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Winterweizen/Triticale 2014

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Todde » Sa Mai 24, 2014 21:55

angusy hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Winni, Ampera ist eigentlich ein günstiges Fusarium Fungizid,


Deswegen hat er das doch auch ausgewählt. Damit er sich hier nachher wieder brüsten kann, er habe nur gegen Rost behandelt und Fusarium sei nur wegen dem Pflug bei ihm kein Problem.


Naja, gegen Fusarium hilft nichts vorbeugend, wenn er es in 37/39 gespritzt hat, dann hat das 0 Fusariumwirkung.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Todde » Sa Mai 24, 2014 22:00

Wini hat geschrieben:Ich gebe hier ja nur meine Erfahrung weiter.
Das Mittel Ampera liegt preislich im Mittelfeld und hat bei mir sehr gut gegen den Rost gewirkt.
Laut Datenblatt wird neben einer kurativen Wirkung eine Wirkdauer von 14 Tagen erreicht.
Die kurierten Fahnenblätter habe ich ich ja schon gepostet.

Die Offizialberatung rät mittlerweile zu Zwischenbehandlungen mit weit billigeren Mitteln.
So sieht der Kerubino übrigens heute aus:
Kerubino Gelbrost weg nach Ampera.JPG


Wir haben jetzt, aufgrund der angesagten Niederschläge, erst mal mit einer 3b-Gabe noch ne Schiebe draufgelegt.
Bin auf den Weizen-nach-Weizen-Flächen nun bei etwa 230N und bei Weizen nach Raps bei 200 N angelangt.
Julius und Elixer-Flächen weiterhin ohne Fungi und ohne Befall. Halt, stimmt nicht ganz.
Hier mein erstes Gelbrostnest in eine Julius am Vorgewende, vermutlich durch unsauberes Pflügen:
Julius Erstes Gelbrostnest 24.5.JPG

Da sieht es beim Mulchsaat-Kollegen schlechter aus:
Gelbrostweizen.JPG

Beim Weizen im letzten Bild würde ich nen Biogaser in den nächsten 7 Tagen zum GPS losschicken, ansonsten lohnt nicht mal der Drescher.

Achja, ich werde heuer vermutlich zum Ährenschieben ein Strobi geben, um die Einkörnung zu verlängern.
Gelbrostjahre sind nämlich Strobijahre!
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Todde » Sa Mai 24, 2014 22:00

Wini hat geschrieben:Ich gebe hier ja nur meine Erfahrung weiter.
Das Mittel Ampera liegt preislich im Mittelfeld und hat bei mir sehr gut gegen den Rost gewirkt.
Laut Datenblatt wird neben einer kurativen Wirkung eine Wirkdauer von 14 Tagen erreicht.
Die kurierten Fahnenblätter habe ich ich ja schon gepostet.

Die Offizialberatung rät mittlerweile zu Zwischenbehandlungen mit weit billigeren Mitteln.
So sieht der Kerubino übrigens heute aus:
Kerubino Gelbrost weg nach Ampera.JPG


Wir haben jetzt, aufgrund der angesagten Niederschläge, erst mal mit einer 3b-Gabe noch ne Schiebe draufgelegt.
Bin auf den Weizen-nach-Weizen-Flächen nun bei etwa 230N und bei Weizen nach Raps bei 200 N angelangt.
Julius und Elixer-Flächen weiterhin ohne Fungi und ohne Befall. Halt, stimmt nicht ganz.
Hier mein erstes Gelbrostnest in eine Julius am Vorgewende, vermutlich durch unsauberes Pflügen:
Julius Erstes Gelbrostnest 24.5.JPG

Da sieht es beim Mulchsaat-Kollegen schlechter aus:
Gelbrostweizen.JPG

Beim Weizen im letzten Bild würde ich nen Biogaser in den nächsten 7 Tagen zum GPS losschicken, ansonsten lohnt nicht mal der Drescher.

Achja, ich werde heuer vermutlich zum Ährenschieben ein Strobi geben, um die Einkörnung zu verlängern.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon rottweilerfan » So Mai 25, 2014 9:06

..bis jetzt unbehandelt,bild von gestern.
Deutschland,ein Paradies für Schmarotzer und Taugenichtse...
" Der Rottweiler ",in seiner Familie gutmütig,treu und ergeben...
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon kimba1809 » So Mai 25, 2014 11:03

Gestern meine Abschlussbehandlung gefahren mit 0,9l Prosaro und 0,1 l Folicur. Mal sehen was dieses Jahr dabei rauskommt, bei 180 N und 2x Fungizdbehandlung.

WW 2014.jpg
EC 65
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon nitroklaus » So Mai 25, 2014 14:01

So ich lad jetzt auch mal Bilder zu meinem Sorgenkind hoch weil ich nicht so recht weiter weis und hoffe auf Tips von euch was ihr an meiner Stelle tun würdet!
Als aller erstes, es handelt sich um die Sorte Kerubino. Er wurde am 16.5.2014 in EC39 mit Aviator XPro Duo (0,75l u. 0,75l) behandelt. Nun stelle ich aber braune spitzen am Fahnenblatt fest und die anderen Blätter zeigen noch mehr Befall.
Zum Zeitpunkt der Behandlung bin ich mir sicher, dass dies noch nicht war.
Nun stell ich mir die Frage hat das Mittel keine Wirkung, war ich zu spät dran oder sollte ich noch einmal Nachbehandeln??
Dateianhänge
F-1 F-2 Blätter.jpg
F-1, F-2 Blätter
Fahnenblatt1.jpg
Fahnenblatt
Fahnenblatt.jpg
Fahnenblatt
kerubino1.jpg
Kerubion
Kerubino.jpg
Kerubino
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Hofer_Pörndorf » So Mai 25, 2014 16:18

@ Nitroklaus:
So wie dir ergeht es mir mit einem Feld wo ich Kometus drauf habe. Ich habe am 19.05. auch Aviator Xpro + Fandango gespritzt 0,75 + 0,75. Es waren an diesem Tag nur zwei Nester mit Gelbrost vorhanden. Nun ist er auf einem Teil der Fläche fast flächig vorhanden, allerdings nicht so krass wie auf deinem ersten Bild. Ich habe dann am Freitag gleich mit dem Kollegen Pflanzenbauer vom AELF gesprochen. Der sagte, dass das die beiden Mittel gegen Gelbrost gut wirken. Jedoch werden nur die Infektionen bis ungefähr 7 Tage vor dem Spritztermin erfasst. Die Pflanzen, die jetzt gelb werden, wurden schon viel früher infiziert, so weit zurück reicht die Wirkung nicht mehr. Eine Nachbehandlung ist nicht nötig.
Eine Dreimalbehandlung hätte sich hier bei uns heuer wieder bezahlt gemacht.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Crazy Horse » So Mai 25, 2014 18:16

Ich kann das irgendwie nicht verstehen. Wenn man Qualitätsweizen anbauen und für den Doppelzentner 1€ oder 1,50€ mehr erlösen will, muss eben auch mal bereit sein, ne zusätzliche Fungizidbehandlung durchzuführen. Oder man baut eben eine Gesundsorte wie Pamier oder Opal an, hat aber dann den Nachteil, dass diese Sorten eine schlechtere Trockentoleranz aufweisen und bei Trockenheit auch schlechter sortieren. Das schlägt sich auf den flachgründigen Böden natürlich schnell auf den Ertrag nieder.

Bei krankheitsanfälligeren Sorten wie Kerubino oder Kometus muss man immer zwei Fungizidbehandlungen einplanen, auch wenn man teilweise auch mit einer auskommt. Oder wenn ich mir die lichten, kurzen Asano-Bestände auf den Stressstandorten anschaue, bei denen das Fahnenblatt eingerollt ist und steil und spitz nach oben zeigt und wo die Ähre trockenheitsbedingt einfach stecken bleibt, dann weiß ich, dass diese Sorte entgegen aller kommerziellen Verlautbarungen eben nicht trockentolerant ist. Sicher, ein ergiebiger Regen entspannt die Situation wieder etwas, aber durch die Wahl einer ungeeigneten Sorte können trotzdem schnell mal 20-30% Ertrag futsch sein.

Die neuen B- und C-Sorten sind in der Regel schon etwas ertragssicherer, weil sie frohwüchsiger sind und ein besser ausgeprägtes Wurzelsystem haben. Es gibt auch nicht DIE perfekte Sorte, sondern immer nur Sorten, die sich für einen Standort besser oder schlechter eignen.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Wini » So Mai 25, 2014 20:36

Hallo Nitroklaus,

schön, daß ich mit Kerubino nicht der Einzige bin, der nun mit einem etwas kürzerem Fahnenblatt leben muß.
Deine Bilder zeigen doch, daß der Gelbrost gut bekämpft worden ist. Da sind doch keine Sporenlager mehr drauf.
Meiner hat mittlerweile die schadhafte Fahnenblattspitze richtig abgeschnürt und vertrocknet.
Bei mir sind mittlerweile, wie auf Deinem letzten Bild, die Ähren komplett ausgefahren.
Ich blase da noch ein Strobilurin rein, um den Rest des Blattapparates so lange wie möglich grün zu erhalten.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon julius » Mo Mai 26, 2014 9:33

Wini hat geschrieben:Achja, ich werde heuer vermutlich zum Ährenschieben ein Strobi geben, um die Einkörnung zu verlängern.
Gelbrostjahre sind nämlich Strobijahre!


Oder aber durch das Strobi verzögert sich nur die Abreife aber nicht die Kornfüllung ? Dann wäre es ein Eigentor.
Denn das hätte zur Folge das bei grünem Stroh gedroschen wird und jede Menge Körner mit dem Stroh hintenrausfliegen.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Mad » Mo Mai 26, 2014 10:32

julius hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:Achja, ich werde heuer vermutlich zum Ährenschieben ein Strobi geben, um die Einkörnung zu verlängern.
Gelbrostjahre sind nämlich Strobijahre!


Oder aber durch das Strobi verzögert sich nur die Abreife aber nicht die Kornfüllung ? Dann wäre es ein Eigentor.
Denn das hätte zur Folge das bei grünem Stroh gedroschen wird und jede Menge Körner mit dem Stroh hintenrausfliegen.


Da freut sich der Weizen. Erst ein Carboxamid und später auf die Ähre ein Strobi. Das Stroh ist dann schon mitte Juni abgereift. 2015. :mrgreen:
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon julius » Mo Mai 26, 2014 10:36

Da freut sich der Weizen. Erst ein Carboxamid und später auf die Ähre ein Strobi. Das Stroh ist dann schon mitte Juni abgereift. 2015. :mrgreen:

Verzögern Carboxamide bei früherer Anwendung vor dem Ährenschieben denn ebenfalls die Reife oder ist das nebensächlich ?

Wie war das doch gleich bei den Wachtumsregler CCC und Camposan ? Einer verzögert doch die Reife, der andere beschleunigt sie ?
julius
 
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Mad » Mo Mai 26, 2014 11:15

julius hat geschrieben:
Da freut sich der Weizen. Erst ein Carboxamid und später auf die Ähre ein Strobi. Das Stroh ist dann schon mitte Juni abgereift. 2015. :mrgreen:

Verzögern Carboxamide bei früherer Anwendung vor dem Ährenschieben denn ebenfalls die Reife oder ist das nebensächlich ?

Wie war das doch gleich bei den Wachtumsregler CCC und Camposan ? Einer verzögert doch die Reife, der andere beschleunigt sie ?


Der greening-Effekt (höhö, Greening) hält sich bei einer normalen Aufwandmenge eines Carboxamides in Verbindung mit einer Behandlung vor dem Ährenschieben in Grenzen und ist auch nicht so arg ausgeprägt wie bei den Strobis. Aber vorhanden ist er schon.

CCC verlangsamt die Pflanzenalterung.
Camposan beschleunigt die Pflanzenalterung, verkürzt die Kornfüllung und kann Trockenstress verstärken.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon julius » Mo Mai 26, 2014 11:30

Mad hat geschrieben:Camposan beschleunigt die Pflanzenalterung, verkürzt die Kornfüllung und kann Trockenstress verstärken.


Dann plant Wini vielleicht den späten Einsatz mit Camposan durch das Strobi beim Weizen wieder auszugleichen. :lol:

Wini hat geschrieben:Achja, ich werde heuer vermutlich zum Ährenschieben ein Strobi geben, um die Einkörnung zu verlängern.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon kimba1809 » Mo Mai 26, 2014 11:34

Hier mal eine Frage an die Experten, was ist das?

Sorry falsches Bild :?
Zuletzt geändert von kimba1809 am Mo Mai 26, 2014 12:32, insgesamt 3-mal geändert.
Ich wollte auch mal was schreiben
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