Kartoffelbluete hat geschrieben:Wäre eigentlich eine ideale Sorte, für Betriebe, wo das Stroh wertvoller ist wie das Korn?![]()
Und dann noch Spätsaatgeeignet.
Den Gedanken hatte ich auch
Aktuelle Zeit: Mi Feb 11, 2026 23:35
Kartoffelbluete hat geschrieben:Wäre eigentlich eine ideale Sorte, für Betriebe, wo das Stroh wertvoller ist wie das Korn?![]()
Und dann noch Spätsaatgeeignet.
Wini hat geschrieben:Fendt820VarioTms hat geschrieben:Ich baue seit dieseM Jahr nur Elixer an. Kam zur letzen Ernte beim Versuch ohne Fungi und Wachstumsregler aus . 1x im Frühjahr Herbizid das war es .
Habe geerntet ca 70dt klar kein Backweizen aber denke das hebt sich auf durch weniger Aufwand/ kosten auf
Da kann ich auf fränkischen Böden mit Pflug und 40 Jahre alter Sätechnik gut mithalten.
Habe seit Jahren ausschließlich Elixer im Nachbau und bin in der vergangenen Saison auf 90dt gekommen.
Auf guten Stücken mit Raps-Vorfrucht bringt dieser Wunderweizen über 10 Tonnen/ha, die derzeit mit 19€/dz bezahlt werden.
Auch bei mir die gleichen Erfahrungen mit dieser angeblich lageranfälligen C-Weizen-Sorte.
Auf Teilflächen ohne jegliche Wachstumsreglergabe und ohne Fungizid über 10 Tonnen gedroschen.
Der Korndichtetyp-Weizen Elixer passt halt mit mit seiner starken Langtags-Charakteristik gut in den Klimawandel.
Mit fortschreitender Erwärmung sind Sorten gefragt, die eine längere Abreifezeit haben.
Für eine gute Kornausbildung gehört der Elixer aber auch auf die Raps-Vorfruchtflächen bzw. besseren Böden
und muß früh und dicht gesät werden.
So kann er die spät kommenden Niederschläge kurz vor der Ernte noch in Ertrag umwandeln, während frühreife Sorten
wie Rubisko und Chevingon, bei der Vor-Sommer-Trockenheit bereits in die Notreife übergegangen sind.
Wenn Weizen in wenigen Jahren bald Mitte Juli gedroschen werden wird, ist Sorten wie Elixer eindeutig der Vorzug zu geben.
Viel Erfolg
Gruß
Wini

Woibauer hat geschrieben:Standfestigkeit beim Informer war sehr gut obwohl die Sorte so langstrohig ist. Aber denke 2020 war da kein Maßstab was Standfestigkeit angeht...
Hab ihn neben Chevignon aber weiter im Anbau da er mir sehr gut gefallen hat
Freakshow hat geschrieben:Wieso ist eine 4 ein k.o. Kriterium?
Wini hat geschrieben:Hallo Unnötig,
bei KWS Keitum wäre ich noch vorsichtig.
Die C-Sorte ist in Unterfranken erst ein Jahr in den Sortenversuchen drin.
Ob die besseren Druschergebnisse von rund 3dz/ha nur eine Eintagsfliege waren, muß man erst noch sehen.
Aber warum nicht, in der kommenden Saison könnte man die Sorte mal probieren.
Wird allerdings erst auf wenigen Hektar vermehrt,
Gruß
Wini
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!
adefrankl hat geschrieben:Wini hat geschrieben:Hallo Unnötig,
bei KWS Keitum wäre ich noch vorsichtig.
Die C-Sorte ist in Unterfranken erst ein Jahr in den Sortenversuchen drin.
Ob die besseren Druschergebnisse von rund 3dz/ha nur eine Eintagsfliege waren, muß man erst noch sehen.
Aber warum nicht, in der kommenden Saison könnte man die Sorte mal probieren.
Wird allerdings erst auf wenigen Hektar vermehrt,
Gruß
Wini
Also ich frage mich ernsthaft, wer eigentlich noch C-Weizen anbaut, angesichts der Vorgaben der DüV. Das begrenzt doch die zulässigen Düngewerte weiter (ganz besonders in roten Gebieten!), dass ich nicht sehe, wie das eine C-Weizensorte ausgleichen kann (Abgesehen von der Vermarktung). Denn so groß sind die Ertragsunterschiede zu guten B-Sorten auch nicht. Man kann eine A oder B Sorte dann immer noch wie Futterweizen düngen. Aber wegen der DüV sollte die Sorte doch wenigstens als B eingestuft sein (Den dann ist die Welt aus Sicht der Anhänger der Ökoreligion schon ein klein bisschen weniger schlimm).
P.S: Wini, das sollte doch im Rotlichtbezirk Unterfranken ein wichtiger Aspekt sein. Bei mir sind übrigens plötzlich die meisten Flächen rot geworden. Dabei hat das örtliche Wasserwerk, dass in ca 1,5 km Entfernung über 50% fördert (Förderstelle liegt tiefer) gleich einen Nitratwert von 2 mg/l !!! Ich möchte besser nicht wissen was die Leute für zeug zu sich nehmen, so dass sie da eine Nitratgefährtung erkennen.
Botaniker hat geschrieben:Ich bin mal gespannt was vom Wintergetreide in 1-2 Wochen noch lebt. Schnee wirds hier wohl keinen mehr geben und die Temperaturen sollen bis - 16° Grad sinken, das heißt am Boden können es auch unter - 20° Grad werden. Die Vegetation war die letzten Tage sichtbar angesprungen aufgrund der milden Temperaturen. Insgesamt eine ähnliche Situation wie 2012 im Februar. Damals war nahezu das ganze Wintergetreide hin, bis auf den Roggen und die härtesten Weizen, wie den Julius.
Außerdem ist der Raps hier deutlich zu schwach entwickelt, da der erst im Oktober auflief, entsprechend hoch ist auch hier das Auswinterungsrisiko.
Ist wieder mal spannend. Die Chancen auf hohe Matifkurse sollten die Woche gegeben sein.
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