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Winterweizen/Triticale 2014

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Königstiger2 » So Jun 01, 2014 20:05

Ich habe heute in der Triticale eine solche Doppelähre gefunden. Eine solche Ähre ist mir noch nie zu Gesicht gekommen. Habe daraufhin meinen Vater (88 Jahre) gefragt und er meinte, das er früher im Roggen auch schon mal solch eine Ähre gefunden habe wo die Verzweigung allerdings direckt am Halm angefangen hätte.
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Doppelähre (2).JPG
Beim heutigem Feldrundgang gefunden.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon speeder » So Jun 01, 2014 20:57

Königstiger2 hat geschrieben:Ich habe heute in der Triticale eine solche Doppelähre gefunden. Eine solche Ähre ist mir noch nie zu Gesicht gekommen. Habe daraufhin meinen Vater (88 Jahre) gefragt und er meinte, das er früher im Roggen auch schon mal solch eine Ähre gefunden habe wo die Verzweigung allerdings direckt am Halm angefangen hätte.


Saatgut gewinnen, dringend Saatgut gewinnen... :shock:
Und in ein paar Jahren eine Sorte mit 180 dt/ha rausbringen... :lol:
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Nordlicht73 » So Jun 01, 2014 22:01

Königstiger2 hat geschrieben:Ich habe heute in der Triticale eine solche Doppelähre gefunden. Eine solche Ähre ist mir noch nie zu Gesicht gekommen. Habe daraufhin meinen Vater (88 Jahre) gefragt und er meinte, das er früher im Roggen auch schon mal solch eine Ähre gefunden habe wo die Verzweigung allerdings direckt am Halm angefangen hätte.


Hab ich heute in meinem Tobak zufällig auch erstmals gesehen, hab nicht schlecht gestaunt! :prost:
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Jun 02, 2014 13:51

Königstiger2 hat geschrieben:Ich habe heute in der Triticale eine solche Doppelähre gefunden. Eine solche Ähre ist mir noch nie zu Gesicht gekommen. Habe daraufhin meinen Vater (88 Jahre) gefragt und er meinte, das er früher im Roggen auch schon mal solch eine Ähre gefunden habe wo die Verzweigung allerdings direckt am Halm angefangen hätte.


Die musst du jetzt nur nehmen und vermehren. In wenigen Jahren hast du dann Doppelährensaatgut für mehrere Hektar. Patentieren lassen nicht vergessen :lol:
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon julius » Mo Jun 02, 2014 21:01

Königstiger2 hat geschrieben:Ich habe heute in der Triticale eine solche Doppelähre gefunden. Eine solche Ähre ist mir noch nie zu Gesicht gekommen.



Pachtet und kauft ihr Grundstücke in Richtung Tschernobyl ? :shock:
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Königstiger2 » Mo Jun 02, 2014 21:48

julius hat geschrieben:
Königstiger2 hat geschrieben:Ich habe heute in der Triticale eine solche Doppelähre gefunden. Eine solche Ähre ist mir noch nie zu Gesicht gekommen.



Pachtet und kauft ihr Grundstücke in Richtung Tschernobyl ? :shock:

Das ist ja auch mal ein Ansatz. Nee, Niedersachsen Grenze NRW. Zwei Kilometer weiter und du stehst im tiefsten Moor. Ich kann zum Fundort der "MOORA" fast hinspucken.
Aber da sich ja gleich noch jemand gemeldet hat, der eine solche Ähre gefunden hat, scheint es doch häufiger vorzukommen.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon JonnyD2250 » Di Jun 03, 2014 22:50

1056xl hat geschrieben:Hallo,
Hallo Sunnyboy, hab mich schon gewundert das vom Gelbrost bis jetzt noch so wenig zu hören ist.
Bei uns im Lkr Rhön-Grabfeld ist es stellenweise auch extrem. Es gibt Weizenfelder die sind komplett
befallen ,die Fahnenblätter sind zu 80% abgestoben. Da wurde einfach zu spät reagiert.
Betroffen sind vor allem die , die noch keine 1. Fungizid-behandlung gemacht hatten weil sie nur eine
Behandlung eingeplant hatten. Sorten-abhängigkeit ist nicht sicher zu erkennen.
Ganz schlimm hat es einen Bio-Bauern erwischt, dessen Weizenfelder waren vor 3 Wochen schon Gelb.
Auf dem BAYER-Feldtag in Hafenpreppach wurde sogar von einer Epidemie in manchen Gebieten gesprochen.
Viele Fungizide sind hier inzwischen ausverkauft.
Einer meiner Landhändler hat mir gesagt , er hat im Laufe der Woche so viel Fungizide verkauft wie in den letzten 3 Jahren,
richtung Thüringen gehen jeden Tag Mittel für 500-700ha ( nur wegen Gelbrost)
Es ist aber recht unterschiedlich, bin beruflich im Umkreis von ca 75km unterwegs gewesen, mancher Orts sieht man garnichts,
und stellenweise ist es echt extrem.
Schaun wir mal wie´s weitergeht

MfG. 1056xl


Hier im Landkreis Fulda auch extrem schlimm. Viele Weizenschläge mit gelben Nestern, wo zum Glück noch rechtzeitig behandelt wurde. Triticale-Schläge, die scheinbar vergessen wurden: komplett gelb. Da wird man nicht mehr viel dreschen. Gerade bei den extensiv.wirtschaftenden Kollegen, die über einen herziehen, wenn man "schon wieder" mit der Spritze unterwegs ist, sieht es ganz böse aus.

Es ist auch unglaublich, wie schnell sich dieser Gelbrost ausbreitet. EIne Woche zu spät gehandelt und man hat das Maleur....
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon steel. » Mi Jun 04, 2014 15:31

Ich hab neulich auf einer Fachtagung mit einigen Pflanzenbauexperten gesprochen. Die sehen die Ursache von solchen Epidemien, nicht nur Gelbrost, sondern auch andere Pilzinfektionen und tierische Schädlinge, ähnlich wie ich durchaus in der pfluglosen Wirtschaftsweise.
Dann nämlich wenn infiziertes Pflanzenmaterial unverrotet an der Oberfläche liegt und z.b. durch Wind oder durch grüne Brücken im Folgejahr verbreitet wird, was bei vielen ( nicht allen ) Pilzsporen zutrifft. Dasselbe trifft natürlich auf einige tierische Schädlinge zu, denen Futter und Winterquartier auf der Bodenoberfläche bereit gestellt wird.

Aufgrund des Klimawandels und intensiveren Landwirtschaft ( weniger Grünland, mehr Getreide.- und Maisanbau ) gehören pfluglose Bearbeitungsmaßnahmen ins Museeum, und nicht auf den Acker !

Denn das zieht einen immer höheren Fungi.- und Insektizideinsatz nach sich, was der Bevölkerung nicht länger vermittel werden kann.
Aber auch Herbizide wie der jährliche Glyphosateinsatz gehört bei den Pfluglosen doch fast schon zur jährlichen Standartmaßnahme, was von der Öffentlichkeit zunehmend nicht mehr toleriert wird und Verbote nach sich ziehen wird.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Jun 04, 2014 15:45

Tja Steeliboy, leider dehnt sich die pfluglose Wirtschaftsweise immer weiter aus. Sowas aber auch, Menschenskinner
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Mad » Mi Jun 04, 2014 16:54

Was ist denn er für ein Komiker?

Ich habe gar nicht vor, die Mulchsaat aufzugeben. Wenn eins gewiss ist, dann ist es die Tatsache, dass ich mir NIEMALS einen Pflug kaufen werde. 6 Jahre nach der Umstellung fasziniert mich die Sache von Jahr zu Jahr immer mehr.

Mir doch wumpe, wenn du weiterhin deine Böden vergewaltigen möchtest.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon johanes9999 » Mi Jun 04, 2014 17:02

hast du kei unkraut drin wenn du nicht Pflügst?
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Mad » Mi Jun 04, 2014 17:09

johanes9999 hat geschrieben:hast du kei unkraut drin wenn du nicht Pflügst?


Nicht mehr als bei denen, die pflügen. Generell nimmt die Verunkrautung ab, wobei da noch andere Faktoren eine Rolle spielen. Aussaatzeitpunkte und so.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Hirndorf » Mi Jun 04, 2014 17:17

Lass den Komiker erst mal resistenten Fuchsschwanz und Windhalm haben, dann sieht er die Sache vielleicht doch noch ein bisschen anders.
Oder solche schweren Böden ahben wie wir, wo man nach dem Pflügen drei mal mit der Kreiselegge drauf rumturnt um das saatbett wenigstens Faustgroß zu kriegen.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon kimba1809 » Mi Jun 04, 2014 17:26

steel. hat geschrieben:Ich hab neulich auf einer Fachtagung mit einigen Pflanzenbauexperten gesprochen. Die sehen die Ursache von solchen Epidemien, nicht nur Gelbrost, sondern auch andere Pilzinfektionen und tierische Schädlinge, ähnlich wie ich durchaus in der pfluglosen Wirtschaftsweise.
Dann nämlich wenn infiziertes Pflanzenmaterial unverrotet an der Oberfläche liegt und z.b. durch Wind oder durch grüne Brücken im Folgejahr verbreitet wird, was bei vielen ( nicht allen ) Pilzsporen zutrifft. Dasselbe trifft natürlich auf einige tierische Schädlinge zu, denen Futter und Winterquartier auf der Bodenoberfläche bereit gestellt wird.

Aufgrund des Klimawandels und intensiveren Landwirtschaft ( weniger Grünland, mehr Getreide.- und Maisanbau ) gehören pfluglose Bearbeitungsmaßnahmen ins Museeum, und nicht auf den Acker !

Denn das zieht einen immer höheren Fungi.- und Insektizideinsatz nach sich, was der Bevölkerung nicht länger vermittel werden kann.
Aber auch Herbizide wie der jährliche Glyphosateinsatz gehört bei den Pfluglosen doch fast schon zur jährlichen Standartmaßnahme, was von der Öffentlichkeit zunehmend nicht mehr toleriert wird und Verbote nach sich ziehen wird.


Kannst du mir bitte das MUSEEUM mitteilen bei dem ich meine Bodenbearbeitungsgeräte abgeben kann. Pflug habe ich noch werde sofort alles pflügen, gleich morgen.
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Ulikum » Mi Jun 04, 2014 17:34

steel. hat geschrieben:Ich hab neulich auf einer Fachtagung mit einigen Pflanzenbauexperten gesprochen. Die sehen die Ursache von solchen Epidemien, nicht nur Gelbrost, sondern auch andere Pilzinfektionen und tierische Schädlinge, ähnlich wie ich durchaus in der pfluglosen Wirtschaftsweise.
Dann nämlich wenn infiziertes Pflanzenmaterial unverrotet an der Oberfläche liegt und z.b. durch Wind oder durch grüne Brücken im Folgejahr verbreitet wird, was bei vielen ( nicht allen ) Pilzsporen zutrifft. Dasselbe trifft natürlich auf einige tierische Schädlinge zu, denen Futter und Winterquartier auf der Bodenoberfläche bereit gestellt wird.

Aufgrund des Klimawandels und intensiveren Landwirtschaft ( weniger Grünland, mehr Getreide.- und Maisanbau ) gehören pfluglose Bearbeitungsmaßnahmen ins Museeum, und nicht auf den Acker !

Denn das zieht einen immer höheren Fungi.- und Insektizideinsatz nach sich, was der Bevölkerung nicht länger vermittel werden kann.
Aber auch Herbizide wie der jährliche Glyphosateinsatz gehört bei den Pfluglosen doch fast schon zur jährlichen Standartmaßnahme, was von der Öffentlichkeit zunehmend nicht mehr toleriert wird und Verbote nach sich ziehen wird.



:mrgreen:


und jetzt ist noch Fusarium im Anmarsch

vielleicht sollte die aktuelle Regierung ein "nicht pflügen" Verbot als Gesetz beschließen.
Noch besser wäre eine Prämie für Pflüger je tiefer desto höher die Prämie, der entstehende Schaden muss ja ausgeglichen werden.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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