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Winterweizen/Triticale 2014

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon rettel » Do Jun 05, 2014 22:38

Wini hat geschrieben:bücken um der Ursache "auf den Grund zu gehen" und die Strohreste vom Vorjahr am Boden mal genauer ansehen.
Übersät mit Pilzsporen.

Natürlich sind die Strohreste voll mit Pilzen...wie sonst sollten sie abgebaut werden?:D Aber das ist doch kein Gelbrost...
Gefährlich ist eine grüne Brücke bei Gelbrost. Wer also Ausfallgetreide bekämpft, hat schon einen super Bekämpfungserfolg. Der milde Winter hat dies Jahr dazu geführt, dass kaum Sporen durch Frost abgetötet wurden. Hier im Münsterland ist der Gelbrost durch Wind in die Bestände aus dem Rheinland eingetragen worden. Wenn man im Vorjahr einen Weizen hatte, der nahezu befallsfrei war...wie soll dann durch Mulchsaat eine Gelbrostepidemie gefördert werden...? Dass Gelbrost durch Mulchsaat gefördert wird, ist doch Blödsinn. Wenn Teleutosporen überwintern auf altem befallenem Material, dann beginnt die Epidemie ja nicht im frühen Frühjahr, sondern erst zu normalen späteren Zeiten...und die Teleutosporen können nicht so weit mit dem Wind übertragen werden, wie die Uredosporen...Es reicht also eine Einhaltung einer vernünftigen Fruchtfolge...
Zuletzt geändert von rettel am Do Jun 05, 2014 22:57, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Mad » Do Jun 05, 2014 22:43

rettel hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:bücken um der Ursache "auf den Grund zu gehen" und die Strohreste vom Vorjahr am Boden mal genauer ansehen.
Übersät mit Pilzsporen.

Natürlich sind die Strohreste voll mit Pilzen...wie sonst sollten sie abgebaut werden?:D Aber das ist doch kein Gelbrost...
Der Gelbrost überwintert so weit ich weiß nicht gerne auf totem Getreide, sondern lieber auf lebenden Pflanzen. Wer also Ausfallgetreide bekämpft, hat schon einen super Bekämpfungserfolg. Der milde Winter hat dies Jahr dazu geführt, dass kaum Dauersporen durch Frost abgetötet wurden. Hier im Münsterland ist der Gelbrost durch Wind in die Bestände aus dem Rheinland eingetragen worden. Wenn man im Vorjahr einen Weizen hatte, der nahezu befallsfrei war...wie soll dann durch Mulchsaat eine Gelbrostepidemie gefördert werden...?


Gelbrost befällt ja nicht nur Getreide, sondern auch Bäume. Was dort allein an Dauersporenpotenzial gegeben ist, kann keine Bewirtschaftungsform ausgleichen.

Also locker bleiben und nicht mehr darüber aufregen, dass es hier einige einzig allein der Mulchsaat zuschieben wollen.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Max M » Fr Jun 06, 2014 7:24

@ wini, was mich in dem Zusammenhang mal interessieren würde, das ist ja immer derselbe Stecken, mit dem dem Weizen der Gelbrost ausgetrieben wird!!
Ist der eigentlich auch für die Familienordnung zuständig?? Also quasi dein Rückgrat, dass du nur aus dem Hintern ziehen musst.... :mrgreen: 8) :? :?
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon madanf » Fr Jun 06, 2014 7:36

Hallo,

der Julius sieht auch bei mir sehr gesund aus im Vergleich zu anderen Sorten.
Allerdings hat er 2x Fungi bekommen. Ganz ohne Behandlung wäre er jetzt wahrscheinlich schon gelb :regen:
Was mich sehr positiv überrascht ist der Anfangs stark befallene Asano. Jetzt sind die oberen
Blätter befallsfrei und die Ähre hat sich super entwickelt. Bei 3 Fungi-Maßnahmen muß der
aber wirklich gut laufen damit ich ihn für die nächste Ernte doch nochmal anbaue.

Gruß
Frank
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon angusy » Fr Jun 06, 2014 7:57

Mad hat geschrieben:Also locker bleiben und nicht mehr darüber aufregen, dass es hier einige einzig allein der Mulchsaat zuschieben wollen.


Ne, es macht wirklich keinen Sinn.

Auf die schon beschriebene Tatsache, dass hier in der 100%-Pflug-Region massenhaft Gelbrost war, geht er ja gar nicht ein. Würde auch seine Scheinwelt zerstören. Er hatte einfach nur Glück.

Mein 200 EUR-Asano (heißt jetzt so, wegen den Fungi-Kosten) hat wieder wahnsinnig schöne Ähren. Erträglich wird er gegen den Grannenweizen evtl. noch was gutmachen, gegen den Tobak wohl eher nicht.

We will see
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
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Gelbrost komplizierter

Beitragvon adefrankl » Fr Jun 06, 2014 8:42

angusy hat geschrieben:
Mad hat geschrieben:Also locker bleiben und nicht mehr darüber aufregen, dass es hier einige einzig allein der Mulchsaat zuschieben wollen.


Ne, es macht wirklich keinen Sinn.

Auf die schon beschriebene Tatsache, dass hier in der 100%-Pflug-Region massenhaft Gelbrost war, geht er ja gar nicht ein. Würde auch seine Scheinwelt zerstören. Er hatte einfach nur Glück.

Mein 200 EUR-Asano (heißt jetzt so, wegen den Fungi-Kosten) hat wieder wahnsinnig schöne Ähren. Erträglich wird er gegen den Grannenweizen evtl. noch was gutmachen, gegen den Tobak wohl eher nicht.

We will see


Also irgendwie scheint das Auftreten von Gelbrost doch etwas komplizierter. Bei mir hat ein Schlag mit Kerubino (gilt als recht anfällig) keine Blattbehandlung bekommen (der Rest erhielt Ende April etwas Folicur zusammen mit etwas Moddus). Alle Schläge wurden Anfang Oktober pfluglos nach Raps bestellt.
Bei der Abschlussbehandlung am 17.5. (EC45 - EC49) konnte ich auch auf den Schlag ohne Blattbehandlung zu meinen Erstauen keinen Gelbrost finden. Dabei sah ich bei einem anderen Schlag in der Nähe schon von der Straße die gelben Nester (letzterer stand deutlich dünner als mein Weizen).
Insofern scheint es doch komplizierter zu sein mit dem Gelbrost. Liegt es an unterschiedlichen Gelbrostrassen die dafür sorgen das die Sortenempfindlichkeit vielleicht regional schwankt. Oder liegt es vielleicht an der stark Ammonium-betonten Düngung auf meinen Schlag? (Vor Spätdüngung: 95 kg NH4 N + 15 kg NO3 N ohne Spätdüngung).
Kurz gesagt, ich kann mir eigentlich nicht erklären warum auf diesen Schlag ich keinen Gelbrost entdecken konnte.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Gelbrost komplizierter

Beitragvon Mad » Fr Jun 06, 2014 8:59

adefrankl hat geschrieben:Oder liegt es vielleicht an der stark Ammonium-betonten Düngung auf meinen Schlag? (Vor Spätdüngung: 95 kg NH4 N + 15 kg NO3 N ohne Spätdüngung).
Kurz gesagt, ich kann mir eigentlich nicht erklären warum auf diesen Schlag ich keinen Gelbrost entdecken konnte.


Den Gedanken mit dem Ammonium hatte ich auch schon. Allerdings andersrum. Ich habe einen Schlag Julius nach Raps, ebenfalls Mulchsaat, der hat von mir weniger KAS bekommen, weil ich dort noch eine P-Düngung mit DAP vorgenommen habe. Im Gegensatz zu den anderen Julius-Schlägen hat dieser die ganze Zeit mehr Befall gezeigt.

Eine Katastrophe war dieses Jahr der Matrix vom Kollegen. Da hatten wir unsere Mühe, ihn bis zum Fahnenblatt wieder sauber zu bekommen. Ähnlich wie beim Asano bei vielen anderen Kollegen, nur eben später, was die Sache kritischer machte.

Noch später war der Meister. Absolut befallsfrei blieben hier der Tobak (war zu erwarten) und der Linus.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Gelbrost komplizierter

Beitragvon angusy » Fr Jun 06, 2014 13:17

Mad hat geschrieben: Absolut befallsfrei blieben hier der Tobak (war zu erwarten) und der Linus.


Bei uns leider nicht. Aber der Befall passte zeitlich zur Ährenbehandlung. Daher war es einfacher zu händeln.

Nur muss man sagen unser Tobak hatte es auch nicht leicht. Von drei Seiten von Asano umgeben, deren Eigner sich nicht wirklich gekümmert haben.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


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Re: Gelbrost komplizierter

Beitragvon Mad » Fr Jun 06, 2014 19:20

angusy hat geschrieben:
Mad hat geschrieben: Absolut befallsfrei blieben hier der Tobak (war zu erwarten) und der Linus.


Bei uns leider nicht. Aber der Befall passte zeitlich zur Ährenbehandlung. Daher war es einfacher zu händeln.

Nur muss man sagen unser Tobak hatte es auch nicht leicht. Von drei Seiten von Asano umgeben, deren Eigner sich nicht wirklich gekümmert haben.


Ja, da sagst du was. Ich habe einen Schlag Meister, dem gegenüber der schönste Bio-Gelbrostweizen steht. Da ist eine Infektionsruhe nahezu ausgeschlossen. Eigentlich müsste man so einen Biobauern für den Ertragsausfall zur Kasse bitten. Das ist ne mächtige Sauerei.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Gelbrost komplizierter

Beitragvon steel. » Fr Jun 06, 2014 19:36

Mad hat geschrieben:Ja, da sagst du was. Ich habe einen Schlag Meister, dem gegenüber der schönste Bio-Gelbrostweizen steht. Da ist eine Infektionsruhe nahezu ausgeschlossen. Eigentlich müsste man so einen Biobauern für den Ertragsausfall zur Kasse bitten. Das ist ne mächtige Sauerei.


Ach, sieh an. Als ich wegen ähnlicher Probleme ( Pilzepidemien, tierische Schädlinge ) die wir großteils den pfluglos Wirtschaftenden zu verdanken haben, diese Herren neulich zur Kasse bitten wollte, bzw über CC zu sanktionieren, wurde noch wehement widersprochen.
Aber wenns andere betrifft wird im Nu die dicke Keule ausgepackt. :roll:
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Re: Gelbrost komplizierter

Beitragvon Mad » Fr Jun 06, 2014 19:45

steel. hat geschrieben:
Mad hat geschrieben:Ja, da sagst du was. Ich habe einen Schlag Meister, dem gegenüber der schönste Bio-Gelbrostweizen steht. Da ist eine Infektionsruhe nahezu ausgeschlossen. Eigentlich müsste man so einen Biobauern für den Ertragsausfall zur Kasse bitten. Das ist ne mächtige Sauerei.


Ach, sieh an. Als ich wegen ähnlicher Probleme ( Pilzepidemien, tierische Schädlinge ) die wir großteils den pfluglos Wirtschaftenden zu verdanken haben, diese Herren neulich zur Kasse bitten wollte, bzw über CC zu sanktionieren, wurde noch wehement widersprochen.
Aber wenns andere betrifft wird im Nu die dicke Keule ausgepackt. :roll:


Du hast das mit dem Gelbrost immer noch nicht verstanden. :mrgreen:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Gelbrost komplizierter

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Jun 06, 2014 21:33

Wird er auch nicht mehr. Er ist schon ziemlich verbohrt und sieht alles sehr engstirnig. Ich finde aber auch nicht alles falsch was er sagt. Seinen Ärger kann ich- das muss man mal ganz nüchtern so sagen- in gewisser Weise verstehen! "Schluderer" kann ich nämlich genauso wenig leiden. Und leider gibt es davon genug. Aber WER sein Handwerk versteht- und da gehört gerade bei Systemen ohne Flug und je deutlicher je geringer dieEingriffsintensität- der hat es genauso oder besser im Griff als jeder Pflüger. DAS hat er einfach nicht verstanden und ihm wird#s vermutlich auch keiner mehr beibringen können.
Ich bin jedenfalls nicht so doof (oder genauso engstirnig) zu glauben, bei Systemen wie unseren gäbe es keine Nachteile und weise alles von der Hand. Aber es gibt keine Vor- ohne Nachteile, das muss man wissen. In der Summe stellt sich für mich aus ökonomischer, ökologischer, aber erst auch aus Nachhaltigkeitsgründen keine Frage, was ich zu tun habe. Ich werde mit Sicherheit niemals einen Pflug anfassen. Aber wer das möchte und so besser klar kommt, der soll das doch ruhig tun.
In einem Punkt bin ich schon eher bei ihm. Man darf nicht mit zweierlei Maß messen. Das System "Bio" erlaubt keine chemischen Maßnahmen. In einem Jahr wie diesem kann man also keinem Biobauer Schuld zusprechen. Es ist aber ein System mit Markt und hat daher absolut seine Darseinsberechtigung.
Für mich wäre es auch nichts. An guter konventioneller Landwirtschaft ist nichts auszusetzen; und diese ist auch mit Sicherheit besser für den allgemeinen (Nahrungs-)Wohlstand. Aber man muss weg kommen von solchen Dingen. Was der Verbraucher will, kriegt er eben.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon steel. » Fr Jun 06, 2014 23:58

Ist doch o.k. wenn jeder seine eigene Meinung hat und diese im Forum vorträgt.
Meine Meinung zu diesem Thema hab ich hier ausführlich ausgeführt und begründet und damit hat sichs.

Wenn andere widersprechen ist das für mich in Ordnung, allerdings habe ich hier keine Argumente gefunden, die mich an meiner bisherigen Meinung nur ansatzweise zweifeln lassen.
Aber unter uns : Im Prinzip wissen die pfluglosen Bewirtschafter doch sehr genau, dass ich richtig liege, aber wer gibt das schon gerne zu, wenn er auf der anderen Seite steht ? Mein früherer Fußballtrainer hat selbst 5 Minuten vor Schluss bei 0:3 noch aufs Spielfeld gebrüllt : Das gewinnen wir... :roll: Hätte es einer gewagt ihm einen Realitätsverlust vorzuwerfen, wäre dieser aus dem Team geflogen.
Dasselbe gilt für brisante Themen wie der angesprochene Glyphosateinsatz, welcher sich für einige ( without Pflug ) zur absoluten Standartanwendung entwickelt hat. Die möglichen Konsequenzen hatte ich schon beschrieben.

Nun wieder zum Thema : Winterweizen/Triticale 2014
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Jun 07, 2014 0:16

Ja, gerne zurück zu Thema. Nur eine Sache noch: Nicht alle über einen Kamm scheren. Beispielsweise einen übertriebenen Glyphosateinsatz brauchen selbst (gute) reine Direktsaatbetriebe nicht jedes Jahr. Das Schlüssenwort heißt Fruchtfolge. "Schluderer" wie du so schön sagst (was ja auch auf viele Landwirte zutrifft, die sich an konservierende Bodenbearbeitung vergehen um sich und anderen alles zu versauen und dann wieder zurück zu kehren) machen es sich damit einfach bzw. wissen sich nicht anders zu helfen. Ich kann jedenfalls stolz behaupten, a) gewiss nicht die Landschaft mit Pilz- oder Unkrautsporen zu versauen und b) keinen übertriebenen Pflanzenschutzmitteleinsatz zu betreiben.
So, und nun zurück zum Thema.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Todde » Sa Jun 07, 2014 2:35

steel. hat geschrieben:Dasselbe gilt für brisante Themen wie der angesprochene Glyphosateinsatz, welcher sich für einige ( without Pflug ) zur absoluten Standartanwendung entwickelt hat. Die möglichen Konsequenzen hatte ich schon beschrieben.
g
Nach dem es jetzt kaum noch gv-Events gibt die rein RR sind wirst Du Deine Aussage in Zukunft noch mal überdenken dürfen, den Glyphosat ist nun mal unbedenklich, Wuchsstoffe haben da teilweise andere Auswirkungen.
Du kannst es noch 10 mal wiederholen, aber vielleicht solltest Du Dir lieber auch mal Gedanken machen.
Denn seit 2014 sind Wuchsstoffe gleich Glyphosat, denn gv-Mais ist nicht nur RoundUpReady, sondern auch Wuchsstoff tolerant.

Was kommt dann morgen, wenn Monsanto noch FOP-tolerantes Getreide auf den Markt bringt?

Bislang hat in Deutschland der Pflugeinsatz zu größeren Problemen mit Wirkstoffausträgen geführt, wenn man amtliche Ergebnisse verfolgt hat,
der Rest wie Glyphos sind Märchen der Spendenbettler.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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