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Winterweizen/Triticale 2014

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon bindes » So Mai 18, 2014 22:43

Hmmm, hab alle Bilder extra in einer kleinen Version hier hochgeladen, und dann gemerkt, dass ich im falschen Thread bin. Darum jetzt hier nur der Link zur Galerie:

http://www.pic-upload.de/gal-608489/s8sre3/1.html

Der Asano hat zweimal AHL per FD-Düse bekommen, daher stammen die Blattverätzungen auf den unteren Etagen, auch wenn's manchmal so wirkt, als sei es das FB. Überwiegend sind die Blätter und Stellen verätzt, wo Pilzinfektionen vorhanden waren. Eigentlich ganz ok;)

Die Sorte auf den Bildern des einmalig behandelten Schlages, ist unbekannt.
bindes
 
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Landwirt_R » Mo Mai 19, 2014 12:18

steel. hat geschrieben:
Landwirt_R hat geschrieben:
Wave hat geschrieben:Was ist denn nun genau auf dem Wiesenumbruch?


Was genau meinst du?

Seit 17.? Jahrhundert Wiese
19.02.2014 Umbruch
01.03. Saat Sommerweizen 243kg/ha
08.03. 60N


Ich glaube, meinen Sommerweizen hat sich der Drahtwurm geschnappt.


Das sind doch zuviele Anbaufehler. Bei Drahtwurmbefall drillt man möglichst spät, damit die Wurzeln dem Drahtwurm davonwachsen können. Natürlich dann mit höherer Saatstärke.
Übrigens : Das der Drahtwurm bei Trockenheit zuerst die feuchten ( frischen ) Pflanzenwurzeln von deinem Weizen frißt, ist doch auch nichts neues.
Ich hätte später gedrillt.
Denn bei milderen Temperaturen halten sich die Drahtwürmer in den oberen Schichten auf. Dann mit der Kreiselegge mit hoher Drehzahl drüber. Somit ist schon ein Teil der Population ausgeschaltet.


Ich hab jetzt Mais drauf und habs aber vor der Saat nicht mehr geschafft, Kalk einzuarbeiten. Grundsätzlich ist einarbeiten besser oder? Macht es Sinn, jetzt im 2-Blatt-Stadium noch granulierten Kalk zu streuen?
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon julius » Mo Mai 19, 2014 12:43

Was sagen denn die letzten Bodenproben zur Bodenart und passendem PH-Wert und wie alt sind diese ?
julius
 
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Landwirt_R » Mo Mai 19, 2014 14:15

julius hat geschrieben:Was sagen denn die letzten Bodenproben zur Bodenart und passendem PH-Wert und wie alt sind diese ?


Bodenproben von November 2013:

In diesem Umbruch siehts so aus:
05 Mineralboden, Lößlehm, schluffiger Lehm. PH-Wert 5,9 Kalkversorgung optimal

Werte von einem anderen Umbruch:
05... PH 7,2 hoch

Schade, dass ich keinen direkten Vergleich habe. Im unteren Umbruch kam gleich Mais rein ohne Sommerweizen vorher.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon julius » Mo Mai 19, 2014 16:47

Wenn die Kalkversorgung optimal ist würde ich jetzt keinen Kalk bestellen und in den aufgelaufenen Bestand reinfahren. In manchen Gegenden hats schon letztens ziemlich geregnet, da kommts nur zu Bodenverdichtungen, die das ganze Jahr sichtbar bleiben.
Ich würde erst zur nächsten Hauptfrucht Kalk streuen, bei trockenen und optimalen Bedingungen vielleicht gleich noch diesen Herbst z.b. vor oder nach der Weizensaat, oder noch besser wäre erst im nächsten Frühjahr.
Einarbeiten mußt den Kalk nicht. Vor allem bei Trockenheit wenn die Fläche gut befahrbar ist, kannst auch nach der Saat streuen und oben liegen lassen. Ists hingegen nass würde ich vor der Saat streuen damits die Fahrspuren vor der Saat wieder auflockert.
julius
 
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Landwirt_R » Di Mai 20, 2014 6:37

Alles klar danke dir. :prost:
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Wini » Di Mai 20, 2014 8:26

julius hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:Hier noch die versprochenen Bilder von meinem Elixer.
Statt Fungizid habe ich nochmal ordentlich aufgedüngt:

Das hatte ich zum Thema Spätdüngung zwar neulich schon geschrieben :
Dein Weizen dürfte sich fast in EC 49 befinden und der Dünger liegt noch komplett auf der Oberfläche ( oder täuscht das auf dem
Bild ? )


Das täuscht. Da liegen nur noch die Kalkreste rum. Ansonsten sind bei uns die Böden im Weizen in der letzen Woche schön feucht gewesen.
Beim Streuen hats sogar den Lehm zum Reifenprofil seitlich rausgedrückt. :-)

Momentan macht der Gelbrost aber die größeren Probleme in Franken.
Man kann fast schon zusehen, wie eine Fläche nach der anderen infiziert wird.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Mad » Di Mai 20, 2014 8:28

Wini hat geschrieben:Momentan macht der Gelbrost aber die größeren Probleme in Franken.
Man kann fast schon zusehen, wie eine Fläche nach der anderen infiziert wird.


Hattet ihr bisher noch keine Probleme damit?
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon glueck » Di Mai 20, 2014 9:39

Mad hat geschrieben:Hattet ihr bisher noch keine Probleme damit?


Also bei uns hier in Ostwestfalen, war in sachen Gelbrost nicht viel los.
Ich bin bis jetzt mit einer Fungi behandlung bestens klar gekommen.
Mal sehen was diese Woche noch so kommt . . .
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon MF4355 » Di Mai 20, 2014 9:57

Hier spielt Rost bisher auch überhaupt keine Rolle, genau wie Mehltau, was deutlich ungewöhnlicher ist. Dafür wurden alle Septembersaaten mit Halmbruch infiziert, Septoria bestimmt aber (wie immer) die Fungizidstrategie. Ich kenne in der gegend keinen Betrieb, der weniger als 2 Behandlungen bisher gefahren hat. Wir hatten aber auch reichlich Regen und Infektionsbedingungen. Nullparzellen sind bis F-3 komplett nekrotisiert, F-2 zur hälfte.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon NobbyNobbs » Di Mai 20, 2014 12:29

Gelbrost tritt hier seit drei Jahren kontinuierlich auf. Ich kann mich noch an die praxisnahe Technikerschule erinnern. Damals hieß es immer Gelbrost würde man hier im Westen nur vom Papier her kennen...
Dateianhänge
Tobak 1-fach behandelt .JPG
Tobak 1-fach behandelt .JPG (253.76 KiB) 647-mal betrachtet
Elixer 1-fach behandelt .JPG
Elixer 1-fach behandelt .JPG (159.54 KiB) 647-mal betrachtet
JB Asano Kontrolle zu A + B-Variante.JPG
JB Asano Kontrolle zu A + B-Variante.JPG (263.27 KiB) 657-mal betrachtet
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Mad » Di Mai 20, 2014 12:39

NobbyNobbs hat geschrieben:Gelbrost tritt hier seit drei Jahren kontinuierlich auf. Ich kann mich noch an die praxisnahe Technikerschule erinnern. Damals hieß es immer Gelbrost würde man hier im Westen nur vom Papier her kennen...


Ich hatte bisher noch nicht mit Gelbrost zu tun. Dieses Jahr hält es sich bei mir in Grenzen, was wohl an meinen Sorten liegen mag. Wie gesagt, der Meister ist in der Anfälligkeit einfach zu hoch eingestuft, obwohl er auch jetzt befallen ist.

Aber man sieht schon, dass die ersten Behandlungen von vor 2 Wochen bei den Kollegen, die seit 4 Wochen damit zu kämpfen haben, Wirkung gezeigt haben.

Ich sorge mich nur um den einen meiner Schläge, der einer kontinuierlichen Infektion eines Bioweizens ausgesetzt ist.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon NHTX65Plus » Di Mai 20, 2014 14:55

In Bayern ist schon von einer Gelbrostepedemie die Rede.
Die Stämme werden offensichtlich immer agressiver und die Züchter der betroffenen Sorten immer kleinlauter.
Unglaublich eigentlich, daß solche kranken Sorten in die Hände der Praktiker geraten.

Auch die Offizialberatung ist aufgewacht und empfiehlt statt XXL-Produkten nun schlagkräftige, preiswerte
azolhaltige Präparate wie Taspa, Folicur und Ampera.

Das Getreidehähnchen wird heuer langsam zur Plage.
10% Fahnenblattverlust und 10% des Ertrages sind weggefressen.
Da sollte man noch einen Karate-schlag mitnehmen.

Allen eine gute Ernte.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Bauerntrampel » Di Mai 20, 2014 16:23

NHTX65Plus hat geschrieben:In Bayern ist schon von einer Gelbrostepedemie die Rede.
Die Stämme werden offensichtlich immer agressiver und die Züchter der betroffenen Sorten immer kleinlauter.
Unglaublich eigentlich, daß solche kranken Sorten in die Hände der Praktiker geraten.

Auch die Offizialberatung ist aufgewacht und empfiehlt statt XXL-Produkten nun schlagkräftige, preiswerte
azolhaltige Präparate wie Taspa, Folicur und Ampera.

Das Getreidehähnchen wird heuer langsam zur Plage.
10% Fahnenblattverlust und 10% des Ertrages sind weggefressen.
Da sollte man noch einen Karate-schlag mitnehmen.

Allen eine gute Ernte.

Spinnst du völlig? 10% Ertragsverlust Niemals durch die Hähnchen!
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!

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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Wini » Di Mai 20, 2014 16:53

TobiDa hat geschrieben:Hi,
hab mal ne Frage an die Gemeinschaft.
Habe am Dienstag morgen in einen relativ feuchten Bestand die zweite Fungizid m
Massnahme gefahren.(aviator xpro fandango pack) 2 h später hat es stärker geregnet. Nach Auskunft des Beraters soll das Produkt nach 1h regenfest sein.Trotzdem ist das Fahnenblatt des JB Asanos seit Dienstag sehr gelb geworden und zeigt teilweise braune Flecken. Meint ihr die Massnahme hat nicht gewirkt und ich muss noch mal ran? :shock:
Gruß tobi
a


Ich vermute eine zu starke Konzentration des Spritzmittels, welche die Ende des Fahnenblattes schädigt.
Ich habe da schon im letzten Jahr in ähnlichem Thread gegen Wände geredet als ich vorgeschlagen
habe, die Wassermenge zu erhöhen und langsamer zu fahren, um die Konzentration des Mittels zu verringern.
Warnhinweise diesbezüglich finden sich bspw. beim Mittel Ampera.
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