Wini hat geschrieben:bücken um der Ursache "auf den Grund zu gehen" und die Strohreste vom Vorjahr am Boden mal genauer ansehen.
Übersät mit Pilzsporen.
Natürlich sind die Strohreste voll mit Pilzen...wie sonst sollten sie abgebaut werden?:D Aber das ist doch kein Gelbrost...
Gefährlich ist eine grüne Brücke bei Gelbrost. Wer also Ausfallgetreide bekämpft, hat schon einen super Bekämpfungserfolg. Der milde Winter hat dies Jahr dazu geführt, dass kaum Sporen durch Frost abgetötet wurden. Hier im Münsterland ist der Gelbrost durch Wind in die Bestände aus dem Rheinland eingetragen worden. Wenn man im Vorjahr einen Weizen hatte, der nahezu befallsfrei war...wie soll dann durch Mulchsaat eine Gelbrostepidemie gefördert werden...? Dass Gelbrost durch Mulchsaat gefördert wird, ist doch Blödsinn. Wenn Teleutosporen überwintern auf altem befallenem Material, dann beginnt die Epidemie ja nicht im frühen Frühjahr, sondern erst zu normalen späteren Zeiten...und die Teleutosporen können nicht so weit mit dem Wind übertragen werden, wie die Uredosporen...Es reicht also eine Einhaltung einer vernünftigen Fruchtfolge...

