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Winterweizen/Triticale 2014

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon rhoihesse » Mi Mai 21, 2014 21:23

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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon julius » Mi Mai 21, 2014 21:35

Rhoihesse. Das sieht aber äusserst übel aus um es vornehm auszudrücken.
Ich glaube da bringt auch eine weitere Behandlung nicht mehr viel. Beim Ertrag ist da nicht mehr viel zu retten.

Wurde schon eine Behandlung gefahren und wenn ja welche ?
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon rettel » Mi Mai 21, 2014 21:40

Todde hat geschrieben:Da sind diese erst im Mai/Juni aufgetreten, wer in seine Bestände geschaut hat, der konnte schon im April die erste Generation beobachten, durch den nicht vorhandenen Winter könnte sich das dieses Jahr ein wenig anders darstellen und zur Mai/Juni wende dann das volle Potenzial präsentieren. Bei gewissen Dingen sollte man schon auf die Witterung achten, hier in D waren wir bislang verschont von größeren Schädlingsinvasisionen, dass scheint vorbei zu sein.
Und 5% von wie viel ergeben 8€ für ein Insektizid?

Mit einer Insektizidbehandlung töte ich auch alle Nützlinge ab, die z.B. die Läuse fressen...Marienkäfer und Larven, Florfliegen etc...Wenn die Läuse nun nach der Insektizidbehandlung stark zufliegen...habe ich keine Nützlinge im Bestand und ich muss ein zweites Mal spritzen...diesmal gegen Läuse...
Getreidehähnchenbefall war hier noch nie so hoch, dass sich eine Bekämpfung auch nur ansatzweise gelohnt hätte...in diesem Jahr ist bisher fast überhaupt kein Befall da...auf jeden Fall haben wir hier weniger Getreidehähnchen als sonst!
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon rettel » Mi Mai 21, 2014 21:41

@rhoihesse:
vllt besser abmulchen oder silieren für biogas und noch schnell Mais drillen? da kommt ja wohl kaum noch was runter...scheint Pilzbefall und Trockenschaden zu haben..
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Wini » Mi Mai 21, 2014 21:52

Todde hat geschrieben:Winni, das sind die Infektionen.
Das eine sieht nach Gelbrost aus und das andere war mal Septoria, die Behandlungen haben den Rost und die Septoria den Gar ausgemacht, jedoch bleiben die Schäden, die Behandlung ist zu spät erfolgt.


Hallo Todde,

vielen Dank für Deine gute Einschätzung. Gott sei Dank habe ich diese Gelbrostschleudersorte nur auf einem kleinen Schlag.
Der Kerubino war eigentlich zur Vermehrung gedacht. Was wurde der gelobt.
Der Fungizidaufwand zur Gesunderhaltung erscheint mir als Nebenerwerbler aber zu hoch. Der fliegt wieder raus.
Bin mal gespannt, wie lange die Wirkung vom Ampera anhält und unsicher, ob ich da noch ein Strobi reinblasen soll.
Nachwievor sind bei mir übrigens die Sorten Elixer und Julius ohne jegliche Fungizidbehandlung nahezu befallsfrei.
Der Befall scheint daher stark sortenabhängig zu sein.
Ein weiterer Gelbrostkandidat ist hier die Sorte JB Asano. (JB =Josef Breun )
Derzeit wechseln hier bei uns die befallenen Weizenfelder aus Nestern heraus innerhalb weniger Tage drastisch die Farbe ins Gelbliche.
Da wird es einem fast Himmelangst wenn man da so manchen Weizen sieht.
Ich habe noch Fandango, Input Classic, Folicur und Taspa im Visier.
Was würdet Ihr da nehmen, um eine Einmalbehandlung mit Rostfocus nach dem nächsten Regen zu fahren ?
Zuletzt geändert von Wini am Fr Mai 23, 2014 7:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Todde » Mi Mai 21, 2014 22:07

Wini hat geschrieben:Ich habe noch Fandango, Input Classic, Folicur und Taspa im Visier.
Was würdet Ihr da nehmen, um eine Einmalbehandlung mit Rostfocus nach dem nächsten Regen zu fahren ?


Stropi alleine gegen Septoria ist nix, Fandango solo sollte eigentlich nicht eingesetzt werden, im DuoPack macht es Sinn.
Taspa wäre in der Ähre gegen Septoria sehr gut und günstig.
Dieses Jahr würde ich aber eher roststarke Mittel nehmen zum Abschluss, Skyway 1l - 1,25l/ha oder ähnliches.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Landwirt_R » Do Mai 22, 2014 7:20

Die Blätter F-3 bis F sind ertragsrelevant oder?
Wenn die Ähre draußen ist wird der eingelagerte Stickstoff von den Blättern ins Korn verlagert oder wie darf ich mir das vorstellen? Ist das die Assimilation? Oder beginnt das bereits beim Ährenschieben?
Bis zu welchem EC Stadium sollten die Blätter bzw. das Fahnenblatt geschützt werden?
Muss das Fahnenblatt immer mit Fungizid behandelt werden oder gehts auch ohne wenns wettertechnisch passt? Also z. B. wenn F-1 schon ein Fungizid gesehen hat.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon PhantomLord » Do Mai 22, 2014 7:43

Hallo Zusammen. Ich bin kürzlich in meinem Weizen auf ein merkwürdiges Phenomen gestoßen.
Vielleicht könnt ihr mir Weiterhelfen. Auf einer kleinen Platte, ca 100 qm hab ich Nekrosen auf den Blättern (siehe Bilder).
Ist nicht weiter Schlimm weil es nicht viel ist, aber interessieren tuts mich schon was da abgeht.

Zu den Rahmenbedingungen.
- Vorfrucht Silomais - Weizen gesät am 26.10.
- an der Stelle leichter Trockenstress.
- erste und einzige Fungizidbehandlung am 14.05. mit 1,8l Flamenco FS am Anfang Fahnenblatt (Anfang EC37) schieben. Um kurativ gegen Septoria vorzugehen.
- 2 Tage später Teilflächenbehandlung mit MCPA gegen Disteln.
- Dies ist ein Fahrgassenstreifen mit der Sorte Estivus, Dahinter in Blickrichtung Pamier. Wollte die Reaktion auf Trockenstress vergleichen. 50m nach links ist eine sehr Flachgründige stelle.
Pamier daneben zeigt keine Symptome.

Was mich wundert:
-Auf den restlichen 10 ha ist alles kerngesund - ähnlich wie im letzten Bild. Darunter auch Flächen mit Estivus.
-Kein scharf auf Teilbreiten beschränkter Bereich und vor allem in der Mitte des Feldes -> Spritzschaden schließe ich eher aus - höchstens Stressreaktion an der Stelle durch andere zusätzliche Faktoren.
-Dennoch sieht es nach Tropfen von der Spritze aus.

Vermutungen:
- Spurennährstoffe die Fehlen. Kupfer macht ein ähnliches Bild von der Nekrotisierung. Allerdings von den Blatträndern her.
- Eine gestoppte Pilzinfektion. (Welche Art?)
- [...]ihr seid gefordert? ich bin überfordert :D

DSC_0580.jpg
Die Teilfläche mit Symptomen

DSC_0582.jpg
So sieht es von nahem betrachtet aus

DSC_0584.jpg
So sieht es sonst aus
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Mad » Do Mai 22, 2014 8:00

PhantomLord hat geschrieben:Hallo Zusammen. Ich bin kürzlich in meinem Weizen auf ein merkwürdiges Phenomen gestoßen.
Vielleicht könnt ihr mir Weiterhelfen. Auf einer kleinen Platte, ca 100 qm hab ich Nekrosen auf den Blättern (siehe Bilder).
Ist nicht weiter Schlimm weil es nicht viel ist, aber interessieren tuts mich schon was da abgeht.



Ich würde sagen, dass du eine Gelbrostinfektion gestoppt hast. Wie sehen die unteren Blätter aus? Waren dort keine Pusteln mehr zu erkennen? An deiner Stelle würde ich die Bereiche weiter kontrollieren. Vor allem nach Regen.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon NobbyNobbs » Do Mai 22, 2014 8:00

Das ist (behandelter) Gelbrost?!?! :!: :?:
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon NobbyNobbs » Do Mai 22, 2014 8:07

PhantomLord hat geschrieben:Auf einer kleinen Platte, ca 100 qm hab ich Nekrosen auf den Blättern (siehe Bilder).
Ist nicht weiter Schlimm weil es nicht viel ist, aber interessieren tuts mich schon was da abgeht.


Das würde ich so nicht sagen. Dieses Gelbrost-Jahr lehrt hier wunderbar. Anfänglich war das eine oder andere Nest zu finden. Wer dann ganz früh um den 20.4. behandelt hat und pünktlich 14-20 Tage später nachlegte, dessen Weizen sieht heute super aus (insbesondere wer mit Epoxiconazol hantiert hat). Wer das allerdings versäumte hat heute riesen Probleme. Hier gibt es tatsächlich konventionelle Bestände, die 100 % befallen sind. Und ich rede hier von so starkem Befall, dass die Felder komplett gelb aussehen wie in deinem Fenster. Da lohnt das dreschen nicht.
Jetzt muss man sich mal vorstellen wo wir uns befinden, nämlich grade beim Ährenschieben. So früh solch starker Befall- dieses Jahr kannst du mit häufigen Behandlungen nur gewinnen. Ich fahre durch die Bank weg 2 - 3 Maßnahmen und bin normalerweise ein Freund der 1-mal-Behandlung.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Peterpan » Do Mai 22, 2014 8:36

Kann mich nur anschleißen. Wer dieses jahr gewartet hat hat verloren.
Ich bin schon 2 mal durch und muss wahrscheinlich noch ein drittes mal. Dafür steht alles so super da, das mir ganz schlecht wird :D hoffe der halm trägt die dicke ähre bis zum dreschen...
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon NobbyNobbs » Do Mai 22, 2014 8:42

Peterpan hat geschrieben:hoffe der halm trägt die dicke ähre bis zum dreschen...



Ich mache mir weiterhin Gedanken ums Wasser. Da muss noch mal ordentlich was kommen...
Von Unwettern und Co. mal ganz abgesehen...
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Mad » Do Mai 22, 2014 9:21

NobbyNobbs hat geschrieben:
Ich mache mir weiterhin Gedanken ums Wasser. Da muss noch mal ordentlich was kommen...
Von Unwettern und Co. mal ganz abgesehen...


Darüber haben wir in einer kleinen Runde auch schon diskutiert. Das Problem ist der Winter. Wäre alles durch Frost auf "0" gesetzt worden, wäre auch ein mächtigeres Wurzelwachstum eingetreten, als es bis dato der Fall war. Schaut man sich die Wurzeln einer Weizenpflanze an, merkt man doch gravierende Unterschiede zu vergangenen Jahren. Gut, bei dir wird das wegen der frühen Aussaat vermutlich nicht so deutlich ins Gewicht fallen wie zum Beispiel bei mir. Ich muss bereits feststellen, dass einige Weizenpflanzen mit dem Wachstum nach Wasser und gleichzeitig richtung Sonne überfordert sind.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon angusy » Do Mai 22, 2014 9:36

Und auch in diesem Punkt sieht der Asano ziemlich bescheiden aus.

An manchen Stellen zeigt er einen Blattapparat, als hätte er dieses Jahr noch gar kein Wasser gesehen. Andere Sorten in unmittelbarer Nähe weisen ein hervorragendes Blattwerk auf.

Trotz allem sind die Asano-Ähren wieder eine Wucht. Ich befürchte, der drischt trotzdem wieder gut.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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