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Winterweizen/Triticale 2014

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon kimba1809 » Sa Jun 07, 2014 11:46

steel. hat geschrieben:Dasselbe gilt für brisante Themen wie der angesprochene Glyphosateinsatz, welcher sich für einige ( without Pflug ) zur absoluten Standartanwendung entwickelt hat. Die möglichen Konsequenzen hatte ich schon beschrieben.


Warum wird immer Mulchsaat mit massenhafter Glyphosateinsatz in Verbindung gebracht? Ich habe ein durchschnittlichen Jahresbedarf an Glyphosat von fünf Liter, wobei ein Teil mit der Rückenspritze in Teilflächenbehandlung ausgebracht wird.

Ich nutze zum Unterbrechen den grünen Brücke Grubber oder Kurzscheibenegge.
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon angusy » Sa Jun 07, 2014 12:57

kimba1809 hat geschrieben:Warum wird immer Mulchsaat mit massenhafter Glyphosateinsatz in Verbindung gebracht? Ich habe ein durchschnittlichen Jahresbedarf an Glyphosat von fünf Liter, wobei ein Teil mit der Rückenspritze in Teilflächenbehandlung ausgebracht wird.

Ich nutze zum Unterbrechen den grünen Brücke Grubber oder Kurzscheibenegge.


Ey, weil manchen eben zur Diffamierung von Dingen, die nicht in ihr ideologisches Weltbild passen, jedes Mittel, auch Halbwahrheiten und falsche Behauptungen, recht ist.

Aber mal eine Frage: Wenn man sich die tollen Stoppelfelder auf den Claydon-Bilder anschaut, die dann mit Direktsaat (oder beinah) bestellt werden, dann geht das doch nur mit irgendwelchen Herbiziden, oder? Also selbst unbehandelte Stoppelfelder sind bei mir innerhalb von vier Wochen (je nach Niederschlag) wieder grün.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Jun 07, 2014 13:02

angusy hat geschrieben:
kimba1809 hat geschrieben:Warum wird immer Mulchsaat mit massenhafter Glyphosateinsatz in Verbindung gebracht? Ich habe ein durchschnittlichen Jahresbedarf an Glyphosat von fünf Liter, wobei ein Teil mit der Rückenspritze in Teilflächenbehandlung ausgebracht wird.

Ich nutze zum Unterbrechen den grünen Brücke Grubber oder Kurzscheibenegge.


Ey, weil manchen eben zur Diffamierung von Dingen, die nicht in ihr ideologisches Weltbild passen, jedes Mittel, auch Halbwahrheiten und falsche Behauptungen, recht ist.

Aber mal eine Frage: Wenn man sich die tollen Stoppelfelder auf den Claydon-Bilder anschaut, die dann mit Direktsaat (oder beinah) bestellt werden, dann geht das doch nur mit irgendwelchen Herbiziden, oder? Also selbst unbehandelte Stoppelfelder sind bei mir innerhalb von vier Wochen (je nach Niederschlag) wieder grün.


Schnell wuchernde Zwischenfrüchte in die dann nach Messerwalze geschlitzt wurde und fertig ist der Lack.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon bindes » Sa Jun 07, 2014 13:34

kimba1809 hat geschrieben:Warum wird immer Mulchsaat mit massenhafter Glyphosateinsatz in Verbindung gebracht? Ich habe ein durchschnittlichen Jahresbedarf an Glyphosat von fünf Liter, wobei ein Teil mit der Rückenspritze in Teilflächenbehandlung ausgebracht wird.

Weil es von Maschinenherstellern ja schon "empfohlen" wird?! Siehe z.B. Claydon.

Und egal wie unbedenklich oder schädlich Glyohosat ist, es aus den Schlagzeilen herraus zu rechtfertigen wird schwierig. >>Der<< Verbraucher wird's schwer verstehn (wollen) und viele wollen es gar nicht, weder verstehen noch "haben".

Wünsche Euch allen eine geringe Gewitterintensität am WE :regen:
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon steel. » Sa Jun 07, 2014 13:57

kimba1809 hat geschrieben:
steel. hat geschrieben:Dasselbe gilt für brisante Themen wie der angesprochene Glyphosateinsatz, welcher sich für einige ( without Pflug ) zur absoluten Standartanwendung entwickelt hat. Die möglichen Konsequenzen hatte ich schon beschrieben.


Warum wird immer Mulchsaat mit massenhafter Glyphosateinsatz in Verbindung gebracht?


steel. hat geschrieben:Nun wieder zum Thema : Winterweizen/Triticale 2014


Aufgrund meines obigen Posts werde ich jetzt nicht mehr groß auf dieses Thema eingehen, da es nicht in diesen Thread gehört.
Nur soviel : Für mich sind die angesprochenen Probleme ( Krankheiten, tierische Schädlinge, Glyphosat ) bei pflugloser Wirtschaftsweise aus den genannten und bekannten Gründen deutlich ausgeprägter. Wobei ich mit Glyphosateinsatz kein Problem habe, allerdings führt überhöhter Einsatz früher oder später zu einem Verbot, was dann wieder alle trifft. Auch diejenigen die es nur im Notfall einsetzen. Und damit hab ich ein Problem.
Das Glyphosat schon lange in der Kritik, bzw vor einem Verbot steht, dürfte jedem bekannt sein.

Und meine Meinung dazu ( oder nennen wir es reale Tatsachen ? ) bleibt bestehen.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon kimba1809 » Sa Jun 07, 2014 14:29

steel. hat geschrieben:
kimba1809 hat geschrieben:
steel. hat geschrieben:Dasselbe gilt für brisante Themen wie der angesprochene Glyphosateinsatz, welcher sich für einige ( without Pflug ) zur absoluten Standartanwendung entwickelt hat. Die möglichen Konsequenzen hatte ich schon beschrieben.


Warum wird immer Mulchsaat mit massenhafter Glyphosateinsatz in Verbindung gebracht?


steel. hat geschrieben:Nun wieder zum Thema : Winterweizen/Triticale 2014


Aufgrund meines obigen Posts werde ich jetzt nicht mehr groß auf dieses Thema eingehen, da es nicht in diesen Thread gehört.
Nur soviel : Für mich sind die angesprochenen Probleme ( Krankheiten, tierische Schädlinge, Glyphosat ) bei pflugloser Wirtschaftsweise aus den genannten und bekannten Gründen deutlich ausgeprägter. Wobei ich mit Glyphosateinsatz kein Problem habe, allerdings führt überhöhter Einsatz früher oder später zu einem Verbot, was dann wieder alle trifft. Auch diejenigen die es nur im Notfall einsetzen. Und damit hab ich ein Problem.
Das Glyphosat schon lange in der Kritik, bzw vor einem Verbot steht, dürfte jedem bekannt sein.

Und meine Meinung dazu ( oder nennen wir es reale Tatsachen ? ) bleibt bestehen.


Deine Meinung scheint real zu sein, aber ob deine Aussagen Tatsache sind bezweifle ich einmal.
Wie geschrieben mache ich Mulchsaat, keine Direktsaat. Diese erfolgt mit Grubber, Kurzscheibenegge und Kreiselegge/Sämaschine, die gleichen Maschinen wie sie in einem Pflugbetrieb vorkommen. Das Clayton-System ist bei mir und auch in unserer Region noch nicht vertreten.
Nun zu deinen geschilderten Tatsachen:
- Nachbar Pflugbetrieb hat dreimal Fungizid eingesetzt, ich nur zweimal (liegt wohl an Sorte, nicht Pflug)
- anderer Pflugbetrieb hat Insektizid im Weizen eingesetzt, bei mir wurde die Schadschwelle nicht erreicht.
- Pflugbetrieb arbeitet mit Glyphosat zur Rapsstoppelbearbeitung

Das sind Beobachtungen meinerseits und stellen meine Meinung dar.
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon angusy » Sa Jun 07, 2014 15:12

NobbyNobbs hat geschrieben:
angusy hat geschrieben:Aber mal eine Frage: Wenn man sich die tollen Stoppelfelder auf den Claydon-Bilder anschaut, die dann mit Direktsaat (oder beinah) bestellt werden, dann geht das doch nur mit irgendwelchen Herbiziden, oder? Also selbst unbehandelte Stoppelfelder sind bei mir innerhalb von vier Wochen (je nach Niederschlag) wieder grün.


Schnell wuchernde Zwischenfrüchte in die dann nach Messerwalze geschlitzt wurde und fertig ist der Lack.


Du hast mich, glaube ich, nicht richtig verstanden:
Die Getreidestoppelfelder, in die mit der Claydon gesät wird, sind derart sauber, die müssen m.E. mit Glyphosphat o.ä. behandelt worden sein.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Jun 07, 2014 17:57

Kann ja sein.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Forchhammer » So Jun 08, 2014 7:44

Oh wie schön die Triticaleblühte riecht.
G.O.A.T : Geballte Organisation Aufständischen Terrors (zu deutsch: Ziegen)

Fuck the EU
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Ice » Mo Jun 09, 2014 9:53

Nochmal eine Frage an die Experten
Wann ist das Fusariumrisiko vorbei?
Wenn jetzt jetzt die Ähre aufpiddele find ich schon das gebildete Korn - kann das noch infiziert werden?
Haben jetzt ca 30 Grad und schon 2 Gewitter gehabt.
Abschlussbehandlung hab ich eig schon gemacht.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon angus25 » Mo Jun 09, 2014 10:20

...ich bin zufrieden.
Dateianhänge
triticale.jpg
Der Bauer hat einen Hof, der Mond hat einen Hof.
Hat nur noch der Mond einen Hof, ist der Strukturwandel beendet.
angus25
 
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Bauerntrampel » Mo Jun 09, 2014 19:08

Ice hat geschrieben:Nochmal eine Frage an die Experten
Wann ist das Fusariumrisiko vorbei?
Wenn jetzt jetzt die Ähre aufpiddele find ich schon das gebildete Korn - kann das noch infiziert werden?
Haben jetzt ca 30 Grad und schon 2 Gewitter gehabt.
Abschlussbehandlung hab ich eig schon gemacht.


Ich würde mir da nicht zu große Sorgen machen. Fausarien infizieren ja egtl in der Blüte. Und die ist laut manchen Experten schon rum, wenn die Ähre so richtig geschoben ist, spätestens aber, wenn die Staubbeutel raushängen. Nach deiner Beschreibung ist dein Weizen darüber ja schon hinaus. Und ein Gewitter ist ja meist keine dauerhafte Befeuchtung, ist ja was anderes als dauerhafter warmer Landregen, der wäre noch infektöser.
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!

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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon bindes » Mo Jun 09, 2014 21:36

Landregen ohne Wind ist kein Risiko - wenn man den Theorien der Fusarieninfektion Glauben schenkt.
Gewitter sind gefährlich, weil Regen und Wind meist zusammen auftreten. Und wie schon erwähnt, der Weizen hat eine verdeckte Blüte. Wenn Die Staubbeutel erscheinen, ists schon gelaufen.
Man braucht also Regen, der die Sporen, auf irgendwelchen infizierten/belasteten Resten auslöst und den Wind, der diese in die Ähren befördert.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon steel. » Di Jun 10, 2014 9:14

Schon immer wieder erstaunlich, was man hier lesen kann.
Fusarium muss natürlich während der Blüte behandelt werden, also wenn die Blütenpollen sichtbar sind, da die Erreger genau in dieser Phase ins Korn eindringen.
Haupstächlich ein Gewitterregen infiziert die Körner, da durch den Platzregen die Erreger hochgeschleudert werden, zur Ähre, bzw auf die oberen Blattetagen und von dort aus die Ähre befallen.

Bei pfluglos besteht natürlich ein deutlich höheres Krankheitsrisiko, was ich schon mehrmals angesprochen habe. Besonders ein höheres Fusarium-Risiko.
Deshalb empfiehlt z.b. der Züchter oder die Beratung beim Anbau vom WW Tobak ( Fusarium BSA 7 ) dringend zum Pflug bei kritischer Vorfrucht.
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Re: Winterweizen/Triticale 2014

Beitragvon Crazy Horse » Di Jun 10, 2014 10:07

steel. hat geschrieben:Schon immer wieder erstaunlich, was man hier lesen kann.
Fusarium muss natürlich während der Blüte behandelt werden, also wenn die Blütenpollen sichtbar sind, da die Erreger genau in dieser Phase ins Korn eindringen.

Haupstächlich ein Gewitterregen infiziert die Körner, da durch den Platzregen die Erreger hochgeschleudert werden, zur Ähre, bzw auf die oberen Blattetagen und von dort aus die Ähre befallen.

Bei pfluglos besteht natürlich ein deutlich höheres Krankheitsrisiko, was ich schon mehrmals angesprochen habe. Besonders ein höheres Fusarium-Risiko.
Deshalb empfiehlt z.b. der Züchter oder die Beratung beim Anbau vom WW Tobak ( Fusarium BSA 7 ) dringend zum Pflug bei kritischer Vorfrucht.



Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!

Weizen ist ein Selbstbefruchter. Der muss nicht erst lange seine Staubblätter nach draußen recken, um von anderen Pflanzen befruchtet zu werden, wie etwa der Roggen. Bis Du die ersten Staubblätter siehst, ist der schön längst befruchtet. Spätestens mit dem Erscheinen der ersten Staubblätter muss deshalb auch die Fusariumbehandlung durchgeführt werden (besser noch 1-2 Tage früher).
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