst mit Atlantis oder Broadway kommen zu können.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Landwirt_R » Di Dez 05, 2017 11:05

Danke für deine Einschätzung. Viel AFU Druck ist dort nicht. Ich werde es trotzdem beobachten. Wobei ich mich immer schwer tu im kleinen Stadium den AFU zu erkennen.
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Re: Weizen 2017

Beitragvon countryman » Di Dez 05, 2017 13:13

im Keimblatt erkennt man ihn gut, ist viel feiner als Getreide. Auf Zwischenreihen und Fahrgassen achten!
Schwierig ist die Diagnose zu Bestockungsbeginn, besonders in pflugloser Gerste nach Weizen, wenn dort vereinzelt halt Ausfallweizen aufläuft...
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Di Dez 05, 2017 15:11

Du kannst in Zukunft eventuell ein paar Fenster im Bestand frei lassen (Lerchenfenster). Einfach die Drille mittendrinn ein paar Meter ausheben. Dann kannst Du etwas besser erkennen, ob Gräser auflaufen.
Zuletzt geändert von Bauer Piepenbrink am Mi Dez 06, 2017 8:55, insgesamt 1-mal geändert.
Aluhut Akbar !
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Wini » Di Dez 05, 2017 18:41

Du meinst doch sicher Lerchenfenster ? Also Fenster zum Brüten für die Feldlerche ?
Oder pflanzt Du Lärchen in Deinen Lärchenfenstern an ?

Ist eine tolle Idee, nur bei mir hat keine einzige Feldlerche in diesen Fenstern gebrütet.

Gruß
Wini
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Re: Weizen 2017

Beitragvon Crazy Horse » Di Dez 05, 2017 23:07

Landwirt_R hat geschrieben:
2017-12-01 Winterweizen 1.jpg


Da ich im Körnermais Maister Power einsetze und im darauffolgenden Weizen im Frühjahr nicht wieder Sulfonyl anwenden möchte, wollte ich unbedingt nach der Saat Cadou Forte einsetzen. Es waren nicht 100%ig alle Körner bedeckt. Da der Weizen nächstes Jahr meine kleinste Fläche ausmacht, wollte ich es aber einfach mal ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Gesät wurde am 20.10. und gespritzt am 26.10.. Am 27.10. fielen 14 Liter.

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Ich bin jetzt doch etwas überrascht, dass Dein Weizen nicht schon weiter entwickelt ist.
Ich hab meinen Stoppelweizen einen Tag später gesät (nach einer Senf-Sommerzwischenfrucht) und auf dem bereits abgemulchten Acker eine Woche zuvor Glyphosat gespritzt, um das Ausfallgetreide und den Ackerfuchsschwanz wegzubekommen. Auf ein Bodenherbizid (Herold + Boxer) im Vor- bzw. frühen Nachauflauf hab ich hingegen verzichtet, obwohl ich das ursprünglich eingeplant hatte.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass das die richtige Entscheidung war, weil es in der Folgezeit doch recht stark geregnet hat. Wahrscheinlich wäre eine Herbizidbehandlung nur unmittelbar nach der Saat kulturverträglich möglich gewesen. Allerdings waren auf den Tonplatten nicht alle Körner ausreichend abgedeckt und der Ungrasdruck ist aktuell auch sehr gering.
Man merkt eben schon die drei Wochen spätere Saat und die Glyphosatbehandlung vor der Bodenbearbeitung. Und dieses Jahr ist ja auch schon sehr viel Ungras im Vorfeld aufgelaufen.
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