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Winterweizen/Triticale 2014

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon flip2402 » Mo Apr 21, 2014 14:22

Hallo
Hab heute mal alle Schläge besucht. Habe außer extremer Trockenheit in meinem Weizen nun auch erste Gelbrostflecken gefunden :'(.
Was meint ihr was ich nun machen soll ? Regen mal abwarten oder behandeln ?
Wenn behandeln mit was ? Und wie sieht das Kosten mäßig aus ?
flip2402
 
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Crazy Horse » Mo Apr 21, 2014 15:28

Wave hat geschrieben:Meinst du Adexar+Credo in EC37/39 oder in EC 31-34?
Eigentlich brauchst du im WW kein Strobi, wenn du ein Carboxamid dabei hast.
Das Strobi+Carboxamid dient nur einer Resistenzvorbeugung bei Carboxamiden gegen Netzflecken.

Diesjahr scheinen wohl alle PSM Hersteller im Geld zu versinken, wenn alle teure Fungizide einsetzen.
Wenn du trotzdem ein Strobi mitnehmen willst, kannst du auch gleich zu Seguris Opti greifen.

Eigentlich reicht in EC 37/39 1,5l/ha Adexar oder 1l+1,5l/ha Seguris Bravo aus.
Oder meinst du in EC34?



Wenn genügend Feuchtigkeit da ist und der Weizen schön langsam und gleichmäßig abreifen kann, würde ich immer ein Strobilurin bei der Blattbehandlung mitnehmen. Wenn es allerdings so trocken bleibt wie bisher, reichen die 1,5l Adexar oder die Seguris Bravo-Variante natürlich vollkommen aus. Ich würde das situativ entscheiden.
Crazy Horse
 
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Wave » Mo Apr 21, 2014 20:20

Wenn genügend Feuchtigkeit da ist und der Weizen schön langsam und gleichmäßig abreifen kann, würde ich immer ein Strobilurin bei der Blattbehandlung mitnehmen. Wenn es allerdings so trocken bleibt wie bisher, reichen die 1,5l Adexar oder die Seguris Bravo-Variante natürlich vollkommen aus. Ich würde das situativ entscheiden.


Da hast du vollkommen recht, da dies aber nicht wirklich immer und überall gegeben ist- habe ich das hier nicht aufgeführt.
Wenn man nur einmal Carboxamid möchte, dann kann man Adexar in EC39 und in EC51-59 mit Sympara Duo(2xAzol,Amistar Opti) nachlegen.
Kostet aber dann auch ordentlich.
Wave
 
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Landwirt_R » Di Apr 22, 2014 8:55

Landwirt_R hat geschrieben:
Wave hat geschrieben:Was ist denn nun genau auf dem Wiesenumbruch?


Was genau meinst du?

Seit 17.? Jahrhundert Wiese
19.02.2014 Umbruch
01.03. Saat Sommerweizen 243kg/ha
08.03. 60N



Ich glaube, meinen Sommerweizen hat sich der Drahtwurm geschnappt. Oder könnte es was anderes sein? Für die Bekämpfung habe ich ja jetzt bis zum Winterweizen Zeit. Soll ich Kalkstickstoff streuen? Ist aber nicht erlaubt, wenn er nicht aufgenommen wird oder? Oder reichen da schon ganz kleine Mengen? Jede Bodenbearbeitung wäre auch für den Drahtwurm schädlich habe ich gelesen. Also alle paar Wochen mal grubbern? Dann würde ich aber das ganze Gras rauf holen. Reicht auch die Kreiselegge? Leben die Drahtwürmer unterschiedlich tief je nachdem wo ihre Nahrung ist?

Theoretisch hätten sie sich doch erstmal von den Wiesenwurzeln ernähren können und zwar weiter unten. Aber nein, genau mein Weizen in ein paar cm Tiefe schmeckt ihnen. :gewitter:

Ich habe noch einen anderen Wiesenumbruch mit 1,2 ha wo Mais rein soll. Wenn das dann auch so aussieht wäre schon mehr als schade!
Wird sich der Drahtwurm im Laufe der Monate/Jahre? verabschieden oder wie gehts da jetzt weiter?

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Landwirt_R
 
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon steel. » Di Apr 22, 2014 11:01

Das sind hier im Foeum doch abenteuerliche Düngestrategien.
NobbyNobbs läßt seinen Weizen bis EC 31 (ver)hungern. Mit etwas Pech wirkt dieser in EC 31 gestreute Dünger erst ca ab EC 37 und die Ähre verliert " wertvolle Körner " de aufgrund der Hungerkur nicht ausgebildet werden.
Mad schmeisst den Großteil seines N zu Vegetationsbeginn rein, und riskiert völlig überzogene Bestände.

:roll:
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon steel. » Di Apr 22, 2014 11:07

Landwirt_R hat geschrieben:
Landwirt_R hat geschrieben:
Wave hat geschrieben:Was ist denn nun genau auf dem Wiesenumbruch?


Was genau meinst du?

Seit 17.? Jahrhundert Wiese
19.02.2014 Umbruch
01.03. Saat Sommerweizen 243kg/ha
08.03. 60N



Ich glaube, meinen Sommerweizen hat sich der Drahtwurm geschnappt.


Das sind doch zuviele Anbaufehler. Bei Drahtwurmbefall drillt man möglichst spät, damit die Wurzeln dem Drahtwurm davonwachsen können. Natürlich dann mit höherer Saatstärke.
Übrigens : Das der Drahtwurm bei Trockenheit zuerst die feuchten ( frischen ) Pflanzenwurzeln von deinem Weizen frißt, ist doch auch nichts neues.
Ich hätte später gedrillt.
Denn bei milderen Temperaturen halten sich die Drahtwürmer in den oberen Schichten auf. Dann mit der Kreiselegge mit hoher Drehzahl drüber. Somit ist schon ein Teil der Population ausgeschaltet.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon NobbyNobbs » Di Apr 22, 2014 11:19

steel. hat geschrieben: die Ähre verliert " wertvolle Körner " de aufgrund der Hungerkur nicht ausgebildet werden.

:roll:



Ganz im Gegenteil. Dadurch, dass ich diese dichten Wiesen hab' reduzieren lassen, stehen jetzt weniger aber dafür deutlich stärkere Triebe je m². Wie du vielleicht weißt, sind die Pflanzen dazu in der Lage, Stickstoff aktiv zu transportieren. Zuerst werden bei Mangel aus diesem Grunde unnötige Schmarotzer reduziert und die stärkeren Triebe versorgt. Das hat mit einer verhaltenen Düngung auch sehr gut geklappt. "Verhungern lassen" ist daher falsch ausgedrückt. 'An der unteren Grenze der N-Versorgung "zu fahren"' passt vielleicht besser.
Und die Konsequenzen davon spüre ich mittlerweile deutlich daran, dass die Bestände trotz der Dürre noch ganz gut mit dem Wasser haushalten können und ordentlich dastehen. Hätte ich mit 80 oder 100 kg N/ha angedüngt und auf 1000 Triebe/ha hingearbeitet, wäre jetzt alles gelb und vertrocknet. (Solche Beispiele gibt es hier nämlich auch reichlich.)
Und diese Strategie war die einzig richtige. Alles über 50 kg/ha N zur ersten Gabe war hier grob fahrlässig und ackerbaulich falsch.
Die überzogenen Bestände sehen immer wunderbar aus- bis zum Dreschen. Außer Stroh und Kümmerkorn kommt da nichts runter.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon angusy » Di Apr 22, 2014 11:45

NobbyNobbs hat geschrieben: Hätte ich mit 80 oder 100 kg N/ha angedüngt und auf 1000 Triebe/ha hingearbeitet, wäre jetzt alles gelb und vertrocknet. (Solche Beispiele gibt es hier nämlich auch reichlich.)


1.000 Triebe/ha :?:
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon angusy » Di Apr 22, 2014 11:51

NobbyNobbs hat geschrieben: Alles über 50 kg/ha N zur ersten Gabe war hier grob fahrlässig und ackerbaulich falsch.
Die überzogenen Bestände sehen immer wunderbar aus- bis zum Dreschen. Außer Stroh und Kümmerkorn kommt da nichts runter.


Mist, habe ich mir gedacht. Hast Du wieder alles "grob fahrlässig und ackerbaulich falsch" gemacht.
Am besten ich fahre morgen hin und mulche!

NobbyNobbs hat geschrieben: Der Rapsweizen hat mittlerweile etwas über 50 N, der Stoppelweizen etwas über 70. Das hat (Mitte März gestreut) auch eindeutig gereicht.


Aber scheinbar bin ich nicht der einzige!
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon NobbyNobbs » Di Apr 22, 2014 12:11

angusy hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben: Hätte ich mit 80 oder 100 kg N/ha angedüngt und auf 1000 Triebe/ha hingearbeitet, wäre jetzt alles gelb und vertrocknet. (Solche Beispiele gibt es hier nämlich auch reichlich.)


1.000 Triebe/ha :?:


/m² natürlich :lol:
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon NobbyNobbs » Di Apr 22, 2014 12:24

angusy hat geschrieben:Mist, habe ich mir gedacht. Hast Du wieder alles "grob fahrlässig und ackerbaulich falsch" gemacht.
Am besten ich fahre morgen hin und mulche!


Angusy- keine Ahnung wie es bei dir war. Ich fahre zum Beispiel öfter hoch in den Westerwald. Das sind zwar nur 15 km aber auch 300 Höhenmeter Unterschied. Dort musste auch wesentlich intensiver angedüngt werden. Aber hier im Tal am Rande des Limburger Beckens auf den (größtenteils) fetten Böden mit Aussaatzeitpunkten um den 25.9. war's einfach so. Nicht umsonst rede ich von HIER. Und damit meine ich auch HIER, also direkt meine Gemeinde. Mir ist auch klar, dass es regional starke Schwankungen gibt. Also spare dir deinen unangebrachten Sarkasmus.

angusy hat geschrieben:NobbyNobbs hat geschrieben:
Der Rapsweizen hat mittlerweile etwas über 50 N, der Stoppelweizen etwas über 70. Das hat (Mitte März gestreut) auch eindeutig gereicht.


Aber scheinbar bin ich nicht der einzige!


Zur ersten Gabe sind zwischen 26 und 52 N in Form von ASS gefallen! Ganz unterschiedlich je nach Bestandesentwicklung und Vorfrucht. Den Stoppelweizen habe ich teilweise danach mit Substrat aufgedüngt. :
NobbyNobbs hat geschrieben:Alles über 50 kg/ha N zur ersten Gabe
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon angusy » Di Apr 22, 2014 12:37

NobbyNobbs hat geschrieben: Also spare dir deinen unangebrachten Sarkasmus.


Na, wer wird hier gleich eingeschnappt sein!

Im Übrigen mache ich das (Sarkasmus) gerade so, wie es mir passt!
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon NobbyNobbs » Di Apr 22, 2014 12:40

angusy hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben: Also spare dir deinen unangebrachten Sarkasmus.


Na, wer wird hier gleich eingeschnappt sein!

Im Übrigen mache ich das (Sarkasmus) gerade so, wie es mir passt!



Ich bin nicht eingeschnappt, das dauert. :D Aber möchte schon wieder richtig stellen wenn bewusst irgendwas halb zitiert & ignoriert wird oder es sich um Halbwahrheiten handelt. :P
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon angusy » Di Apr 22, 2014 12:54

NobbyNobbs hat geschrieben:wenn bewusst irgendwas halb zitiert & ignoriert wird oder es sich um Halbwahrheiten handelt. :P


Mache ich nicht !

Es war Deinem damaligen Beitrag nicht zwingend zu entnehmen, dass die 70N nicht die erste Gabe waren.

Manchmal sind Dinge für den Leser nicht so eindeutig, wie man sie als Autor der Zeile versteht.

Es hätte ja auch durchaus sein können, dass Du Deine Meinung mittlerweile geändert hast.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon steel. » Di Apr 22, 2014 12:59

NobbyNobbs hat geschrieben:
steel. hat geschrieben: die Ähre verliert " wertvolle Körner " de aufgrund der Hungerkur nicht ausgebildet werden.

:roll:



Ganz im Gegenteil. Dadurch, dass ich diese dichten Wiesen hab' reduzieren lassen, stehen jetzt weniger aber dafür deutlich stärkere Triebe je m². Wie du vielleicht weißt, sind die Pflanzen dazu in der Lage, Stickstoff aktiv zu transportieren. Zuerst werden bei Mangel aus diesem Grunde unnötige Schmarotzer reduziert und die stärkeren Triebe versorgt. Das hat mit einer verhaltenen Düngung auch sehr gut geklappt. "Verhungern lassen" ist daher falsch ausgedrückt. 'An der unteren Grenze der N-Versorgung "zu fahren"' passt vielleicht besser.
Und die Konsequenzen davon spüre ich mittlerweile deutlich daran, dass die Bestände trotz der Dürre noch ganz gut mit dem Wasser haushalten können und ordentlich dastehen. Hätte ich mit 80 oder 100 kg N/ha angedüngt und auf 1000 Triebe/ha hingearbeitet, wäre jetzt alles gelb und vertrocknet. (Solche Beispiele gibt es hier nämlich auch reichlich.)
Und diese Strategie war die einzig richtige. Alles über 50 kg/ha N zur ersten Gabe war hier grob fahrlässig und ackerbaulich falsch.
Die überzogenen Bestände sehen immer wunderbar aus- bis zum Dreschen. Außer Stroh und Kümmerkorn kommt da nichts runter.


Aber irgendwo hier hatte ich was von einem Weizen gelesen, der die erste Gabe erst zu EC 31 oder 32 bekommt. Aber vielleicht hab ich das falsch aufgefasst.

Klar, die erste Gabe reduziere ich ebenfalls um zu hohen Bestandesdichten zu vermeiden. Aber dann ziehe ich die 2. Gabe vor, spätestens in EC 28 oder 29 und die fällt mit 70 kg N + X und zusätzlich Schwefel, P, K reichlich aus.
Die sollte, je nach Niederschlag allerspätestens zu anfang Schossen voll wirksam sein.
Ab diesem Zeitpunkt wird dringend N benötigt, noch wichtiger in Trockenjahren.
Das heisst auch die 3. Gabe mit mind. 80 kg N fällt spätestens EC 37 ( bei Futterweizen ). Das wars dann. Spätgaben ab EC 49 sehe ich ohnehin kritisch.

Auch regt eine frühzeitge 2. Gabe gegen ende Bestockung das zeitige Wurzelwachstum an, was wie gesagt in Trockenjahren von großer Bedeutung ist.

Aber o.k. 50 kg im zeitigen Frühjahr sind schon in Ordnung. Ich ging jetzt davon aus, dass bis anfang Schossen überhaupt nichts gedüngt wird. Wäre das der Fall, sind zwar Kornanlagen vorhanden, die werden aber nicht genutzt da die Pflanze auf Sparflamme fährt und unnötige Verbrauchstellen, wie die Kornanzahl, zuerst kappt.
Das sind dann die leeren, verkümmerten Kornanlagen, über die man sich bei der Ernte wundert.
steel.
 
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